Deutsche Glasfaser verringert Internetgeschwindigkeiten in neuen Tarifen MASSIV !

  • Das möge ja so sein, aber was ist dahinter. So hat DNS:NET versäumt, die Backbone auszubauen. Man konnte es schön über Langzeitmessungen sei Jahresbeginn sehen. Es kamen mehrere Tausend Glasfaseranschlüsse dazu und schon haben wir den Salat.
    In der Kernzeit zw. 17 und 22 Uhr hatten wir Einbrüche bis zu 10 MBit/sec down.

    Uploadwerte waren zu jedem Zeitpunkt angemessen gut. Ich würde mal sagen, dass 99 % noch nie ihre Uploadrate ausgenutzt haben. Also das mit "ich will synchron" geht meilenweit an der Masse vorbei.

    DA müssten wahrscheinlich die Fotobuch-Server erst einmal aufgerüstet werden, vermutlich die einzige Nutzung in diese Richtung bei Otto-Normal.
    Und wer 8 GB/sec syc benötigt kann ja zum Business gehen.

    Nur weil bei ADSL und co. technisch nichts anderes möglich ist, muss man es bei GF genauso machen?

    Rein peeringtechnisch wird sich das Nutzungsverhalten nicht auf "alle betreiben Server" ändern, insofern sehe ich keinen Grund ausser Marketing dahinter.

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

    Router: Unifi Dream Router 7 SC/UPC - LC/APC Adapter direkt am AON Anschluss

    WLAN: 1 x WiFi 7 UDR, 1 x UAP AC Pro Mesh im Gartenhaus

  • Nur weil bei ADSL und co. technisch nichts anderes möglich ist, muss man es bei GF genauso machen?

    Rein peeringtechnisch wird sich das Nutzungsverhalten nicht auf "alle betreiben Server" ändern, insofern sehe ich keinen Grund ausser Marketing dahinter.

    DNS:NET hat ja durch die Vermarktung extrem viele Neukunden gewonnen, die mit einer nachvollziehbaren Erwartungshaltung den GF-Anschluss gebucht haben. Wenn in unserer Gemeinde von 4500 Haushalten 3500 eine GF legen bekam, ist dies schon eine Hausnummer. Und das weiß DNS:NET seit ca. einem Jahr, dasselbe in anderen Brandenburger Gemeinden. Da hätte man Bandbreiten-Probleme voraussagen können, was vermutlich die Techniker auch gemacht haben. Wie ich es aber aus gewinnorientierten ausländischen Firmen kenne, sagt die Leitung: Ach wir warten bis sich genügend beschweren und es in FB und der Zeitung steht. Wieder 100.000 € Peering-Gebühren für 6 Monate gespart. :roll:

  • Wenn ich mir überlege, dass ich einer vom Dorf, der nur Telekom buchen kann oder noch Vodafone auf der Telefonleitung der Telekom (+5€) sage und schreibe 34,95€ für einen 16er Leitung zahlen muss, dann ist allein der 100 der DG ein richtiges schnäppchen für nur 5€ mehr und das 6,25 fache mehr an Download.

    Und da ja der Markt für die DG gerade in solchen unterentwickelten Gebieten sind, die meist ähnliche Voraussetzungen haben wie ich, finde ich die Preise und Pakete schon angemessen.

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  • Tjo, im durchschnittlich entwickelten Dorf gibt's aber schon Supervectoring incl. Buchbarkeit bei sämtlichen Resellern für knapp 700€ in zwei Jahren und und dagegen ist es wiederum schwach. Also aus Mietersicht müssen sie sich was Besseres überlegen.

  • Wenn ich mir überlege, dass ich einer vom Dorf, der nur Telekom buchen kann oder noch Vodafone auf der Telefonleitung der Telekom (+5€) sage und schreibe 34,95€ für einen 16er Leitung zahlen muss, dann ist allein der 100 der DG ein richtiges schnäppchen für nur 5€ mehr und das 6,25 fache mehr an Download.

    Und da ja der Markt für die DG gerade in solchen unterentwickelten Gebieten sind, die meist ähnliche Voraussetzungen haben wie ich, finde ich die Preise und Pakete schon angemessen.

    Zumal auch die Stabilität eine große Rolle spielt, jetzt im Moment wo alle arbeiten sind, kommen bei mir zuhause sicher die MBits an die ich bezahle.

    Ab 17 Uhr sieht das dann anders aus wenn ich mir die Leitung mit vielen anderen teile.

    Außerdem geht es den meisten Wahrscheinlich auch einfach um die Option.

