SVO Glasfaser Problem Wechsel

  • Hallo Forumsmitglieder,

    da ich seit fast zwei Jahren Glasfaseranschlussinhaber bin und die Mindestvertragslaufzeit sich dem Ende nährt, habe ich nach neuen Tarifen beim jetzigen und anderen Anbietern umgeschaut.

    Die aktuelle Auswahl an Tarifen der SVO Glasfaser sind exakt dieselben wie vor ca. 4 Jahren beim Vorvertragsabschluss für den Ausbau der Glasfaser mit einem eigentlichen Kerngeschäft regionalen Strom- und Gasanbieters. Es war gleich klar, dass ich nicht weiter über die Mindestvertragslaufzeit hinweg den für die jetzige Zeit überhöhten monatlichen Gebührenpreis bezahlen wollte. Eine freundliche E-Mail an den Kundenservice hatte hinsichtlich eventueller neuer Rabatte oder aktive Bestandskundenpflege mit Tarifänderung kein anhören gefunden.

    Somit habe ich diverse Vergleichsportale und auch explizit andere regionale Glasfaseranbieter recherchiert. Beim direkten Vergleich der normalen Monatspreise ohne Rabattierung hat sich rausgestellt, dass der jetzige Tarif rund 5 bis sogar 15 Euro zu teuer ist – Tendenz zu noch mehr Abstand in den nächsten Jahren. Alleine jetzt für 400 Mbit 60 Euro zu ca. 50 Euro in mindestens weitern 5 Jahren bis zur DSL-Abschaltung macht das mehrere hunderte Euro aus. Mit einem DSL-Anschluss ist noch mehr zu sparen bei Verfügbarkeit einer 250 Mbit Leitung. Da sind es nochmal mehrere hunderte Euro bei nur 150 Mbit weniger, was immer noch ausreichend ist. In der Vergangenheit war bei allen DSL-Verträgen, die ich an meiner Adresse als DSL-Anbieter hatte immer mehr Download-leistung zur Verfügung. Auch 250 Mbit mit ca. 280 Mbit von z.B. O². Also eine gute Alternative zum 400 Mbit der SVO Glasfaser.

    Jetzt zum eigentlichen Problem: Bei Vergleichsportalen kann man mit Glück den aktuellen Anbieter SVO Vertrieb in der Auswahl angeben. Im weitern Bestellprozess geht alles seinen „normalen“ weg, das der neue Anbieter die Kündigung und die Portierung der Festnetznummer übernehmen soll. Wenn dann die Kontaktaufnahme des neuen Anbieters per Mail zum Bestellstatus kommt, ist dann spätestens bei der zweiten Mail die Rede von: „Der aktuelle Anbieter ist uns nicht bekannt“, oder: “leider werden unsere internen Kriterien-Prüfungen nicht erfühlt. Wir bitten um Nachsicht, dass wir diese Ihnen nicht nennen können“, oder auch: “Wir können Ihnen lediglich nur einen komplett neuen Anschluss schalten. Die Rufnummer wird neu vergeben“. Das ist nicht das Ziel eines Anbieterwechsels von Glasfaser zu DSL. Schließlich ging es andersrum auch problemlos.

    Die Gedankenspiele gingen soweit, dass ich einen neuen Anschluss abschließe und nach Abschaltung der Festnetznummer auf der Glasfaser diese nachträglich portieren lasse, was auch nur eine gewisse Zeit nach Abschaltung erfolgen muss. Hat aber unter Umständen zur Folge, eine Gebühr abzudrücken, was ja nicht gewünscht ist.


    Ist vielleicht jemand in der ähnlichen Situation mit der SVO oder einen andern Anbieter und kann seine Erfahrung hier teilen?


    PS: Zum Anbieter selber: Selten Unterbrechungen, aber öfter als beim alten DSL-Anbieter. Download ist zwar stabil, hat aber eine Bandbreite von 395 bis 465 Mbit, Upload meist 268 bis 276 Mbit bei vertraglich 300 Mbit. Das Netz soll Open Access sein, aber selber finanziert. Also bestimmt die SVO, „wie“ „was“ „wieviel“ bei Kunden und Drittanbietern laufen soll. Bis heute noch kein Drittanbieter verfügbar aufgeschaltet. Wie auch, ist schließlich ein sehr kleiner Anbieter und recht unbekannt. Da wird sich in den nächsten Jahren nichts ändern und der Kunde zahlt sich tot und dämlich.

  • Muss es denn ein Vergleichsportal sein? Noch ein Spieler in dem eh fragilen Konstrukt einer Rufnummernportierung.

    Hier im Forum wird üblicherweise empfohlen, Rufnummern zu einem unabhängigen VoIP Anbieter zu portieren, der mit den Wechselspielchen der beiden beteiligten Netzbetreiber und ggf. irgendwelcher (zusätzlicher) Provider nichts zu tun hat. Dann kann man in Ruhe den Tarif- bzw. Vertragswechsel abwickeln (aber besser ohne Vergleichsportal). Ob man dann die Rufnummer später zum neuen Anbieter portiert, kann man sich dann überlegen.

