Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

  • @Datenfuzzi Bevor du dir die Arbeit deines ausführlichen Gemecker niederzuschreiben gemacht hast, hättest du vielleicht mal etwas mehr hier im Forum lesen können.

    Es gibt nicht nur #300, sondern vieles mehr aus dem sich ein Gesamtbild abzeichnet über alle ISP.
    Insbesondere das Gemecker zu 404 finde ich lächerlich, schreibe einfach dem Web-Admin und gut ist. Und bei einfachen durchblättern währst du auf deine benötigte Info gestoßen. Marktplatz ist eine typische Übersetzung aus dem Internationalen.

  • Ja ich finde es auch etwas übertrieben. Dieser Frust bezüglich der fehlenden Kommunikation verstehe ich aber schon. Ich habe es auch erlebt. Es gibt bestimmt Leute, die immer noch auf ihre OI-Anschlüsse in Brieselang geduldig warten, ohne es begriffen zu haben, dass bei der flächendeckenden DNS:Net-Ausbau, ist es mehr als unwahrscheinlich, dass eine zweite privatfinanzierte Firma einen Parallelausbau durchführt. Diese Leute werden es leider zu spät erkennen und DNS:Net teuer bezahlen müssen für ihre GF-Leitung. Da bin ich auch der Meinung, dass OI/FuxxNet den Nichtausbau Brieselangs den Vertragspartnern mitteilen sollen hätte(n). Das passiert bei keinen diesen Privatfirmen leider. Die Kommunikation ist schon oft sehr schlecht bei allen diesen Firmen wie es aussieht. Ich habe es nur innofiziell von Herrn Salman mitbekommen, dass es nichts wird. Schriftlich habe ich nie was bekommen, weder von OI noch von FuxxNet. DNS:Net ist in dieser Hinsicht nicht besser und lässt die Leute in Falkensee hängen.

    Das "lustige" ist, am Anfang der Vorvermarktung sagt jede Firma, "es wird kein Doppelausbau stattfinden, nur eine Firma kann gewinnen" aber zum Schluss gibt keine zu, dass sie nicht ausbaut, auch wenn es klar ist, dass eine andere Firma "gewonnen" hat. Das finde ich schon traurig.

    Die Telekom hat ihre eigene Gründe so oder so später alle Kupferleitungen durch GF zu ersetzen. Die Telekom hat auch einen Vorteil hier und kann beim Bund einklagen, dass alle Kupferkunden in einem Bereich zwangsläufig auf GF umgestellt werden dürfen, wie bei der VoIP-Umstellung damals. Das kommt auch, bin ich der Meinung. Es werden in 25 Jahren kaum noch betriebene Kupferleitungen in der Erde liegen.

    Einmal editiert, zuletzt von murphaph (28. April 2023 um 11:10)

  • Open-Access ist ein dehnbarer Begriff.

    Der Unterschied zu zwischen Layer2-3 und Layer 1 ist groß.

    In Deutschland setzt sich leider Layer2-3 durch, was nicht wirklich Offen bedeutet.

    Bestimmen tut hier immer der Infrastruktur Betreiber.

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  • Open-Access ist ein dehnbarer Begriff.

    Der Unterschied zu zwischen Layer2-3 und Layer 1 ist groß.

    In Deutschland setzt sich leider Layer2-3 durch, was nicht wirklich Offen bedeutet.

    Bestimmen tut hier immer der Infrastruktur Betreiber.

    Das Problem ergibt sich aus der am meisten verwendeten Technik GPON, die deutlich preisgünstiger ist für den Netzersteller/-betreiber.

    Da sind physikalisch 32 -64 Endgeräte an einem Strang, die kann man nicht auseinander nehmen auf physikalischer Ebene.

    Das wäre bei einem Netz nach AON wahrscheinlich leichter, so wie jetzt bei DSL. Bei uns hatte DNS:NET eigene Infrastruktur aufgebaut und die letzte Meile von der Telekom als Dark"faser" angemietet. Sie haben VDSL-Technik verbaut, die Telekom nur DSL mit weniger als 8 MBit/s.

    Aber bei der Art der Streckenführung/Verlegung für GPON wird dies schwierig.

  • Doch das geht, vor dem Splitter sind sie ja getrennt.

