Glasfaser für Brieselang - FUXX!NET oder DNS:NET

  • Die Kommunikation seitens DNS-NET bzgl. des Starts ist eine Katastrophe. Gestern rief mich aus heiterem Himmel die Telekom an und fragte ob der Vertrag gekündigt werden soll. Von DNS-NET keine Spur, keine Hardware, NICHTS. Die Hotline von DNS-NET sagte, ja da sollte doch ein Brief kommen, aber keiner weiß wie oder wann. Danach hab ich bei der Technik Hotline angerufen (nach Kontakt über DNS-NET auf Facebook), die Dame war echt kompetent und seit heute habe ich in der DHL App tatsächlich eine Paketankündigung von DNS-NET. Man hat mir auch die Aktivierung des Anschlusses am 1.4. bestätigt.

    Bei dem Telekom-Anruf sagte man mir, ob man mich wieder kontaktieren darf, wenn sie ausbauen. Das wird definitiv passieren meinte er. Vielleicht ist das der Partner von OI?

  • Autsch, das liest sich für mich wie von der Marketingabteilung des Bürgermeisters geschrieben.
    Wir können derartiges hier gar nicht nachvollziehen. Für unsere Straße liegen GeoDuct die Pläne der Versorgungsleitungen immer noch nicht vor und somit kein Trassenbau in der Rilkestr.
    Heute erst mit Projektleiter gesprochen, als das letzte von 23 Häuser in der Straße sein Hausanschluss bekommen hat.

    Bei uns in Nord ist das ein Flickenteppich mit den Hausanschlüssen. Manche haben ihn schon, bei anderen guckt immer noch das Kabel aus der Erde an der Straße.

  • Bei uns in Nord ist das ein Flickenteppich mit den Hausanschlüssen. Manche haben ihn schon, bei anderen guckt immer noch das Kabel aus der Erde an der Straße.

    Bei uns schauen überall in der Straße an der Grundstücksgrenze die Speedpipe aus dem Vorgarten, in der Straße liegt ja noch nichts.

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  • Zitat

    Dank der Unterstützung der Gemeinde und des Bauamtes sowie des Bürgermeisters von Brieselang konnte dort in Rekordzeit gestartet und ausgebaut werden

    Ja schon sehr auffällig dieser Satz!

    Für die Nicht-Brieselanger: Bei uns steht die Abwahl des Bürgermeisters im nächsten Monat an.

    Daher die Irritation über diese öffentliche Danksagung von DNS:NET zum jetzigen Zeitpunkt, da es ja noch nicht geschafft ist.

  • Ich hatte auch gerade Kontakt mit DNS:Net da sie bei der Portierung meiner Telefonnummer Probleme haben. Im gesendeten Formular kann man aber meinen alten Anbieter DNS:Net nicht auswählen. Eine Katastrophe.

    Auch mir wurde gesagt, dass der Schalttermin bereits am 24.03. per Post an mich versendet wurde. Bisher ist noch nichts da. Dazu müsste die Hardware auch erst versendet werden. Der Schalttermin wäre morgen!

    Ich hoffe so sehr, dass OpenInfra noch ausbaut. Klar, wenn man erst einmal einen funktionierenden Anschluss hat wird man sicher nicht mehr so hinterher sein, ich möchte aber ganz ehrlich immer noch den besseren P2P Anschluss haben.

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  • Ich auch. Naja, vielleicht macht es jetzt Sinn für OI wenn es einfach die Mindestvertragslaufzeiten von den DNS:Net-Kunden abwarten und dann in 2 Jahren wieder ihre Anschlüsse zu Topkonditionen anbietet. Vom Preis her war OI immer vom Vorteil, oder? 35€ pro Monat gegenüber 45€ bei DNS:Net. Die meisten brauchen nur Internet, kein Fernsehen oder sowas. Dazu kommt dass DNS:Net bekannterweise in der Realität ein geschlossenes Netz ist (keine Reseller, auch wenn das Gegenteil gerne behauptet wird) währenddessen OI von vornherein offen ist und deswegen möglicherweise größere Reseller wie 1&1, O² usw. kommen könnte, die viel attraktiver für die Meisten sind (oft wegen Mengenrabatten).

    Ich wäre aber auch zufrieden wenn die Telekom ausbaut, da man auch mit einem echt offenes Netz zu tun haben wird. Die Telekom hat mittlerweile eine nicht unbeachtliche Fläche in Brieselang mit FTTH schon versorgt. Ich habe den Eindruck, dass es auch langsam wächst. In Zeestow baut die Telekom zurzeit auch aus, oder? Diese neue FTTH verteiler sind nicht die von DNS:Net. Vielleicht aber geförderter Ausbau? In Dallgow baut Telekom kräftig aus, obwohl in der Ausbaukarte der telekom davon fast nichts zu sehen ist. Ich meine diese Karte wird nicht ordentlich gepflegt.

