Lösungsansatz DG DSLITE/CGNAT

  • Beim DG AON-Anschluss hast du schon glasfaserseitig Gigabit Ethernet.

    Bei der Telekom ist es immer GPON, da sind halt über 2 Gbit/s Downstream auf dem Medium verfügbar, der Standard ONT hat auch schon 2.5 Gbit Ethernet, um über die 940 Mbit/s netto hinauszukommen. Hat man dann noch einen passenden Router und Client dazu, kann man die rund 1100 Mbit/s nutzen, auf die der Anschluss überprovisioniert wurde.

    Das beschränkt sich übrigens nicht auf FTTH, auch bei Nutzung des 2.5er Ports einer Fritz!Box Cable kann man mehr als 1000 Mbit/s bekommen, wenn man einen passenden Kabelinternet-Tarif hat.

  • Das Glasfasermodem2 der Telekom hat einen 2.5 Gbps Ethernet port, mit entsprechendem Port am Router/LAN sieht man bei Telekom Anschlüssen, dass beim 1000er tatsächlich brutto so viel provisioniert wird, dass auch netto mehr als das vertragliche Maximum von 1000 Mbps ankommen kann... Ich vermute mal das geht mit entsprechender Fritzbox auch. Ich vermute mal der DG ONT hat nur einen 1 Gbps Ethernet Port was das erzielbare Netto auf üblicherweise 940-950 Mbps beschränkt.

    Wobei in der normalen Nutzung 940 sich ähnlich anfuehlen dürfte wie ~1050, klar ist ~10% Unterschied, aber das ist IMHO unter der normalen Wahrnehmungsschwelle für solche Unterschiede.

  • Wie kommt man eigentlcih an diese Geschwindigkeiten bei einem 1000/500 Tarif?
    Bei meinen DG Glasfaser DG Giga Tarif komme ich auf 940/500 maximal.

    Das liegt wurde mir gesagt am Ethernetz des GF TA bzw des GF NT

    ist ein AON Anschluss.

    Die Antwort liegt hier "Bin zwar Telekom Kunde".

    Das Telekom-Gf-Modem hat einen 2,5G-Port und das Profil provisioniert mehr als 1000 Mbps.

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  • Wie kommt man eigentlcih an diese Geschwindigkeiten bei einem 1000/500 Tarif?
    Bei meinen DG Glasfaser DG Giga Tarif komme ich auf 940/500 maximal.

    Das liegt wurde mir gesagt am Ethernetz des GF TA bzw des GF NT

    ist ein AON Anschluss.

    Naja bei Telekom wird ordentlich überprovisioniert.

    DG limitiert dich künstlich auf 950 obwohl sie dir 1000 verkaufen.

    Hast du denn >1Gbit/s im LAN? Das ist natürlich auch eine Voraussetzung.

    Firewall: DIY OPNsense (i5-10400, 16GB DDR4, 2x 25G Mellanox Connect-X4 Lx)

    Anschluss: Telekom FTTH @ GPON (1000/500)

    ONT: Zyxel PMG3000-D20B SFP

    PC: MacBook Pro 16" M3 Max (25G Mellanox Connect-X4 Lx via Thunderbolt 3 Adapter)

  • Die Antwort liegt hier "Bin zwar Telekom Kunde".

    Das Telekom-Gf-Modem hat einen 2,5G-Port und das Profil provisioniert mehr als 1000 Mbps.

    Ich hab kein Telekom Gf Modem sondern ein SFP.

    Firewall: DIY OPNsense (i5-10400, 16GB DDR4, 2x 25G Mellanox Connect-X4 Lx)

    Anschluss: Telekom FTTH @ GPON (1000/500)

    ONT: Zyxel PMG3000-D20B SFP

    PC: MacBook Pro 16" M3 Max (25G Mellanox Connect-X4 Lx via Thunderbolt 3 Adapter)

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  • Naja bei Telekom wird ordentlich überprovisioniert.

    DG limitiert dich künstlich auf 950 obwohl sie dir 1000 verkaufen.

    Jetzt bin ich mal übergenau.

