Umstellung Fritzbox DSL auf Glasfaser

  • Hallo Foristen!

    Ich habe von meinem Glasfaser-Anbieter die Ankündigung der baldigen Inbetriebnahme des Glasfaser-Anschlusses bekommen. Dabei war auch die Anleitung zur Einrichtung der Fritzbox 7590. Es handelt sich um meine eigene Box, die ich schon geraume Jahre an DSL betreibe. Meine Frage dazu wäre: Schließe ich nun den ONT an die WAN-Buchse der 7590 an und lasse den D S L Stecker gesteckt ( für die Telefonie), Oder muss DSL raus und komplett auf Glasfaser umgestellt werden ( wie telefonieren ich dann)?Rufnummern werden erst später portiert.

    SuFu brachte keine Erkenntnisse, oder ich habe falsch gesucht. Für Informationen wäre ich dankbar!

    Euch einen schönen Sonntag!

    Gruß

    Albrecht

  • Das Glasfaserkabel endet im ONT des Netzbetreibers.

    Vom ONT in den WAN Port Deiner Fritzbox wird per Netzwerkkabel verbunden. -. Wenn Glasfaser geschaltet ist, und Dein DSL Anschluss "tot" ist, kannst Du auch das TAE Kabel aus der Dose und der Fritzbox rausnehmen. - Braust Du nicht mehr, da kommt dann auch nichts mehr an.

    Die Providereinstellungen, wie Benutzername und Passwort trägst Du ganz normal in die Fritzbox ein, genauso wie die Angabven zu Deinen Rufnummern. - Das alles stellt Dir der Provider zur Verfügung.

    Wenn die Rufnummern erst später portiert werden, kannst Du nur mir Deinem Handy telefonieren, denn wie soll Dein neuer Provider Dir Telefonie zur Verfügung stellen, wenn Du aktuell über ihn keine Rufnummern gebucht hast?

    Bei Fragen gerne stellen, ich glaube, hier gibts genug Leute, die mittlerweile schon länger einen FTTH Anschluss haben, und Dir helfen können. - Ich habe meinen Anschluss jetzt über 3 Jahre.

    Einmal editiert, zuletzt von alex_k (13. Juli 2025 um 09:32)

  • Mein DG Anschluss wurde Gestern aktiviert und dazu kann ich schreiben das meine Rufnummer erst später portiert wird, da mein Vodafone Kabel Vertrag noch läuft (den hat die DG zum nächsten möglichen Zeitpunkt gekündigt). Da ich keine Festnetz-Telefonie nutze habe ich aber schon meine Kabel-Fritzbox abgeklemmt. So lange die Rufnummer noch nicht portiert wird, kostet der DG-Tarif 0€ im Monat (das wird bei Glasnost genauso sein).

    Beides gleichzeitig (DSL und Glasfaser) lässt sich an der Fritzbox nicht betreiben. Also entweder DSL oder Glasfaser.

    Einmal editiert, zuletzt von Marvin911 (13. Juli 2025 um 10:04)

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  • Gleichzeitger Betrieb von 2 Internet-Zugängen geht bei AVM überhaupt nicht. - Wenn das irgendwo geht, dann im hochprofessionellen Umfeld, in dem Firmen 2 oder mehr unterschiedliche Internetzugänge über unterschiedliche Leitungen haben, um möglichst ausfallsicher zu sein. - Aber ich befrage mal mein Orakel, und sage, dass das mit dem Thema hier vonm Albrecht nichts zu tun hat.

  • Gleichzeitger Betrieb von 2 Internet-Zugängen geht bei AVM überhaupt nicht. - Wenn das irgendwo geht, dann im hochprofessionellen Umfeld, in dem Firmen 2 oder mehr unterschiedliche Internetzugänge über unterschiedliche Leitungen haben, um möglichst ausfallsicher zu sein. - Aber ich befrage mal mein Orakel, und sage, dass das mit dem Thema hier vonm Albrecht nichts zu tun hat.

    Nicht ganz der gleichzeitig, aber Fallback.

    AVM hat neue Funktionen für seine beliebten FritzBoxen parat. Für die WLAN-Router ist FritzOS 8.20 in der Mache.

    https://fritz.com/fritz-labor/fr…verbesserungen/.

  • Oder muss DSL raus und komplett auf Glasfaser umgestellt werden ( wie telefonieren ich dann)?Rufnummern werden erst später portiert.

    Wie schon geschrieben wurde, gibt es bei den Fritzen nur entweder DSL oder Glasfaser.

