egal welcher Router?

  • Hi,

    bei mir steht auch in den nächsten Monaten Glasfaser an.

    Da ich mir sowieso einen neuen Router kaufen möchte, würde ich statt der 7590 gleich die 5590 kaufen.

    Anschließen werde ich das ganze NICHT am Glasfaseranschluß, sondern ich werde LAN mit dem NT verbinden.

    Frage:

    Wenn ich es per LAN verbinde, sollte ich doch jeden Router verwenden können oder?

    Anbeiter ist UGG

  • Warum dann die 5590 und nicht die 4060? Die 4060 ist innen identisch zur 5590, hat nur kein Glasfasermodem, aber dafür besseres WLAN. Wenn du sie eh mit dem NT verbinden willst, warum dann ein Glasfasermodem? Ist rausgeworfenes Geld.

  • Hier gebe ich frank_m völlig Recht. In dem skizzierten Anwendungsfall ist eine FRITZ!Box 4060 die technisch bessere und preislich günstigere Wahl.

    Es sei denn, Du möchtest den NT von UGG in naher Zukunft durch eine integrierte Lösung (Glasfaserrouter) ersetzen, dann kann eine 55x0 die zukunftssichere Wahl sein.

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  • Kommt halt auf den Anwendungsfall an. Endgerätefreiheit hin oder her, ist der Wunsch danach, einen 250 bis 400€ teuren Router kaufen zu wollen, nur um auf den ONT verzichten zu können, doch eher ein mitteleuropäisches oder sogar deutsches Luxusproblem.

    Ich warte auch sehnsüchtig auf den UGG-Anschluss und da feste Telefonie hier zu Hause keine Rolle mehr spielt und die Wohnung quadratisch und klein genug ist, läuft es hier auf den Alleinbetrieb eines Huawei AX3 am ONT hinaus. Eine günstig geschossene 5530 kommt mit 130€ vielleicht noch in Frage, die hat immerhin schon 2.5G, aber der AX3 kam gebraucht 23€, da habe ich nicht lange überlegt...

  • Respekt, das ist mutig. ich habe gerade mal einen Blick in die Anleitung geworfen, das Ding kann nur PPPOE, kein DHCP, kein DS-Lite, kein IPv6. Da muss man auch schon Glück haben, einen Internetanschluss zu finden, an dem der funktioniert. Bist du sicher, dass das bei dir der Fall ist?

  • IPv6 unterstützt er definitiv und da der Anschluss bei o2 mit Dual Stack über PPPoE bereitgestellt wird, denke ich schon, dass es so klappen wird. Für den Preis würde er sonst aber auch als günstiger WiFi6-AP taugen, so wie im Moment an der 7520.

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  • ist der Wunsch danach, einen 250 bis 400€ teuren Router kaufen zu wollen, nur um auf den ONT verzichten zu können, doch eher ein mitteleuropäisches oder sogar deutsches Luxusproblem.

    Ich bin noch neu hier und habe noch nicht mal einen GF Anschluß selbst oder sonstwo in Betrieb gesehen. Komme aus der HFC Ecke und frage mich, warum ich auf das ONT Modem verzichten wollen würde?

    Bei HFC wären die (Power)User froh, es würde ein Modem vom Provider angeboten, damit man mit eigenem Router arbeiten kann, aber hier gibt es seit so vielen Jahren keine Modem mehr und nur noch Router, womit man dann idR bei Doppel NAT endet, wenn man eigenen Router nutzen möchte. Für HFC hab ich mein Modem sogar aus dem Ausland bezogen ohne Garantie, Netz und doppelten Boden. Mittlerweile gehen die Dinger bei Ebay auch schonmal für 500€ gebraucht weg, weil es einfach keine gibt.

    Daher freue ich mich eigentlich bisher noch auf ein kostenloses Provider Modem :)

    • ex DGN (Purtel) 600/300 - T-SVDSL 250/40
    • ex ONT Nokia G-010G-R - Zyxel VMG3006-D70A
    • Router: PC Engines APU.4B4 - OPNsense
    • WiFi/DECT: Fritz!Box 7530 AX / Fritz!Box 7490 / Fritz!Repeater 1200 AX
  • Nun gut, im HFC herrscht das Monopol, TC4400 oder Konsorten plus Router werden dem durchschnittlichen Kabelkunden auch zu teuer sein. Der Provider hat ein Interesse daran, den Wartungsaufwand mittels voreingestelltem Kombigerät gering zu halten und da ein ONT deutlich günstiger ist, als ein Kabelmodem, kann ich die jeweilge Entscheidung gut nachvollziehen. Der Provider konzipiert seine Aufstellung auf den Durchschnittskunden und der stört sich wahrscheinlich nicht einmal heute am hohen Stromverbrauch der Vodafone Station.

    Nach der ISDN-Abschaltung halte ich für meinen Teil den Wegfall von Splitter, NTBA und Y-Kabel (in hiesiger damaliger Konstellation sogar noch durch 1970er Verbinderdose samt Supervectoring-unverträglichem Klingeldraht vor der TAE 8o ) schon für einen enormen Fortschritt und ein ONT stört mich vor der Ermöglichung des Betriebs eines aktuellen Routers zum günstigen Kurs kein Bisschen.

  • ein ONT stört mich vor der Ermöglichung des Betriebs eines aktuellen Routers zum günstigen Kurs kein Bisschen.

    Danke für Deinen Einblick. So seh ich das genauso. Mich stört ein Providermodem auch nicht wirklch. So, kann ich meinen derzeitigen Router einfach weiter verwenden und werde - sofern alles andere bei DGN reibungslos läuft - meine TC4400 Geräte jemand anderem zur Verfügung stellen. Es gibt ja aktuell schon wieder keine zu kaufen in DE.

    • ex DGN (Purtel) 600/300 - T-SVDSL 250/40
    • ex ONT Nokia G-010G-R - Zyxel VMG3006-D70A
    • Router: PC Engines APU.4B4 - OPNsense
    • WiFi/DECT: Fritz!Box 7530 AX / Fritz!Box 7490 / Fritz!Repeater 1200 AX
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  • Warum dann die 5590 und nicht die 4060? Die 4060 ist innen identisch zur 5590, hat nur kein Glasfasermodem, aber dafür besseres WLAN. Wenn du sie eh mit dem NT verbinden willst, warum dann ein Glasfasermodem? Ist rausgeworfenes Geld.

    Kommt halt auf den Anwendungsfall an. Endgerätefreiheit hin oder her, ist der Wunsch danach, einen 250 bis 400€ teuren Router kaufen zu wollen, nur um auf den ONT verzichten zu können, doch eher ein mitteleuropäisches oder sogar deutsches Luxusproblem.

    Ich hab für meine 5530 Fiber 180 Euro bezahlt
    Für meine 7590 hab ich 2 Jahre zuvor 182,50 bezahlt


    250 - 400 Euro sind nicht erforderlich - und mit oder ohne Glasfasermodem ist preislich im Zweifel kein Unterschied.

    (die 7590 ist nun Repeater über LAN auf der anderen Seite des Hauses

    1 WLAN war hier eh immer zu wenig

    ein zusätzlicher Router war nun eh erforderlich, da der GF Anschluss nun an anderer Stelle anliegt)

  • Klar, das sagt die 30 ja schon aus.

    Falls jemand über diesen Thread stolpert, hier die Nomenklatur der AVM Hardware - diese wird jedoch nicht konsequent angewendet (z.B. bei 6890 [-> 8590], 7530 AX [-> 7630], 5530 Fiber [-> 5630] oder 4060 [-> 4660])

    1. Ziffer: Technologie für den Internetzugriff.

    3xxx = DSL-Modem (nicht mehr produziert)

    4xxx = ohne Modem (WLAN Router)