    VDSL zb ist halt physikalisch am Ende und begrenzt, die theoretischen Geschwindigkeiten durch Glasfaser sind ja jetzt schon weit voraus und werden sicher nicht schlechter.

    Und wenn man dann irgendwann wirklich diese Datenraten brauch, hat man die nötige Infrastruktur.

    Für mich ist der Bau der Infrastruktur fast nicht zu verrechnen mit den Tarifen...

    Man kann in manchen Fällen beispielsweise über 3 Jahre den 1000 MBit Vertrag der DG nutzen und ist nach 3 Jahren erst bei dem Preis, was eine Verlegung der GF Leitung bei der Telekom gekostet hätte.

    Und auch da zahlt man ja die Tarife...

  • DLMttH

    Ist das von der Datenbasis wirklich so? Vielleicht in den Kernbereich aber sicher nicht in den einzelnen Ortsteilen.

    Parzival

    War so auch nur als schwaches Beispiel genannt. Die anderen Faktoren spielen sicherlich dazu noch eine Rolle.

    Bei mir kommen egal zu welcher Zeit Max 11 anstatt der 16 an, so dass ich noch die hybrid LTE option zugebucht hatte.

    Es ist im Endeffekt jeden selbst überlassen, mit was für einen Gegenwert er es verrechnet. Für mich ist es in jeglicher Hinsicht eine lohnenswerte Investition.

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  • Tjo, im durchschnittlich entwickelten Dorf gibt's aber schon Supervectoring incl. Buchbarkeit bei sämtlichen Resellern für knapp 700€ in zwei Jahren und und dagegen ist es wiederum schwach. Also aus Mietersicht müssen sie sich was Besseres überlegen.

    Unsere Gemeinde hat 12.000 Einwohner. Wir haben hier viele Straßenzüge, bei den kommt auf Kupfer nur 16 MBit an, nix mit VDSL. Meine gehörte übrigens dazu, bei uns kamen in Teilen sogar nur 6 MBit an.
    Zum Glück kam schon im Vorfeld zum GF-Ausbau DNS:NET vor 2 Jahren um die Ecke. Sie legten GF bis zum Straßenverteiler, mieteten die Telekom-Leitung als »Darkfaser« und legten nur für unsere Straße VDSL in den Kasten. Trotzdem musst natürlich jeder für den Hausanschluss 720 € bei der Telekom bezahlen.
    Den GF-Anschluss habe ich jetzt kostenlos bekommen von DNS:NET. Und meine 1000/500 Leitung ist für die nächsten 2 Jahre 5 € pro Monat günstiger als die 250-VDSL-Leitung. :D

  • Sehe ich ganz genauso, für mich ist das ein no brainer

  • Mit Verlaub, in Brandenburg herrschen keine bundestypischen Verhältnisse. In meiner Stadt gibt es etwa 15.000 Haushalte auf zig Dörfer aufgeteilt, die Telekom hat das komplette Gebiet als VDSL-Netzbetreiber inne. Die deutsche Glasfaser baut in drei Dörfern mit 860 Haushalten aus, weniger als 50 Mbit/s mit Vectoring gibt es dort nur in 15 Haushalten, unter 100 Mbit/s in 120 Haushalten.

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  • Hätte HTP nicht ausgebaut, würde ich von der Telekom DSL 384 haben :D

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

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  • Wie ich es aber aus gewinnorientierten ausländischen Firmen kenne, sagt die Leitung: Ach wir warten bis sich genügend beschweren und es in FB und der Zeitung steht. Wieder 100.000 € Peering-Gebühren für 6 Monate gespart. :roll:

    Ich würde da jetzt, ohne nähere Details zu kennen, vorsichtig mit solchen Äußerungen sein. Die beobachteten Phänomene können nicht mit Sicherheit auf diese Ursache eingeschränkt werden. Deine Kenntnis ausländischer GF teile ich auch nicht, das sollte man hier fairerweise auch nicht direkt als Maßstab verwenden.

    Mögliche Fehlerquellen: Konfigurationsfehler, unglückliche Absprachen mit Vorleistungslieferanten, Softwarefehler, usw usf.

