Deutsche Giganetz => MyNet 2500 - Funktioniert der bei jemand?

  • Hallo zusammen,
    habe bei Deutsche Giganetz einen MyNet 2500 Anschluss gebucht, allerdings bekommen die ihn nicht zum laufen.

    Ich hatte eigentlich erwartet, dass es eine Fritzbox 5590 samt GPON SPF Modul gibt, aber statt SPF gabs ein Nokia ONT mit 2,5Gbit Kupfer, seis drum...
    Ausgebaut wurden wir letztes Jahr und Glasfaser+Spleißen folgte dann im Dezember.
    Schaltungstermin war Ende Mai 24, ich hab dann Anfang Juni mal nachgehakt: Modem registriert sich immer noch nicht...
    Bis jetzt waren 3 Techniker da, zwei wollten die Glasfaser einziehen und spleißen, "Weil die laut Unterlagen noch fehlt", sind dann wieder abgezogen und der dritte hat nach kurzer Zeit dann auch bemerkt, das Problem liegt nicht hier...

    Jetzt sind mittlerweile 2 Monate um und die arbeiten immer noch "hochdruck" an der Störung...

    Mir wird ja Angst und Bange wenn der Anschluss später mal nicht geht...

    Hat jemand Erfahrungen mit dem 2500er?

  • Mittlerweile geht der Slapstick weiter, Anschluss läuft seit letzter Woche, allerdings ist nur 1 Gbit nutzbar...

    Theorie:
    Fritzbox bekommt per GPON Modul 2,5Gbit und gibt es per WAN/LAN Port 2,5 Gbit ans Netzwerk weiter...

    Praxis:
    Fritzbox bekommt vom ONT 2,5 Gbit per Kuperkabel und nutzt den WAN Eingang mit 2,5GBit, allerdings gibts keinen Ausgang mehr der 2,5Gbit kann, folglich geht nur 1Gbit...

    Auf Nachfrage heißt es: Es gibt kein GPON Modul, nur den ONT...

    Was natürlich sensationell ist, da wird ein Produkt vertrieben, dass so nie Nutzbar ist mit der zur Verfügung gestellten Hardware...

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  • Fritzbox bekommt vom ONT 2,5 Gbit per Kuperkabel und nutzt den WAN Eingang mit 2,5GBit, allerdings gibts keinen Ausgang mehr der 2,5Gbit kann, folglich geht nur 1Gbit...

    Aus der Summe mehrerer LAN Anschlüsse und WLAN kannst du natürlich die 2.5 GBit/s ausreizen.

  • Mhh, das passt doch alles, was sie dir verkauft haben. ;)

    2,5 Gbit Anschluss und ein gerät welches die 2,5 verarbeiten kann. Dass jetzt nicht unbedingt an jeder LAN-Schnittstelle, die 2,5 anliegen müssen, steht da nicht.

    Wenn man sich eine 2,5 GBit/s Internet-Leitung einkauft, sollte man sich schon vorher Gedanken machen, wie man es umsetzt, bei dieser Datenrate kommt man mit Consumer-Hardware nicht weit.

    Letztendlich liefert dir der ISP an seinem ONT 2,5 GBit/s und damit ist sein Teil der Dienstleistung erbracht, dass die angebotene FB es auf der WAN-Seite kann, passt auch, was aber nicht mehr in seinen Bereich fällt, ist die weitere Verteilung, da hätten dir die Daten von AVM weitergeholfen.

    Aber eine andere Frage. Wieviele Gegenstellen im Internet kennst du, die dir die Bandbreite von 2,5 GBit zur Verfügung stellen, sodass diese über eine Schnittstelle kommen müssen.

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  • Jo klar, 5590 wird gestellt...

    Die liefern eine 5590 ohne GPON-Modul aus oder wie ist das zu verstehen? Das wäre ja völliger Schwachsinn.

    Das zur 5590 passende GPON-Modul sollte allerdings bei AVM einzeln erhältlich sein, in die 5590 hineinschieben und bei der DGN die Fritzbox provisionieren lassen.

