Ich finde es auch
Das große Problem in DE ist, dass zwar täglich die Bedeutung von noch mehr Gigabits/Terabits/Petabits etc. durch die Medien getrieben wird, die traurige (Nachfrage-) Realität aber ganz anders aussieht. Das Stichwort ist die oben erwähnte "Nachfragebündelung", bei der es nix zu Bündeln gibt, wenn nichts nachgefragt wird, oder auch profaner im Marketingdenglish die "Takeup-Rate". Wieviel % derer die könnten wollen auch?
Bei uns sieht das so aus, dass nach Jahren mit 6 - 12 MBit sich endlich 2016 einer gefunden hat, der die KVZ mit Vectoring überbaut hat und dem wohl jedes Mal die Tränen kommen, wenn er in den geöffneten DSLAM schaut. Vor ca einem Jahr hatte ich die Gelegenheit, einen Monteur am geöffneten MFG danach zu fragen. Er meinte nur, dass ich selbst zählen sollle. Ergebnis; von ca. 90 Anschlüssen lagen vielleicht 30 auf dem Vectoring DSLAM, der Rest immer noch auf der alten Vermittlung. Und hier im Wohngebiet leben keine armen Leute!
Ich weiß zwar nicht, wie da kalkuliert wird, aber ich glaube im Rest der Republik sieht es ähnlich aus. Anscheinend rechnet es sich!
Und dann kommt doch die MiliBt genaue Auslegung der Fördergebietsgrenzen wie bei dir und man hat den Kaffee auf!
Die eigentliche Lösung kann nur eine Versorgungspflicht/Anschlußpflicht sein, wie bei Wasser oder der guten alten Telefonleitung.
Ich finde es auch kurios das bei mir im Ort mit Fördermittel Vectoring ausgebaut worden ist und im der nächsten Ausbaustufe Ein Jahr später in anderen Orteil FTTH ausgebaut wurde.🤯
Das würde mich auch Mal Interessieren wann es sich für die Telekom ein Ausbau lohnt.
So baut ein anderer Anbieter wie ein Regionaler Anbieter oder die DG und jagdt doch Telekom die langjährigen Kunden weg.