    DG verkauft dir keine 1000 Mbps, sondern wirbt mit der Zahl Eintausend. Die vertraglich zugesicherten Eigenschaften stehen in der Leistungsbeschreibung. Dort ist das Maximum genannt, jedoch auch das Minimum, welches dir garantiert zur Verfügung stehen muss.

    Positiver könnte man sagen, dass DG die AON- und GPON-Kunden gleich behandelt. Im AON erhältst Du aus technischen Gründen ca. 940 Mbps.

  • Mmmh, wobei bisher unklar ist ob ein ISP mit einer Zahl werben darf die technisch nicht erreicht werden kann (wie 1000 bei Gigabit-AON)... der Überprüfungsmechanismus der BNetzA lässt das zu, weil nur >= 90% des vertraglichen Maximums gemessen werden muessen, aber das beantwortet nicht die Frage ob die BNetzA akzeptiert, dass unerreichbare Raten beworben werden. Habe selber jedoch (noch) keinen FTTH Anschluss, weder bei der DG noch sonst jemanden und kann diese Frage deshalb kaum glaubhaft an die BNetzA herantragen...


    Aber wie oben angedeutet in der normalen interaktiven Nutzung sollte sich das gleich anfuehlen.

  • Da sie nur 90 % der maximalen Geschwindigkeit erreichen müssen, um keine erhebliche Abweichung zu riskieren, bewegen sie sich gerade so im Rahmen.

    Die Relevanz ist meiner Meinung nach ohnehin nicht gegeben. Aber so sind wir hier in Deutschland.

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  • Wir sind hier glücklicherweise nicht in Amerika, wo Werbeversprechen als ernstgemeinte und zugesicherte Produkteigenschaften angesehen werden. Aus diesem Grund gibt es AGB und Leistungsbeschreibungen, die der Kunde lesen und vor allen Dingen verstehen muss.

  • Mmmh, wobei bisher unklar ist ob ein ISP mit einer Zahl werben darf die technisch nicht erreicht werden kann (wie 1000 bei Gigabit-AON)... der Überprüfungsmechanismus der BNetzA lässt das zu, weil nur >= 90% des vertraglichen Maximums gemessen werden muessen, aber das beantwortet nicht die Frage ob die BNetzA akzeptiert, dass unerreichbare Raten beworben werden.

    Das ist ja die Korinthen, die wir hier scheißen. Theoretisch könnten die ja sogar mir 1040 Mbps werben. Denn die 90 % davon erreichen sie ja weiterhin.

  • Eben das ist eine offene Frage, IMHO ist das technisch unlauterer Wettbewerb, aber ich werde deshalb kein Fass aufmachen ;)

    Sollte mich das mal selber betreffen wuerde ich schon mal bei der BNetzA nachfragen, aber ohne erhoehten Blutdruck und eher aus Interesse ob die BNetzA in dieser Frage ihren "Partner der ISPs" Hut aufhat und so etwas toleriert, oder ob sie da den "Vertreter der Endnutzer" Hut aufhat und verlangt, dass keine vorsaetzliche Falschinformation zu Werbezwecken verwendet wird.

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  • Wir sind hier glücklicherweise nicht in Amerika, wo Werbeversprechen als ernstgemeinte und zugesicherte Produkteigenschaften angesehen werden. Aus diesem Grund gibt es AGB und Leistungsbeschreibungen, die der Kunde lesen und vor allen Dingen verstehen muss.

    Jein, die Transparenzvorgaben in der EU Verordnung 2015/2120 und im TKG, bzw. die Anforderungen an die Angaben im vorgeschriebenen Produktinformationsblatt gelten schon auch als ernstgemeint und (in Grenzen) zugesichert. Pacta sunt servanda gilt auch bei uns recht oft...

  • ist ein AON Anschluss.

    Technisch sind 940 Mbit im Download das Maximum. AON ist 1Gbit Ethernet Brutto. Abzüglich bleiben Netto ca. 940 Mbit übrig, du bist daher beim technisch maximal nutzbaren Maximum.