    Ich gehe dabei mal davon aus, dass es sich um GPON und bei 2,5 GB/s noch nicht XGS-PON handelt, aber selbst wenn, wäre das Vorgehen ähnlich.

  • Die liefern eine 5590 ohne GPON-Modul aus oder wie ist das zu verstehen? Das wäre ja völliger Schwachsinn.

    :D:D:D Vor allem machen sie dann mit AVM einen besonderen Deal und bekommen die kastrierte Version günstiger ohne GPON und AOM-Modul.

  • :D:D:D Vor allem machen sie dann mit AVM einen besonderen Deal und bekommen die kastrierte Version günstiger ohne GPON und AOM-Modul.

    Und müssen dafür zusätzlich einen eigenen ONT zur Verfügung stellen.

    Soetwas will ich ja echt nicht glauben ...

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  • Das was du beschreibst steht so auch in der Leistungsbeschreibung, also "Premium Plus Router mit 2,5G Wan für die Verbindung zum ONT und 4x Gigabit-Lan.

    Kauf dir eine eigene Fritzbox 5590 und machs wie in Punkt 5.6 der Leistungsbeschreibung beschrieben ist. Die 5590 kostet dich ja eh nix von der DGN.

    5.6 Kundeneigener ONT
    Gemäß Telekommunikationsgesetz ist der Kunde berechtigt, neben einem eigenen Router auch einen ONT seiner Wahl zu verwenden - unabhängig davon, ob es sich um ein Standalone-Gerät oder ein SFP- Modul in einem Glasfaser-/Fiber Router handelt. Der Übergabepunkt des DGN-Internet-Services ist in diesem Fall der passive Hausüber- gabepunkt. Für die Nutzung eines kundeneigenen ONT gilt neben dieser Leistungsbeschreibung ergänzend die „Leistungsbeschreibung MyNet und ProNet mit kundeneigenem ONT“.

  • Das was du beschreibst steht so auch in der Leistungsbeschreibung, also "Premium Plus Router mit 2,5G Wan für die Verbindung zum ONT und 4x Gigabit-Lan.

    Kauf dir eine eigene Fritzbox 5590 und machs wie in Punkt 5.6 der Leistungsbeschreibung beschrieben ist. Die 5590 kostet dich ja eh nix von der DGN.

    Nee, es reicht, wenn er sich zu der gelieferten 5590 nur ein GPON-Modul kauft, alle die AON haben geben es bestimmt gerne her. ^^

  • Nee, es reicht, wenn er sich zu der gelieferten 5590 nur ein GPON-Modul kauft, alle die AON haben geben es bestimmt gerne her. ^^

    Machen wir hier doch eine Modul-Tauschbörse auf:

    Ich biete ein AON-Modul und hätte dafür gerne ein GPON-Modul als Reserve, falls mal die LEDs ausgebrannt sind ^^

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  • Phino Ich versteh nicht ganz wo das hinführen soll, wenn er bei der DGN anruft und seine Provider Box über das SFP provisionieren lässt, ist das ja für die DGN ein Wechsel auf eine eigene Box (Auch wenn die der DGN gehört), damit müsste er aber im umkehrschluss die Provider-Box wieder zurückschicken (Er hat ja auf eine eigene gewechselt).

    Und selbst wenn er sich ein GPON Modul zulegt und beim wechsel die ProviderBox für die Zeit des Vertrages parallel behalten darf, liegt hinter dem SFP Modul immer noch die Modem-ID der FritzBox dahinter und die kennt die DGN ganz bestimmt.

    Würde mich nicht wundern wenn das dann einfach nicht durchführen, da du versuchst eine Providerbox entgegen der Leistungsbeschreibung zu nutzen.

  • Phino Ich versteh nicht ganz wo das hinführen soll, wenn er bei der DGN anruft und seine Provider Box über das SFP provisionieren lässt, ist das ja für die DGN ein Wechsel auf eine eigene Box (Auch wenn die der DGN gehört), damit müsste er aber im umkehrschluss die Provider-Box wieder zurückschicken (Er hat ja auf eine eigene gewechselt).

