Hallo,
ich bin einer der betroffenen und traue mir durchaus zu IP-Netzwerke und Routing verstanden zu haben. Zumindest hat mich mal eine Hochschule 10 Jahre lang dafür bezahlt Studenten darin zu unterrichten.
Telefonie ist auch mit öffentlicher IP im "Internet VLAN" erreichbar, da dort auch die Route zu den SIP-Proxys enthalten ist (10.199.27.0/24).
Das werde ich in jedem Fall mal austesten. Schade nur, dass das zumindest als ich es vor 1,5 Jahren aufgebaut habe, nirgends dokumentiert war.
Das Infoblox DHCP Cluster bei uns verhält sich jedenfalls strikt RFC Konform, ich hab leider keine USG oder andere Router von Ubiquiti zur Hand und könnte es direkt testen, jedoch habe ich mit "üblichen Verdächtigen" wie openWRT,*sense und Mikrotik keine Probleme mit kurzen Verbindungsabbrüchen durch Reconnects, wie dort beschrieben.
Ich glaube gerne dass das RFC Konform funktioniert, allerdings hat sich bei meinem Zugang das verhalten netzseitig ab ca. 7.11.23 geändert. Bis dahin hatte ich ca. 1,5 Jahre alle paar Tage mal eine Meldung vom Router, aber ohne die Auswirkungen wirklich zu merken.
Seit dem 7.11. bekomme ich ungefähr alle 3 Stunden eine Meldung vom Router, teilweise sogar öfter. Gleichzeitig gibt es dann Unterbrechungen von Verbindungen per RDP, SSH etc.
Was mich massiv ärgert, ist dass man vom Support Null Rückmeldung erhält. Wenn man dann selbst anruft erfährt man, das vor Tagen was von der Technik gemacht wurde und es im Ticket die Rückfrage gibt, ob das Problem noch existiert. Darauf kann man aber keine Antwort erhalten, wenn man den Kunden nicht darüber informiert.
Ich bin gerne bereit bei der Fehlersuche zu unterstützen, dafür muss man dann aber auch in beide Richtungen kommunizieren.
Wenn sich herausstellt, dass der Fehler bei Ubiquity liegt, mache ich auch gerne dort ein Ticket auf. Aber wenn etwas 1,5 Jahre ohne Probleme funktioniert, und dann ohne Änderung am Router auf einmal nicht mehr geht, gehe ich erstmal davon aus, dass das Problem auf der anderen Seite liegt.
Gruß,
Thomas Kriener