Glasfaserdose Telekom/nordwest Glasfaser

  • Hallo zusammen,

    ich habe einen Glasfaseranschluss bei der Telekom beauftragt. Dieser wird bei uns durch Glasfaser Nordwest ausgeführt. Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus. Die Hauseinführung erfolgte im Keller. Gestern wurde der Anschluss durch glasfaser nordwest aktiviert.

    Meine Frage, ist das auf dem Bild wirklich die „Glasfaserdose“? Es befindet sich nirgendwo eine ID Nummer etc. Ich bin verwirrt, da der Mitarbeiter von nordwest sagte die Telekom würde sich jetzt melden und die Dose installieren? Der Telekom liegen allerdings überhaupt keine Informationen zu unserem Auftragsstatus von glasfaser nordwest vor.

    Danke! J.

  • Es sollte eigentlich eine Haus-/Wohnungsbegehung von der Telekom stattgefunden haben, in der geklärt wird, wo die Gf-TA montiert wird.
    Eigentlich ist da die Telekom recht genau.
    Jedenfalls solltest du dir schon mal den strategisch besten Punkt in deinem Hausteil überlegen. Sofern interne LAN-Verkabelung vorhanden ist, dann den Gf-TA dort hinlegen lassen.
    Dort kannst du dann das GF-Modem oder was immer du bestellt hast montieren und im Haus Internet weiter verteilen.

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  • Guten Morgen,

    vielen Dank für die Antworten.

    Die Telekom sagte mir, sie hätten mit dem Gf-TA nichts zu tun. Das würde Glasfaser Nordwest installieren. Eine Hausbegehung fand nie statt und soll auch nicht stattfinden. Mittlerweile konnte ich einen Termin für die Installation bei Glasfaser Nordwest machen, die legen die Dose nur in einem Bereich von 2m um den Eintrittspunkt. Bei uns ist allerdings eine interne LAN Verkabelung vorhanden, sodass es ja kein Problem ist den Gf-TA im Keller zu montieren oder?

  • Guten Morgen,

    vielen Dank für die Antworten.

    Die Telekom sagte mir, sie hätten mit dem Gf-TA nichts zu tun. Das würde Glasfaser Nordwest installieren. Eine Hausbegehung fand nie statt und soll auch nicht stattfinden. Mittlerweile konnte ich einen Termin für die Installation bei Glasfaser Nordwest machen, die legen die Dose nur in einem Bereich von 2m um den Eintrittspunkt. Bei uns ist allerdings eine interne LAN Verkabelung vorhanden, sodass es ja kein Problem ist den Gf-TA im Keller zu montieren oder?

    Ja, von der Dose gehst du dann mit einem entsprechend langen Kabel bis zu der Stelle, wo das ONT oder Glasfaserrouter stehen soll.

    Vermutlich wirst du an die Dose den ONT direkt installieren und von dort dann per LAN zu einem Router, wenn ich dich richtig verstehe.

  • Ja, von der Dose gehst du dann mit einem entsprechend langen Kabel bis zu der Stelle, wo das ONT oder Glasfaserrouter stehen soll.

    Vermutlich wirst du an die Dose den ONT direkt installieren und von dort dann per LAN zu einem Router, wenn ich dich richtig verstehe.

    Also meistens ist es in solchen Fall, dass der Gf-TA und ONT ein Gerät (Fibertwist) wird. Von da aus kannst du dann dein LAN-Kabel nutzen, um zu dem Router zu kommen.

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  • Der Genexis Fibertwists ist eben keine Kombination aus Gf-TA und ONT, auch wenn es jetzt kleinlich wirkt.

    Auf die Baseplate/FMU wird entweder ein "Gf-TA Deckel" oder ein "ONT Deckel" aufgedreht. Von daher ist das eher ein HÜP mit modularen Oberteil.

    Freilich wird der Genexis Fibertwist eher mit ONT Oberteil verbaut und kein Gf-TA Deckel als Alternative beigelegt. Das ist ja durchaus möglich und wäre kundenfreundlich.

