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Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

  • HubeBube
  • 29. Juli 2025 um 15:15
  • BlackMage2
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    • 9. Oktober 2026 um 11:12
    • #721
    Zitat von HubeBube

    Woher stammen die Daten?

    naja beim odroid-h5 arbeitet ein intel n100 mit moderner x86 Architektur (3,4 GHz+ Single-Core Turbo) so extrem schnell das er trotz des PPPoE-Overheads 3,5 bis 5 GB am Stück abarbeiten kann

    bei Systemen wie dem BPI-R3 wird Hardware/Software Flow Offloading eingesetzt um auch ca. 2,3 Gbit/s bei PPPoE zu erreichen.

  • bgers
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    • 9. Oktober 2026 um 11:15
    • #722
    Zitat von BlackMage2

    naja beim odroid-h5 arbeitet ein intel n100 mit moderner x86 Architektur (3,4 GHz+ Single-Core Turbo) so extrem schnell das er trotz des PPPoE-Overheads 3,5 bis 5 GB am Stück abarbeiten kann

    bei Systemen wie dem BPI-R3 wird Hardware/Software Flow Offloading eingesetzt um auch ca. 2,3 Gbit/s bei PPPoE zu erreichen.

    Zum einen hast du nicht im Ansatz seine Frage beantwortet. Zum anderen, macht euch doch ein Thema zu PPPoE auf und spamt nicht direkt das nächste Thema zu...

  • BlackMage2
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    • 9. Oktober 2026 um 11:26
    • #723
    Zitat von bgers

    Zum einen hast du nicht im Ansatz seine Frage beantwortet. Zum anderen, macht euch doch ein Thema zu PPPoE auf und spamt nicht direkt das nächste Thema zu...

    okay, das ist aber eigl. recht simpel da braucht man keinen eigenen Thread für: es geht da eigl. nur um die Paketrate, die wird beim bpi-r3 durch eine spezielle HW gemacht, die ist aber begrenzt. im Gegensatz zum Intel N100 beim odroid-h5: der Chip ist mit seinen 3,4 GHz+ Single-Core Turbo einfach so extrem schnell das die CPU das berechnen kann(die kommt einfach schlicht nicht an die 100%-Kern-Bremse)

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  • BlackMage2
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    • 9. Oktober 2026 um 11:39
    • #724

    aber der bpi-r3 stößt halt bei mehr als 2300Mbit/s schon an die Grenze und der odroid-h5 schafft halt mit seiner bloßen CPU-Kraft 3,5 bis 5 Gbit/s

  • BlackMage2
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    • 9. Oktober 2026 um 11:50
    • #725

    die Spanne ist halt so groß wegen dem Unterschied zwischen vielen kleinen Paketen(beim Gaming bspw..) und großen Paketen (bei Downloads bspw.)

    Zitat von bgers

    Zum einen hast du nicht im Ansatz seine Frage beantwortet. Zum anderen, macht euch doch ein Thema zu PPPoE auf und spamt nicht direkt das nächste Thema zu...

    ich verweise hier einfach auf meinen Thread: Glasfaser-Forum: Telekom Sinn von PPPoE

    da geht es zwar eigl. um ein anderes Glasfasernetz, aber das PPPoE Problem ist dasselbe

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (9. Oktober 2026 um 11:59)

  • netzikon.net
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    • 9. Oktober 2026 um 14:04
    • #726
    Zitat von BlackMage2

    da sieht man mal was PPPoE für Leistung kostet allgemein

    PPPoE ist auf diesen Plattformen wirklich problematisch. Beim BPI-R3 mit OpenWrt wird PPPoE vom Kernel bearbeitet und pfSense/FreeBSD macht PPPoE nur single-threaded. Beides nicht gut für die Performance.

