Und Tschüß OI.
Schon auffällig, dass die DG die verlassenen OI Gebiete "übernimmt". Könnte am ehemaligen Vertriebsleiter der OI liegen, der jetzt im Dienste eines DG-Vertriebspartners steht ![]()
Und Tschüß OI.
Schon auffällig, dass die DG die verlassenen OI Gebiete "übernimmt". Könnte am ehemaligen Vertriebsleiter der OI liegen, der jetzt im Dienste eines DG-Vertriebspartners steht ![]()
Die Kooperationsverträge sind nie öffentlich. Im Wesentlichen wird dort geregelt, wer die Ansprechpartner der Stadt sind inkl. Kontaktdaten (z.B. Bauamt). Der Sinn ist, die bürokratischen Hürden bzw. Bearbeitungsvorgänge, z.B. Genehmigungen für das Aufstellen von Bauzäunen, deutlich zu beschleunigen.
Auch die zeitliche befristete Verlegung von Verbundsteinen bei Straßenquerungen ist z.B. ein Punkt dieser Verträge.
Für die Mitleser die noch keinen Ausbau hinter sich haben: Nach der letzten Verlängerung der sogenannten Nachfragebündelung herrscht erst einmal mehrere Monate Stille. In dieser Zeit werden Gespräche mit der Stadt geführt, ob Ausbaupolygone neu zugeschnitten werden müssen, um möglichst vielen Bürgern den Anschluss zu ermöglichen (2020 war z.B. noch der MFH-Ausbau für manche Teilbereiche die große Bremse bzw. das Ausbauaus für diese Straßenzüge). In unserem Falle wurde ebenfalls die Kostenverteilung zwischen DG und Stadt ausgehandelt, da etliche Bürgersteige sanierungsbedürftig waren, diese von DG für die Verlegung geöffnet werden mussten. Die Wiederherstellung ist dann nicht zum vorgefundenen Zustand erfolgt, sondern deutlich besser.
Es geht nicht um windige/halbseidene Absprachen, sondern um die Sicherstellung eines zügigen Ausbaus. Unser Bürgermeister hat von Wutbürgern etliches an Kritik und auch teilweise unverschämte Leserbriefe in der Lokalzeitung einstecken müssen. Nun sind jedoch alle froh die Möglichkeit eines Glasfaseranschlusses zu haben bzw. seit Jahren schon zu nutzen. Über die Take-Up Rate kann ich leider nichts sagen.
Schon auffällig, dass die DG die verlassenen OI Gebiete "übernimmt". Könnte am ehemaligen Vertriebsleiter der OI liegen, der jetzt im Dienste eines DG-Vertriebspartners steht
Das kenne ich im MTK und angrenzenden Landkreisen von Deutsche GigaNetz. Nachdem Telekom und Deutsche Glasfaser bestimmte Gebiete ausgespart haben, wurde von Deutsche GigaNetz dort der Ausbau vorgenommen. Dort wo auch DGN nicht ausbaute, will nun Unsere Grüne Glasfaser (UGG) bauen. Das sind dann die Gebiete, bei denen von DGN der Claim abgesteckt wurde und die Telekom dann einen Ausbau angekündigt hat. Als sich dann DGN zurück zog, hatte plötzlich die Telekom auch kein Interesse mehr an diesen sehr ländlichen Gebieten und beschränkte sich lediglich auf den Kernbereich der Städte.
Die Kooperationsverträge sind nie öffentlich. Im Wesentlichen wird dort geregelt, wer die Ansprechpartner der Stadt sind inkl. Kontaktdaten (z.B. Bauamt). Der Sinn ist, die bürokratischen Hürden bzw. Bearbeitungsvorgänge, z.B. Genehmigungen für das Aufstellen von Bauzäunen, deutlich zu beschleunigen.
Was sogar kein Sinn macht und je nach Bundesland auch gar nicht zulässig ist. Weiß nicht mehr wie es genau heißt, aber so etwas wie Informationsfreiheitsgesetz gibt es in Brandenburg.