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

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  • Technisch sind 940 Mbit im Download das Maximum. AON ist 1Gbit Ethernet Brutto. Abzüglich bleiben Netto ca. 940 Mbit übrig, du bist daher beim technisch maximal nutzbaren Maximum.

    Ja das es bei mir so ist das weiß ich.

    Wusste nicht dass bei Telekom so überprovisioniert wird.

    Bei DG also im privatkundenbereich rein theoretisch nicht möglich mit einem AON Anschluss.

    Bei DG BUsiness bieten sie ja auch 10000/10000 an, da wird dann aber auch andere Hardware verbaut.


    Bei DG GPON die ja mit 2,5gbit angeschlossen sind, und dann künstlich auf 1000 limitiert sind, weiß ich von einem bekannten (auch hier im Forum), der mal zur Problemsuche "frei" geschaltet wurde. Und da er auch nur per SFP direkt angeschlossen hat, trotz GPON und die Daten des NT kopiert hat, hat er tatsächlich 2500/1000 Mbit im Speedtest gehabt.


    Ich finde mich damit ab, das es bei mir nicht geht, sprich es müsste 1. mal der NT mit einem von 2,5gbit ersetzt werden.

    WObei ich auch direkt per LWL Patchkabel am SFP+ Port meiner UDM Pro anliege. Wenn also am AON mehr freigeschaltet werden würde überden HÜP, dann müsste es ja auch mehr gehen?!

    Müsste dafür die Hardware im PoP dann geändert werden? Der HüP selbst hat ja keine "hardware" sondern nur die LWL Kabel?!

  • WObei ich auch direkt per LWL Patchkabel am SFP+ Port meiner UDM Pro anliege. Wenn also am AON mehr freigeschaltet werden würde überden HÜP, dann müsste es ja auch mehr gehen?!

    Müsste dafür die Hardware im PoP dann geändert werden? Der HüP selbst hat ja keine "hardware" sondern nur die LWL Kabel?!

    Das Du benötigst aber auf jeden Fall einen SFP+ Modul als Medienwandler der 10 GB kann. Die UDM kann nur 1 GB oder 10 GB, nichts dazwischen auf dem Port-Slot. Dies hat nichts mit der GF-Seite zu tun, die kann zwischen 0-10.000 MBit/s liegen.

  • Das Du benötigst aber auf jeden Fall einen SFP+ Modul als Medienwandler der 10 GB kann. Die UDM kann nur 1 GB oder 10 GB, nichts dazwischen auf dem Port-Slot. Dies hat nichts mit der GF-Seite zu tun, die kann zwischen 0-10.000 MBit/s liegen.

    Ich hab scheinbar nur das hier geholt:

    SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF - FS.com Deutschland
    SFP Transceiver Modul mit DOM - Generisch Kompatibel 1000BASE-BX BiDi SFP 1310nm-TX/1490nm-RX 10km LC SMF, Product Specification:Part Number - SFP-GE-BX ,…
    www.fs.com

    Und dazu das Kabel:

    LWL-Patchkabel mit maßgeschneiderter Länge, LC UPC auf LC APC Simplex OS2 Singlemode PVC (OFNR) 2.0mm - FS.com Deutschland
    LWL-Patchkabel mit maßgeschneiderter Länge, LC UPC auf LC APC Simplex OS2 Singlemode PVC (OFNR) 2.0mm, Product Specification:Connector A - LC UPC Simplex,…
    www.fs.com
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  • Ich hab kein Problem mit dem ONT; wollte nur damals die Möglichkeit haben ;)
    Ich kann einfach umstecken, RJ45 Patch kabel oder eben SFP Transceiver.


    Aber mein tarif ist eh nur 1000/500 und nicht mehr, kann also nicht mehr.

    und hier sagte man das es bei mir limitiert ist auf die 940.

    Sprich wenn ich ein anderes Transceiver Modul nehme, dann könnte ich den SFP+ Port nutzen und somit keine 940mbit Begrenzung mehr und müsste mehr ankommen weil kein ONT dazwischen hängen würde?!