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  • BlackMage2
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    • 9. Oktober 2026 um 14:18
    • #727
    Zitat von netzikon.net

    PPPoE ist auf diesen Plattformen wirklich problematisch. Beim BPI-R3 mit OpenWrt wird PPPoE vom Kernel bearbeitet und pfSense/FreeBSD macht PPPoE nur single-threaded. Beides nicht gut für die Performance.

    ich bin ja auch kein Fan davon, habe nur beschrieben was aktuell wie möglich ist.

    das das alles Wahnsinns-Overhead hat, ist klar

  • pufferueberlauf
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    • 9. Oktober 2026 um 14:47
    • #728
    Zitat von BlackMage2

    ich bin ja auch kein Fan davon, habe nur beschrieben was aktuell wie möglich ist.

    Wobei die Frage offen ob, bzw. wie Du das gemessen hast.

  • HubeBube
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    • 9. Oktober 2026 um 21:30
    • #729

    Zu den Auswirkungen von Single Threaded ohne HW Unterstützung habe ich mich bereits mit Verweis auf die Quellen hier im Forum geäußert. Diese sind zu vernachlässigen.

    Auf andere Zahlen mit Angabe der Quellen und Berechnungen warte ich immer noch.

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  • BlackMage2
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    • 10. Oktober 2026 um 09:44
    • #730
    Zitat von netzikon.net

    PPPoE ist auf diesen Plattformen wirklich problematisch. Beim BPI-R3 mit OpenWrt wird PPPoE vom Kernel bearbeitet und pfSense/FreeBSD macht PPPoE nur single-threaded. Beides nicht gut für die Performance.

    aber die Frage ist auch wie stark man den Unterschied merkt

  • netzikon.net
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    • 10. Oktober 2026 um 10:25
    • #731

    Um das valide zu belegen bräuchte man kontrollierte Messreihen. Schönes Projekt für lange Winterabende :)

  • kingpin42
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    • 10. Oktober 2026 um 10:37
    • #732
    Zitat von netzikon.net

    Um das valide zu belegen bräuchte man kontrollierte Messreihen. Schönes Projekt für lange Winterabende :)

    Und richtiges Messequipment bzw. eine richtige Gegenstelle/PPPoE-Server, wie sie bei Providern zum Einsatz kommt. Habe bisher noch keine einzige valide Messung eines PPPoE-Clients gesehen. Man hat am Schluss immer nur die Leistungsgrenze des PPPoE-Servers ausloten können.

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  • kammann
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    • 10. Oktober 2026 um 23:02
    • #733
    Zitat von netzikon.net

    Um das valide zu belegen bräuchte man kontrollierte Messreihen. Schönes Projekt für lange Winterabende :)

    Aber bitte nicht in diesem Thread. Die Anzahl der Kunden, die im Netz der DG oder 1&1 auf Router-Eigenbauten wie dem ORDROID setzen oder Raspberries produktiv einsetzen kann man vermutlich mit zwei Händen abzählen. Eure Diskussion ist schlicht Offtopic hier.

  • kammann
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    • 10. Oktober 2026 um 23:12
    • #734
    Zitat von Billy

    Ich wohn in der Nähe von Trier und hab momentan einen Ping nach Frankfurt zwischen 7-9 ms. Hab auf Reddit irgendwo gelesen das die Leute teilweise +20 ms haben seid sie von der DG auf 1und1 gewechselt sind. Das kann ich mir halt nicht vorstellen. Ich mein wenn der schlechter wird wäre das ja ok aber halt nicht + 20ms.

    Sorry für den Fullquote, ist aber nötig, um wieder zu den eigentlichen Themens dieses Threads zu gelangen.
    Anschlüsse im Saarland werden in Frankfurt aus dem Netz der DG ins Netz der 1&1 Versatel übergeben und von dort über die BRAS in ebenfalls in Frankfurt geroutet. Für dich wird sich also +/- 1-2 ms nichts ändern.
    Anders sieht es im Norgen und Süden Deutschlands aus, dort sind die Übergange zwischen DG und 1&1 in Hannover und Nürnberg nicht gerade optimal gewählt. Die Latenz an meinem Anschluss südlich von München hat sich z.B. von 9 ms (DG) auf 18 ms (1&1) verdoppelt.

