Externer Zugriff bei Deutsche Glasfaser nicht möglich ?

  • Mich würde mehr interessieren, ob die Leute, die in letzter Zeit Threads zu diesen Problemen eröffnen auch das Problem haben, dass eine Traceroute mit fc00:1 endet, so wie bei uns im Ort?

    Genau das würde mich auch interessieren. Deshalb stelle ich immer die Frage nach den Traces von außen und innen.

    Also gibt es zu dem fc00:1 Problem aktuell keine Lösung...

    Richtig. Da hilft nur, die Tickets offen zu halten und am Ball zu bleiben.

  • Genau das würde mich auch interessieren. Deshalb stelle ich immer die Frage nach den Traces von außen und innen.

    Stimmt, ich stand vorhin irgendwie auf dem Schlauch, ich dachte erst du meinst mit traces etwas anderes (hatte irgendwie Wireshark sniffing im Sinn), sorry.
    Schade, dass die meisten Leute sich nicht die Mühe machen kurz die traceroute Ergebnisse zu posten, dann hätten alle, die sich beim Support beschweren deutlich mehr Beweise in der Hand damit dort endlich Bewegung in die Sache kommt.

    Ich habe gerade einige Threads angeschaut, in jedem bist du aktiv und fragst danach und in manchen werden die Leute sogar pampig.... das kann ich absolut nicht nachvollziehen.

    Man hat ein Problem, will es analysieren und ist dann nicht bereit ein paar Minuten zu investieren, dabei würde es allen helfen weil man mehr Druck machen kann beim Support und wenn das Problem gefunden wird, würde das den Fehler vermutlich auch bei vielen bzw. allen beheben.

  • mikado Nur zur Klarstellung: dich habe ich nicht gemeint mit meinem Kommentar, ich hatte vorhin einige andere Threads durchsucht nach meinem Problem und dort ist mir das aufgefallen, dass manche einfach nicht mitarbeiten wollen.
    Könntest du mal ein "tracert -6 ipv6.google.com" machen, mich würde interessieren was da rauskommt.
    Bekommst du da auch fc00::1 als letzten Hop?

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  • C:\Users\Ralf>tracert -6 ipv6.google.com

    Routenverfolgung zu ipv6.l.google.com [2a00:1450:4001:81d::200e]
    über maximal 30 Hops:

    1 91 ms 74 ms 86 ms fritz.box [2a00:6020:5664:4300:e208:55ff:fe81:512f]
    2 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    3 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    4 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    5 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    ...
    16 * Zielhost nicht erreichbar.

    Einmal editiert, zuletzt von mikado (15. Januar 2025 um 15:54)

  • mikado: In dem Trace stimmt schon was nicht, da braucht man nicht mehr weiterzusuchen. Über 90ms zum ersten Hop, der ja bei dir im Heimnetz sein müsste, da kann was nicht sein. Das lässt sich auch nicht mit WLAN erklären, und wenn, dann ist das die Ursache für alle weiteren Probleme, denn dann gibt es offenbar massive Verbindungsprobleme.

    Hast du irgendwo VPNs oder sowas aktiv?

  • Bei mir ist aktuell kein VPN aktiv.
    Beim zweiten Aufruf sind die Zeiten auch kürzer:
    1 5 ms 10 ms 5 ms fritz.box [2a00:6020:5664:4300:e208:55ff:fe81:512f]
    Der Rest bleibt gleich

    Der Speedtest am Rechner liefert über Wlan über 200 (TraceRT)
    Direkt an der Fritzbox angeschlossen sind es über 800

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  • C:\Users\Ralf>tracert -6 ipv6.google.com

    Routenverfolgung zu ipv6.l.google.com [2a00:1450:4001:81d::200e]
    über maximal 30 Hops:

    1 91 ms 74 ms 86 ms fritz.box [2a00:6020:5664:4300:e208:55ff:fe81:512f]
    2 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    3 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    4 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    5 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.

