E.ON Westconnect Glasfaser - Hohe Latenz (PING Zeiten)

  • Hallo Leute,

    gerade nutze ich noch Vodafone-Kabelinternet, wo ich üblicherweise Ping-Zeiten zw. 12 und 20 ms habe. Ich nutze eine zeitkritische Anwendung, wo jede Millisekunde zählt. Vodafone hat mir in den letzten 2 Jahren viel Kummerbereitet (weshalb ich schon nicht dort bleiben will) und bis zum unbedingt erforderlichen Node-Split hat es über 1,5 Jahre gedauert. Das Internet war in der Zeit immer extrem lahm, instabil und mehrfach über Tage gar nicht verfügbar. Und arbeiten übers Mobilfunknetz (wie alle Nachbarn das hier auch mussten) war auch nicht zufriedenstellend. Inzwischen läuft Vodafone zufriedenstellend, aber je nach Auslastung merkt man schon, dass es ein geteiltes Medium ist und die Ping und Uploadgeschwindigkeiten stark schwanken.

    Deshalb haben wir uns auch gefreut zu hören, dass EON Westconnect Glasfaser bei uns ausbaut und gleich einen Vertrag geschlossen. Die Tiefbauarbeiten sind gerade am laufen. Wenn man so im Internet liest, werden für Glasfaser Ping-Zeiten von 2 - max. 10 ms genannt, was mir sehr zu passe käme.

    Nun bin ich im Forum aber mehrfach auf Hinweise gestoßen, dass die Ping-Zeiten bei EON ungewöhnlich hoch sein sollen. Ich habe ein Screenshot entdeckt mit folgenden Ping-Zeiten: 17 ms idle, 45 ms Download, 69 ms Upload!

    Ganz ehrlich: wenn das stimmt, wäre der Glasfaseranschluss aber eine deutliche Verschlechterung gegenüber Vodafone Kabelinternet oder DSL. Meine Ping-Zeiten liegen gerade in schlechtestem Fall bei 20 ms, was mir aber für meine Zwecke nicht so richtig ausreicht. Glasfaser wäre also um das 3,5fache langsamer in der Reaktion?! WTF

    Ich hoffe mal, dass es sich in dem Fall um einen Ausnahmefall handelte. Aber habe auch gesehen, dass andere noch mit den Ping-Zeiten unzufrieden waren.


    • Könnt ihr das so auch bestätigen?
    • Wie sind die Pingzeiten bei euch, wenn ihr 8.8.8.8 anpingt?
    • Sind die Pingzeiten besser, wenn ihr eine IPv6-Adresse anpingt?
    • Wie kann den das sein, dass die Ping-Zeiten bei EON so hoch liegen?


    Ich habe auch gelesen, dass Leute, die den Glasfaservertrag bei 1und1 abschließen, viel bessere Ping-Zeiten haben (Halbierung?!), und das obwohl sie die selbe EON Leitung dafür nutzen. Das finde ich sehr verwunderlich. Angeblich soll das am besseren Routing liegen.
    Eigentlich kann das doch so nicht sein. Weiß jemand, ob die daran arbeiten und ob es bald Abhilfe geben wird?

    Ganz ehrlich: ich überlege gerade, ob und wie ich vom Vertrag raus komme. Evtl. dann bei 1und1 abschließen.

    Ich habe vorhin auch eine Email an Eon geschickt mit meinen Fragen und bitte um Stellungnahme. Bin mal gespannt, ob die überhaupt antworten.

    VG

  • Wenn Du uns diese "zeitkritische Applikation" nennst bzw. den entsprechenden Standort des zu nutzenden Systems können wir konkreter werden.

    Es gibt sehr viele Faktoren, die Latenzen beeinflussen. Zum Teil liegen diese in deinem Verantwortungsbereich. Teilweise bei dem TK-Unternehmen und natürlich auch in der Infrastruktur des Applikationsanbieters und der Anwendung selbst. Auf die letzten drei genannten hast Du keinen unmittelbaren Einfluss.

  • Ich habe Beispielsweise gerade ein Projekt laufen, da geht es um Software für den Finanzbereich, die ich programmiere, wo u.a. möglichst in Echtzeit auf Daten einer Boerse zugriffen und auf die Daten reagiert werden muss. Die Daten kommen und gehen zu Servern in FFM und haben Direktverbindungen zu de-cix u.a.