    Die Telekom wird quasi gezwungen jetzt GF zu verlegen, sonst verliert sie massenhaft Kunden in Orten wie Brieselang wo ca. 1/2 in DNS:Net VDSL-Gebieten wohnen und ca. 1/3 in Telekom VDSL-Gebieten wohnen. Ok ca. 1/6 wohnen auch im Vodafone Kabel-Gebiet. Die Telekom kann diese Gebiete nicht einfach für immer abgeben, sonst stirbt sie. Das ganze ist ziemlich spannend. Bin mir aber relativ sicher, dass es nicht bei nur einem FTTH-Ausbau in ganz Brieselang bleibt. Ich hätte mehre Leerrohr verlegen sollen!

  • Ich habe den Eindruck das am Netz extrem gebastelt wird.

    Ich habe hier seit ca. 09:00 Uhr extrem schlechte Latenz-Zeiten beim DNS:NET - VDSL-Anschluss

    Die passieren am ersten Hop. Also das Gateway gleich hinter dem DSLAM.


  • Also erstmal Telekom VDSL als Fallback behalten, auch wenn DNS:Net die GF-Leitungen demnächst freischaltet? (was ich bei uns für unwahrscheinlich halte, da wir auch die "Privatstraßeproblematik" haben).

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  • Also erstmal Telekom VDSL als Fallback behalten, auch wenn DNS:Net die GF-Leitungen demnächst freischaltet?

    Das wird bei mir (wenn auch nicht in Brieselang ansässig) auf den Fall so sein, ja. Aktuell habe ich 100/40Mbit DSL via 1und1 für 25€ im Monat. Das werde ich nach Schaltung von DNS:NET auf jeden Fall weiterhin parallel betreiben und in der Dream Machine SE als Fallback konfigurieren.

  • Ja, ist bei mir auch so bestellt.

    Standardgemäß wird der DNS:NET VDSL Anschluss beendet, wenn man GF bekommt. Muss man extra bestellen. Da mein VDSL älter als 2 Jahre ist, habe ich monatliche Kündigungsfrist. Also recht entspannt.

  • Also erstmal Telekom VDSL als Fallback behalten, auch wenn DNS:Net die GF-Leitungen demnächst freischaltet? (was ich bei uns für unwahrscheinlich halte, da wir auch die "Privatstraßeproblematik" haben).

    Ich habe den teuren DSL 250 Vertrag bei der Telekom kündigen lassen zum 27.4. Überlege ggf. noch einen Anbieter wie Freenet zu nehmen als Backup für 29,99 für 100 Mbit mit monatlicher Kündigung.

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  • Auch mir wurde gesagt, dass der Schalttermin bereits am 24.03. per Post an mich versendet wurde. Bisher ist noch nichts da. Dazu müsste die Hardware auch erst versendet werden. Der Schalttermin wäre morgen!

    Das haben Sie mir auch gesagt und auch heute kam kein Brief. Dafür eine Paketankündigung in der DHL App von DNS-NET.

  • Habe heute an mehreren Verteilerkästen Techniker werkeln sehen.

  • Habe heute an mehreren Verteilerkästen Techniker werkeln sehen.

    Naja dies müsste eher etwas weiter "hinten" in der Infrastruktur sein. Ich bin ja noch auf der VDSL-Schiene unterwegs. Da spielen die passiven Verteiler wohl keine Rolle. Aber sicher gibt es auch Netzwerk-Admin, die schon irgendwo am Routing schrauben. Unser DSLAM ist auch per Glasfaser angebunden, dies läuft irgendwo zusammen. Konnte mal ein Blick in den Kasten werfen.

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  • Kann man den aktiven ONT überhaupt bestellen bei DNS:Net oder was wird geliefert wenn man den 500er Anschluss ohne Mietrouter bestellt hat? Weiß das jemand? Mir wäre es fast lieber den aktiven ONT im Haus zu haben aber wie funktioniert es denn mit dem Einwählen (ich nehme an PPPoE?). Muss das trotzdem im router passieren?

    Bei einem aktiven ONT hat man Router-Freiheit oder muss man sich trotzdem einen "Glasfaser tauglich" Router kaufen? Ich brauche die 500mb überhaupt nicht also die Geschwindigkeit spielt keine Rolle für mich. Wenn ich mit meinem eigenen billigen Router mit openWRT drauf weiter fahren kann ohne dass ich alles neu konfigurieren müsste wäre ich am frohsten, auch wenn der Router nur 100mb schafft.

  • Zumindest folgendes steht auf den Seiten von DNS:Net:

    Zitat

    Montage des Glasfaseranschlusses Zuhause

    Das Einrichten des Glasfaseranschlusses innerhalb des Hauses erfolgt über drei Komponenten: Der Hausübergabepunkt (HÜP) empfängt die Glasfaser im Gebäudeinneren. Er befindet sich maximal drei Meter von der Eintrittsstelle des Glasfaserkabels entfernt. Es folgt das Einrichten des Glasfaserübergabekastens, des Glasfasermodems (Optical Network Termination) undder Fiber Termination. Diese Komponenten werden über Glasfaser an das HÜP angebunden.

    Mit Glasfaserübergabekasten ist evtl. der Gf-TA gemeint, also der passive Netzabschluss.

    Ab da kannst (und darfst!) Du anschließen was Du möchtest. Was diese erwähnte Fiber Termination sein soll erschließt sich mir nicht.

    Wenn Du das vom Provider zur Verfügung gestellte aktive Endgerät nutzen möchtest (hier ONT), bestimmt dieser was daran angeschlossen werden kann und darf. "Routerfreiheit" ist nicht gesetzlich definiert, glücklicherweise jedoch die weitreichendere "freie Wahl des Endgerätes" und dieses ist das erste stromverbrauchende Device.

  • Das ganze ist irgendwie komplizierter als bei OI. Da bekommt man einen aktiven* ONT/Media-Converter mit 4 Ethernet ports. Man steckt sein eigenen Router (egal welche) in einem von den 4 Ports und ist sofort online. Keine PPPoE oder sowas. Oder gibt es die Möglichkeit bei DNS:Net den eigenen Router zu behalten und "einfach in einem Media-Converter" zu stecken? (Auch wenn ich den Media-Converter kaufen müsste).

    Ich habe einfach keine Lust momentan mich mit dem Router kram auseinanderzusetzen.

    Gibt es die Möglichkeit bei DNS:Net eine öffentliche IP-Adresse zuzubuchen? Bei OI wäre diese sogar kostenlos gewesen. Eine feste hätte sogar nur 10€ im Monat gekostet. Ich nutze einige Dienste, die mindestens eine öffentliche IPv4 Adresse anfordern. Sonst muss ich wieder was basteln um diese CGNAT herumzukommen.

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  • Letztlich ist es doch gleich ob Du einen ONT von OI oder DNS:Net erhälst? Ein ONT (manchmal auch Mediaconverter genannt) ist immer aktiv, leicht erkennbar an dem benötigten Stromkabel. So sollte mein Post bezüglich "der Provider bestimmt, was hinter dem Zwangs-ONT geschieht" nicht verstanden werden.

    Im Sinne der freien Endgerätewahl ist natürlich zu begrüßen, wenn Du ein "Nicht-Provider"-ONT verwendest ;) .

    Auch wenn diese Geräte manchmal mehere LAN-Ports besitzen, ist üblicherweise nur ein einziger tatsächlich aktiv. Zwischen ONT/Mediaconverter und Router darf niemals ein (unmanaged) Switch eingesetzt werden, Störungen bis zu einem nicht-funktioniern des Anschlusses sind andernfalls die Folge.

    OI verwendet als Topologie ein AON, welche wird in deinem Falle verwendet? Ist das GPON oder ebenfalls AON? Das ist entscheidend für die Wahl eines kundeneigenen ONT/Mediaconverters oder Glasfaserrouters.

    Was ist denn an PPPoE schlecht? Es wird einmal eingerichtet und dann hat man Ruhe. Ich glaube im GPON wäre man froh, wenn alle Provider die Authentifizierung via PPPoE durchführen würden. Dies würde die Provisionierung des wahlfreien Endgerätes deutlich vereinfachen.

    Bei Telkom Routern und Mediaconvertern musst Du aufpassen, meines Wissens können die nur PPPoE und kein DHCP/SLAAC am WAN-Interface.

  • DNS:Net verwendet GPON. Weiß jemand ob DNS:Net einen aktiven ONT/Mediaconverter liefert (wenn man deren Fritzbox nicht mietet) womit ich einfach den alten Router in den ONT stecken kann und ggf. PPPoE im Router anpassen kann ohne was anderes im Netz ändern zu müssen?

    Ich benutze ein spottbillig Travelrouter mit openWRT seit mindestens 4 Jahren ohne irgendwelche Unterbrechungen. Der Router schafft maximal 100mbps durch den LAN-Ports was völlig ausreichend ist. Er unterstützt VLANs und somit ist alles schön sauber getrennt (IoT-Geräte, Kindernetz, Gastnetz, Heimnetz alle voneinander getrennt). Mein Netgear Switch und meine Ubiquiti APs unterstützen ebenfalls VLANs und ich habe alles wie es mir gefällt konfiguriert. Es wäre richtig schön wenn ich den Router einfach weiter verwenden kann.

    https://www.gl-inet.com/products/gl-mt300n-v2/ (mehr brauche ich noch nicht)

    Das ist die Frage eigentlich: Liefert DNS einen ONT überhaupt wenn man deren Router nicht mietet oder muss man sich selbst einen ONT/Mediaconverter besorgen?