    Tue dir und uns jedoch einen Gefallen und führe einen Reset auf Werkseinstellungen vor dem Wechsel auf den WAN-Port der 7590 durch. Keinesfalls danach sofort die Sicherungen der Einstellungen einspielen! Konfiguriere die FB von Hand für den Betrieb hinter dem ONT neu. Lediglich das Telefonbuch kannst Du übernehmen.

    Deine "Telefonieproblematik" ist ein alter Hut. Meine Empfehlung ist da immer eine gebrauchte 7412 oder 7520 zu besorgen und diese ausschließlich für die Telefonie am DSL zu verwenden. Die 7590 wird für den ausschließlichen Betrieb am ONT konfiguriert. Ggf. erhältst Du von deinem Gf-Anbieter (welcher ist das?) eine "Übergangsrufnummer" womit Du die Telefonie am neuen Anschluss testen kannst.

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  • ......Die 7590 wird für den ausschließlichen Betrieb am ONT konfiguriert. Ggf. erhältst Du von deinem Gf-Anbieter (welcher ist das?) eine "Übergangsrufnummer" womit Du die Telefonie am neuen Anschluss testen kannst.

    Gf-Anbieter ist die Entega/Darmstadt Übergangsnummer habe ich mit Benutzerkennung und Passwort erhalten.Desgleichen für meine "alte Rufnummer"vom jetzigen Anbieter. Gibt es denn eine vernüftige Möglichkeit die relevanten Daten zu sichern um sie später neu aufzusetzen? Oder muss man als händisch aufschreiben.? AVM hat mir mitgeteilt ich bräuchte nur die Providerdaten und Zugangsart zu wechseln und könnte alles sonstige lassen wie es ist.

  • Gf-Anbieter ist die Entega/Darmstadt Übergangsnummer habe ich mit Benutzerkennung und Passwort erhalten.Desgleichen für meine "alte Rufnummer"vom jetzigen Anbieter. Gibt es denn eine vernüftige Möglichkeit die relevanten Daten zu sichern um sie später neu aufzusetzen? Oder muss man als händisch aufschreiben.? AVM hat mir mitgeteilt ich bräuchte nur die Providerdaten und Zugangsart zu wechseln und könnte alles sonstige lassen wie es ist.

    Welche Daten meinst Du? - Deine Telefonnummer(n) solltest Du kennen, und wie gfesagt, wenn die Nummern über Deinen neuen ISP geschaltet werden, bekommst Du dazu auchj die entsprechenden Anmeldedaten.

    Wenn ich meine Fritzbox resette, und dann neu aufsetze. - bekomme ich auch wieder das Heimnetz im Adressbereich 192.168.178.x. - Diene WLAN SSID und Dein WLAN Passwort notieren macht Sinn, und beides wieder so einzurichten auf der neuern Box, dann funken nämlich die ganzen WLAN Geräte idealerweise gleich mit der Box wieder.

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  • Die Berichte im Forum zeigen, dass die Übernahme der Altdaten bei einigen tatsächlich ohne Seitenketteneffekte verläuft. Die Mehrheit der Berichte über Probleme nach der Umstellung ergeben solche diffusen Bilder, dass erst ein Reset auf Werkseinstellungen für eine klare, definierte Ausgangslage sorgt.

    Leider habe ich außer Screenshots auch keine einfache Lösung für eine Dokumentation der Einstellungen. Ich sehe das jedoch sportlich und als Bereinigung bzw. um Pflege und ggf. Überarbeitung bestehender Einstellung.

    Es spricht auch nichts dagegen und das solltest Du auch tun, vor dem Reset eine Sicherung durchzuführen. Ggf. vorher auf das aktuelle FRITZ!OS updaten.

    Es spricht auch nichts dagegen auf gut Glück die Umstellung des Internetaccess von DSL auf WAN-Port zu versuchen. Bei seltsamen Verhalten der Fritze danach, solltest Du jedoch den oben erwähnten Reset durchführen.

  • Wobei ich finde, gerade für den Normalo-Nuter es doch Mal eine gute Gelegenheit ist sich Mal mit seiner Hauskommunikation wieder vertraut zu machen. Als aller erstes bei der Box die aktuelle Firmware einspielen. Hatte es letztens mit einer 7590 zu tun die noch auf 6.** stand. Aktuell ist ja 8.xx.