Unser Bürgermeister, der es ganz alleine gemacht hat mit DNS:NET wollte es auch nicht rausrücken. Der Gemeinderat ist mit Rechtsanwalt dagegen vorgegangen. Sein Verhalten vom mangelnder Transparenz war ja einer der Sargnägel, dass er nach 1 1/2 Jahren angewählt würde. ![]()
Vor allem weil letztendlich in etwa das drin stand was du beschrieben hast.
Und er hat damals gegen OI gewettert im Gemeindebrief ![]()
natürlich zw. den Zeilen.
Der beste Glasfaser Anbieter kann immer nur der sein der auch verfügbar ist... aktuell keiner
Back to Topic: gestern sind mir hier in Borgsdorf Plakate von Deutsche Glasfaser aufgefallen, Online hab ich dazu aber noch nichts gefunden
Ja korrekt die sind hier aktiv es hängen Plakate von Ihnen an Masten der Straßenbeleuchtung und in unserer Einfahrt war im Mai diesen Jahres ein Kamerafahrzeug das offensichtlich "Wege" aufzeichnet.
Das erscheint mit trotzdem alles noch lange hin, bis sich da etwas tut. Mir ist es tatsächlich langsam wurscht, wer hier ausbaut. Ich habe noch den Vertrag (oder eben auch keinen Vertrag) mit OI aber da passiert nichts und ich werde auf jeden Fall andere Anbieter beauftragen bei einer möglichen Erschließung. Mir ist letztlich egal ob bei OI dann etwas passiert, dann habe ich eben zusätzlich einen Anschluss. Die Kosten erschlagen einen nicht und wenn ich dann tatsächlich 2 Anbieter habe sollte, dann habe ich eben auch Redundanz für einen gewissen Zeitraum. Kündigen kann ich dann eh wieder. Mir wäre so oder so nur lieb wenn mal etwas passieren würde..... Nur bei OI glaube auch ich nicht mehr daran.
Den Brief vom Bürgermeister mit der Angabe zum Kooperationsvertrag mit der Deutschen Glasfaser Unternehmensgruppe hatte ich dann heute auch in der Post.
Das sind dann die Gebiete, bei denen von DGN der Claim abgesteckt wurde und die Telekom dann einen Ausbau angekündigt hat. Als sich dann DGN zurück zog, hatte plötzlich die Telekom auch kein Interesse mehr an diesen sehr ländlichen Gebieten und beschränkte sich lediglich auf den Kernbereich der Städte.
Was ich in dieser Hinsicht einigermaßen interessant finde: T nimmt oftmals an den Ausschreibungen für Fördergebiete teil. Sie geben aber dann gerne mal Angebote ab, die - trotz häufig schon wegen VDSL vorhandener Trassen - dermaßen unattraktiv für die Kommunen sind, dass der Zuschlag an einen komplett andere Firma geht. Anschließend verhält sich T wie eine Primadonna und möchte dadurch Land gewinnen, dass sie nur die Kernorte ausbaut - privatwirtschaftlich.
Mir ist es tatsächlich langsam wurscht, wer hier ausbaut. Ich habe noch den Vertrag (oder eben auch keinen Vertrag) mit OI aber da passiert nichts und ich werde auf jeden Fall andere Anbieter beauftragen bei einer möglichen Erschließung. Mir ist letztlich egal ob bei OI dann etwas passiert, dann habe ich eben zusätzlich einen Anschluss. Die Kosten erschlagen einen nicht und wenn ich dann tatsächlich 2 Anbieter habe sollte, dann habe ich eben auch Redundanz für einen gewissen Zeitraum. Kündigen kann ich dann eh wieder. Mir wäre so oder so nur lieb wenn mal etwas passieren würde..... Nur bei OI glaube auch ich nicht mehr daran.
Halte ich auch für äußerst unwahrscheinlich, dass OI später oder gleichzeitig auch noch ausbaut. Die sind wahrscheinlich weg. Sehr Schade... Das wären glaube ich sehr gute Anschlüsse gewesen.
Mich regt es total auf, dass Hohen Neuendorf jetzt einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen hat. Die sind nicht provideroffen und haben absolute Apothekerpreise. 100 Mbit down und 50 Mbit Up (also einfache VDSL Geschwindigkeit) kosten 40 Euro im Monat also teurer als beim dsl Anbieter. 1000 Mbit down 500 up sollen 90,- Euro im Monat kosten. Schneller wird gar nicht angeboten. Das ist fast schon unverschämt.
Vor 3 Jahren hat die Verwaltung, nachdem OI rumgegangen war, aktiv gebremst und in Klugscheißer-Manier den Bürgern empfohlen, Angebote zu vergleichen und nicht gleich beim erstbesten Anbieter zu unterschreiben, um jetzt mit einem der unaktraktivsten Anbietern einen Kooperationsvertrag einzugehen und fast schon flehentlich drum zu betteln, dass wir da jetzt alle mitmachen. Hätten sie sich damals mal so reingehangen, als die Schweden ausbauen wollten, hätten wir jetzt wahrscheinlich alle schon Glasfaseranschlüsse - und zwar deutlich bessere und günstigere.
https://hohen-neuendorf.de/sites/default/files/nbn_mantel_2209_web.pdf
Mich regt es total auf, dass Hohen Neuendorf jetzt einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen hat. Die sind nicht provideroffen und haben absolute Apothekerpreise. 100 Mbit down und 50 Mbit Up (also einfache VDSL Geschwindigkeit) kosten 40 Euro im Monat also teurer als beim dsl Anbieter. 1000 Mbit down 500 up sollen 90,- Euro im Monat kosten. Schneller wird gar nicht angeboten. Das ist fast schon unverschämt.
Zu den Preisen möchte ich nicht viel aussagen, die sind meiner Meinung nach marktüblich in D. Vergleiche die Preise mal mit den 5 größten Anbietern (Teilnehmerzahl).
Open Access ist bei den meisten großen Anbietern noch ein Lippenbekenntnis. Lediglich bei der Telekom ist das schon länger möglich. Immerhin gibt es Kooperationsverträge zwischen Deutscher Glasfaser und Vodafone, sowie mit 1&1. Preiswunder darf man da aber auch nicht erwarten. Aktuell sind keine Buchungen "Vodafone over DG" möglich, da gibt es wohl Sand im Getriebe und für "1&1 over DG" gibt es noch kein Startdatum. Die Mäuschen flüstern, dass 1&1 knapp 5€/Monat günstiger sein wird als der entsprechende Tarif von DG. Da muss man mal sehen, welche Services 1&1 mehr und/oder besser anbietet.
Vor 3 Jahren hat die Verwaltung, nachdem OI rumgegangen war, aktiv gebremst und in Klugscheißer-Manier den Bürgern empfohlen, Angebote zu vergleichen und nicht gleich beim erstbesten Anbieter zu unterschreiben, um jetzt mit einem der unaktraktivsten Anbietern einen Kooperationsvertrag einzugehen und fast schon flehentlich drum zu betteln, dass wir da jetzt alle mitmachen. Hätten sie sich damals mal so reingegangen, als die Schweden ausbauen wollten, hätten wir jetzt wahrscheinlich alle schon Glasfaseranschlüsse - und zwar deutlich bessere und günstigere.
Ein ähnliches Verhalten gab es bei uns auch. Da gab es auch einen Vertrag mit einem Anbieter aber nicht mit dem zweiten. Außerdem wurde der zweite (OI) durch den Bürgermeister schlecht geredet. Von mir bei einer öffenlichen Gemeinderatsitzung gefragt, warum es keine Gleichbehandlung gibt und ob er den Unterschied zwischen AON und PON kenne, gab es nicht außer Ahnungslosigkeit incl. Beschimpfungen. War aber nicht der einzige Bereich von Inkompetenz. Halbes Jahr später war er mit fast 70% angewählt.
Letztendlich hat DNS:NET ausgebaut und einen guten Job gemacht. Die Preise sind marktübliche, gibt kein IPV6, aber es läuft. ![]()
um jetzt mit einem der unaktraktivsten Anbietern einen Kooperationsvertrag einzugehen
Dein Unmut über den Sachverhalt ist komplett nachvollziehbar.
Die Netze, die DG baut, sind jedoch nicht so schlecht wie es auf den ersten Blick scheint: Über die Kooperationsansätze hat HubeBube ja schon berichtet und technisch bietet XGS-PON einige Reserven. 25G-PON und darüber hinaus sind denkbar, häufig baut DG auch strukturell sehr nah an PtP anstatt PtMP (dedizierte Faser bis in den PoP), damit wäre sogar eine Umrüstung auf AON möglich.
Wichtig sind Backhaul und Peering, und da ist DG echt OK. Der Service soll notorisch schlecht sein, das ist ein Nachteil, aber aus dem Bekanntenkreis sind einige mit den stabilen Anschlüssen sehr zufrieden, wenn sie einmal laufen.
Zu den Preisen möchte ich nicht viel aussagen, die sind meiner Meinung nach marktüblich in D. Vergleiche die Preise mal mit den 5 größten Anbietern (Teilnehmerzahl).
Open Access ist bei den meisten großen Anbietern noch ein Lippenbekenntnis. Lediglich bei der Telekom ist das schon länger möglich. Immerhin gibt es Kooperationsverträge zwischen Deutscher Glasfaser und Vodafone, sowie mit 1&1. Preiswunder darf man da aber auch nicht erwarten. Aktuell sind keine Buchungen "Vodafone over DG" möglich, da gibt es wohl Sand im Getriebe und für "1&1 over DG" gibt es noch kein Startdatum. Die Mäuschen flüstern, dass 1&1 knapp 5€/Monat günstiger sein wird als der entsprechende Tarif von DG. Da muss man mal sehen, welche Services 1&1 mehr und/oder besser anbietet.
1und1 bietet 1000 down / 500 up für ca. 70,- € an. Das sind immerhin 240 Euro jedes Jahr Differenz. Und ob die DG dann später bei uns das Netz wirklich für Fremdanbieter öffnet steht natürlich in den Sternen. Ich gehe eher davon aus, dass die die Kuh schon kräftig melken werden, wenn die jetzt tatsächlich hier ausbauen. OI hat von vorn herein die Anschlüsse als Open Access angepriesen und da wo OI tatsächlich ausgebaut hat, kann man über Internetnord 1000 / 1000 für 60,- € buchen und sogar 2500 / 2500 für 76,- €.
Ich ziehe mir die Aussage, dass die DG Mondpreise verlangt ja nicht aus der Nase. Ich habe vorher schon ein bisschen verglichen.
Die Frage ist auch pragmatisch zu beantworten: Du kannst nur buchen, wenn Du einen Anschluss hast. Damit erübrigt sich auch das Konjunktiv bzw. ist rein akademischer Art. Alternativ bleibt der Umzug in die Schweiz oder Schweden jedem Einzelnen natürlich offen. Schließlich gibt es ja die Reisefreiheit.
Die Netze, die DG baut, sind jedoch nicht so schlecht wie es auf den ersten Blick scheint: Über die Kooperationsansätze hat HubeBube ja schon berichtet und technisch bietet XGS-PON einige Reserven. 25G-PON und darüber hinaus sind denkbar, häufig baut DG auch strukturell sehr nah an PtP anstatt PtMP (dedizierte Faser bis in den PoP), damit wäre sogar eine Umrüstung auf AON möglich.
Dass hier jetzt die GF-Infrastruktur gebaut wird und später irgendjemand die PON auf AON umrüsten, ist doch absolut illusorisch auch wenn das theoretisch noch möglich wäre.
Ich hoffe auch einfach, dass das schon irgendwie einigermaßen OK sein wird und in Zukunft ordentlich aufgerüstet wird und vor allem bessere Tarife angeboten werden.