    Als Echtzeit gilt <=2 ms. Zufrieden wäre ich aber schon mit 5-6ms. Alles darüber ist ungünstig, vor allem wenn es mehr als 10 ms wären.
    Es wäre für mich sehr praktisch, wenn ich die Software direkt von hier in Mülheim laufen lassen und monitoren könnte, wozu ich die schnelle Leitung benötige.

    Außerdem steht hier ein Helium-Router. Auch dafür hätte ich gerne eine möglichst niedrige Latenz, da der Umsatz sonst von den anderen in der Nachbarschaft gemacht wird.

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  • Ich bin mir fast sicher, das die AGB deines Providers die geschäftliche Nutzung in einem Privatkundenvertrag gar nicht erlauben und Du hierfür einen Vertrag für berufliche Nutzung abschließen musst, der sicherlich, neben dem aufgerufenen Preis, auch andere Eigenschaften aufweist.

    Eine Latenz von <= 2 ms ist bei einer Consumer WAN Strecke unrealistisch.

  • Dann wird das mit E.on Highspeed wohl nichts. Die Daten bei E.on Highseed wandern erst einmal ins Saarland und dann nach Frankfurt. Vielleicht kannst du mit 1&1 als Provider starten, dann sind die Mindestlatenzen etwa 2 ms niedriger als bei VDSL, in Mülheim also etwa 2 ms bis Düsseldorf. Von dort bis Frankfurt dauert es aber auch knapp 10 ms, also drunter kommst du wahrscheinlich mit keinem Provider und keiner Technik.

  • Ich habe Beispielsweise gerade ein Projekt laufen, da geht es um Software für den Finanzbereich, die ich programmiere, wo u.a. möglichst in Echtzeit auf Daten einer Boerse zugriffen und auf die Daten reagiert werden muss. Die Daten kommen und gehen zu Servern in FFM und haben Direktverbindungen zu de-cix u.a.

    Ich verstehe nicht, warum deine Software nicht einfach auf einem Server in FFM laufen kann.

    Was passiert eigentlich, wenn deine Software aufgrund eines Ausfalls deines privaten Internetanschlusses nicht erreichbar ist? Die rechtliche Problematik des Hostens von Serverdiensten an Privatanschlüssen wurde ja schon angesprochen.

    Gibt‘s einen fachlichen Grund oder sollen hier lediglich Serverkosten eingespart werden?

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  • Die Unterschiede in der Latenz kommen weniger durch die Zugangstechnik als durch das gesamte Netz.

    VDSL hat bei mir zum ersten Hop weniger als 4 ms. Viel mehr als 3 ms wird man da kaum einsparen können.

    Danach kommen dann die eigentlichen Verzögerungen.

  • Man nimmt, was man kriegt. Mit 10ms wäre ich ja zufrieden. Zumindest würde ich gerne eine Verbesserung zu meinem jetzigen Anschluss sehen wollen, was man bei Glasfaser ja eigentlich erwarten dürfte.

    Nur stimmen diese Ping-Zeiten bei EON: 17 ms idle, 45 ms down, 69 ms up?

    69 ms wäre wirklich viel, wo ich über Kabelinternet gerade meist deutlich unter 20ms liege (Aktuell: 18ms idle, 10ms down, 11ms up). Und das bei der Hälfte der Kosten. Schwankt nur leider stark, je nachdem wieviel gerade surfen in der Nachbarschaft.

    Wie hängt das den mit dem Routing zusammen? Warum ist es so verzögert, so dass es weit von üblichen Glasfaserlatenzen abweicht? Was macht 1und1 genau anders, so dass es eine bessere Performance mit der selben Leitungf liefert?

    Eine Chance, dass Eon hier kurzzeitig nachbessert? Ist da was bekannt? Immerhin kommen gerade zigtausende Anschlüsse dazu, nicht dass es mit dem einen Knotenpunkt noch langsamer wird...

  • Ich verstehe nicht, warum deine Software nicht einfach auf einem Server in FFM laufen kann.

