EWE swb sonatel von Glasfaser 75 auf 100 (AON Medienkonverter ?)

  • Hallo.

    Ich habe seit einiger Zeit Gigaglas 75 von der EWE.

    Nun dachte ich, ich wechsel eine Stufe höher: zum selben Preis, Glasfaser 100 von der EWE, endlich Handyflat inklusive. Selber Preis.

    Damals, als man mir das Glasfaser im Keller installierte, hatte man neben dem Glasfaser ein Modem installiert.

    Ich musste nur noch ein LAN Kabel von diesem Modem zu dem LAN Port meiner FritzBox verbinden, fertig.

    Nun sagte die Dame am Telefon, dies ginge nicht mehr, ich bräuchte einen neuen Fiber Router für 160 Euro.

    Alternativ bräuchte ich einen 'Glasfaser Medienkonverter AON Gebiet'.

    Wieso machen 25Mbit/s diesen Unterschied? Sollte doch gleich bleiben? Vielleicht kann ich mit der alten FritzBox nicht das volle potential nutzen, mir ging es hauptsächlich um die Handyflat.


    Mag mir jemand erklären, wie genau das funktioniert? Muss ich den dazwischen stecken?

    Oder doch lieber die Fritz!box 5530 fiber?

    Nutze eigentlich gern die Hardware auf, die noch funktioniert, statt alle paar Jahre neue zu kaufen. Vor allem weil ich mit der 7530 sehr zufrieden bin und einen alten 7490 als Repeater nutze.

    Bin jetzt kein absoluter Laie, kann viel selbst zurecht basteln.

    Aber wenn der Aufwand derart groß wäre, würde ich doch eher zu einer Fiber FritzBox greifen. Jedoch nicht direkt von der EWE, weil die unverschämt teuer ist, im Gegensatz zum freien Markt.


    Vielen Dank und viele Grüße

  • Ist das vielleicht diese Umstellung?

    Speedfighter
    4. Mai 2024 um 19:15
  • ReneSch 7. November 2024 um 21:21

    Hat den Titel des Themas von „EWE swb sonatel von Glasfaser 75 auf 100“ zu „EWE swb sonatel von Glasfaser 75 auf 100 (AON Medienkonverter ?)“ geändert.
  • Ist das vielleicht diese Umstellung?

    Speedfighter
    4. Mai 2024 um 19:15

    Danke. Wäre möglich. Davon sprach sie nicht. Der Wechsel kam ja auch freiwillig von mir aus.

    Sie sagte auch explizit, ich könne den alten Router behalten, musste dafür aber 'Glasfaser Medienkonverter AON' installieren und würde dafür keinen Techniker bekommen. Erst wollte sie mir die FRITZ!Box 5590 Fiber auf quatschen. Ich fragte nochmals, ob das die einzige Möglichkeit wäre.

    Sie sagte nein, aber die bequemste.

    Sie hat mir jetzt für 30 Euro dieses 'Teil' bestellt, welches auf der Rechnung als 'Glasfaser Medienkonverter AON Gebiet' gelistet ist. Ohne weiter angaben oder Instruktionen.

    Schätze es bleibt wohl an mir. Viel probieren. Im Notfall würde ich einer Fritz Fiber kaufen, aber wirklich ungern, weil die vernünftige 5590 auch ordentlich Geld kostet...

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  • Viel probieren ist das nicht. Bei der Installation kannst du quasi nichts falsch machen. Konfigurieren muss man nichts, und die Verkabelung ergibt sich von allein.

    Vielen Dank. Das wäre super. Wäre schön, wenn du Recht behalten würdest :)

  • Grundsätzlich ist die AON-Technik bei Glasfaser die deutlich einfachere und entspanntere Technik ggü. GPON. Die Bandbreite an Medienwandler am Markt ist groß. Hier wird grundsätzlich nur das Medium von Licht auf elektrische Impulse gewandelt.
    Wenn man ein FB (55xx/56xx) kauft, liegen 2 Module bei für AON und GPON. Wenn du das falsche einstecken solltest, erkennen dieses die FB.

    Wenn du deine alte weiterverwendest, musst du das Ethernetkabel aus dem Medienkonverter nur in den WAN-Port der FB stecken. Bei einem 100 MBit/s-Vertrag reicht deine alte Box voll auf.

