Erfahrungen mit e.on / Westconnect bzgl. AON oder PON?

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  • Wenn man denen dann auch einen direkten Kontakt zum 2. oder sogar 3. level Support geben würde.

    Bei Ubiquiti? Oder wo? Alles andere wird nicht helfen. Ich glaube sofort, dass die Experten bei e.on / Westconnect mit einem entsprechenden Log das Problem identifizieren können. Ich behaupte sogar, dass würden wir hier im Forum hinbekommen. Und dann?

    Versteh mich nicht falsch, das soll kein Vorwurf sein. Aber das ist so ein Problem, da muss der HW Hersteller definitiv mit ins Boot. Und eigentlich sogar ans Ruder.

  • Das dass mit IPv6 zu tun hat, würde mich wundern, da meines Wissens nach mit "öffentlicher IPv4" kein IPv6 bekommt. Deshalb ist IPv6 bei mir auch deaktiviert. Hat der 1. level so auch nochmal abgefragt.

    Vielleicht hilft auch schon der Hinweis, dass in der UDM hier ein udhcpc von busybox benutzt wird. Die haben den nur leider so mit einem internen Binary verknüpft, dass man die Aufrufparameter nicht anpassen kann. Zumindest nicht als Nutzer.

    Ich bin jetzt zwar erstmal bis 8.1. in Urlaub, dann aber zu allen Schandtaten bereit, wenn mir einer beschreibt was er genau braucht. Macht mit Sicherheit keinen Sinn einen PCAP über 3-4 Stunden mitzuschneiden und einzuschicken.

    In den Logs von der UDM sehe ich leider nicht viel. Um hier einen sinnvollen Debug zu erzeugen braucht es wahrscheinlich wirklich den Hersteller.

    Nur wie soll ich das sinnvoll mit einem 1. Level aushandeln?

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  • Hallo,

    habe den tcpdump heute erstellt und angehängt (dhcp_20240108.zip).

    Kommando war:

    tcpdump -U -i eth8.132 -w - "(udp port 67 and port 68) or (udp port 546 and port 547)"

    Für mich sieht das aus, als ob der DHCP-Server nicht antwortet.

    Die UDM schickt nach ca. 15 Minuten einen ersten DHCP-Request an den DHCP-Server, was der halben Leasetime entspricht. Sollte soweit in Ordnung sein, oder?
    Bekommt darauf mehrfach keine Antwort, bis sie dann einen Request per Broadcast schickt.

    Das scheint oft zu funktionieren, bis dann nach ca. 3 Stunden (in dem Fall ca.14:10) auch auf den Broadcast keine Antwort kommt und die UDM einen DHCP-Discover startet. Der führt dann bei mir zu einem kurzen Ausfall der Verbindung, weil die IP verworfen wird.

    Den PCAP habe ich auch per Mail an den Support geschickt. Keine Ahnung wie die mit unaufgeforderten Informationen umgehen, aber vielleicht liest ja jemand mit. Ticketnummer ist wohl CRM:0269327 oder CRM:0385227, jedenfalls sind die Nummern mal in Mails aufgetaucht.

    Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was schief läuft.

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  • Was meinst Du mit Renews? Die Inline-Kopie im Beitrag ist Cut-And-Paste aus Wireshark. Laut RFC2131 ist "RENEWING" ein Status in dem dann wieder DHCP Requests geschickt werden, bei denen nur die Parameter anders aussehen, wie beim Request in der initialen Phase.

    Oder übersehe ich was?

    Laut dem Post hier gab es mit dem udhcpc aus BusyBox 1.30 wohl Probleme, wenn Provider bestimmte Flags bei den DHCP-Requests filtern.

    Allerdings hat das Binary die Version "BusyBox v1.34.1" von Oktober 2023 und es funktioniert ja ein paar mal hintereinander, bevor dann gar keine Antworten mehr kommen.