    Was passiert eigentlich, wenn deine Software aufgrund eines Ausfalls deines privaten Internetanschlusses nicht erreichbar ist? Die rechtliche Problematik des Hostens von Serverdiensten an Privatanschlüssen wurde ja schon angesprochen.

    Gibt‘s einen fachlichen Grund oder sollen hier lediglich Serverkosten eingespart werden?

    Ganz einfach: weil es für mich bequemer ist, die Sache für die Entwicklung lokal laufen zu haben. Demnächst soll mit KI experimentiert werden, dann ist es auch einfacher, schneller und flexibler mit eigener Hardware. Sollte die Software tatsächlich irgendwann zum Produktiv-Einsatz kommen, muss der Kunde sich selber um passende Hardware und passender Anbindung kümmern, ist doch klar.

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  • Ich bin mir fast sicher, das die AGB deines Providers die geschäftliche Nutzung in einem Privatkundenvertrag gar nicht erlauben und Du hierfür einen Vertrag für berufliche Nutzung abschließen musst, der sicherlich, neben dem aufgerufenen Preis, auch andere Eigenschaften aufweist.

    Eine Latenz von <= 2 ms ist bei einer Consumer WAN Strecke unrealistisch.

    Ernsthaft? Ich kenne eigentlich keinen, der seine Internetleitung nicht auch, zumindest zeitweise, geschäftlich nutzt. Stichwort: Homeoffice oder Freiberufler. In den AGBs steht auch nicht, dass geschäftliche Nutzung ausgeschlossen wäre, würde mich auch wundern. Geht ja auch keinen was an, wie ich meine Internetleitung nutze.

    Und solange ich hier kein öffentliches Hosting betreibe, wird es wohl auch Eon nicht interessieren.

  • Moin,

    ich bin seit einigen Monaten nun bei E.ON Highspeed. Den Ping von 17 ms kann ich bestätigen (Wohne im Osnabrücker Landkreis). Der Ping bei Up-&Download hängt eher von deinem Router und dem Bufferbloat ab, dies ist bei mir perfekt eingestellt und somit habe ich im Upload und im Download ebenfalls 17 ms.

    Speedtest: https://www.speedtest.net/de/result/16581238697




    Ping IPv4 und IPv6:


    Wenn du noch Fragen oder andere Tests brauchst, habe den 1Gbit Tarif und eine 5590 direkt an der Faser hängen.

  • Kleine Ergänzung: Die Pingzeit, als auch die Download-/Uploadrate ist konstant gleich unabhängig von der Uhrzeit. Ich konnte bisher keine Leistungseinbußen feststellen, auch zu Stoßzeiten. Wie das an anderen Standorten ist, weiß ich natürlich nicht, inwiefern das bei Glasfaser üblich ist weiß ich auch nicht - Bei Kabelanschlüssen und ggf. bei DSL-Anschlüssen hört man von Engpässen ja gerne mal :D

    Nachtrag: Der Grund für den erhöhten Ping sollte das Routing über das Saarland sein, soweit ich weiß. Der gesamte Datenverkehr geht einmal über's Saarland (VSE NET) - in meinem Fall einmal an Ffm vorbei. Laut einem User hier im Forum kann sich dies mal ändern (weiß leider nicht mehr in welchem Beitrag das erwähnt wurde, sonst hätte ich es verlinkt), die genauen Hintergründe kenne ich nicht, evtl. weiß da jemand mehr zu.

    Einmal editiert, zuletzt von Keksautomat (4. August 2024 um 15:20) aus folgendem Grund: Nachtrag

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  • Nur stimmen diese Ping-Zeiten bei EON: 17 ms idle, 45 ms down, 69 ms up?

    Zu irgendeinem Ziel in dieser Welt werden diese Werte stimmen. Aber glaub mir, an deinem Anschluss werden sie anders sein, und vor allem die down und up Werte sind extrem abhängig von deinem Endgerät und deinem Router.

  • Ernsthaft? Ich kenne eigentlich keinen, der seine Internetleitung nicht auch, zumindest zeitweise, geschäftlich nutzt. Stichwort: Homeoffice oder Freiberufler.