    Danke dir, das sieht definitiv anders aus als bei mir.
    Bei mir kommt bei 1 auch die IPv6-Adresse der Fritzbox 5590 mit <1ms und dann direkt fc00::1.

    Dein hoher Ping zum Router (innerhalb deines LAN) ist komisch, aber ich erinnere mich, dass ich so ein Problem mal bei einem Freund gesehen hatte, dort lag es am Stromsparmodus des WLAN-Adapters im Notebook.
    Nachdem wir dort den Stromsparmodus deaktiviert hatten (siehe Screenshot) waren die Ping spikes weg, ob das in deinem Fall hilft, ist allerdings fraglich, denn bei dir kommt schon gar kein zweiter Hop mehr danach.

  • Danke, aber das hilft nicht. Ich habe den Rechner hier im Keller mal per Kabel an einen Fritz-Repeater 1200AX gehängt, der sich dann im Mesh mit der 7590AX verbindet. Da werden die Zeiten auch nicht besser. Liegt wohl an der Stahlbetondecke dazwischen ;)

  • Auch 15 ms sind viel zu lang, auch im WLAN. 2-3 ms würde ich als normal betrachten, mehr nicht.

    Und die ersten paar Hops nach der Fritzbox reagieren bei der DG nie bei Traceroutes. Das geht frühestens bei Hop 4 oder 5 los, teilweise auch noch später.

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  • Ich teste ja immer gerne via Powershell...

    Ignoriert bitte im folgenden "http://" das fügt die Software leider automatisch hinzu.

    > Resolve-DnsName -Type AAAA -Name http://www.google.de | Format-List

    Name : http://www.google.de
    Type : AAAA
    TTL : 300
    DataLength : 16
    Section : Answer
    IPAddress : 2a00:1450:4001:831::2003

    Interessant ist hierbei, dass bei wiederholtem Aufruf sich die TTL Werte ändern.
    Die Ausgabe von "Resolve-DnsName -Type AAAA -Name ipv6.google.de | Format-List" spare ich mir jetzt an dieser Stelle.

    > Test-NetConnection -ComputerName 2a00:1450:4001:810::2003 -TraceRoute -InformationLevel "Detailed"

    ComputerName : 2a00:1450:4001:810::2003
    RemoteAddress : 2a00:1450:4001:810::2003
    NameResolutionResults : 2a00:1450:4001:810::2003
    fra16s50-in-x03.1e100.net
    InterfaceAlias : WLAN
    SourceAddress : 2a00:6020:b398:bc00:1d1b:ef8b:a1e5:2c6a
    NetRoute (NextHop) : fe80::de15:c8ff:fece:1c36
    PingSucceeded : True
    PingReplyDetails (RTT) : 29 ms
    TraceRoute : 2a00:6020:b398:bc00:de15:c8ff:fece:1c36
    ::
    ::
    2a00:6020::d
    2a00:1450:8153::1
    ::
    2001:4860:0:1::8886
    2001:4860::c:4003:364f
    2001:4860::9:4001:31f2
    2001:4860:0:1::869b
    2001:4860:0:1::3167
    2a00:1450:4001:810::2003

    Und das Ganze noch einmal klassisch:
    > ping /6 /n 3 http://www.google.de

    Ping wird ausgeführt für http://www.google.de [2a00:1450:4001:81d::2003] mit 32 Bytes Daten:
    Antwort von 2a00:1450:4001:81d::2003: Zeit=11ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:81d::2003: Zeit=17ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:81d::2003: Zeit=11ms

    Ping-Statistik für 2a00:1450:4001:81d::2003:
    Pakete: Gesendet = 3, Empfangen = 3, Verloren = 0
    (0% Verlust),
    Ca. Zeitangaben in Millisek.:
    Minimum = 11ms, Maximum = 17ms, Mittelwert = 13ms