    Was vermutlich nicht gehen wird, ist, dass du deine alten Telefonnummer weiter benutzen kannst, solange sie noch beim alten Provider sind.

    Telefonnummer können aber auch schon vor Vertragsende portiert werden.

    Ansonsten wie HubeBube schrieb, bei Kleinanzeigen eine ganz einfache Fritzbox kaufen (20€) nur für Telefonie bis die Nummern übertragen sind. Es gibt dafür auch eine gesetzliche Vorgabe das man nicht länger als 48 Std ohne sein darf.

  • Vielen Dank für eure Hilfe!

    Ich werde sichern, versuchen nur den Internetaccess von DSL auf WAN-Port auszuführen und wenn es nicht funktioniert zu resetten.

    Schaun mer mal. Werde berichten

    Gruß

    Albrecht

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  • Ich gehöre zu denjenigen, welche die FritzBox ohne Werksreset von DSL auf ONT am WAN-Port umgestellt haben. DSL-Stecker raus, LAN-Kabel zum ONT in den WAN-Eingang, die neuen vom Provider (NetCologne) angegebenen Parameter eingegeben. Nach kurzer Zeit funktionierten Internetzugang und Telefonie und dass seit nun über einem Jahr.

    Grundsätzlich halte ich allerdings einen Werks-Reset für sinnvoll, ich bin halt mutig und faul.

  • ( wie telefonieren ich dann)?Rufnummern werden erst später portiert.

    Haben seit einiger Zeit Glasfaser von der DGN und auch wir haben unsere Rufnummern portieren lassen. Ging aber erst als die Kündigung der Telekom wirksam wurde.

    Zur Überbrückung bekamen wir eine Übergangsnummer von der DGN zugeteilt. Lt. Angabe des Kundendienstes wird sie 30 Tage nach der Portierung bei uns deaktiviert und dann anderen Kunden zugewiesen.

  • Zur Überbrückung bekamen wir eine Übergangsnummer von der DGN zugeteilt. Lt. Angabe des Kundendienstes wird sie 30 Tage nach der Portierung bei uns deaktiviert und dann anderen Kunden zugewiesen.

    Das Seltsame an der Sache ist, daß ich vom neuen Anbieter eine eigene Telefonnummer mit Passwort bekommen habe mit dem Hinweis das ich diese behalten kann. Direkt darunter steht meine jetzige Rufnummer ( vom derzeitigen ISP, die ja noch nicht gekündigt und portiert ist) ebenfalls schon mit eigenem Passwort. Kann ich denn meinen Anschluss mit unterschiedlichen Passwörtern für die Telefonie nutzen?

    Gruß

    Albrecht

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  • Rufnummern im Festnetz werden erst nach Vertragsablauf portiert. Zwar genehmigen einige Provider die Portierung bereits vor Ablauf, die monatlichen Kosten bleiben jedoch davon unberührt.

    Da unterschiedliche Provider die Rufnummer (nacheinander) besitzen, gibt es auch unterschiedliche SIP-Passwörter.

    Es scheint so zu sein, dass die von Deutsche Giganetz vergebene Rufnummer auch nach durchgeführter Nummernportierung bestehen bleibt und keine Übergangsrufnummer ist.

  • Lt. Angabe des Kundendienstes wird sie 30 Tage nach der Portierung bei uns deaktiviert und dann anderen Kunden zugewiesen.

    Genau. Man hat noch mindestens 30 Tage Anspruch auf seine Rufnummer nach Ende des Vertrages. Es gibt also immer eine Übergangszeit, wo man damit noch hantieren kann.

  • Guten Morgen!

    Gestern habe ich meine Umstellung (mit Werksreset) an meiner 7590 durchgeführt. Internet funktioniert problemlos. Sorgen bereitet die Telefonie. Ich kann mit allen 3 portierten Rufnummern raus telefonieren, wenn ich angerufen werde kommt bei 2 Nummern die Information das der Teilnehmer nicht erreichbar ist. Bei der 3. Nummer springt sofort eine Mailbox an (die ich nie eingerichtet habe) und ich bekomme eine Email auf das eMail-konto meines gekündigten Providers das die Sprachbox angesprungen ist. Lt. neuem Provider wurden alle Nummern erfolgreich portiert. ONT und 7590 habe ich bereits 2x stromlos gemacht. Fehler bleibt. Hat jemand eine Idee wo der Fehler liegen kann?

    LG

    Albrecht

    Einmal editiert, zuletzt von Glasnost (25. Oktober 2025 um 09:09)

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