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  • Hallo Forumsmitglieder,

    hallo Ole Ole,

    zum einen brauchst du garnicht dein vergleichsportal sagen, das die für dich kündigen sollen. schreib eine kündigung mit der bitte um rufnummer mit nahme. warte auf bestätigung und such dir dann dein neuen anbieter aus. verstehe nicht warum wieder das vergleichsportal schlecht gemacht wird, als ob es das tor zur hölle ist. jeder ist für sich selbst verantwortlich, und wenn einer meint das angebot xyz spricht ihn an, dann nimm es.


    ich rede jetzt von meinen wechsel:

    war bei vodafone kabel, die letzten 3-4 monate waren echt schlimmm.

    -habe eine kündigung mit der bitte um rufnummer mitnahme, geschrieben in der hoffnung die machen mir ein angebot in sachen glasfaser. leider kam nichts.

    -bestätigung von vodafone kam mit rufnummer mitnahme

    -vergleichportal gestartet

    -1und 1 hatte gute preise

    -wie der teufel so will hatte ich werbung im briefkasten von 1und1 was nochmalca 15 euro günstiger.

    -hab angerufen bei 1und1 und dein vertrag gemacht mit ner 1000er leitung

    -hab gesagt das ich bei vodafone gekündigt habe, musste nur dasschreiben zusenden und von da an haben die alles gemacht.


    hat alles wunderbar geklapt, alle meiner nummern waren dabei.

  • Sehr gefährlich. Bei Rufnummernmitnahme sollte man den neuen Anbieter kündigen lassen. Alles andere birgt Risiken.

    nein auf keine nfall, du musst auf jedenfall mehr al 4 wochen zeit mit bringen. ich habe schon 5 leute so zu einen neuen anbieter gebracht.

    und wie gesagt, erst kündigen, dann beim neuen bestellen und direkt sagen das man schon gekündigt hat und vorzeigen. warum sollte es nicht gehen?

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  • schreib eine kündigung mit der bitte um rufnummer mit nahme. warte auf bestätigung und such dir dann dein neuen anbieter aus.

    Gerade das verhindert die regulierten Prozesse bei einem Anbieterwechsel!

    Der aufnehmende Anbieter hat mit dem Abgebenden ohne Mitwirkungspflicht des Kunden/Teilnehmers den Wechsel durchzuführen.

    Ole Ole Glasfaser Oje Such dir einen (V)DSL Anbieter aus und beauftrage diesen mit der Kündigung bei SVO. Das geht auch direkt über ein Portal des neuen Anbieters. Manchmal ist das sogar günstiger als über eines der Vergleichsportale, da keine Provision gezahlt werden muss.

    Auch ich empfehle dir, die Festnetznummer zu einem unabhängigen SIP/VoIP Anbieter zu portieren, damit entkoppelt Du diese Nummer(n) von dem Internetaccess-Provider und bist selbst der Herr über diese Telefoniefunktionalität.

    Du bist natürlich nicht gezwungen die Festnetznummer(n) zu dem aufnehmenden (V)DSL-Anbieter portieren zu lassen. Dieser Eindruck wird manchmal in den Portalen erweckt. Mit der Kündigung des Internetaccess durch den aufnehmenden Anbieter wird auch zu dem Ablauftermin bei SVO automatisch deine Festnetznummer frei. Du solltest ca. zwei Wochen vor diesem Termin dem VoIP/SIP-Anbieter mit der Portierung beauftragen.

  • Gerade das verhindert die regulierten Prozesse bei einem Anbieterwechsel!

    Der aufnehmende Anbieter hat mit dem Abgebenden ohne Mitwirkungspflicht des Kunden/Teilnehmers den Wechsel durchzuführen.

    Ole Ole Glasfaser Oje Such dir einen (V)DSL Anbieter aus und beauftrage diesen mit der Kündigung bei SVO. Das geht auch direkt über ein Portal des neuen Anbieters. Manchmal ist das sogar günstiger als über eines der Vergleichsportale, da keine Provision gezahlt werden muss.

    Auch ich empfehle dir, die Festnetznummer zu einem unabhängigen SIP/VoIP Anbieter zu portieren, damit entkoppelt Du diese Nummer(n) von dem Internetaccess-Provider und bist selbst der Herr über diese Telefoniefunktionalität.

    Du bist natürlich nicht gezwungen die Festnetznummer(n) zu dem aufnehmenden (V)DSL-Anbieter portieren zu lassen. Dieser Eindruck wird manchmal in den Portalen erweckt. Mit der Kündigung des Internetaccess durch den aufnehmenden Anbieter wird auch zu dem Ablauftermin bei SVO automatisch deine Festnetznummer frei. Du solltest ca. zwei Wochen vor diesem Termin dem VoIP/SIP-Anbieter mit der Portierung beauftragen.

    ja ok, wenn ihr das nicht hinbekommenn habt oder euer provider da kann ich nichts dafür. dann habt ihr die falschen anscheinend gewählt. ich hatte zwischen 4-8 wochen zeit bis um tag x. es hat ALLES geklappt.


    warum muss man immer sofort alles verneinen bzw schlecht reden. warum wollt ihr immer alles besser wissen obwohl ich bestätigen kann, das es so wahr.


    wie dem auch sei, bei mir war es so und basta. ich habe alles beim neuen vertragsabschluss gesagt und sofort per email die bestätigung der ner neue hat sich somit mit vodafone in verbindung gesetzt. nun, egal, so sei es.

