Hallo Zusammen, ich bin diesbzgl. total unerfahren und bin mir darum sehr unsicher. Welchen Router wird empfohlen für einen Anschluss über Goetel? Fritzbox 7590 mit oder ohne AX, Fritzbox 5530 oder gar ein anderer Anbieter? Es sollte auf jeden unkompliziert sein. Vielen Dank für Eure Hilfe...
Welcher Router für Glasfaseranschluss bei GOETEL
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Wenn es unkompliziert sein soll ist man bei AVM immer richtig, ich würde auch auf die AX Variante setzten wenn man schon einen neuen Router kauft möchte man ja auch aktuelle Standards. Ob es dann die 7590 oder 5530 werden soll hängt davon ab wie gut die 5530 unterstützt wird, am besten mal bei goetel nachfragen ob schon Kunden mit 5530 am laufen sind. Bei DG ist es noch sehr schwierig.
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Die goetel ist wieder eines der FTTH Unternehmen, die in ihren AGBs wissentlich Gesetzesverstöße betreiben, das kann bei der Bundesnetzagentur und Verbrauchersitzverbänden zur Anzeige gebracht werden. Für dich ist das gut, da damit die AGBs ungültig und anfechtbar sind.
Konkret:
2. Installation durch goetel
(4) Sofern der Kunde einen Glasfaseranschluss nutzt, gilt Folgendes: goetel stellt das notwendige Glasfaserabschlussgerät (NT), das im Eigentum der goetel verbleibt und nur zum vorübergehenden Zweck eingebaut wird. Es ist nicht möglich, dass der Kunde ein eigenes Gerät oder aber das Gerät des Installateurs des bestehenden Netzes für die Dienstleistung der goetel nutzt.
Verstoß gegen das Telekommunikationsgesetz (TKG) §73 (Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen)
Absatz 1 - "Netzzugang" und Absatz 3 - "Routerfreiheit"
Deutsche Glasfaser Routerfreiheit: Bundesnetzagentur mit Stellungnahme -Telefontarifrechner.de Newswww.telefontarifrechner.de
Glasfaser: Routerfreiheit gilt laut Bundesnetzagentur auch für FTTH - Golem.deEs hat über vier Jahre gedauert, aber jetzt hat eine Projektgruppe bei der Bundesnetzagentur nochmals festgelegt, dass auch bei FTTH die Dose an der Wand der…www.golem.deBundesnetzagentur - Beschwerden und Fragen
Mittlerweile gibt es Werbung von der Telekom, das diese die Routerfreiheit aktiv unterstützt:
"Stattdessen wird auch die Bundesnetzagentur die Wahlfreiheit im Sinne der Verbraucher beibehalten. Wir unterstützen das und arbeiten – anders als andere Anbieter - daran, auch für Glasfaseranschlüsse die Routerfreiheit umzusetzen. Das ist nicht so einfach, da auf dem Markt für Glasfaser-Router bislang Standardisierungen fehlen und wir zum Teil „händisch“ einzelne Steuerungen korrigieren müssen. Der Glasfaserverband BUGLAS und der Kabelverband ANGA (u.a. Vodafone) verweisen auf diese Probleme. Aus unserer Sicht lassen sich diese lösen – aber eben mit mehr Aufwand, den die Telekom zu betreiben bereit ist. "
Freie Router-Wahl bleibt!In den vergangenen Tagen wurde in der Presse berichtet, dass die Deutsche Telekom den so genannten Routerzwang wieder einführen wolle.www.telekom.comEntschuldige bitte meinen langen Prolog, so ein ignorantes Verhalten der Provider ärgert mich ungemein.
Da Du es einfach haben möchtest, bist Du mit den Produkten des Herstellers AVM auch gut beraten.
Den WiFi6 Standard unterstützen alle Geräte mit AX im Namen und die FRITZ!Box 5530. Ich würde mich bei einer Neuanschaffung auf diese Routerklasse beschränken, da dies der neue WLAN Standard ist.
Alle dieser FRITZ!Boxen funktionieren an dem NT der goetel. Die 5530 würde sogar den NT ersetzen können, das möchte ich dir aber nicht anraten zu tun.