    5xxx = Glasfaser-Modem

    6xxx = Kabel-Modem

    68xx = LTE-Modem <- müsste eigentlich 8xxx (Mobilfunk) lauten

    7xxx = DSL-Modem

    2. Ziffer: Wi-Fi Standard

    x1xx = Wi-Fi 1 (ab 1999)

    x2xx = Wi-Fi 2 (ab 1999)

    x3xx = Wi-Fi 3 (ab 2003)

    x4xx = Wi-Fi 4 (ab 2009)

    x5xx = Wi-Fi 5 (ab 2013)

    x6xx = AX/Wi-Fi 6 (ab 2019)

    x7xx = BE/Wi-Fi 7 (ab 2024) <- Mal abwarten, ob es so kommt

    3. Ziffer: Ausstattung

    xx1x bis xx3x = Einstiegsklasse

    xx4x bis xx6x = Mittelklasse

    xx7x bis xx9x = Oberklasse

    4. Ziffer: Revision

    Beispiel: 7580 bis 7583

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  • Ich finde die Einordnung der Boxen in Einzel-, Mittel- und Oberklasse eigentlich gar nicht mehr passend:

    So kann die Einstiegsklasse (als Beispiel nehme ich hier einmal eine 7530) auch für Nutzer interessant sein, die z.B. vorher immer Oberklassemodelle benutzt haben, mittlerweile aber nicht mehr auf alle Funktionen angewiesen sind:

    So habe ich z.B. noch eine 7590, weil ich seit der 7050 eigentlich immer das jeweilige Topmodell von AVM besessen habe. Einen vernünftigeren Grund gab es (außer dass die WLAN-Abdeckung eben besser als in der Mittel- oder Einstiegsklasse war) eigentlich nicht.

    Testweise habe ich vor einiger Zeit aber eine 7530 AX für 2 Wochen betrieben und festgestellt, dass dieses Einstiegsmodell für meine Ansprüche (2 Personen "älteren Semesters" ohne Kinder im Altbau-EFH, in dem allerdings viele Räume per LAN-Kabel und Switch verdrahtet sind) vollkommen ausreichend war. Die Versorgung des Nachbarhauses konnte über einen Accesspoint in Form einer 7430 und einer 4020 am Ende der WLAN-Brücke im Nachbarhaus auch stabil versorgt werden.

    Wo das WLAN der 7590 nicht "hinkam" (Terrasse, Gartenhaus), war ´eh schon ein Repeater im Einsatz der mit der 7530 AX genauso gut harmoniert.

    Demnächst bekomme ich von der EWE mit der Fertigstellung des GF-Anschlusses kostenlos eine 5530. Eigentlich war ich über dieses Gerät für Einfamilienhäuser immer "am meckern", allerdings möchte ich das mittlerweile nicht mehr so pauschal sagen, auch wenn ich den fehlden USB-Port und die wenigen LAN-Ports kritisiere.

    ...aber ich bin hier schon wieder Off Topic. Mal sehen, was AVM im Einstiegs- und Mittelklassensegment im neuen Jahr so herausbringt: Ich rechne hier zumindest mit einem Nachfolger der 5530.

  • Ist ja alles richtig. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass man die Leistungsfähigkeit der Boxen trotzdem nicht miteinander vergleichen kann. Oben im Beispiel wurden halt die Topmodelle angeführt, also hab ich auch das Topmodell der Boxen für den Betrieb hinter einem anderen Modem genannt. Vor allem in Bezug auf die CPU Leistung für z.B. VPN spielen die 5590 bzw. 4060 halt in einer eigenen Liga.

    Wenn jemand für sich zum Ergebnis kommt, dass die 5530 oder 7530 reicht, dann halte ich die 4040 für den Betrieb hinter dem ONT dagegen, die dann wieder deutlich preiswerter ist (kostet im Vergleich zur 5530 nur die Hälfte).

    Insgesamt muss ich halte schauen: Warum das Geld für ein Glasfaser- oder DSL-Modem ausgeben, wenn ich es nicht brauche? Ich finde im AVM Portfolio eben auch die Boxen ohne Modem, und das üblicherweise preiswerter.