    Alles schon selbst erlebt, bei uns erst im Mai so passiert, durch einen Absprachefehler wurde das P-Bit falsch interpretiert und lief bei einem Vorleister durch einen Shaper, schon war die Bandbreite für die Kunden im Keller, ohne das die Zuleitung oder irgendeine Komponente überlastet war, oder ein Peering dicht ;)

  • Es gab tatsächlich auch Vectoring. Zumindest HTP hatte vor dem Glasfaserausbau bis zu 50 Mbit über Kupfer angeboten. Aber kein Super Vectoring. Das scheint alles HTP zu gehören, da die Telekom nur Regiotarife anbietet. Aber da ich am Rande des Dorfs wohne, geht maximal DSL 384 als Fallback. Ich vermute auch, dass die Telefonleitung nicht im besten Zustand sind. Laut Telekom Bau-Flächenpläne steht bei meiner Kupferleitung, dass unbekannt ist, wo die lang läuft. Die letzten 20 Meter sind Freiluft vom Telekommasten zu mir rüber vom Anfang der Straße. An dem Masten sind per Freiluft weitere Parteien angebunden.

    HTP scheint aber seit dem Glasfaserausbau offenbar für Neuanschlüsse das Buchen via Kupfer nicht mehr zu ermöglichen, sofern man nicht bereits einen bestehenden Anschluss mit Tarif hat. Man soll Glasfaser beauftragen. Es gab auch bereits eine erste Nachbündelungsphase bei uns. Ob die erfolgreich war, weiß ich nicht.

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

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  • Ich würde da jetzt, ohne nähere Details zu kennen, vorsichtig mit solchen Äußerungen sein. Die beobachteten Phänomene können nicht mit Sicherheit auf diese Ursache eingeschränkt werden. Deine Kenntnis ausländischer GF teile ich auch nicht, das sollte man hier fairerweise auch nicht direkt als Maßstab verwenden.

    Du hast recht, man sollte nicht verallgemeiner. Ich hoffe OI macht es besser.
    Ich kann es nur für DNS:NET so sehen. Wir konnten es durch Messungen belegen. Und erst auf medialen Druck (Tageszeitung, Facebook) passierte etwas.

    Und wenn du dir dieses Diagramm anschaust, merkt man, dass sie sehenden Auges in das Problem gegangen sind. Das hat das interne Monitoring bestimmt schon früher gesehen. Und das ist genau das Zeitfenster, bei dem sie mit tausenden Neuanschlüssen bei GF ans Netz gegangen sind.

    Das sollte ja selbst einem Netzwerk-Azubi, insbesondere wenn er zockt, auffallen. :D

  • Schlechte Frage, steht ja im Text das es DSL ist.

    Sorry, da hab ich mich unklar ausgedrückt.

    Meine Frage an ConiKost war, ob denn htp Vectoring oder FTTH gebaut hat.

    Ich ziele darauf ab, dass es je Gebiet ja nur einen Vectoring-Netzbetreiber geben kann, weswegen das "hätte-wäre"-Spiel ja eigentlich keines ist. Wenn htp VDSL betreibt, kann Telekom dort nicht mehr tätig werden und umgekehrt.

  • Tjo, im durchschnittlich entwickelten Dorf gibt's aber schon Supervectoring incl. Buchbarkeit bei sämtlichen Resellern für knapp 700€ in zwei Jahren und und dagegen ist es wiederum schwach. Also aus Mietersicht müssen sie sich was Besseres überlegen.

    Und da bekommt man garantiert auch den Port geschaltet? Und auch die entsprechende Datenrate? Und das ganze noch potentialfrei? Wow. Welcher Anbieter?

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  • Sorry, da hab ich mich unklar ausgedrückt.

    Meine Frage an ConiKost war, ob denn htp Vectoring oder FTTH gebaut hat.

    Ich ziele darauf ab, dass es je Gebiet ja nur einen Vectoring-Netzbetreiber geben kann, weswegen das "hätte-wäre"-Spiel ja eigentlich keines ist. Wenn htp VDSL betreibt, kann Telekom dort nicht mehr tätig werden und umgekehrt.

    Mit Regio Tarifen schon.

  • Und da bekommt man garantiert auch den Port geschaltet?

    Zumindest garantierter als in einem Mietshaus, welches den Glasfaserausbau verschlafen hat, an einen entsprechenden Glasfasertarif zu kommen.

    Welcher Anbieter

    Das Rechenbeispiel war jetzt vom Discounter "handyvertrag.de", 1&1 Reseller, ich glaub langfristig günstiger bekommt man kein Supervectoring.

    Ob die versprochene Datenrate auch ankommt, ist ja wie wir derzeit merken, nicht immer vom Medium abhängig. Mit Supervectoring bekomme ich derzeit noch etwa 10% mehr, als ich bezahle und das immer stabil. Das wird der zukünftige FTTH-Netzbetreiber hier mit 100%-iger Sicherheit auf keinen Fall hinbekommen. Gebucht habe ich trotzdem.