Beiträge von Ole Ole Glasfaser Oje

    Hallo,


    wie schon geschrieben, habe ich mich diese Woche um dem Wechsel von der SVO Vertrieb / Glasfaser zu einem neuem Anbieter gekümmert.


    Nach einigen Recherchen und Erfahrungen der vorherigen Versuche, habe ich mich für den Wechsel zur Telekom entschieden. Zum einen ist mir der angebotene Tarif mit allen Rabatten und Vergütungen verhältnismäßig günstig und zum anderen auch der Anbieter SVO sehr wohl bekannt (nicht unbedingt als einfacher Wechsel).


    Den Abschluss habe ich über ein Vergleichsportal gemacht. Die vielen Angebote (auch andere Anbieter) über deren Homepage sind nicht wirklich gut, bzw. es kommen zu wenige Extras als Neukunde dazu bzw. fehlen. Alles zusammen auf die 24 Monate gerechnet sind es im Schnitt ca.39 Euro für eine 250 Mbit-Leitung + Magent TV und andere Streamingdienste. Also kosten mich die nächsten zwei 2 ca. 936 Euro bei der Telekom. Bei der SVO wären es ca. 1440 Euro.


    Da mich das jetzt ein wenig erstaunte, habe ich zusätzlich in unserem T-Punkt in der Stadt mich schlaugefragt. Zum einen wollte ich wissen, wieso es Probleme beim Wechsel von der SVO zu einem anderen Anbieter gibt? Der Mitarbeiter sagte mir, dass sie das von den SVO-Kunden immer öfter auch im Laden mitkriegen, da die ersten Vertragslaufzeiten dieses Jahr für 3 größere Ausbaugebiete der SVO auslaufen. Da man bei lokalen Neubaugebieten in Celler Kreis immer mit der SVO als Versorger mit Strom und Gas zu tun hat, kommt eigentlich automatisch Glasfaser mit ins Spiel. Daher kennen sich die Telekom und SVO gut. Allerdings ist das nicht bundesweit so bekannt bei anderen Anbietern. Da kann teilweise die SVO nichts dafür, wenn andere Anbieter sich quer stellen. Diese Anbieter spielen gerne den Miesepeter und wälzen die Sache gerne ab. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Im weiteren Gespräch habe ich auf einen zeitnahen Anschluss der Glasfaser dritter an das SVO-Glasfasernetz angesprochen. Natürlich hätte ich mir die Antwort denken können, aber der Mitarbeiter war hinsichtlich der Situation beim Glasfaserausbau sehr ehrlich. Der sagte, die Telekom baue selber im Celler Landkreis und auch bundesweit ihr eigenes Netz aus. Das hat Vorrang für sie und ist mit der in einigen Jahren beschlossenen DSL-Abschaltung ein wichtiger Schritt in die Zukunft, wo es dann kein Kupferkabel sondern bestenfalls nur Glasfaser gibt. Glauben tut der selber das nicht. Bis 2030 sind es nur noch ca. 5 bis 6 Jahre. Solange ist das Geschäft für die Telekom mit Kupferleitung mehr als rentabel und warum sich voreilig auf fremde Glasfaserleitungen "einmieten" und Geld für Andere rausschmeißen statt ins eigene Netz.


    Mein Fazit: Solange es DSL gibt, werden andere Anbieter dies auch vorrangig nutzen und erst wenn es keine "Ausreißung" mehr gibt, wird in das Glasfasergeschäft Bewegung kommen. Ich persönlich rechne mit etwas 2032 - 2033 mit wirklichen guten Angeboten für Glasfaser. Die jetzt einen Glasfaser-Anschluss haben, werden entweder viele Jahre ordentlich draufzahlen (teilweise Monopolstellung) wenn sie nicht wechseln wollen oder zwangsläufig, weil alternativen nicht wirklich vorhanden sind (schlechtes DSL oder Mobilfunk).

    Hallo,

    also, erst einmal vielen Dank für so viele Infos in 24 Stunden. Habe auch Forum-Fragen gehabt (andere Foren und Zusammenhang), die wurden im besten Fall nach 1 bis 2 Wochen mal kommentiert. Dafür hier ein großes Lob an euch alle.

    Ich möchte klarstellen, dass ich mit Vergleichsportalen kein Problem habe. Es funktionierte bei mir zu reinen DSL-Zeiten für mehr als 15 Jahre tadellos. Sei es die Rufnummernmitnahme, als auch Sondervergütungen des Portals und Anbieters gleichermaßen. Und selbstverständlich habe ich auch das eine oder andere Mal vorher selber gekündigt und nach Kündigungsbestätigung einen neuen Anbieter beim passenden Angebot zugeschlagen. Teilweise auch mehr als 6 Monate vor Vertragsende.

    Jetzt ist es aber sehr auffällig, dass sowohl Vergleichsportal als auch direkte Anbieter-Abschlüsse es Probleme mit meinem aktuellen Anbieter SVO Glasfaser gibt. Wie schon geschrieben, kennen wohl kleine und auch größere Anbieter diesen nicht oder wollen sicherheitshalber nur einen kompletten Neuanschluss anbieten.