    Die Ladezeit einer durchschnittlichen Webseite (z.B. gmx.net), die etwa 100 Objekte von verschiedenen Servern läd (insb. Werbung) verlängert sich damit um 1 Sekunde - das ist durchaus spürbar.

  • pufferueberlauf
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    • 11. Oktober 2026 um 02:25
    • #735
    Zitat von kammann

    Die Ladezeit einer durchschnittlichen Webseite (z.B. gmx.net), die etwa 100 Objekte von verschiedenen Servern läd (insb. Werbung) verlängert sich damit um 1 Sekunde - das ist durchaus spürbar.

    Gemessen oder theoretisch hergeleitet? Das klingt eher nach dem zweiten...

    Um bei ca. 10 ms hoeherer Zugangslatenz auf 1 Sekunde laengerer PageLoad Zeit zu kommen braucht es nicht 100 Assets, sondern 100 Assets die nur seriell aufgeloest werden koennen, moderne Browser versuchen Assets parallel zu laden.

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  • Marvin911
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    • 11. Oktober 2026 um 08:54
    • #736

    Ich habe auch 1&1 über das DG-Netz. Ich wohne in Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen). Mein Internetverkehr wird von der DG in Hannover an 1&1 übergeben. Mein Internet läuft zwar insgesamt besser als bei der DG, allerdings ist der Ping deutlich höher als bei der DG (24-28ms). Man kann schon sagen das die Pingzeiten auf DSL-Niveau statt auf Glasfaser-Niveau sind (bei der DG waren die allerdngs auch nicht auf Glasfaser-Niveau (16-18ms). Neben DG hat hier auch im Großteil des Ortes Glasfaser Nordwest ausgebaut (da spielen sich bei vielen meiner Freunde die Pingzeiten bei 5-7ms ab). Das finde ich schon eher glasfaserwürdig von den Pingzeiten. Für mich wäre es besser wenn die DG auch einen Übergabepunkt in Bremen oder Oldenburg an 1&1 hätte, da die beiden Städte bei mir in der Nähe sind.

  • Funker
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    • 11. Oktober 2026 um 10:31
    • #737
    Zitat von kammann

    Sorry für den Fullquote, ist aber nötig, um wieder zu den eigentlichen Themens dieses Threads zu gelangen.
    Anschlüsse im Saarland werden in Frankfurt aus dem Netz der DG ins Netz der 1&1 Versatel übergeben und von dort über die BRAS in ebenfalls in Frankfurt geroutet. Für dich wird sich also +/- 1-2 ms nichts ändern.
    Anders sieht es im Norgen und Süden Deutschlands aus, dort sind die Übergange zwischen DG und 1&1 in Hannover und Nürnberg nicht gerade optimal gewählt. Die Latenz an meinem Anschluss südlich von München hat sich z.B. von 9 ms (DG) auf 18 ms (1&1) verdoppelt.

    Die Ladezeit einer durchschnittlichen Webseite (z.B. gmx.net), die etwa 100 Objekte von verschiedenen Servern läd (insb. Werbung) verlängert sich damit um 1 Sekunde - das ist durchaus spürbar.

    Das sind doch Traumwerte. Ich habe noch nie nennenswert unter 20 ms im Festnetz gesehen, auch nicht über Glasfaser. Die niedrigste Latenz (und höchste Geschwindigkeit) liefert hier 5G Standalone.

    Deswegen ist auch "mehr zahlen für Glasfaser damit die Webseite schneller lädt" völliger Unfug.

  • Edding
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    • 11. Oktober 2026 um 11:55
    • #738
    Zitat von kammann

    Anders sieht es im Norgen und Süden Deutschlands aus, dort sind die Übergange zwischen DG und 1&1 in Hannover und Nürnberg nicht gerade optimal gewählt. Die Latenz an meinem Anschluss südlich von München hat sich z.B. von 9 ms (DG) auf 18 ms (1&1) verdoppelt.