  • Jetzt musst Du nicht beleidigt sein, keiner hat dich (persönlich) angegriffen!

    Im TKG ist mit §59 "Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme" der Wechselvorhang reguliert.

    Unreguliert wird der Prozess bei direkter Kündigung durch den Teilnehmer und das kann sogar den Verlust der alten Festnetznummer bedeuten. Solch einem Risiko muss man sich nicht aussetzen, wenn es vermeidbar ist.

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  • Um die Frist geht es nur in zweiter Linie. Vertrackt wird es dann, wenn etwas bei dem Anbieterwechsl nicht klappt, deine selbst vorgenommene Kündigung umgesetzt wird und Du keinen aufnehmenden Provider hast. Im regulierten Fall ändert sich für dich an dieser Stelle nichts. Im unregulierten Fall hast Du Stress. Und dieser ist ja vermeidbar.

    Immerhin wäre das dann eine gute Situation, um die Porierung der Festnetzrufnummer zu einem SIP/VoIP Provider zu beauftragen.

  • Jetzt musst Du nicht beleidigt sein, keiner hat dich (persönlich) angegriffen!

    Im TKG ist mit §59 "Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme" der Wechselvorhang reguliert.

    Unreguliert wird der Prozess bei direkter Kündigung durch den Teilnehmer und das kann sogar den Verlust der alten Festnetznummer bedeuten. Solch einem Risiko muss man sich nicht aussetzen, wenn es vermeidbar ist.

    ach wat, ich bin nicht beleidigt. aber bei mir war es halt so und es hat geklappt. was ich jetzt aber nicht verstehe ist, mobilfunk. warum geht es bei mobilfunk und bei festnetz nicht. erklär mir das bitte. du kündigst ja auch erst dein mobilfunkvertrag, gehst zum neuen und nimmst deine nummer mit.

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  • Die gesetzlichen Regulierungen für ortsgebunden Telefonie ("Festnetz") und Mobilfunk sind gerade bei Anbieterwechsel und Rufnummernportierung (Länge der Fristen) unterschiedlich. Historisch gesehen kommt die Festnetztelefonie aus einer jahrzehntelangen Monopolstruktur, die in dieser Länge nie im Mobilfunk gegeben war. Das D2 Netz von Mannesmann folgte sehr schnell auf das D1 Netz der Telekom. Das analoge Mobilfunknetz klammere ich mal aus. Allerdings gibt es eine Tendenz die Regulierungen anzugleichen: die mittlerweile bestehende 30 Tage Frist für eine nachträgliche Portierung der Festnetznummer gibt es noch gar nicht so lange...

    Im übrigen schrieb ich nie, dass dein Vorgehen nie oder nicht funktioniert. Lediglich, das es deutlich mehr Fallstricke und Unwägbarkeiten im Wechselprozess gibt, wenn man durch eigenständige Kündigung durch den Teilnehmer in den regulierten Prozesse hineingrätscht.

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  • Dann sei froh, da hast du einfach Schwein gehabt. Wenn man den Pfad der Tugend verlässt, dann kann das auch anders ausgehen.

    Um Armin Maiwald zu zitieren: Klingt komisch, ist aber so.

    ich habe gerade mal nachgeschaut, ich habe 2 monate vorher gekündigt und direkt im anschluss den neuen gemacht. als nicht erst kurz vor 12, sondern beide hatten echt viel zeit gehabt. vielleicht kommt es ja wirklich drauf an, von wo nach wo man wechselt. ach was weiss ich. jedenfalls hat es bei mir und den anderen funktioniert. muss ja nicht heissen das es überall so klappt, und es dann so ist wie ihr es sagt.

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  • Im Laufe der Zeit habe ich auch schon 2x Rufnummern nach Vertragsende portiert, ohne dass der neue Anbieter den bisherigen gekündigt hat.

    So ein Zauberstück ist das jetzt nun auch nicht..

  • Im Laufe der Zeit habe ich auch schon 2x Rufnummern nach Vertragsende portiert, ohne dass der neue Anbieter den bisherigen gekündigt hat.

    So ein Zauberstück ist das jetzt nun auch nicht..

    ich will nicht behaupten das es einfach wäre. kann ja sein das sich manche provider sich dumm anstellen. kann sein das HubeBube sogar recht hat.

    es ist wie es ist. und ich würde es sehr wahrscheinlich wieder tun.


    aber was macht oder sagt denn Ole Ole Glasfaser Oje dazu?