Open Infra: Glasfaser für 16727 Velten

  • reanim, da hast du was falsch verstanden, oder gehst von falschen Voraussetzungen aus.

    Zu E1: Die Vermarkterin die bei mir vor Ort war hat genau diesen Ausbau mit CAT Kabel vom Keller aus angeboten, aber immer nur 1 mal pro Faser,

    Richtig, weil definitiv auch nur eine Wohnung pro Faser versorgt wird. Dein Konstrukt mit einer Faser und einem Switch wird nicht funktionieren und ist rechtlich wahrscheinlich auch nicht zulässig. Nicht funktionieren wird es, weil die Provider nur ein Endgerät an der Faser zulassen, in deinem Konstrukt gäbe es mehrere.

    Also: Wenn ihr alle Wohnungen versorgen wollt, dann muss auch eine Faser pro Wohnung ins Haus. Wie man dann vom HÜP in die Wohnungen kommt, muss man sehen. Eigentlich ist auch da eine optische Verkabelung vorgesehen, der Abschluss in den Wohnungen ist ein GF-TA. Und an diesem GF-TA klemmt man den ONT an, und aus dem kommt dann Ethernet/CAT Kabel.

  • Richtig, weil definitiv auch nur eine Wohnung pro Faser versorgt wird. Dein Konstrukt mit einer Faser und einem Switch wird nicht funktionieren und ist rechtlich wahrscheinlich auch nicht zulässig. Nicht funktionieren wird es, weil die Provider nur ein Endgerät an der Faser zulassen, in deinem Konstrukt gäbe es mehrere.


    Also: Wenn ihr alle Wohnungen versorgen wollt, dann muss auch eine Faser pro Wohnung ins Haus. Wie man dann vom HÜP in die Wohnungen kommt, muss man sehen. Eigentlich ist auch da eine optische Verkabelung vorgesehen, der Abschluss in den Wohnungen ist ein GF-TA. Und an diesem GF-TA klemmt man den ONT an, und aus dem kommt dann Ethernet/CAT Kabel.

    Warum soll es nicht funktionieren?

    OI macht AON und nach meinem Wissen DHCP. Als Erstes sollte man Begrifflichkeiten von Vertriebler nicht auf die Goldwaage legen (was ist für die ein Switch).
    Wenn sie jetzt auf eine Faser 5 VLAN legen, können die bequem in dem L3-Switch an jedem Port ein VLAN übergeben. Sie müssen dann die Möglichkeiten von DHCP voll ausnutzen, aber dies sollte klappen, sodass jeder einzelne in der Wohnung einen Router hinter klemmen kann. Das Ganze noch mit einem IPv6 versehen, schon hat jeder öffentliche IP-Adressen.

    Jedenfalls wird OI festgestellt haben, dass sie mehr Kapazitäten von Mitarbeiter haben, um das handwerklich simple Ethernet zu verlegen als Glasfaser. Somit schaffen sie mehr Anschlüsse in kürzerer Zeit, gerade in Mehrfamilienhäuser.

    OI bietet ja pro AON-Anschluss standardgemäß 8 GB synchron. Sie werden dann einfach nur 2 GB pro Anschluss in solch einem Haus vermarkten. Sollte ein Gewerbetreibender mehr benötigen, bekommt er eine eigene Faser.

    An dieser Stelle ist OI mit AON-Technik wahrscheinlich im Vorteil ggü. GPON, weil leichter umzusetzen.

    Zum Rechtlichen glaube ich auch, dass OI sich nicht auf einen Gemeinschaftsanschluss einlassen wird. Sie werden ganz normal mit jeden Besteller (egal ob Mieter/Eigentümer) eine Vertrag schließen.

    Dies würde sich ja sonst so verhalten wie damals bei Kabelnetze, die über die Verwaltung aus Wohngeld umgelegt wurde. Dies ist ja nicht mehr zulässig, Altverträge laufen automatisch aus.

  • Danke Frank_m. So war eigentlich auch mein erster Gedanke gewesen, allerdings wurde mir das so von OI erklärt, da sie vom Keller aus, keine optische Verkabelung bis in die Wohnung machen.

    Heißt für mich: Jeder der eine Leitung haben will, sollte sich melden und bekommt eine eigene Faser und gut ist. Damit wäre dann auch die rechtliche Frage geklärt. Sieht nur doof aus, wenn dann wirklich nur bis in den Keller gelegt wird und dann dort 12 Switche montiert werden müssten, weil OI dann nur über Ethernet/CAT weiter geht.

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  • Ja, technisch würde es so gehen. Hab ich zwar noch nie gesehen, aber denkbar wäre es.

    Aber im Keller hätte man dann einen Punkt, wo Kunden einfach die Anschlüsse umstöpseln und am falschen Zugang aktiv werden können. Da bräuchte man dann noch eine zusätzliche Sicherung, oder Zugangsdaten pro Endkunde (=> PPPOE).

  • Warum soll es nicht funktionieren?

