Beiträge von elnx

    Das ist keine Ausrede, sondern leider wahr. GPON hat die Problematik des sogenannten "Rückwegstörers", genau wie Kabelinternet. Ein Störer im PON Segment, der sich nicht an die Regeln hält, und Internet für alle Teilnehmer dieses Segments ist gestört.

    Physikalisch ist es möglich ja, aber das ist es bei Vectoring auch. Da aber der GPON Standard ein "Listen before Talk" verlangt ist es in der real existierenden Umsetzung nur eine faule Ausrede. Genauso wie früher bei den Kabelnetzen


    Aber auch ein Grund mehr warum man niemals hätte GPON erlauben sollen, zumindest nicht als PtmP Netz. Bei PtP Netz weißte sofort auf welcher Leitung ein Problem ist und kannst den Stecker ziehen. Bei GPON over PtP wie bei der DG ist es auch nur eine Ausrede weil man die Leitung auch schnell finden kann.


    Bzw wenn ein GPON Segment gestört ist, musste nur schauen welche Gegenstelle als letztes offline gegangen ist und durch ein neues Gerät ersetzt wurde. Bei max 32-64 Geräten an einem Port sollte das auch nicht schwieriger als Störungsuche bei einem Kupferkabelbündel.


    Ich habe immer mehr das Gefühl, die Leute kennen den Begriff des Standards in der IT nicht mehr und alles fragmentiert nur noch in proprietäre Inseln.

    Interessant wäre es auch in welcher Etage die Wohnung liegt, gibt es zentrale Versorgungsschächte etc. Kenne Mehrfamilienhäuser da ist die DSL Leitung über ein extra CAT5 Kabel für jede Wohnung realisiert, das auf Ethernet umzuklemmen ist nicht schwer.


    Je nach Baulicher Gegenheit kann es günstig oder teuer werden (Brandschutz) aber ablehnen kann es die WEG nach neustem Gesetz nicht mehr.

    Die Routerfreiheit ist richtig, aber für mich ist ein Glasfasermodem kein Router sondern ein Medienkonverter der etwas Strom braucht. Dem Kunden entstehen doch keine großen Nachteile. Man kann es mit der Regulierung auch übetreiben.

    Dem muss ich vehement wiedersprechen. Erstens sind die ONTs nicht nur reine Medienkonverter sondern aktive, softwaregesteuerte Geräte die in der CPU-Leistung alten Smartphones in nichts nachstehen. Lass mal das erste mal ONTs in großer Zahl gehackt werden, sodass ein ganzer Netzbetreiber offline gehen muss, dann ist das Geschrei groß. Gerade kommen die Geräte teilweise von zweifelhaften Herstellern, wo nicht klar ist, was sie alles können und was nicht. Zudem möchte ich nicht wissen wie einigen Jahren die Update Situation aussieht.


    Ferner sieht man aktuell ja, an der DG und anderen Netzbetreibern, dass die in ihrem GPON Netz Sachen treiben, die für mich unverständlich sind, viel zu kompliziert und sich an keinen Standard halten. Davon abgesehen dass GPON für eine Öffnung der Netz eine Katastrophe ist, genau wie Vectoring. Nicht umsonst gibt es in der Schweiz schon eine Klage gegen GPON Netze.


    Zweitens hat ein Netzbetreiber bei mir im Netz nichts zu konfigurieren. Auch keinen Router per TR-069 oder anderem Zeug. Meintwegen kann er das gerne Anbieten für die einfachen Kunden aber ich brauch und will das nicht.


    Gerade bei Geschäftskundenanschlüssen haste Glasfasertarife für mehrere Hundert Euro im Monat, da es da aber keine Routerfreiheit gibt. Dann haste ne Fritzbox 5490 die mit der Leitung von der Leistung nicht herkommt, außerdem dusseligstes Doppel-NAT. Hier wird es dringend Zeit dass sich was ändert.


    Und wenn ich dieses Marketing Geschwätz zu Netzbetreiber-Routern höre wird mir übel. Hier brauch man ja nur in anderen Ländern schauen wie bescheiden die Situation ist, wenn man die Netzbetreiber ihren Murks machen lässt.

    Beide abschließen, erstmal abwarten ob dann beide oder nur einer ausbaut. Nach 2 Jahren kannste dann dem schlechteren kündigen.


    Wenn dort ein alternativer Anbieter ausgebaut hat, wird die Telekom es bestimmt nicht sobald tun, dafür haben wir noch genug weiße Flecken für die es finanziell mehr lohnt.

    Die dedizierten ONTs von Ubiquiti funktionieren extrem gut an anderen Anschlüssen. Es gibt auch ein Tool um GPON-Serial etc zu setzen: https://github.com/Unifi-Tools/UFiber.Configurator


    Damit würde ich versuchen die kompletten Infos des Telekom Onts zu faken und somit keinen Rediscover zu brauchen. Damit kann man im Fehlerfall immer wieder zum Original Telekom ONT zurück. Wenn ich mich richtig erinnere brauch man nur Serial und Password bei der Telekom.