Mich ärgert halt, dass wir mit OpenInfra AON Anschlüsse gehabt hätten und vor allem heute schon verhältnismäßig günstig 2500er Leitungen buchen könnten, da aber vor 3 Jahren (vermutlich mangels Sachverstand) keiner von der Stadt gekommen ist und gesagt hat: "bitte macht da unbedingt alle mit - die bauen uns hier top Infrastruktur hin!"
Stattdessen haben die total dämlich den Eindruck erweckt, nach dem ersten Anbieter würden alle anderen auch noch kommen und ihre Angebote vorlegen. Dabei war doch jedem, der sich nicht jeden Morgen die Haare mit dem Hammer kämmt, klar, dass das so nicht läuft, weil dann keiner der Anbieter mit seinen Vorverträgen auf die Menge an Interessenten kommt, die es braucht, damit es sich lohnt auszubauen.
Die Frage ist auch pragmatisch zu beantworten: Du kannst nur buchen, wenn Du einen Anschluss hast. Damit erübrigt sich auch das Konjunktiv bzw. ist rein akademischer Art.
Also wer teurer als die Telekom anbietet, ist einfach sehr teuer.
Alternativ erkennen etliche Kunden gerade, dass auch VDSL 100 alltagstauglich ist.
Vor kurzem fragte mich ein Bekannter, ob VDSL 100 für seine Ferienwohnung überhaupt für Netflix und Co reichen würde, weil dort noch kein Gf ausgebaut wurde. Die Leute haben schlicht keine Ahnung und in Gebieten mit wenigen Mbps ist der Ausbau ein Segen.
90 € für 1000/500 oder auch nur 70 € sind einfach sehr viel Geld.
Was hilft das Jammern hier im Forum? Gar nichts! Schließlich wird niemand zu einem Gf-Anschluss gezwungen. Wer in die Zukunft denkt, beißt mal für 24 Monate in den sauren Apfel und wechselt dann wieder zurück zur CuDA
Wer den Ausbau aus Preisgründen ablehnt, darf sich auch später nicht beschweren, wenn er keinen mehr bekommt oder erhebliche Mehrkosten tragen muss.
Freilich rate ich einen 80-jährigen Renterehepaar auch nicht zum Gf-Anschluss, wenn der Internetaccess lediglich für die Telefonie benötigt wird. Da sollen sich mit Recht die neuen Hauseigentümer drum kümmern.
Was hilft das Jammern hier im Forum? Gar nichts! Schließlich wird niemand zu einem Gf-Anschluss gezwungen. Wer in die Zukunft denkt, beißt mal für 24 Monate in den sauren Apfel und wechselt dann wieder zurück zur CuDA
Wer den Ausbau aus Preisgründen ablehnt, darf sich auch später nicht beschweren, wenn er keinen mehr bekommt oder erhebliche Mehrkosten tragen muss.
Sehe ich auch so. Die Hürde, überhaupt einen Anschluss zu bekommen, ist preislich nicht so hoch. In zwei Jahren sehen die Märkte wieder ganz anders aus.
DG basic 100
24.99 €
Ab dem 13. Monat
39.99 €
Einmalige Kosten:
Bereitstellungsgebühr: Einmalig 69,99 € inkl. MwSt.
Online-Bonus: 10 € einmalig.
12 x 24,99 € + 12 x 39,99 € + 69,99 € - 10 € = 839,75 €
839,75 € : 24 = 34,99 €
Hausanschluss + Internetdienst für effektiv 35 € im Monat finde ich in Ordnung.
Nach 24 Monaten werden die Karten neu gemischt, das ist doch bei DSL-, Mobilfunk- und BK-Providern genauso.
Freilich rate ich einen 80-jährigen Renterehepaar auch nicht zum Gf-Anschluss, wenn der Internetaccess lediglich für die Telefonie benötigt wird. Da sollen sich mit Recht die neuen Hauseigentümer drum kümmern.
Wenn sie aber nicht nur telefonieren, freuen sie sich vielleicht sogar auf den Anschluss. Mein Großonkel (80) wartet schon drauf! Er hat einen - sagen wir eher mäßig stabilen - Kabelanschluss.