    Das Einzige, was mich verblüfft, ist, dass du eine neue Box bekommen sollst. Das auf der Leitung bisher GPON funktioniert und dann AON genutzt wird. Weil wenn vorher schon AON lief, macht der Wechsel der Box bei dieser geringen Erhöhung der Bandbreite so gar keinen Sinn, selbst älteste Medienwandler konnten schon 100 MBit. Aber vermutlich ist der Neue ein Gerät für 1 GB/s, was mittlerweile Standard ist und sie dieses im Zuge der Vertragsänderung grundsätzlich austauschen.

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  • War doch aber längst geklärt. Der XON 1200, den EWE früher verbaut hat, ist ein Medienkonverter, aber auch ein Managed Switch, der jetzt oder bald keinen Herstellersupport mehr bekommt und EWE hat sich entschieden, undurchsichtig mit dem Sachverhalt umzugehen. Vielleicht wollen sie ihre Angst vor bald nicht mehr zu behebenden Sicherheitslücken nicht offen kommunizieren, um die Kunden nicht zu verunsichern.

  • Grundsätzlich ist die AON-Technik bei Glasfaser die deutlich einfachere und entspanntere Technik ggü. GPON. Die Bandbreite an Medienwandler am Markt ist groß. Hier wird grundsätzlich nur das Medium von Licht auf elektrische Impulse gewandelt.
    Wenn man ein FB (55xx/56xx) kauft, liegen 2 Module bei für AON und GPON. Wenn du das falsche einstecken solltest, erkennen dieses die FB.

    Wenn du deine alte weiterverwendest, musst du das Ethernetkabel aus dem Medienkonverter nur in den WAN-Port der FB stecken. Bei einem 100 MBit/s-Vertrag reicht deine alte Box voll auf.

    Das Einzige, was mich verblüfft, ist, dass du eine neue Box bekommen sollst. Das auf der Leitung bisher GPON funktioniert und dann AON genutzt wird. Weil wenn vorher schon AON lief, macht der Wechsel der Box bei dieser geringen Erhöhung der Bandbreite so gar keinen Sinn, selbst älteste Medienwandler konnten schon 100 MBit. Aber vermutlich ist der Neue ein Gerät für 1 GB/s, was mittlerweile Standard ist und sie dieses im Zuge der Vertragsänderung grundsätzlich austauschen.

    Danke dir für deine Antwort. Natürlich wollen sie die Boxen am liebsten vermieten ind Raten. Aber auch so sind sie 20 Euro teurer, als der Marktpreis.

    Daher fragte ich den Support, ob es denn unbedingt nötig wäre.

    Die wollen natürlich, das man auch da alle zwei Jahre einen neuen kauft.

  • War doch aber längst geklärt. Der XON 1200, den EWE früher verbaut hat, ist ein Medienkonverter, aber auch ein Managed Switch, der jetzt oder bald keinen Herstellersupport mehr bekommt und EWE hat sich entschieden, undurchsichtig mit dem Sachverhalt umzugehen. Vielleicht wollen sie ihre Angst vor bald nicht mehr zu behebenden Sicherheitslücken nicht offen kommunizieren, um die Kunden nicht zu verunsichern.

    Das ist natürlich ein Argument. Danke. Das werde ich im Auge behalten.

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  • Vielleicht wollen sie ihre Angst vor bald nicht mehr zu behebenden Sicherheitslücken nicht offen kommunizieren, um die Kunden nicht zu verunsichern.

    Hast du dazu nähere Informationen? Ich habe nicht mitbekommen, dass bktel den Support für den XON1200 einstellt.

  • Sorry, ich meine es irgendwo aufgeschnappt zu haben, bin mir aber nicht sicher.

    Ich möchte es aber für EWE schwer hoffen, denn ansonsten ist der Bock, den sie geschossen haben, noch größer.

  • Wohl wahr. An Intransparenz und Druckausübung gegenüber dem Kunden kaum zu überbieten. Soviel zur Hoffnung auf einen besseren Kundenservice durch einen neuen Abteilungschef.

    Wir kennen natürlich keine internen Zahlen. Wenig technikafine Kunden freuen sich über eine „vergünstigte“ Fritzbox und die nun enthaltene Flat zu Mobiltelefonen - der verringerte Upload wird wohl nicht bemerkt…

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  • So habe den AON Medienkonverter bekommen und das bekommt sogar ein absoluter Laie hin. Danke für eure Antworten. Trotzdem ärgert mich am Kundenservice, ich bräuchte die 5590, weil es einfacher wäre und 'bequemer'.