    Sorry aber warum wurde der NT(=ONT) vom Netz genommen? Normal sollte ja nur 60min kein Router angeschlossen sein. Ich würde vermuten dass die Zeit in der der ONT Offline ist nicht zum Timeout des DHCP dazuzählen. Insofern würde es passen dass das alte System sofort wieder online geht, da die MAC für den Lease noch im DHCP aktiv ist.

    Nachdem ich deinen ersten Beitrag nochmal mehrmals durchgelesen habe, vermute ich folgendes:


    Die benutzen AON und nicht GPON, haben dir dann vermutlich eine Fritzbox 5490 oder 5530 geben wollen. Die musst du nur an vermutlich Faser 9 anschließen und alles tut. Das LAN Kabel in deine Wohnung hast du ja auch schon verlegt.


    Bei deinem Vermieter hat der Elektriker vermutlich einfach einen simplen AON ONT gekauft und montiert, was zu der Erläuterung passt, dass dann der ONT wirklich nicht zum Anschluss gehört und der existieren da nur hängt weil der Vermieter unbedingt seine 7590 nutzen wollte.


    Welche Fritzbox hat die DOkom dir denn geliefert?

    Na da liegen doch ausreichend Fasern. Wenn es ein zwei-Familienhaus ist wird für dich das wohl mit 1.OG gelabelter Anschluss sein. Ich verstehe nicht warum die Dokom meint der ONT wäre Sache des Vermieters, das kann ich nicht so glauben.


    Normalerweise meiden die Netzbetreiber Fremd-ONTs ja wie der Teufel das Weihwasser. Gibt es genauere Infos zum Tarif wie die Anschlussart. Bei AON schließt du nur die 5530 an und fertig.


    Eventuell auch interessant was auf dem installieren ONT vielleicht noch steht. Modellnummer, Hersteller etc...

    Es sieht an dem Hüp fast so aus, als wenn da schon noch eine zweite Buchse ist, mit dem schwarzen Nubsie als Abdeckung. Er scheint ja leider abgeschlossen zu sein, aber ein Foto von der Unterseite wäre interessant.


    Ansonsten gilt das was HubeBube geschrieben hat.

    Und dann hättest du das WAN Signal auf dem Switch, oben geht es in den Router und von da wieder auf den Switch? Ganz schlecht, denn dann würdest du WAN und LAN vermischen. Das solltest du auf jeden Fall vermeiden.

    Mit VLANs geht das schon. Frage mich nur warum der Themenersteller das überhaupt umbauen will. Das DECT etc an der Fritzbox genutzt werden soll, davon lese ich nichts. Ehrlich gesagt verstehe ich die Verkabelung in der Wohnung nicht so ganz, ist nur der 3000er Repeater per Ethernetangeschlossen und der Rest MESH WLan?

    Frohe Weihnachten.


    Glasfaser indoor lohnt nicht, aber du unterschätzt meiner Erfahrung nach die Anzahl der nötigen Netzwerk-Dosen. Es werden immer mehr Geräte die einen Netzwerkzugang brauchen. Würde im Wohnzimmer immer mindestens in jede Ecke, in anderen Räumen auch mindestens immer 2 Dosen an entgegengesetzten Ecken der Räume legen. Je nach Grundriss der Wohnung mehr und auch keinen Raum wie Küche etc vergessen.


    Bei Räumen wie Büro wird es auch mit 4 Ports eventuell schon eng, jenachdem. Rechnen wir mal 2 Personen mit je privaten und Firmencomputer plus Netzwerkdrucker dann biste schon bei 5 Ports die du brauchst. Klar kann man auch wieder mit kleinen Switchen in den Räumen arbeiten. Aber wenn man im Neubau die Chance hat, verlegen was geht!


    Wird die Einliegerwohnung nur als Ferienwohnung oder für Gäste benutzt, oder warum soll da kein extra Glasfaseranschluss rein? Würde bei Vermietung erheblich mehr Sinn machen.

    Mal auch eine andere Frage, im Haus ist die VDSL Verkabelung in ordnung? Eventuell mal die 1. TAE tauschen. Hatte bei meinen Haus da durchaus eine Verbesserung hinbekommen, dass war aber noch ADSL2+


    Telefondraht lief da erst noch halb durch den Keller, 20 cm nach der Hauseinführung gabs dann eine neue Dose.

    Es gibt ja auch deutlich günstigere DSL Anbieter. Du kannst das such via lte failover machen und dann mit bspw einer 2. Karte deines mobil Funk Vertrags.. Wenn dann DG ausfällt, für den Tag unlimited Paket buchen und damit arbeiten. Oder 1und1 etc für 20 Euro oder o2 usw.

    Hab halt Telekom weil ich neu gebaut habe und dann den Hausanschluss darüber gemacht habe.

    Richtig, habe hier auch einen dedizierten O2 LTE Tarif der mich nur was kostet wenn ich ein Paket buche. Bzw. halt einmalig 50€ Anschlussgebühr. Was zu verschmerzen war. Mit der fritzbox 6890 erreiche ich damit ca 50/20mbit was als Reserve reicht wenn mal einer der Bauern hier zu tief pflügt...Wäre hier überhaupt DSL verfügbar hätte ich das auch in Erwägung gezogen, aber keine Change.