    Home Office ist keine geschäftliche Nutzung, eine freiberufliche Tätigkeit schon. Wir hatten hier einen Fall bei der DG, da haben die den Vertrag ihrerseits gekündigt, da der Kunde an der Service Hotline von seiner geschäftlichen Tätigkeit erzählt hat. Also wenn sie es mitbekommen, setzen sie diesbezüglich ihr Recht durch. Serverhardware zu Hause zu betreiben - auch für Entwicklungszwecke - ist definitiv geschäftliche Nutzung.

    Geht ja auch keinen was an, wie ich meine Internetleitung nutze.

    Oh doch, den Vertragspartner geht das sehr wohl was an. Ansonsten ist das Betrug oder arglistige Täuschung.

    Es ist immer interessant, zu sehen, wie bei geringsten Verstößen seitens der Netzbetreiber die große juristische Keule rausgeholt wird. Ein paar Bit fehlen, und schon wird der Provider mit BNetzA Messkampagnen zugeworfen. Ein Modem am GPON Anschluss nicht aktiviert, da steht die Reihe an Rechtsanwälten schon parat, die das TKG zitiert. Aber krasseste Vertragsverstöße seitens des Endkunden, die schon strafrechtlich relevant sind, werden mit einem Achselzucken abgetan. Das wird mit zweierlei Maß gemessen, und das ist so nicht ok.

  • Abgesehen von dem was frank_m schrieb: Die Begrifflichkeit Homeoffice wird in D synonym für "mobiles Arbeiten" verwendet. Das Homeoffice mit Heimarbeitsplatz übersetzt hat umfangreiche Auflagen des Arbeitsschutes zu erfüllen. Ich kenne keinen Arbeitgeber, der seinem Angestellten einen Heimarbeitsplatz zur Verfügung stellt, viele erhalten dagegen ein Laptop mit Klimbim drumherum für mobiles Arbeiten. Das ist ein sehr wichtiger Unterschied, von allem, wenn ein Unfall geschieht.

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  • Ich kenne keinen Arbeitgeber, der seinem Angestellten einen Heimarbeitsplatz zur Verfügung stellt

    Ich kenne schon ein paar Kollegen. Neuere Verträge sind aber mittlerweile anders gestrickt.

    Das ist meiner Auffassung nach für Bewertung hier nicht von Bedeutung.

  • Keksautomat Danke für die Info! 17 ms klingt schonmal besser als 69 ms. :) Ich denke mal, ich muss abwarten bis die Leitung steht und dann messen und ggf. reklamieren. Hoffen wir mal das beste. Bist du den ansonsten mit der Leitung zufrieden? Gab es Ausfälle?


    Habe gerade nochmal nachgelesen, der Vertrag ist schon bestätigt und auch nicht binnen 14 Tagen Widerrufen worden, also komme ich eh nicht mehr raus. Auch wenn die Ping zeiten schlecht wären. Oder?

    Ich habe nun auch entdeckt, dass die AGBs, die an der Bestätigungsmail anhangen, tatsächlich steht, dass geschäftliche Nutzung der Internetflatrate tatsächlich nicht erlaubt ist. Explizit auch nicht für Vereine und Freiberufler. In den AGBs, die ich über die Website gelesen habe, stand davon aber nichts. Tss... ist ja ein Ding... ich glaube die meisten wissen davon nichts (wer liest schon AGBs?) und hoffe EON merkt davon nichts. Zumindest sollte man es dann besser nicht bei der Hotline erwähnen.

    Bei Vodafone in den AGBs steht wohl auch, dass der Anschluss nur privat genutzt werden darf, aber gestört hat es die Vodafone - Hotline nie. Fast jeder mit IT Job den ich kenne arbeitet regelmäßig zeitweise von zu Hause und noch niemand davon wurde dafür meines Wissens nach der Anschluss deswegen gekündigt.

  • Bist du den ansonsten mit der Leitung zufrieden? Gab es Ausfälle?

    Ich bin recht zufrieden, ja. Besser geht natürlich immer, ich hatte z.B die Hoffnung, dass ich evtl. bisschen mehr als die 1.000Mbit reinbekomme (per Überprovisionierung) - Das ONT macht bei knapp 800Mbit/s schluss wenn über WAN der Fritzbox angeschlossen ist, und selbst mit der 5590 direkt an der Faser und per 2,5Gbit LAN am PC komme ich nicht über knapp 950Mbit/s - woran das liegt, keine Ahnung, bisschen Schade finde ich das schon, aber ist trotzdem noch weitaus mehr, als ich vorher mit DSL bekommen habe.