    Das eher ungewöhnlich südlich von München sollte sich die Latenz zu einem BNG in Nürnberg nicht um 9ms erhöhen.
    Könntest mal ein traceroute per v6 posten ? Bitte ab HOP2+ die v6 Ips nicht unkenntlich machen.

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  • pufferueberlauf
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    • 11. Oktober 2026 um 11:58
    • #739
    Zitat von kammann

    Die Ladezeit einer durchschnittlichen Webseite (z.B. gmx.net), die etwa 100 Objekte von verschiedenen Servern läd (insb. Werbung) verlängert sich damit um 1 Sekunde - das ist durchaus spürbar.

    Mmmh, hier mal Messungen (aus den Developer Tools in Desktop Chrome) gegen gmx.net von einem O2 Anschluss

    1. Finish: 1.74 s; DOMContentLoaded: 577 ms; Load: 978 ms
      Da kam allerdings ein popup, das manuell geklickt werden musste
    2. Finish: 1.43 s; DOMContentLoaded: 454 ms; Load: 730 ms
      jetzt sind halt die meisten DNS-Namen bereits im Cache meines Routers

    Hier die ICMP Echo Latenz zu gmx.net:

    Sagen wir 24 Millisekunden. Um jetzt 48 Millisekunden also eine Verdoppelung zu simulieren, verwende ich den Network Link Conditioner unter Macos (je +12 Millisekunden Delay fuer Down- und Uplink-Richtung, zusammen als 24 Millisekunden mehr):

    1. Finish: 2.09 s; DOMContentLoaded: 492 ms; Load: 1.29 s
    2. Finish: 2.33 s; DOMContentLoaded: 659 ms; Load: 1.22 s

    Hier die ICMP Echo Latenz zu gmx.net:

    Also ja, die Ladezeit fuer gmx.net wird laenger, aber nicht um eine ganze Sekunde, und ich habe hier Verdoppelt also 24 Millisekunden aufgeschlagen nicht nur 10 Millisekunden.

  • pufferueberlauf
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    • 11. Oktober 2026 um 12:12
    • #740
    Zitat von Funker

    Das sind doch Traumwerte. Ich habe noch nie nennenswert unter 20 ms im Festnetz gesehen, auch nicht über Glasfaser.

    Was vielleicht andeutet, dass Du gar nicht so viele Links kennst, als dass Du ueber diese belastbare Aussagen machen solltest?

    Auf Breitbandmessung.de bei den Interaktiven Graphiken kannst Du Dir die Laufzeit anzeigen lassen, bzw. deren kumulative Haeufigkeitsverteilung aus den ueber die Desktop-App gemachten Tests. Und wenn Du dann die Maus bei Y 0.5 auf die Linie bewegst reportiert der Graph x: 14.4 (die X-Achse zeigt Laufzeit [ms]), d.h. 50% der Messungen hatten <= 14.4 Millisekunden zu den Serverstandorten in Frankfurt... das wuerde ich als nennenswert Bewerten, gerade auch weil es mehr ist als die reine Zugangslatenz sondern halt auch noch die Pfadlatenz zu den Servern enthaelt.

    Zitat von Funker

    Die niedrigste Latenz (und höchste Geschwindigkeit) liefert hier 5G Standalone.

    Nun ja, dazu hat die BNetzA auch Zahlen (der Graph erlaubt nicht immer den Median bei 50% exakt abzugreifen, ich nehme dann das naechst kleinere abgreifbare Quantil):

    1. Mobile App 4G: 49%ile: 52.4 ms
    2. Mobile App 5G: 50%ile: 57.6 ms
    3. Mobile App 5G hohe BBKn: 50%ile: 53.9 ms (das sind 5G Tests mit hoher Bandbreite)

    Das duerften ueberwiegend NSA Anschluessen gewesen sein, aber ich wuerde mich schwer wundern wenn das bundesweit unter den 14.4 im Festnetz landen wuerde.

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