    > tracert /6 2a00:1450:4001:81d::2003

    Routenverfolgung zu tzfraa-aa-in-x03.1e100.net [2a00:1450:4001:81d::2003]
    über maximal 30 Hops:

    1 3 ms 3 ms 5 ms 2a00:6020:b398:bc00:de15:c8ff:fece:1c36
    2 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    3 * 88 ms * 2a00:6020:0:d::1
    4 15 ms 7 ms 14 ms be10-704.pr2.int63-fra.dg-w.de [2a00:6020::d]
    5 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung.
    6 9 ms 9 ms 11 ms 2001:4860:0:1::1882
    7 15 ms 6 ms 9 ms 2001:4860:0:1::8698
    8 8 ms 11 ms 12 ms 2001:4860::c:4003:364d
    9 13 ms 11 ms * 2001:4860::1:0:d0d8
    10 9 ms 7 ms 8 ms 2001:4860:0:1::9f
    11 11 ms 9 ms 6 ms tzfraa-aa-in-x03.1e100.net [2a00:1450:4001:81d::2003]

    Ablaufverfolgung beendet.

    Und beachtet bitte mal die Auflösungsergebnisse für http://www.google.de

    2 Mal editiert, zuletzt von HubeBube (15. Januar 2025 um 21:00)

  • Aktueller Stand:
    Der Zugriff über IPv4 und IPv6 über das Internet funktioniert nicht
    WireGuard-Zugriff über das AVM-VPN der Fritzbox funktioniert auch nicht
    Der Zugriff über Tailscale funktioniert.

    Zumindest kann ich jetzt über Tailscale die Kalender synchronisieren, aber jeden der auf meine Nextcloud-Instanz zugreifen soll, in einen VPN-Tunnel über Tailscaile in mein Heimnetz zu integrieren ist nicht zielführend. Da suche ich noch nach einer Lösung.

  • mikado

    Hast Du dafür schonmal über einen Cloudflared Tunnel nachgedacht.
    Läuft im Prinzip so:

    Dein Nextcloud-Instanz baut einen Tunnel in Richtung Cloudflare auf (unabhänging von deiner IP) und Cloudlfare macht die Übersetzung in IPv4&IPv6.
    Musst dich danach nicht mehr um Updates der IP kümmern, läuft alles über den Tunnel.
    Keine Portfreigaben, kein VPN, usw.

    Gibt auch andere Anbieter die das machen.
    ZUm Beispiel: https://ipv64.net/reverse_proxy

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  • bananajoe
    Ich versteh nur nicht wie ich das machen kann. Bin halt Laie was die Netzwerktechnik angeht.


    Ich habe mir mal bei ipv64 einen Account eingerichtet und einen ReverseProxy-Konfiguriert.
    xx.ipv64.net
    CDN aktivier und einen ReverseProxy konfiguriert.
    Frontend: http/s Port 80/443) - Redirection to https
    Backend: https Self/verified Signet Port 443

    Wenn ich dasrichtig verstanden habe, routet der jetzt alles was in xx.ipv64.net geht an die unter der Domäne angelegte IP-Adresse.
    Wie bekomme ich nextcloud jetzt dazu sich an dem reverseProxy anzumelden und wie kann ich dann von außen über die Verbindung zugreifen ?
    Die angegebenen IP-Adressen die die Fritzbox bei ipv64.net einträgt funktionieren ja nicht.

  • in einen VPN-Tunnel über Tailscaile in mein Heimnetz zu integrieren ist nicht zielführend.

    Ohne ein paar Tunnel wird es nicht so einfach funktionieren. Außer natürlich, alle deine Clients arbeiten sauber in IPv6.

    Auf was willst du denn konkret via IPv6 erreichen? Nextcloud ist bei dir im Heimnetz aktiv?