    Ausfälle hatte ich aktuell an zwei Tagen für wenige Minuten - das Netz hier ist aber recht neu und in der Umgebung wird viel ausgebaut, ob das Ausfälle fördert? Weiß ich nicht, kann sein.

    Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, schnelles Internet, stabiler als das DSL was ich vorher hatte und der Ping ist besser als ursprünglich erwartet (16-17ms finde ich voll ok - auch als "Gamer")

    Der Ping ist aber auch stark abhängig von deinem Setup - Kann der Router unter Last nicht richtig priorisieren oder ist dein Rechner lahm, dann bringt auch der beste Anschluss nichts.

    Habe gerade nochmal nachgelesen, der Vertrag ist schon bestätigt und auch nicht binnen 14 Tagen Widerrufen worden, also komme ich eh nicht mehr raus. Auch wenn die Ping zeiten schlecht wären. Oder?

    Ich denke, die 14 Tage laufen erst mit beginn des Vertrages (bzw. Erfüllung), oder? (Hab da keine Ahnung, nur so eine Vermutung) - Und nach den 14 Tagen wirst du da nicht mehr raus kommen mit der Begründung, wüsste gar nicht ob es gesetzlich einen Grenzwert für den Ping gibt, man liest da immer nur von Downloadraten und hin und wieder mal die Uploadrate, aber Ping..?

    Ich habe nun auch entdeckt, dass die AGBs, die an der Bestätigungsmail anhangen, tatsächlich steht, dass geschäftliche Nutzung der Internetflatrate tatsächlich nicht erlaubt ist. Explizit auch nicht für Vereine und Freiberufler. In den AGBs, die ich über die Website gelesen habe, stand davon aber nichts. Tss... ist ja ein Ding... ich glaube die meisten wissen davon nichts (wer liest schon AGBs?) und hoffe EON merkt davon nichts. Zumindest sollte man es dann besser nicht bei der Hotline erwähnen.

    Denke das betrifft auch die meisten Nutzer nicht - Homeoffice/ mobiles arbeiten fällt da ja in der Regel nicht drunter - Ohne Gewerbe kann ich keinen Business Tarif abschließen und als normaler Angestellter habe ich auch kein Gewerbe.

    Ich würde dir raten, deine Anwendung auf einem Server in Ffm zu hosten - zumindest wenn du das wirklich verkaufen/ anbieten etc. möchtest. Bei mir läuft nur ein privates Nextcloud Zuhause und das funktioniert ohne Probleme (mit öffentl. dyn. IP!). Für alles andere gibt es externe Server für Projekte.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Ich habe nun auch entdeckt, dass die AGBs, die an der Bestätigungsmail anhangen, tatsächlich steht, dass geschäftliche Nutzung der Internetflatrate tatsächlich nicht erlaubt ist. Explizit auch nicht für Vereine und Freiberufler. In den AGBs, die ich über die Website gelesen habe, stand davon aber nichts.

    Deshalb der Tipp: In einem solchen Fall die AGB auch im ersten Schritt kopieren und sich sichern um ggf. Abweichungen nachweisen zu können. Es stellt sich dann nämlich die Frage, ob die geänderten AGB überhaupt Grundlage des Vertrages sein können, da sie ja vorher in dieser Form nicht bekannt waren.

  • Dieser Tipp von Schnurz ist hier im Forum an einigen Stellen zu lesen. AGB können sich ändern, jedoch gelten für den Kunden immer nur die AGB des Zeitpunktes an dem der Vertrag geschlossen wurde. Von daher ist es sehr wichtig vor Vertragsschluss auch die AGB zu lesen und vor allem diese abzulegen und aufzubewahren.

    Manchmal werden diese an der Bestätigungsmail angehängt oder in dem Kundenportal abgelegt. Hat man die Sicherung verbummelt, hat man fast keine Chance noch an "seine" AGB im Nachgang zu gelangen.