• Bei mir sind es 550m und Leitungskapazität im Profile 17a sind 125 Mbps

    Das ist der höchste Wert, der mir bei der Leitungslänge je untergekommen ist. Sehr dicke Leitungen oder extrem ländlich? Ich würde sagen, das ist eher die Ausnahme, als die Regel.

    Gegenbeispiele aus meiner Umgebung, linke und rechte Rheinseite: 44 Mbit/s bei 600 Metern, 78 Mbit/s bei 400 Metern. Beide mit minimalen Schwankungen und ohne Luftleitungen.

  • Die 550m sind quasi handvermessen und der kürzeste mögliche Weg. Der Anschluss liegt allerdings zunächst auf einem NVt, der mitversorgt wird.

    Nach meiner damaligen Beobachtung hat man Vorbereitungen getroffen, dass der NVt zu Glas aufgerüstet werden könnte. Aber es ist natürlich vorstellbar, dass man auch neue Kupferleitungen gezogen hat, die entsprechend gute Eigenschaften haben.

    Der NVt liegt ziemlich genau auf der halben Strecke zum DSLAM.

    Diese Werte prognostiziert allerdings das Vigor-167-Modem. Da gab es nach dem letzten Firmware-Upgrade abermals einen Sprung um 7 Mbps. Und die letzten 10m liegen auf Cat.6, was damals weitere 10 Mbps gebracht hat. Die FB 7530 AX kommt samt Cat.6 vom APL zur TAE (was effektiv ein Cat.6a-Keystone-Modul im Patchpanel ist) nur auf ca. 105 Mbps.

    Aktueller Sync ist bei 90 Mbps, aber mit einer SNR von über 11 dB. Nach einer zwischenzeitlichen Störung vor fast drei Wochen, wo SNR teilweise auf fast 0 dB gefallen ist, kam natürlich prompt ein Resync in der Nacht mit Runterstufung. Bald müsste das System mich wieder auf 100 Mbps setzen, schauen wir mal.

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  • Genau, das wurde im MKK in Rodenbach, Hasselroth und Freigericht pilotiert.

    Den Wechsel von 50 Mbit/s auf 100 Mbit/s war im Februar 2019 und es wurde eine FritzBox 7582 ausgegeben.

    Tarif war: "Surf&Fon Flat 100 Regio Spezial" für 49,90€, ich glaube sowieso die Leute im MKK sind mit den damals existierenden 42,90€ für die 50 Mbit/s preislich eh abgehärtet :D

    https://www.m-net.de/fileadmin/0_Allgemein/9_Hilfe_Service/Dokumente/Archiv/PIB_SFF100R-Spezial_29.04.19.pdf

  • Da habe ich auch noch ein historisches (d.h. vor Gf) Schätzchen beizutragen. Das kommt bei von der FB ermittelten 803 Metern mit Profil 17a noch an:

    Die Leitungslänge kommt relativ gut hin. Lasse ich mir die Strecke mit OpenStreetmap anzeigen, komme ich auf 760m. Hinzu kommt noch die Verkabelung in zwei Gebäuden.

    millen : Welche Fritze mit welchem FRITZ!OS hast Du bei M-Net im VDSL am werkeln?

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  • Ja, mir ist nur in Erinnerung, das es da Mysterien um den Algorithmus gibt. Letztlich kann man da nur von empirisch ermittelten Werten der parallel verlegten und unverdrillten CuDA ausgehen. Sobald sich der Leitungsquerschnitt ändert und ein anderes Kabel (z.B. geschirmtes Ethernet-Kabel) in wesentlicher Länger verwendet wird, ist das sowiso Makulatur und da hilft nur das Messen. Die FB ist jedoch kein Messgerät.

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  • Stimmt, die sehr unterschiedlichen Erfahrungen sehen wir ja bereits hier mit den paar Beispielen.

    Oder anders gesagt: Ich bin froh, dass mich das demnächst nicht mehr interessieren wird. Da sind sämtliche Glasfasertopologien super stabil. Umso mehr rücken dann die Layer 3-7 in den Vordergrund. 😉

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  • Hehe jaja 35b weil die Telekom durch Nahbereichsausbau sich die Vectoring rechte gesichert hat ;)

    Jaein, falls du das exklusivrecht um die HVTs meinst dann doch "ja" :D. Die Telekom betreibt lediglich um die HVTs ein Vectoring Netz und das auch im MKK noch gar nicht so lange und dort wurden dann nach Live-Schaltung von Vectoring alle M-Net Kunden gekündigt die in diesem Bereich lagen, weil M-Net dort nicht mehr vertreiben darf/kann, das ging auch durch die Zeitung und alles.

    An meiner Adresse gab es 16 Mbit/s ADSL mit über 1KM Leitungslänge während die Breitband-MKK + M-Net hier mit VDSL 17a / 35b aufgerüstet hat.

    Seit 3 Jahren hat sich die Telekom aber in das Netz im MKK eingemietet und vertreibt ebenso VDSL 17a Anschlüsse über das Netz der Breitband-MKK, dürfte eines der seltensten Fälle sein, in denen das die Telekom überhaupt macht.

  • Jaein, falls du das exklusivrecht um die HVTs meinst dann doch "ja"

    Wobei es fraglich ist ob im MKK die Telekom das Exklusivrecht hatte. In Anschlussbereichen in denen ein anderer Anbieter (ausserhalb des Nahbereichs) mehr als 40% der Verteiler per FTTC erschlossen hatte und damit ausserdem 33% mehr Verteiler als die Telekom ausgebaut hatte, hatte dieser Anbieter das Vorrecht den Nahbereich auszubauen. Dann hätte die Telekom ihre VDSL-Kunden kündigen oder Vorleistungen einkaufen müssen. Wie ja auch in ein paar hundert Nahbereichen geschehen.

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  • Die Preise sind aber heavy, bin ich ehrlich.

    MKK

    Dort mal runterscrollen.

    TL;DR:

    50 Mbit/s - 44,90€ (Angebotspreis 34,90€)
    100 Mbit/s - 49,90€
    250 Mbit/s - 59,90€
    500 Mbit/s - 61,90€
    1000 Mbit/s - 96,90€


    EDIT: Christos Sehr gut, du hast direkt im M-Net Forum nen Thread gestartet^^ Du kannst theoretisch auch im bestehenden MKK Thread dort nochmal die Info reinhauen, dort wurde das auch das ein oder andere mal angesprochen.

    Einmal editiert, zuletzt von millen (17. September 2024 um 11:42)

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  • Schon krass. Die Telekom nimmt dafür 70 €. Bei 500 Mbps Upload.

    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass 1&1 in der nächsten Tarifstruktur der Telekom folgt. Und die sind ja eigentlich immer günstiger als die Telekom.