  • Wie oben beschrieben:
    1. Die Fritzbox zeigt eine IPv4 100.x.x.x an. Damit ist das keine von aussen erreichbare IP
    2. Die Fritzbox zeigt eine IPv6 an
    3. Ipv6-test.com (und weitere ähnliche Dienste) zeigen für IPv6: "not supportetd" an

    => ich habe weder eine IPv4, noch eine IPv6 über die ich mein Heimnetz ansprechen kann.

    4. Ich über AVM-WireGuard einen Tunnel zwischen meinen Endgeräten und der Fritzbox aufbauen. Über den Tunnel kann ich aber weder externe noch interne IP-Adressen erreichen.

    5. Ein Tunnel über Tailscale funktioniert. D.h. darüber kann eine zweite Fritzbox (zur externen Sicherung) Verbinden und sichern. Ebenfalls ist die Synchronisation der Kalender, zugriff auf Homematic ... über die App möglich.

    => alles was ich für die Familie brauche kann ich über Tailscale abwickeln, da die Anzahl der Endgeräte klein und stabil ist.

    6. Ich habe eine Gruppe von Personen, die z.T. wechseln (Freunde, Kirche...) die per App mit eigenem User oder per Link auf freigegebene Dateien meiner Nextcloud (Docker gehostet auf dem NAS) zugreifen müssen.
    Hier müsste ich jede Person einzeln für Tailscale berechtigen, sie müssten die App installieren und wären somit in meinem internen Heimnetz. Den Aufwand möchte ich nicht betreiben, ausserdem sind das zum größten teil Laien, denen der Sinn, Nutzen und Handhabung eines VPN unbekannt ist.

    Für diesen Anwendungsfall bräuchte ich noch eine Lösung.
    Im Netz wird dafür meist empfohlen einen Mietrechner zu nehmen, den man über ynDns an das Internet anbindet. Dieser Mietrechner baut dann einen Tunnel in das Heimnetz auf und routet alles was ihn über die IP erreicht durch den Tunnel an das Heimnetz.
    Da kenne ich mich aber gar nicht aus und traue mir auch nicht zu diesen Mietrechner einzurchten und sicher aufzusetzen.

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  • So musste ich das jetzt auch lösen. Hab zum Glück noch einen Hetzner-Server. SSH-Tunnel vom Home-Server zum Hetzner-Server und auf dem Hetzner-Server dann einen Reverse-Proxy mit Nginx, der über den SSH-Tunnel dann zu den Containern auf dem Home-Server verbindet.

    Hilft aber erstmal nicht, wenn man auf IPV6-Only-Services zugreifen muss, dafür gibts auch technische Lösungen über externe Server/Dienstleister, aber das ist halt auch nur eine Krücke.

    Die DG antwortet mir aktuell garnicht mehr. Wenn sich da nichts tut, bleibt nur schriftliche Fristsetzung zur Behebung des Mangels, wenn das nichts bringt Kündigung wegen nicht erbrachter Leistung. Parallel kann man Beschwerde bei der Bundesnetzagentur einreichen. Vielleicht auch mal an die Presse wenden, vielleicht schafft man es ja in die "Vorsicht Kunde!"-Rubrik der c't.

  • Tunnel-Möglichkeiten gibt es viele. Das geht natürlich auch mit SSH, Port-Forwarding und Reverse-Proxys.

    Wenn du magst, kann du ja deine Lösung dokumentieren und ich packe sie zu dem Meta-Beitrag dazu.

    Der Vorteil, Ports via WG/OpenVPN oder auch SSH zu tunneln besteht darin, dass es flexibler ist und man weniger Ressourcen auf dem VPS benötigt. Zudem entfällt die Konfiguration des Reverse Proxys.

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  • Danke.
    Wie gesagt ich bin in Netzwerktechnik ein Laie und will eigentlich nur den gekauften Anschluss nutzen. Die dort beschriebene Konfiguration mit externer Server (ggf. mit noch einem zusätzlichen RPI im eigenen Netz), dann noch die Integration des internen PiHole auf dem NAS
    Das ist mir dann doch erstmal zu komplex.