    Erst nach mehrfachen fragen, sagte sie, es gäbe eine Alternative. Denke sie verdienen Provision, wenn Kunden sofort 'ok' sagen, weil sie überhaupt keine Ahnung haben...

  • Denke die Umstellung von XON1200 auf 1300 liegt daran, dass die EWE einen passiven Abschluss anbieten muss, der keinen Strom verbraucht. Der TP-Link Medienkonverter, den man dann dahinter anschließt, verbraucht dann halt wieder Strom und die Fritzbox auch. Eine Glasfaser-Fritzbox braucht diesen Konverter nicht mehr. In der Praxis ist die Stromersparnis natürlich zu vernachlässigen, aber die EWE kann sagen, "man spart Strom", damit werben sie ja auch. Wenn du auf Wifi 6 verzichten kannst, nutze die 7530 halt weiter am WAN-Port.

  • Die Fritzbox muss auch Energie für die Umwandlung der Lichtimpulse aufwenden.

    Wahrscheinlich einen Tick weniger als ein Medienkonverter + "alte" Fritzbox. Das ist kein Argument für einen Glasfaser-Router. Es sei den, es geht einem für 1 € gesparte Stromkosten pro Jahr einer ab ;)


    Mich mach hier aber stutzig, dass von Seiten der EWE der Medienkonverter für 30 € angeboten wurde.

    Ich soll im Rahmen der Umstellung auf den passiven Anschluss (mit dem auch zwingend eine Umstellung auf den derzeit aktuellen 300er Tarif mit 75 anstatt 150 Mbit Downloadrate einhergeht) rund 50 € bezahlen.

    Die 50 € beinhalten rund 10 € Versandkosten.

    Einmal editiert, zuletzt von delvos (20. November 2024 um 16:25)

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  • Wahrscheinlich einen Tick weniger als ein Medienkonverter + "alte" Fritzbox

    Selbst das nicht einmal unbedingt. Mit Bedarf von 160 MHz WLAN dürfte die 5530 noch als Niedrigstverbraucher durchgehen, mit knapp über 7 Watt.

    Braucht man kein 160 MHz WLAN, sondern hat lieber die größere Anschlussvielfalt (3x Ethernet, USB3), kommt man mit dem Medienkonverter und einer 7530 bei ziemlich genau 7 Watt raus, hat aber den dreifachen VPN-Durchsatz via Wireguard...

    Vom Anschaffungspreis fang ich jetzt gar nicht erst an.

  • Sie haben mir noch den XON 1300 zugeschickt. Für 0 Euro. Obwohl er nirgendwo aufgelistet war.

    Fand es etwas merkwürdig.


    Naja, als Gigaglas 75 noch lief, habe ich einmal komplett die neue Hardware verbaut und es lief alles. Dann habe ich alles wieder zurück gebaut. Kein Medienkonverter, alles wie gehabt


    Heute sehe ich, das der neue Vertrag läuft. Dann dachte ich 'oh, dann muss die neue Hardware ja eingebaut werden'


    Schaue in meine Fritzbox, es kommen 100Mbit und 50Mbit gehen runter. Telefon läuft ganz normal. Alles mit der alten Hardware.

    Speedtest, volle Leistung.

    Muss ich das verstehen? Wozu die Hardware, wenn doch alles mit der alten Hardware reibungslos funktioniert? Musste nichts umstellen oder sonst was.


    *Edit*

    Okay, habe mir die Beiträge nochmals durchgelesen und es wurde ja bereits alles erklärt. Entschuldigung ,🙈. Nur das von der Ewe wegen dem neuem Modem keinerlei Hinweise erwähnt werden, finde ich schade. Warum der Wechsel? Was ändert sich? Ich habe jedenfalls keinerlei Informationen bekommen. Dank euch, weiß ich jetzt wieso und warum. Aber sowas erwarte ich vom Anbieter.

    Einfach diesen XON1300 zu liefern, ohne warum und wieso. Naja...

    Einmal editiert, zuletzt von ReneSch (29. November 2024 um 14:16) aus folgendem Grund: Richtigstellung

  • Den musst du einbauen, damit die EWE gesetzeskonform einen passiven Abschluss anbieten kann. Diesbzgl. laufen ganz krude Geschichten, die von der EWE ausgehen.

    Ob die dir beim Weiterbetrieb des XON1200 den Hahn zudrehen werden? Theoretisch ginge das, denn der 1200 ist von Seiten der EWE konfigurierbar (managed).

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