    Ich hoffe inständig, das die BNetzA dem (unbegründetem) Verlangen der Provider nicht nachgibt und eine Verfügung erlässt nach dem der ONT als Netzabschluss statthaft wird. GVG/Teranet hat seine AGB bereits dahingehend angepasst, das bei Erlass der Allgemeinverfügung keine kundeneigene Hardware an die Faser angeschlossen werden darf! Daher wird es in zwei Wochen sehr spannend!

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  • Phino

    Und genau das ist ja nicht zulässig da der Abschluß passiv sein muss.

    Man höre doch mal auf mit dieser Litanei.
    Das Untergestell des FiberTwist ist passiv. Es werden verschieden Module auf-"getwistet". Das kann von passiv (habe ich) bis hin zu ONT, ONT mit Switch oder ONT plus CA-TV sein. Für 99 % der User ist das ONT-Modul die beste Wahl.

  • Schnurz hat da schon Recht. Aktuell endet das Providernetz am passiven Netzabschluss. Dieser ist zwingend stromlos und muss zugänglich sein. Die Baseplate/FMU des Genexis Fibertwist hat zwar eine SC/APC Buchse, jedoch ist das Unterteil nicht als Gf-TA ausgelegt.

    Da ist der HÜP von DG mehr GF-TA als die Fibertwist Baseplate/FMU...

  • Wären für mich dann definitiv keine geeigneten Netzbetreiber ...

    Ja, was willst Du machen, wenn es der einzige Anbieter bei dir ist (AON übrigens)? Da kann man nur mit gezieltem Störfeuer in Foren, Social Media und Infoabenden vorgehen...

    Wie schon vor langer, langer Zeit geschrieben, die Deutsche Telekom macht Werbung damit, kundeneigene Hardware verschiedener Hersteller an ihrer Glasfaser angeschlossen, zu erlauben und zu unterstützen.

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  • Schnurz hat da schon Recht. Aktuell endet das Providernetz am passiven Netzabschluss. Dieser ist zwingend stromlos und muss zugänglich sein. Die Baseplate/FMU des Genexis Fibertwist hat zwar eine SC/APC Buchse, jedoch ist das Unterteil nicht als Gf-TA ausgelegt.

    Da ist der HÜP von DG mehr GF-TA als die Fibertwist Baseplate/FMU...

    Ich habe bei DNS:NET beides bekommen. Eigene Modem-ID konnte man per Telefonanruf eintragen lassen, bei Start/Ersteinrichtung mussten viele hier auch das ONT-Teil ersteinmal priorisieren lassen.

  • GVG/Teranet hat seine AGB bereits dahingehend angepasst, das bei Erlass der Allgemeinverfügung keine kundeneigene Hardware an die Faser angeschlossen werden darf!

    Wobei sich die Frage stellt, warum man ausgrechnet bei GVG/Teranet/Nordischnet so eine Regelung in den AGB für nötig hält. Laut dem nächsten Absatz benutzen die nämlich normales Ethernet (1000BASE-BX10). Da dürfte es also sehr schwer fallen, irgendwelche Argumente für die Notwendigkeit eines aktiven Netzanschlusses zu konstruieren. Der bei der Bundesnetzagentur eingereichte Antrag zur Änderung des Netzabschlusspunktes bezieht sich ja auch nur auf passive optische Netze.

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  • Wobei sich die Frage stellt, warum man ausgrechnet bei GVG/Teranet/Nordischnet so eine Regelung in den AGB für nötig hält. Laut dem nächsten Absatz benutzen die nämlich normales Ethernet (1000BASE-BX10). Da dürfte es also sehr schwer fallen, irgendwelche Argumente für die Notwendigkeit eines aktiven Netzanschlusses zu konstruieren. Der bei der Bundesnetzagentur eingereichte Antrag zur Änderung des Netzabschlusspunktes bezieht sich ja auch nur auf passive optische Netze.

    Um so schlimmer, wenn der Netzbetreiber bei AON auch diese Regelung durchsetzen will.