    OI macht AON und nach meinem Wissen DHCP. Als Erstes sollte man Begrifflichkeiten von Vertriebler nicht auf die Goldwaage legen (was ist für die ein Switch).
    Wenn sie jetzt auf eine Faser 5 VLAN legen, können die bequem in dem L3-Switch an jedem Port ein VLAN übergeben. Sie müssen dann die Möglichkeiten von DHCP voll ausnutzen, aber dies sollte klappen, sodass jeder einzelne in der Wohnung einen Router hinter klemmen kann. Das Ganze noch mit einem IPv6 versehen, schon hat jeder öffentliche IP-Adressen.

    In der Tat meinte die Vermarkterin Switche und schickte mir Fotos von einem HES-5106SFP+ und dem HES-3106.

  • In der Tat meinte die Vermarkterin Switche und schickte mir Fotos von einem HES-5106SFP+ und dem HES-3106.

    Gerade der HES-3106 spricht für die Lösung.
    HES-3106SFP-PLUS ist ein verwalteter CPE-Switch mit 4 Kundenports.

    Heißt für mich: Jeder der eine Leitung haben will, sollte sich melden und bekommt eine eigene Faser und gut ist. Damit wäre dann auch die rechtliche Frage geklärt. Sieht nur doof aus, wenn dann wirklich nur bis in den Keller gelegt wird und dann dort 12 Switche montiert werden müssten, weil OI dann nur über Ethernet/CAT weiter geht.

    Das wird eher so sein, dass eine Faser für 4 Kundenanschlüsse genutzt wird und die verkaufte Bandbreite je Kunde bei 2 GB gedeckelt ist, wenn überhaupt, der Switch kann nur 1GB. siehe oben.
    Du musst es so sehen, dass in einem Glasfaser-Kabel (3-4 mm Durchmesser) mindestens 16 Glasfaser-Fasern stecken. Davon wird im Allgemeinen die Hälfte als Redundanz genutzt.

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  • Ja, technisch würde es so gehen. Hab ich zwar noch nie gesehen, aber denkbar wäre es.

    Aber im Keller hätte man dann einen Punkt, wo Kunden einfach die Anschlüsse umstöpseln und am falschen Zugang aktiv werden können. Da bräuchte man dann noch eine zusätzliche Sicherung, oder Zugangsdaten pro Endkunde (=> PPPOE).

    Wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist es wohl auch eine neue Vorgehensweise. Würde jedenfalls den Ausbau in MFH beschleunigen. Ethernet verlegen könne sicher mehr Sub.

    Naja, sowas kommt zum einen in einen abgeschlossenen Kasten (ist bei Kabelnetzen auch so) und außerdem musst man noch das VLAN kennen zu dem Port. Aber letztendlich kann man alles hacken, nur würde es den anderen Kunden auffallen und dann gibt es im Haus Stress. In der Praxis also nicht wirklich relevant.

  • Gerade der HES-3106 spricht für die Lösung.
    HES-3106SFP-PLUS ist ein verwalteter CPE-Switch mit 4 Kundenports.

    Der HES-5106SFP+ ist eigentlich die bessere Wahl, da dieser 10Gb am Port 5 hat.

    Ich wiederspreche jetzt einfach mal und sage du hast dich vertippt.

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  • Der HES-5106SFP+ ist eigentlich die bessere Wahl, da dieser 10Gb am Port 5 hat.

    Ich wiederspreche jetzt einfach mal und sage du hast dich vertippt.

    Ja möglicherweise, aber in der Übersicht stand etwas von : für Endkunden und Heimnutzer. Was nicht so zur Gebäudeversorgung passt wie das andere Teil, ich habe aber nicht die Handbücher gelesen. ;)

    Ist aber egal, das entscheidet OI und ist wahrscheinlich abhängig von der Geschwindigkeit die du bestellst.

  • Sorry für die Verwirrung,

    ich hatte ja gehofft, Jemand von openinfra liest hier zufällig mit.

    reanim: nur zur Info: der User sPnzz, der wohl Mitarbeiter bei OI ist, war das letzte Mal am Sonntag hier im Forum eingeloggt. Vielleicht ist er ja momentan im Urlaub; dann hat er hoffentlich was Besseres zu tun, als hier aktiv zu sein…

    Ansonsten hoffe auch ich auf Antwort von sPnzz, was den Ausbau in Velten anbelangt. Ich hatte vor gut einer Woche mit der Hotline von OI gesprochen, dort teilte man mir mit, dass der Ausbau in Velten stockt, weil wohl von 1200 Haushalten bisher nur 68 Anträge auf Glasfaseranschluss eingegangen wären.

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  • e16: ja, für mich auch nicht nachvollziehbar, warum sich so viele Leute gegen Glasfaser sträuben. Keine Kosten für den Anschluss, akzeptable Kosten für den Internetzugang und nach der Mindestlaufzeit kann man doch wieder auf Kupfer oder Mobilfunk umsteigen, wenn man will...