    Und selbst wenn er sich ein GPON Modul zulegt und beim wechsel die ProviderBox für die Zeit des Vertrages parallel behalten darf, liegt hinter dem SFP Modul immer noch die Modem-ID der FritzBox dahinter und die kennt die DGN ganz bestimmt.

    Würde mich nicht wundern wenn das dann einfach nicht durchführen, da du versuchst eine Providerbox entgegen der Leistungsbeschreibung zu nutzen.

    Es gibt zwei verschiedene Geräte: den ONT und den Router. Warum sollte er nicht den ONT gegen ein eigenes Gerät tauschen wollen, aber den Router von DGN weiterbetreiben wollen? Er bezahlt ja auch indirekt für beide.

  • Ich glaube, das so eine Konstruktion nicht in den Geschäftsprozessen abgebildet werden kann, weil nicht vorgesehen ist Teilfunktionen der gleichen Hardware zu einem Teil in die Verantwortung des Providers zu legen und einen weiteren Teil in Kundenhand.

    Von der technischen Seite betrachtet ist das natürlich ein gangbarer Weg.

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  • Phino Ich versteh nicht ganz wo das hinführen soll, wenn er bei der DGN anruft und seine Provider Box über das SFP provisionieren lässt, ist das ja für die DGN ein Wechsel auf eine eigene Box (Auch wenn die der DGN gehört), damit müsste er aber im umkehrschluss die Provider-Box wieder zurückschicken (Er hat ja auf eine eigene gewechselt).

    Das ganze soll dahin führen, dass er seine 2,5 GBit am SFP-Port als WAN hat und den einzigen 2,5 GBit-Ethernet zum LAN hin nutzen kann. Dieser Wunsch ist doch sehr nachvollziehbar.
    Und natürlich ohne extra für 250 € eine 5590 zu kaufen.

    Zitat

    Und selbst wenn er sich ein GPON Modul zulegt und beim wechsel die ProviderBox für die Zeit des Vertrages parallel behalten darf, liegt hinter dem SFP Modul immer noch die Modem-ID der FritzBox dahinter und die kennt die DGN ganz bestimmt.

    Ja und wo soll da das Problem sein oder der Nachteil?

    Warum nur werden von allen möglichen Leuten immer nur Befürchtungen vorgetragen.

    So wird das nichts mehr mit Deutschland, überall nur Bedenkenträger.
    Ein GPON-Modul kostet so etwa 25 €, einfach mal machen.

  • Es gibt zwei verschiedene Geräte: den ONT und den Router. Warum sollte er nicht den ONT gegen ein eigenes Gerät tauschen wollen, aber den Router von DGN weiterbetreiben wollen? Er bezahlt ja auch indirekt für beide.

    Ist mir schon bewusst 😅 Du musst mal schauen worauf ich mich beziehe. Ich hatte auf den vorschlag geantwortet in dem ihm empfohlen wurde er solle sich für die provider 5590 eine GPON Modul holen und das dann ohne ONT provisionieren lassen.

    Darauf meinte ich das wenn er die Provider Box mit gekauften Modul provisionieren lässt, es durchaus sein kann das DGN den ONT und die leih 5590 zurück haben will (Er nutzt dann ja eine eigene Box aus DGN sicht, auch wenns die DGN box ist)

    Wie auch jemand geschrieben hatte, glaube es gibt aus DGN sicht keinen offiziellen weg die Provider 5590 über SFP zu betreiben. Die wollen keine Sonderfälle sondern alle Anschlüsse mit ONT + Router. (Natürlich ist eine eigene 5590 mit SFP machbar, aber eben nicht der DGN eigene standard)

    Und zum letzten Satz, die 5590 kostet beim 2500er Tarif 0€ monatlich, genauso wie die Auswahl kundeneigener Router.