    Mit dem SIP/VoIP Anbietern habe ich mich nie beschäftigen müssen. Hat ja so immer mit der Rufnummer geklappt. Ich habe noch knappte 3 Monate Zeit, aber komplett ausreizen möchte ich das nicht. Kommende Woche habe ich Urlaub und werde mich intensiver mit dem Wechsel und passenden Angeboten beschäftigen.

    Hallo Forumsmitglieder,

    da ich seit fast zwei Jahren Glasfaseranschlussinhaber bin und die Mindestvertragslaufzeit sich dem Ende nährt, habe ich nach neuen Tarifen beim jetzigen und anderen Anbietern umgeschaut.

    Die aktuelle Auswahl an Tarifen der SVO Glasfaser sind exakt dieselben wie vor ca. 4 Jahren beim Vorvertragsabschluss für den Ausbau der Glasfaser mit einem eigentlichen Kerngeschäft regionalen Strom- und Gasanbieters. Es war gleich klar, dass ich nicht weiter über die Mindestvertragslaufzeit hinweg den für die jetzige Zeit überhöhten monatlichen Gebührenpreis bezahlen wollte. Eine freundliche E-Mail an den Kundenservice hatte hinsichtlich eventueller neuer Rabatte oder aktive Bestandskundenpflege mit Tarifänderung kein anhören gefunden.

    Somit habe ich diverse Vergleichsportale und auch explizit andere regionale Glasfaseranbieter recherchiert. Beim direkten Vergleich der normalen Monatspreise ohne Rabattierung hat sich rausgestellt, dass der jetzige Tarif rund 5 bis sogar 15 Euro zu teuer ist – Tendenz zu noch mehr Abstand in den nächsten Jahren. Alleine jetzt für 400 Mbit 60 Euro zu ca. 50 Euro in mindestens weitern 5 Jahren bis zur DSL-Abschaltung macht das mehrere hunderte Euro aus. Mit einem DSL-Anschluss ist noch mehr zu sparen bei Verfügbarkeit einer 250 Mbit Leitung. Da sind es nochmal mehrere hunderte Euro bei nur 150 Mbit weniger, was immer noch ausreichend ist. In der Vergangenheit war bei allen DSL-Verträgen, die ich an meiner Adresse als DSL-Anbieter hatte immer mehr Download-leistung zur Verfügung. Auch 250 Mbit mit ca. 280 Mbit von z.B. O². Also eine gute Alternative zum 400 Mbit der SVO Glasfaser.

    Jetzt zum eigentlichen Problem: Bei Vergleichsportalen kann man mit Glück den aktuellen Anbieter SVO Vertrieb in der Auswahl angeben. Im weitern Bestellprozess geht alles seinen „normalen“ weg, das der neue Anbieter die Kündigung und die Portierung der Festnetznummer übernehmen soll. Wenn dann die Kontaktaufnahme des neuen Anbieters per Mail zum Bestellstatus kommt, ist dann spätestens bei der zweiten Mail die Rede von: „Der aktuelle Anbieter ist uns nicht bekannt“, oder: “leider werden unsere internen Kriterien-Prüfungen nicht erfühlt. Wir bitten um Nachsicht, dass wir diese Ihnen nicht nennen können“, oder auch: “Wir können Ihnen lediglich nur einen komplett neuen Anschluss schalten. Die Rufnummer wird neu vergeben“. Das ist nicht das Ziel eines Anbieterwechsels von Glasfaser zu DSL. Schließlich ging es andersrum auch problemlos.

    Die Gedankenspiele gingen soweit, dass ich einen neuen Anschluss abschließe und nach Abschaltung der Festnetznummer auf der Glasfaser diese nachträglich portieren lasse, was auch nur eine gewisse Zeit nach Abschaltung erfolgen muss. Hat aber unter Umständen zur Folge, eine Gebühr abzudrücken, was ja nicht gewünscht ist.


    Ist vielleicht jemand in der ähnlichen Situation mit der SVO oder einen andern Anbieter und kann seine Erfahrung hier teilen?


    PS: Zum Anbieter selber: Selten Unterbrechungen, aber öfter als beim alten DSL-Anbieter. Download ist zwar stabil, hat aber eine Bandbreite von 395 bis 465 Mbit, Upload meist 268 bis 276 Mbit bei vertraglich 300 Mbit. Das Netz soll Open Access sein, aber selber finanziert. Also bestimmt die SVO, „wie“ „was“ „wieviel“ bei Kunden und Drittanbietern laufen soll. Bis heute noch kein Drittanbieter verfügbar aufgeschaltet. Wie auch, ist schließlich ein sehr kleiner Anbieter und recht unbekannt. Da wird sich in den nächsten Jahren nichts ändern und der Kunde zahlt sich tot und dämlich.