Schau dir mal bei AVM die 7590 AX, 7530 AX, 5530 an und vergleiche diese mit deinen Anforderungen an Telefonanschlüssen, USB-Ports, usw. Darin liegen die wesentlichen Unterschiede.
Evtl. bist Du auch mit dem Router, den die goetel anbietet schon zufrieden?
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da auf dem Markt für Glasfaser-Router bislang Standardisierungen fehlen und wir zum Teil „händisch“ einzelne Steuerungen korrigieren müssen.
Solange das nicht geklärt ist, halte ich den Einsatz und die Vorgabe eines Glasfasermodems für legitim. Die freie Routerwahl gibt es dadurch ja immer noch.
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Solange das nicht geklärt ist, halte ich den Einsatz und die Vorgabe eines Glasfasermodems für legitim. Die freie Routerwahl gibt es dadurch ja immer noch.
Das ist ein gut gestreuter Trugschluss und Falschinformation der Provider. Routerfreiheit ist nicht gleichbedeutend mit freier Routerwahl!
Die Begrifflichkeit "Routerfreiheit" gibt es im TKG nicht, stattdessen wird dort von Endgeräten am passiven Netzabschluss gesprochen.
Und das ist das erste elektrisch betriebene Gerät an der TAE, des Kabelanschlusses oder eben an der Glasfaser. Diese Geräte muss der Provider in sein Netz einbuchen lassen, sofern sie den entsprechenden Normen entsprechen! Diese Normen sind durch so gut wie alle am Markt verfügbare Endgeräte erfüllt, die von AVM sowieso.
Allerdings ist das nicht unbedingt immer der einfachste Weg. Daher in diesem Fall, in dem Simplizitat das Gebot ist, auch meine Empfehlung eine FRITZ!Box hinter dem goetel NT zu betreiben.
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Solange das nicht geklärt ist, halte ich den Einsatz und die Vorgabe eines Glasfasermodems für legitim. Die freie Routerwahl gibt es dadurch ja immer noch.
Das ist nicht richtig, nur die Netzbetreiber halten sich nicht an die Spezifikationen. Deswegen hier ja auch die Probleme mit DG, wenn die es simpel nach GPON Standart halten würden, bräuchte man nur die Modem Serial und das GPON Passwort. So treiben die leider was völlig esoterisches.
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Deswegen hier ja auch die Probleme mit DG, wenn die es simpel nach GPON Standart halten würden, bräuchte man nur die Modem Serial und das GPON Passwort.
Dieses Verfahren ist lediglich eine Empfehlung in der entsprechenden ITU-Norm, der Provider kann und darf da sehr wohl abweichen.
Es ist jedoch wie in allen Bereichen des täglichen Lebens: Bestimmte Vorgehensweisen/Prozesse erweisen sich als besonders vorteilhaft und werden von vielen in Folge genutzt/verwendet. Wer davon abweicht muss mit, teilweise erheblichem, Mehraufwand rechnen. Unverständlicherweise wird das selten berücksichtigt. Ignoranz und Selbstüberschätzung ist hier des Geistes Vater.
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Solange der Prozess der Einbuchung eines fremden ONTs in ein GPON Netz noch derartig aufwendig ist, rate ich von einem Ersetzen des ONT an GPON Anschlüssen ab. Erst wenn der Anbieter einen definierten Prozess dafür hat, ist es akzeptabel, auch wenn davon meistens nur ausgewählte Geräte abgedeckt werden.
Solange würde ich ebenfalls dazu raten, den ONT nicht zu ersetzen. Da die meistens einen Ethernet Ausgang haben, kann man sich auch die Fritzbox 4060 noch mal ansehen.
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Erst einmal vielen Dank für eure Antworten... :-).
Bei Goetel kann man den Router 'mieten'. Sie bieten die FRITZ!Box 7590 an, wegen Lieferengpass wird allerdings die FRITZ!Box 7490 angeboten.
Ich habe mich allerdings für die Variante 'Eigener Router' entschieden.
