Gutachten: Überbau von Glasfaser

  • Der gesunde Menschenverstand sagt es einem ja bereits: Doppelausbau von Glasfaser ist unwirtschaftlich. Brisant ist die "Watschn" für die Monitoringstelle des Bundes bei der BNetzA.

    WiK-Gutachten: Doppelausbau von Glasfaser oft schlecht für die Versorgung - Golem.de
    Überbau von Glasfaser durch die Deutsche Telekom hat laut einer Studie des Digitalministeriums Folgen für die gesamte Volkswirtschaft. Doch das gilt nicht…
    www.golem.de
  • Ja, Surprise!

    Es ist doch klar, dass der bisherige Netzbetreiber den Überbau durch einen Konkurrenten bewertet und mit einem eigenen Überbau kontert, wenn es ihm wirtschaftlich sinnvoll erscheint.

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  • Ich bin immer wieder überrascht, dass sich ein Überbau rechnen soll bzw. verwundert, wann er sich rechnen soll.

    Bei uns hat die DG ausgebaut. In der Nachfragebündelung waren es mit Ach und Krach gut 30%. In der Zeit bis zum Baubeginn sind sicher ein paar weitere %-Punkte dazugekommen. Auch nach Baubeginn haben noch Leute abgeschlossen, weil man sieht, dass doch eine erstaunliche Anzahl an Pfeilen für die 2 Bauphase gesprüht worden sind. Wenn ich sehr optimistisch rechne, dann sind es am Ende vielleicht bis zu 40% Homes connected. Da sind nun alle die angeschlossen, die wie ich intensives Interesse hatten und haben oder aber rational in die Zukunft geblickt haben.

    Wenn hier jetzt die Telekom überbauen würde, dann würden die in den nächsten Jahren ja erstmal kein Bein auf den Boden kommen, weil alle Interessierten schon FTTH haben. Da würde zum Start eine riesige Lücke zwischen Homes passed und Homes connected klaffen. Das würde ja bestimmt 10 Jahre dauern, bis die merklich Kunden haben.

    So zumindest meine Amateur-Denke :)

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

  • Aber das wird ja erst auf lange Sicht passieren. Ich wäre zumindest überrascht, wenn das vor Mitte der 30er Jahre der Fall wäre. Oder denkst Du da anders?

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  • Aber das wird ja erst auf lange Sicht passieren. Ich wäre zumindest überrascht, wenn das vor Mitte der 30er Jahre der Fall wäre. Oder denkst Du da anders?

    Man hat ja zum Beispiel im Ahrtal schon Kupfer durch Glasfaser ersetzt, neubauten werden auch teilweise nur noch mit Glasfaser angeschlossen. Der Prozess ist also längst im Gange.

    Aber niemand wird den großen Schalter für ganz D umlegen.

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  • Das war natürlich auch ein Sonderfall. Da gab es ja großflächig gar keine Infrastruktur (Straßen, Gas-, Wasser- und Stromleitungen) mehr.

    Die TK-Provider hatten mobile Mobilfunkstationen errichtet, damit überhaupt eine TK-Infrastruktur vorhanden war.

    Da ergibt es viel Sinn beim Wiederaufbau aktuelle leitungsgebundene Technik zu verbauen.

    Und sicherlich gab es hierfür Sondervermögen...

  • Wenn man wirklich ein "Überbau" verbot umsetzen will, dann muss man mMn dafür Open-Access auf
    dem Passiven Layer vorschreiben. Kann nicht sein das man Wettbewerb komplett unterdrücken will.

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  • Ob die Kommune oder regulierte Netzbetreiber ist dann ja erst mal egal. Kommunen bekommen das mit dem kostengünstigen Betrieb nie hin. Bei Strom und Gas hat man das Legal Unbundling ja auch hinbekommen, so dass Netz und Vertrieb gesellschaftsrechtlich getrennt ist.

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  • Wenn man wirklich ein "Überbau" verbot umsetzen will, dann muss man mMn dafür Open-Access auf
    dem Passiven Layer vorschreiben. Kann nicht sein das man Wettbewerb komplett unterdrücken will.

    Das ist im geförderten Ausbau,imho, auch so. Aber die Wettbewerber müssen auch wollen. Wenn man sich da nicht über die Konditionen einigen kann, dann wird das eben nichts mit dem Zugang. Sonst müste eine Zwangsregelung her. Sinnvoll wäre z.B. eine Regelung, das grundsätzlich der identische Satz bei beiden Vertragspartnern, also quasi ohne Verrechnung bei gleicher Kundenzahl zu Grunde gelegt wird.

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  • Ich bin mal gespannt, was 05.2025 ist. Ob sich bis da wer bei meinen IPS wer auf die Leitung eingemietet hat: Denn es steht bei den auch groß auf der Seite

    Code
    Tolle Sache für Verbraucher – OPEN ACCESS: Sollten Sie nach 24 Monaten mit unserer Leistung nicht zufrieden sein (wovon wir auf gar keinen Fall ausgehen), können Sie jederzeit mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zu einem anderen Anbieter wechseln. Selbst nach diesem Wechsel würde Ihr direkter Glasfaseranschluss für Sie kostenlos bleiben!“

    Denn wenn ich jetzt eine abfrage bei check24 zB mache, werden mir nur DSL Sachen angeboten.

    Aber zu Not beliebe ich dann bei den. Weil so groß, ist der Preisunterschied in der letzten Zeit ja nicht bei FTTH Verträgen.

    Ich wohne in einem geförderten Ausbaugebiet und hier will DG nun auch aufbauen.

  • Aus dem Inhalt geht jedoch nicht hervor, das es sich um einen anderen Anbieter im Glasfasernetz handeln muss...

    Auch im Netz von DG gibt es keinen weiteren Anbieter, zumindest nicht bundesweit.

    Allerdings und das würd hier nur selten erwähnt, hat DG ein Angebot für die Bestandskunden, die nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit bleiben wollen. Das muss man allerdings zumindest einmal einfordern.