    Für mich sieht das eher so aus, das da beim DHCP Server sowas in der Art wie eine "Spam"-Schwelle erreicht wird mit Paketen, die nicht die erwarteten Parameter setzen. Was das genau ist, weiß aber wahrscheinlich nur der Betrieb des DHCP-Servers.

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  • Ohne einen Hinweis von EON, was dem dortigen DHCP Server an dem Verhalten nicht passt, macht es aus meiner Sicht keinen Sinn einen Call bei Ubiquiti zu öffnen.

    Bisher wüsste ich nicht was sie falsch machen.

  • Jein, ich stehe mittlerweile im direkten Austausch mit kingpin42, mal gucken was sich ergibt.

    Aktuell sieht es so aus, als ob es auch nicht der DHCP-Server selbst, sondern eine Komponenten dazwischen sein könnte, die allerdings nicht selbst betrieben wird.

    Sieht nicht nach einem trivialen Problem aus.

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  • Kurzes Update:

    Scheinbar wurde im Netz was angepasst. Bei mir haben die Aussetzer am Donnerstag 18.1. nach 10:00 Uhr aufgehört.
    Ein tcpdump, den ich heute gezogen habe, zeigt dass der DHCP-Server direkt auf den ersten Request nach 15 Minuten antwortet.

    Im UDM-Forum hat ein anderer Nutzer ähnliches beobachtet.

    Aktueller Stand meiner UDM Pro ist OS 3.2.9 und Network 8.0.26.

  • War ja gar nicht mehr
    300 mbit = 300 * 1024 * 1024 = 314.572.800
    passt doch ziemlich genau

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  • Hallo liebes Forum!

    Ich bin super happy, daß ich diesen Platz hier entdeckt habe. Es ist nämlich gar nicht so leicht, Leute mit aktivem e.on Anschluss kennen zu lernen, die einem hoffentlich die ein oder andere Frage beantworten können.

    Unser Hausverwalter hat vor kurzem die Grundstückseigentümererklärung von e.on / westconnect unterzeichnet. Aktuell befindet sich unser Stadtteil aber noch in der Vorvermarktungsphase. Diese geht bis zum 31.03.2024. Es wird also noch einige Zeit dauern bis der Anschluss wirklich gelegt wird, aber man fängt ja schon gerne mit dem planen an. ;)

    Folgendes würde ich gerne fragen:

    1. Ich interessiere mich für die IPv4 Option. Dazu habe ich hier schon gelesen daß man mittlerweile Dual Stack Native geschaltet bekommt, wenn man diese Option bucht. Was natürlich umso besser ist. In den AGB steht allerdings in diesem Zusammenhang:

    Zitat

    Optional hat der Kunde die Möglichkeit, eine öffentliche dynamische IP- Adresse bei Beauftragung des Anschlusses mitzubestellen. Westconnect behält sich das Recht vor, nach 24 Stunden un- unterbrochener Nutzung eine Trennung der Verbindung durch- zuführen. Ein sofortiger Wiederaufbau der Verbindung ist jedoch möglich.

    Gibt es diese "Zwangstrennung" in der Praxis? Falls ja, bezieht sich diese Trennung nur auf die "IPv4 Option" oder wird generell nach 24h getrennt? Und weiter, kann man diese Trennung z.B. in der Fritzbox auf die Nacht legen? Generell käme mir das etwas altbacken vor, ich habe seit fast 20 Jahren Internet über Kabel (ebenfalls mit IPv4) und dort gibt es keine Zwangstrennung. Ich habe etwas Angst daß es mit aus heiterem Himmel tagsüber das VPN wegreißt (ich arbeite schwerpunktmässig von zuhause).

    2. Ich habe hier im Forum gelesen, daß einige den Einsatz einer Glasfaser Fritzbox favorisieren. Warum ist das so? Geht es darum, daß der ONT ein zusätzliches Gerät ist was Strom verbraucht? Eine weitere Fehlerquelle? Ich finde die Ethernet Übergabe eigentlich recht Charmant. So benötigt der Wunschrouter keine "speziellen" Interfaces. Übersehe ich hier etwas?