Wo sind denn die Unterschiede zwischen7590 sowie 7490 und was bedeutet das AX bei 7590AX und 7490AX? Ist die jetzt 5530 raus? Bei der 4060 muss noch ein Modem dazu? Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass für für Glasfaseranschluss die Modelle mit 54(XX) anfangen.
Es bleibt wohl spannend... für mich...
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Wo sind denn die Unterschiede zwischen7590 sowie 7490
Die 7490 ist der Vorgänger der 7590 und schon recht alt. 2013, wenn ich mich recht erinnere. Für die Box wird es nicht mehr lange Updates geben. Das würde ich mir überlegen.
Performancemäßig reicht sie vermutlich aus, solange kein PPPOE zum Einsatz kommt. Aber USB und VPN Performance sind natürlich auch nicht überragend.
und was bedeutet das AX bei 7590AX und 7490AX?
Eine 7490AX gibt es nicht. Generell bedeutet das AX die Unterstützung für den neuen Wifi 6 Standard, also schnelleres WLAN.
Ist die jetzt 5530 raus?
Jain. Das Glasfasermodem in der 5530 kannst du nicht nutzen. Aber auch sie kann an einem ONT betrieben werden. Das wird funktionieren an deinem Anschluss.
Bei der 4060 muss noch ein Modem dazu?
Ja, aber das hast du ja in Form des ONTs. Ansonsten ist das die Box mit der mit Abstand besten Performance von AVM im Moment. Aber auch recht teuer.
Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass für für Glasfaseranschluss die Modelle mit 54(XX) anfangen.
Mit 54xx und 55xx verhält es sich, wie mit 74 und 75: Die 54er Geräte sind alt und basieren auf der gleichen Plattform, wie die 7490. Also fast 10 Jahre alt. Ansonsten gilt das gleiche, wie für die 5530: Das Glasfasermodem der 5491 kannst du nicht nutzen, aber im Betrieb "Internet über LAN" geht es am ONT. Auch wenn die 54er Modelle wohl wirklich keinen Sinn machen in deinem Fall: Zu alt, zu teuer, keine Updates mehr. Neuere Modelle eignen sich besser.
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Alle dieser FRITZ!Boxen funktionieren an dem NT der goetel. Die 5530 würde sogar den NT ersetzen können, das möchte ich dir aber nicht anraten zu tun.
Hallo HubeBube,
aus welchen Grund würdest du davon abraten,
den NT durch einen Fritz!Box 5590 Fiber Router zuersetzen?
Gerade diese Version wäre für mich sehr verlockend

Gruß
Paule
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Weil du dann für alles ab dem Passiven Netzabschluss verantwortlich bist, mit Problemen kannst du dich dann erst mal selbst herumschlagen. Die Anbieter schieben dann erst mal alles auf deine Hardware
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aus welchen Grund würdest du davon abraten,
den NT durch einen Fritz!Box 5590 Fiber Router zuersetzen?
Ich pflichte bei. Die Frage war so gestellt:
ich bin diesbzgl. total unerfahren [...] Es sollte auf jeden unkompliziert sein.
Unter der Voraussetzung ist der Anschluss über den NT vom Provider die zu empfehlende Variante.
Der direkte Anschluss eines eigenen Glasfaserendgeräts ist mit Hürden verbunden, die für unerfahrene Nutzer schwer zu überwinden sind, besonders wenn der Provider sich (entgegen seiner gesetzlichen Pflicht!) sträubt, den Anschluss an einem passiven Netzabschluss umzusetzen. Bitte überlasst in eurem eigenen Interesse die Pionierarbeit denen, die grundlegende Diagnoseschritte selbst durchführen können.
Bei einem Provider mit etablierten Prozessen für kundeneigene Netzabschlussgeräte und der Bereitschaft, den Kunden dabei zu unterstützen, spricht wenig gegen eine Glasfaserfritzbox, aber auch dann ist der Anschluss am ONT des Providers noch etwas einfacher.
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Dem von @alfalfa Geschriebenen habe ich nichts hinzuzufügen.