Dass hier jetzt die GF-Infrastruktur gebaut wird und später irgendjemand die PON auf AON umrüsten, ist doch absolut illusorisch auch wenn das theoretisch noch möglich wäre.
Hast schon recht, aber wenn irgendwann ein Provider wie Init7 aus der Schweiz kommen sollte, der sagt "hey, wir wollen euch AON anbieten", dann könnte er das bei DG in den PoPs realisieren. Könnte ja sein dass DG auf so eine Nische eingeht.
Init7 hat sogar mal die Swisscom verklagt, weil die von PtP- auf PtMP-Ausbau umgeschwenkt haben. Swisscom durfte dann zusätzlich zu einer Strafzahlung die betroffenen Ortschaften auf eigene Kosten neu verkabeln. Aber wie HubeBube sagt: Andere Länder, andere Gesetze.
Und, das ist das schönste daran: Swisscom musste den Urteilsspruch an repräsentativer Stelle auf deren Webauftritt etliche Wochen unaufgefordert und deutlich präsentieren. Hatte ich auch hier im Forum mal dargestellt (Screenshot).
Also wer teurer als die Telekom anbietet, ist einfach sehr teuer.
Alternativ erkennen etliche Kunden gerade, dass auch VDSL 100 alltagstauglich ist.
Vor kurzem fragte mich ein Bekannter, ob VDSL 100 für seine Ferienwohnung überhaupt für Netflix und Co reichen würde, weil dort noch kein Gf ausgebaut wurde. Die Leute haben schlicht keine Ahnung und in Gebieten mit wenigen Mbps ist der Ausbau ein Segen.
90 € für 1000/500 oder auch nur 70 € sind einfach sehr viel Geld.
Du vergisst aber den Anschluss für die Telefonleitung dazu zurechnen.
Ich musste 2018 für den Telefonanschluss 700 € zahlen.
Und hatte dann nur das Glück, dass während der Bauphase DNS:ET um die Ecke kam und ich nicht mehr 16 MBit (real 6 MBit) bei der Telekom nehmen musste, sondern 250 MBit bekam.
Gestern hab ich nochmal exakt denselben Brief vom Bürgermeister bekommen und einen Brief von Deutsche Glasfaser (siehe unten).
Wenn ich das richtig sehe wäre es schlau den DG Giga 1000 Tarif für 24 Monate online(!) abzuschließen. Dann würde man dafür den 60€ Online-Bonus kassieren was die Bereitstellungsgebühr effektiv auf 10€ reduziert. Für die kleineren Tarife gibt es weniger Online-Bonus, die sind dann also sogar teurer im ersten Jahr.
Man darf dann nur nicht vergessen innerhalb der erste 12 Monate auf den Tarif zu wechseln für den man auch bereit ist dauerhaft zu bezahlen.
im minimal Fall würde der Anschluss also 10€ +12*25€ +12*40€ = 790€ für 24 Monate kosten (~32,91€ im Schnitt pro Monat)
Für den 500/250 Tarif wäre die Rechnung: 10€ +12*25€ +12*70€ = 1150€ für 24 Monate (~47,91€ im Schnitt pro Monat)
Bei OpenInfra war damals das Angebot 537,60€ für den Ausbau + 12 Monate ein 500/500 Internet Nord Tarif kostenlos (44,80€ im Schnitt pro Monat). Dort kostet aktuell der kleinste Tarif 500/500 im Monat 53,80€.
24 Monate wären das also zusammen 537,60€ + 12*53,80€ = 1183,20€ ( 49,30€ im Schnitt im Monat)
Für die ersten zwei Jahre ist deutsche Glasfaser also sogar günstiger als OpenInfra es gewesen wäre , allerdings bei schlechterem Upload (250 vs. 500). Auf Dauer wäre DG natürlich teurer aber dann sind Möglicherweise auch günstigere 1&1, Vodafone Tarife etc. verfügbar.