    Ich glaube nicht, vor dem Splitter gibt es nur eine Leitung aus dem PoP vom OLT. Erst vom passiven Splitter aus gehen die einzelnen Fasern zu den Teilnehmern, wobei auf jeder dieser Leitungen alle Daten aller 32/64 Nutzer sind. Erst der ONU beim Kunden decodiert/entschlüsselt die passenden Daten für den Anschluss. Genau deshalb muss ja die Modem-ID bei dem Betreiber hinterlegt werden.
    An welcher Stelle soll jetzt ein anderer ISP mit seiner Hardware in die Leitung rein gegen? Die Splitter in den Kästen an der Straße haben kein Strom, um da etwas einzubauen.

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  • Pauschal lässt sich das nicht für alle Provider sagen. Videos aus dem Inneren von Deutsche Glasfaser PoPs zeigen, das dort der/die Splitter verbaut sind und eben nicht in den Street Cabinets/Distribution Points. D.h. im Umkehrschluss, dass auch der Teilnehmer in einer GPON-Topologie (von DG) ein eigenes Glasfaserkabel bis in den PoP hat. Ein Merkmal, das sonst nur in AON-Topologien in Erscheinung tritt.

  • Zitat

    Ich glaube nicht, vor dem Splitter gibt es nur eine Leitung aus dem PoP vom OLT.

    Vor dem Splitter aus Kunden Sicht gesehen.

    Die Splitter in den Kästen an der Straße haben kein Strom, um da etwas einzubauen.

    Dort bauen die anderen ISP auch ihre eigenen Splitter bzw Patchfelder ein und übernehmen dort den Kunden auf Ihren Splitter bzw führen ihn PtP weiter.

    Splitter gibts mit Steckern ist kein Problem ein Kunden umzuswitchen.

  • Ich glaube nicht, vor dem Splitter gibt es nur eine Leitung aus dem PoP vom OLT. Erst vom passiven Splitter aus gehen die einzelnen Fasern zu den Teilnehmern, wobei auf jeder dieser Leitungen alle Daten aller 32/64 Nutzer sind. Erst der ONU beim Kunden decodiert/entschlüsselt die passenden Daten für den Anschluss. Genau deshalb muss ja die Modem-ID bei dem Betreiber hinterlegt werden.
    An welcher Stelle soll jetzt ein anderer ISP mit seiner Hardware in die Leitung rein gegen? Die Splitter in den Kästen an der Straße haben kein Strom, um da etwas einzubauen.

    Bei der Telekom z.B. in den Gf-NVt. Bei der Deutschen Glasfaser hast Du vom PoP zum Kunden PtP. Erst im PoP wird aggregiert.

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  • Moin, ich finde es derzeit abartig was die Anbieter hier in Falkensee abziehen. Egal wen ich kontaktiert habe (DNS:NET, OpenInfra, Mr. FUXX), wenn ich jemand erreicht habe, versprachen alle sich zu kümmern und mir per mail zu antworten -> auf die Mails warte ich heute noch und das schon seit Monaten. Wenn ich so mit Kunden umgehen, kann ich mich gleich beim Arbeitsamt melden. Das geht so nicht!

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  • Hast du versucht Herrn Salman von Fuxx/OpenNet direkt anzurufen? Auch wenn es in nächster Zeit düster aussieht, teilt er dir die Wahrheit mit. Zumindest war es bei uns in Brieselang so, als es ihm klar war, dass das Projekt seitens OI erstmal nicht weiter geführt wird.

  • Hast du versucht Herrn Salman von Fuxx/OpenNet direkt anzurufen? Auch wenn es in nächster Zeit düster aussieht, teilt er dir die Wahrheit mit. Zumindest war es bei uns in Brieselang so, als es ihm klar war, dass das Projekt seitens OI erstmal nicht weiter geführt wird.

    Leider macht OI / Hr. Salman dies nur direkt. Eine offizielle Aussage fehlt bedauerlicherweise. So haben wir hier in der Straße jetzt ein einzelnes Haus, welches kein GF hat, weil sie auf OI gesetzt haben. Alle anderen sind bei DNS:NET gelandet.

  • Leider macht OI / Hr. Salman dies nur direkt. Eine offizielle Aussage fehlt bedauerlicherweise. So haben wir hier in der Straße jetzt ein einzelnes Haus, welches kein GF hat, weil sie auf OI gesetzt haben. Alle anderen sind bei DNS:NET gelandet.

    Das stimmt, man muss schon bei ihm direkt nachfragen, aber wenigstens erzählt er keinem, dass man nur geduldig sein muss wenn er die Wahrheit kennt und sie nicht gut aussieht. Ich wette, dass die große Mehrheit der Vertriebler erzählen einem nie sowas. Wenn er wirklich nicht weiß ob es weiter geht, kann er natürlich nicht sagen ob es weitergeht oder nicht.

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