    3. So wie ich das bisher sehe bekommt man als Mietgerät ja eine 7xxx - was ja allesamt DSL Fritzboxen sind (das Modem liegt halt brach). Da ich am Kabelanschluss eine 6490 gefühlt schon 10x abbezahlt habe, hätte ich in Zukunft gerne was eigenes. Spräche irgendetwas gegen die Fritzbox 4060?

    Sorry für die halbe Bibel, und danke schon mal jede hilfreiche Antwort!


    Danke

    Stephan

  • Hi Stephan,

    zu 1)
    Ob es die Zwangstrennung so bei e.on auch gibt, kann ich dir noch nicht sagen, meine aber mal gelesen zu haben, dass gerade bei Breitbandverbindungen die Zwangstrennung seitens der Provider nicht in so kurzen Abständen durchgeführt wird, eine Quelle hierfür muss ich dir allerdings schuldig bleiben. Eventuell wird es ja so wie bei Vodafone im Kabel sein, dass die Trennung zwar auf dem Papier existiert, in der Praxis aber keine wesentliche Rolle spielt weil nicht umgesetzt.

    Ich habe aktuell auch noch Kabelinternet bei Vodafone und meine v4 Adresse hat sich seit dem 02.02.2023 nicht mehr geändert und meine v6 Adresse sogar seit dem 16.11.2021 nicht mehr. Für v4 und v6 Adressen kommen in der Regel unterschiedliche Radius-Server zum Einsatz, weshalb es durchaus sein kann, dass sich eine der beiden Adressen ändert, während die andere Adresse unverändert bleibt.

    Aber selbst wenn e.on diese Zwangstrennung wirklich umsetzt, dann kannst du den Zeitpunkt mit der Fritzbox selber bestimmen. Die 24 Stunden fangen mit dem Aufbau der Leitung an zu zählen und finden nicht wilkürlich statt.

    Wenn tagsüber wirklich einmal die Verbindung kurz abbrechen sollte und sich dein Router sofort wieder neu verbinden kann, dann bekommst du das in der Regel nicht mit.

    zu 2)
    Mit einer direkt an die Glasfaserleitung angeschlossenen Fritzbox kannst du meist noch ein wenig mehr Leistung aus der Leitung kitzeln, dafür muss aber auch hinter der Fritzbox schnellere Hardware genutzt werden. Gehst du von der Fritzbox direkt in einen Gigabit-Switch, dann verpufft auch dieser Vorteil, ebenso wenn du deine Geräte nicht am 2,5 Gbit Port der Fritzbox anschließt sondern an einen der 1 Gbit Ports. In beiden Fällen greift dann die Limitierung durch den mit den Daten durch die Leitung zu schickende Overhead, der die maximale Nutzrate reduziert. Bist du mit 2,5 / 5 /10 GBit/s an den 2,5 Gbit Port der Fritzbox angeschlossen, dann limieriert der Overhead die Nutzrate nicht.

    Ein weiterer großer Vorteil ist das Mehr an Informationen, das du aus einer Fritzbox zu deiner Leitung ablesen kannst.

    Der Mehrverbrauch beim Strom ist irrelevant, lass das mal 2-3 Watt sein, was sich pro Jahr bei ca. 30 ct/kWh auf ca. 5,00 - 7,50 € summiert. Kauft man sich eine eigene Fritzbox nur wegen des Strommehrverbrauchs, dann rechnet die sich erst lange nachdem sie bereits das Zeitliche gesegnet hat.

    Zu 3)
    Da spricht absolut nichts gegen. Du musst den Mietrouter nicht nehmen und du brauchst auch keine Probleme mit dem Provider erwarten, was bei einem gekauften Kombigerät wie z.B. der Fritzbox 5590 Fiber, das nicht vom Provider aus kontrolliert werden, kann eher der Fall sein wird.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN