FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

  • Die meisten Kunden werden einen solchen Router wahrscheinlich direkt am Glasfaseranschluss betreiben und nicht an einem ONT der Netzbetreibers.

    Kommt drauf an. Technisch macht das keinen Unterschied, und nicht immer steht der Router so, dass er direkten Zugang zum GF-TA hat. Ich würde sogar eher sagen, in Deutschland werden erheblich mehr Anschlüsse mit Provider-ONT betrieben, als mit einem kundeneigenen Endgerät.

  • Was meinst du denn immer mit dem „Sinn bei einem Glasfaserrouter“? Es ist doch völlig egal, ob dein Anschluss über ONT oder direkt übers Modem der FRITZ!Box realisiert wird. Einziger Unterschied ist, dass der WAN-Port belegt ist. Die FRITZ!Box 5690Pro bietet dir im Prinzip 3 Möglichkeiten: DSL, Glasfaser oder eben hinter dem ONT. Ansonsten hast du alle Funktionen, die die 5690 Pro eben bietet. Und im Fritz-Universum ist es eben zur Zeit eine der wenigen Wifi 6E/7-Router.

  • Kommt drauf an. Technisch macht das keinen Unterschied, und nicht immer steht der Router so, dass er direkten Zugang zum GF-TA hat.

    Jein !

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    In meinem Fall habe ich das so gelöst -
    Ein Leerrohr für das Glasfaserkabel war bereits vorhanden und führt von GF-TA bis in den Nebenraum wo mein Router steht.
    Ich habe in das Leerrohr ein neues Glasfaserkabel gelegt weil das bisherige auf ONT Seite nicht mit dem Anschluss der 5690 Pro kompatibel ist (LC/SC).
    Ich kann nun wahlweise die beiden Glasfaserkabel nutzen, beabsichtige aber eigentlich die 5690 Pro später direkt ohne ONT anzuschließen.
    Gibt es Vor- und Nachteile für beide Optionen und was spricht bei einem Glasfaser Router für den Anschluss an einem ONT ?

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • was spricht bei einem Glasfaser Router für den Anschluss an einem ONT ?

    Reichtum, sonst nichts.

    Bestenfalls für eine Übergangszeit. Zunächst einmal den Provider-ONT nutzen und wenn man der Meinung ist, dass ein neu gebautes Gf-Netz nach einiger Wartezeit stabil läuft, schwenkt man auf den Betrieb ohne ONT (das ist dann Routerfreih*/Endgerätewahlfreiheit) um.

  • Was meinst du denn immer mit dem „Sinn bei einem Glasfaserrouter“? Es ist doch völlig egal, ob dein Anschluss über ONT oder direkt übers Modem der FRITZ!Box realisiert wird. Einziger Unterschied ist, dass der WAN-Port belegt ist.

    Wenn ich mich nicht irre kann ich z.B. mit der 5690 Pro hinter dem ONT in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box nicht die Glaser Informationen auslesen, oder doch?

  • Das ist wohl von den individuellen Gegebenheiten abhängig. Glasfaserkabel ist für die Verlegung im Haus halt schon empfindlicher als ein Netzwerkkabel. Da bei mir im Haus halt schon CAT7-Kabel liegen und ich aber trotzdem einen Fritz Wifi6E/7-Router am bisherigen Aufstellungsort haben wollte, betreibe ich die 5690Pro über den Medienkonverter am WAN-Port. Wenn ich Glasfaser im Haus liegen hätte würde ich sie natürlich direkt am Modem betreiben. Von der Geschwindigkeit her macht es aber meines Wissens nach keinen Unterschied.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Wenn ich mich nicht irre kann ich z.B. mit der 5690 Pro hinter dem ONT in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box nicht die Glaser Informationen auslesen, oder doch?

    Nein, natürlich nicht. Das Glasfasernetz und zugehörige Informationen sind für dich nicht mehr sichtbar.

  • Eine Frage zum Umzug auf eine neue FRITZ!Box, also in meinem Fall von der 7490 auf die 5690 Pro - Gibt es bei dem AVM Assistenten keine Option bei der man wählen kann das die Daten auf der alten FRITZ!Box erhalten bleiben?
    Meine 7490 soll nicht automatisch auf den Werkszustand zurückgesetzt werden.
    Ich überlege noch ob ich weiter warte, oder einfach an den ONT hänge.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Ok, wenn du diese Infos wirklich brauchst gibt es wohl keine Alternative als zu warten bis der Einsatz der 5690Pro bei deinem Anbieter freigegeben wird…

    Wie gesagt, dringend benötige ich es nicht.
    Wäre halt schön praktisch wenn man jederzeit die Kontrolle hat wie viel Bandbreite tatsächlich am Anschluss anliegt.
    Hat man eigentlich Zugriff auf die ONT Daten und gibt es dafür eine eigene Benutzeroberfläche?
    In meinem Fall ein NOKIA G-010G-P

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Und wo steht eigentlich, das eine Ordnungsswidrigkeitenanzeige nur durch die BNetzA erfolgen darf?

    Übrigens. Auch die BNetzA unterlegt dem Recht und muss Fristen einhalten.

  • Hat man eigentlich Zugriff auf die ONT Daten und gibt es dafür eine eigene Benutzeroberfläche?
    In meinem Fall ein NOKIA G-010G-P

    Nein es gibt keine Möglichkeit auf die Web-GUI zuzugreifen, so lange der ONT an die Glasfaser konnektiert ist. Und die Infos, die Du da auslesen kannst, sind für den laufenden Betrieb uninteressant. Es gibt keinen Zugriff auf Logdateien oder historische, statistische Daten, wie sie eine Glasfaserfritze bietet.

  • Wo steht das und welchen Sinn macht das bei einem Glasfaser Router?
    Die meisten Kunden werden einen solchen Router wahrscheinlich direkt am Glasfaseranschluss betreiben und nicht an einem ONT der Netzbetreibers.

    Weil sie die erste Fritz!Box ist, mit WiFi 7 im 6 GHz-Band und weil sie ZigBee unterstützt. Wer es braucht, kauft sie halt, ansonsten macht eher eine 4060 Sinn.

    Ich würde ein Modell bevorzugen, welches gar kein Modem intern hat. Also eins aus der 40xx Serie, vielleicht gibt es da ja bald ein 4090.

    Ich selber nutze als Router gar keine AVM Produkt, sondern eine Unifi UDM SE, allerdings gehe ich auch dort mit Gf ins Gerät, zusätzlich noch 5G-Mobilfunk.

    Ein weiterer großer Vorteil mit dem ONT des Netzbetreibers ist, dass man dir nicht den Schwarzen Peter zuschustern kann, wenn etwas mit der Leitung nicht stimmt. Dies spart einem sehr viel Stress, insbesondere in der Aufbauphase eines neuen Glasfasernetzes, da gibt es ca. in den ersten 6 Monaten viele Problemchen, dies ist normal.
    Und spätestens mit XGS-PON kommen noch mal zusätzlich Kosten für das SFP-Nodul auf dich zu. Passiert nicht mit dem ONT des Provider.
    Und vom Stromverbrauch her ist es zwischen gar keinen bis nur sehr geringer Unterschied.
    So werden die SFP-Module im Schnitt bei einer Fritz!Box etwa 60 ° warm.
    >Hier bei meiner Mutter.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Und wo steht eigentlich, das eine Ordnungsswidrigkeitenanzeige nur durch die BNetzA erfolgen darf?

    Übrigens. Auch die BNetzA unterlegt dem Recht und muss Fristen einhalten.

    Eine Anzeige kann jeder machen, die BNetzA ist für das TKG vergleichbar mit einer Staatsanwaltschaft im Strafbereich. Die BNetzA verhängt die Strafen/Bußgelder, sollte dies der anderen Parteien nicht gefallen, trifft man sich vor Verwaltungsgerichte, weil dies ein hoheitliches Handeln einer Behörde ist.

  • Und spätestens mit XGS-PON kommen noch mal zusätzlich Kosten für das SFP-Nodul auf dich zu. Passiert nicht mit dem ONT des Provider.

    Bei dem aktuellen Preisgefüge für XGS-PON sind die Mehrkosten für das AVM XGS-PON Modul in Höhe von (einmalig) 75€ gut zu verschmerzen.

    Die Temperatur scheint mir stark von dem ACAL BFi Modul abzuhängen. Ich hatte das mit der Box mitgelieferte durch ein Ersatzmodul aus Gründen des Troubleshootings während des Faserbruches getauscht und siehe da, ca. 10° C "kühler" als das mit der Box mitgelieferte:

  • Wäre halt schön praktisch wenn man jederzeit die Kontrolle hat wie viel Bandbreite tatsächlich am Anschluss anliegt.

    Das zeigen die Werte aber nicht an. Dort wird lediglich die physikalische Verbindungsgeschwindigkeit angezeigt, also 1 GBit/s für AON Anschlüsse und 2.5/1.25 GBit/s für GPON. Das ist an allen Anschlüssen gleich und hat nichts mit der Geschwindigkeit des Anschlusses zu tun.

    Die wird bei PPPOE im Router (nicht im ONT!) angezeigt, und ohne PPPOE nirgendwo - auch nicht in einer Glasfaserfritzbox direkt an der Faser.

    Das einzige, was man den Glasfaser-Statistiken entnehmen könnte, sind Dämpfungswerte. Was auch immer man damit anfangen könnte.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • frank_m

    Wenn das so ist spricht ja eigentlich nichts dagegen die 5690 Pro am ONT zu betreiben, dann könnte ich diese sofort nutzen und müsste nicht länger auf DG warten bis die DG die 5690 Pro ohne ONT unterstützt.
    Was ich bisher noch nicht herausgefunden habe ist ob es bei Nutzung des Wechsel-Assistenten in jedem Fall am Ende zu einem Reset in den Werkszustand der alten FRITZ!Box führt, oder man diesen umgehen bzw. verhindern kann?

  • Was ich bisher noch nicht herausgefunden habe ist ob es bei Nutzung des Wechsel-Assistenten in jedem Fall am Ende zu einem Reset in den Werkszustand der alten FRITZ!Box führt, oder man diesen umgehen bzw. verhindern kann?

    Ja, das ist so, und zwar, weil auch gerätespezifische Daten bei dem Wechselassistenten mit übernommen werden. Ich habe gelesen, dass Leute, die von einer 5590 auf eine 5690 mit dem Wechselassistenten migriert haben, anschließend die 5690 im Netz der Telekom nicht neu registrieren mussten - nach einem Werksreset mussten sie es aber. Da sind offensichtlich die Modem-spezifischen Daten mit übergeben worden. Da diese Daten aber hochsensibel sind und massiv missbraucht werden könnten, ist es klar, dass es immer nur eine aktive Box geben darf, in der die drin sind. Das wird vermutlich für weitere Konfigurationen gelten, die übergeben werden, nicht nur für die Glasfaser-IDs. Deshalb wird ein erfolgreicher Durchlauf des Wechselassistenten immer zum Rest der Quell-Box führen.