  • velten1 Ich bin inzwischen dazu übergegangen, die Leute (die noch keinen Vertrag bei OI unterschrieben haben) gezielter anzusprechen. Insbesondere jene, die neuen Technologien offen gegenüber stehen.

    Ansonsten alles richtig was Du schreibst. Mit dem 12-Monatspaket könnte ich mir für rund 540€ einen (ungenutzten) Gf-Anschluss legen lassen. In Magdeburg vermarktet ein weiteres Unternehmen Gf-Anschlüsse für 420€ (12*35€). Mit ähnlicher Ablehnung wie bei OI.

  • reanim: nur zur Info: der User sPnzz, der wohl Mitarbeiter bei OI ist, war das letzte Mal am Sonntag hier im Forum eingeloggt. Vielleicht ist er ja momentan im Urlaub; dann hat er hoffentlich was Besseres zu tun, als hier aktiv zu sein…

    Ansonsten hoffe auch ich auf Antwort von sPnzz, was den Ausbau in Velten anbelangt. Ich hatte vor gut einer Woche mit der Hotline von OI gesprochen, dort teilte man mir mit, dass der Ausbau in Velten stockt, weil wohl von 1200 Haushalten bisher nur 68 Anträge auf Glasfaseranschluss eingegangen wären.

    Hi,

    Tatsächlich befinde ich mir wirklich grade im Urlaub :)

    reanim , muss dir leider den Wind aus den segeln nehmen. Mfh's schließen wir aktuell nicht an bzw. Nur in äußerst wenigen Fällen mit maximal 5 Wohnungen.

    Was die Vertrieblerin dir vorgemacht hat ist wieder typisch und soll so nicht sein. Selbst wenn wir Mfh's anschließen, dann wirklich pro Kunde eine Faser und je ein Vertrag.

    Sorry für die schlechten Nachrichten. Weiter werden Mfh's in extra Projekte bei uns gepackt die wir aktuell nicht bauen und planen.


    Velten stockt, weil die Anforderungen einfach unfassbar hoch sind. Ständig muss irgendwas geklärt werden oder irgendwer is nicht zu Frieden etc.

    Liebe Grüße

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  • sPnzz : vielen Dank für die Infos. Zwar wird reanim nicht gerade erfreut sein, dass ihr zur Zeit keine Mfh ausbaut und auch ich bin nicht happy, dass der Ausbau in Velten aufgrund hoher Anforderungen stockt. Aber besser eine schlechte Nachricht, als komplett im Ungewissen zu bleiben.

    sPnzz : geniesse deinen Urlaub!!!

    Einmal editiert, zuletzt von velten1 (5. August 2023 um 10:31)

  • Ich kann es aber auch verstehen, dass die Gemeinden mittlerweile etwas vorsichtiger geworden sind, bezüglich Genehmigungen und Auflagen etc. wenn man sieht, wie manche GF-Subunternehmer die Baustellen hinter sich lassen.

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  • Erstmal Danke für die Antwort,

    die Vermarkterin, so viele wird es ja bei euch nicht geben, sagt mir, die Person die für das Angebot an die Hausverwaltung zuständig ist, sei im Urlaub. Sie sprach nicht zufälligerweise von dir sPnzz ?

    Dann würde ich mich freuen, ebentuell den Kontakt mir Dir persönlich zu suchen, als es über 3 Ecken zu probieren. Es gibt hier mind. 2-3 Leute in dem Haus die sich auch eine einzelne eigene Faser legen lassen würden. OI bietet laut Website den Ausbau an meiner Adresse an. Wäre das also eine Option, um Glasfaser zu bekommen?

    Schönen Urlaub noch

  • Erstmal Danke für die Antwort,

    die Vermarkterin, so viele wird es ja bei euch nicht geben, sagt mir, die Person die für das Angebot an die Hausverwaltung zuständig ist, sei im Urlaub. Sie sprach nicht zufälligerweise von dir sPnzz ?

    Dann würde ich mich freuen, ebentuell den Kontakt mir Dir persönlich zu suchen, als es über 3 Ecken zu probieren. Es gibt hier mind. 2-3 Leute in dem Haus die sich auch eine einzelne eigene Faser legen lassen würden. OI bietet laut Website den Ausbau an meiner Adresse an. Wäre das also eine Option, um Glasfaser zu bekommen?

    Schönen Urlaub noch

    Hi,

    Nein Velten ist nicht mein Projekt. Vertriebler haben wir einige da wir mit unterschiedlichen Sales-Firmen zusammen arbeiten.

    Evtl. Boxt der Projektleiter für Velten das durch, würde mich aber sehr stark wundern da wir wie gesagt mfhs immer auslassen. Zuerst werden bei uns immer die Einfamilienhäuser angeschlossen.

    Das Problem bei Mfhs ist immer : wie kommt die Faser in die Wohnung. Das ist bei EFH einfach da dort der Zugangspunkt meist im HWR liegt.


    Mach dir nicht zu große Hoffnungen.