Glasfaser für Brieselang - FUXX!NET oder DNS:NET

  • Glaubt jemand im Ernst ein Herr Koch hätte nicht mit DNS:NET gekuschelt? Die wanzen sich ja bewusst an die BMs in der Region ran mit der Masche "wir sind regional und hier verwurzelt, die anderen sind ausländische Heuschrecken". Selbstverständlich wäre auch ein Herr Koch darauf angesprungen.

    Manche BMs haben sowas tatsächlich abgelehnt (Herr Müller in Falkensee, z.B). Ob Herr Koch das gemacht hätte weiß ich natürlich nicht. Aber.....Eigentlich stört mir persönlich der Kooperationsvertrag gar nicht. Es stört ausschließlich das Denunzieren der Firma FuxxNet auf Facebook und im Amtsblatt. Naja, wir Brieselanger haben die Rechnung der Gemeindeanwältin in dieser Sachen bezahlt.

  • Herr Salman war beim BM, das haben beide Seiten ja auch bestätigt. Er soll sich dabei wohl wie die Axt im Walde und respektlos verhalten haben.

    Ich war natürlich nicht dabei, aber es gab in der Brieselanger FB-Gruppe zur Presales-Zeit einige Beschwerden über das Verhalten der Mr. Fuxx Mitarbeiter, vor allem dann, wenn Leute nicht unterschreiben wollten. Das hat dann teilweise dazu geführt, dass Bürger die Mr. Fuxx Mitarbeiter direkt am Gartenzaun weggescheucht haben, da hatte OI dann gar keine Chance mehr. Herr Salman war persönlich bei mir und ich war auch williger Kunde, deshalb weiß ich nicht, was passiert wäre, wenn ich nein gesagt hätte. Wie gesagt hatte ich mit ihm persönlich kein Problem.

    Einmal editiert, zuletzt von Danman (6. November 2022 um 23:41)

  • Manche BMs haben sowas tatsächlich abgelehnt (Herr Müller in Falkensee, z.B). Ob Herr Koch das gemacht hätte weiß ich natürlich nicht. Aber.....Eigentlich stört mir persönlich der Kooperationsvertrag gar nicht. Es stört ausschließlich das Denunzieren der Firma FuxxNet auf Facebook und im Amtsblatt. Naja, wir Brieselanger haben die Rechnung der Gemeindeanwältin in dieser Sachen bezahlt.

    Sicherlich wurde hier auf beiden Seiten nicht vernünftig gehandelt. Wer weiß, was passiert wäre, wenn sich Herr Salman im Rathaus vernünftig verhalten hätte.

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  • Also wenn OI nicht die Werbung selbst in der Hand nimmt und gleich weitermacht wird das wahrscheinlich nichts aus meiner Sicht. Es kann ja ohne Marketing natürlich nichts werden, da die schon erworbenen Kunden nach und nach abspringen werden und mit DNS einen Vertrag unterschreiben. Gefahr für OI besteht darin, dass es sich herumsprecht in der Gegend, dass falls OI und DNS gleichzeitig Werbung macht, ist man auf der sicheren Seite mit DNS:Net, auch wenn es am Ende etwas länger dauert. Brieselang ist keine Insel. Die enttäuschte OI-Vertragspartner der Gemeinde werden natürlich ihre Meinung über das Scheitern weitergeben unter Familien, Arbeitskollegen, in örtlichen Facebookgruppen usw. Wenn so ein Gerücht sich etabliert hat, muss DNS:Net nur die von OI ausgewählten Ausbaugebieten mit einer Marketingkampagne zielen und schwupps sind viele Kunden weg.

  • Also wenn OI nicht die Werbung selbst in der Hand nimmt und gleich weitermacht wird das wahrscheinlich nichts aus meiner Sicht. Es kann ja ohne Marketing natürlich nichts werden, da die schon erworbenen Kunden nach und nach abspringen werden und mit DNS einen Vertrag unterschreiben. Gefahr für OI besteht darin, dass es sich herumsprecht in der Gegend, dass falls OI und DNS gleichzeitig Werbung macht, ist man auf der sicheren Seite mit DNS:Net, auch wenn es am Ende etwas länger dauert. Brieselang ist keine Insel. Die enttäuschte OI-Vertragspartner der Gemeinde werden natürlich ihre Meinung über das Scheitern weitergeben unter Familien, Arbeitskollegen, in örtlichen Facebookgruppen usw. Wenn so ein Gerücht sich etabliert hat, muss DNS:Net nur die von OI ausgewählten Ausbaugebieten mit einer Marketingkampagne zielen und schwupps sind viele Kunden weg.

    Volle Zustimmung. Hätte weiterhin nichts gegen 2 oder gar 3 Glasfaserleitungen im Haus.

  • Manche BMs haben sowas tatsächlich abgelehnt (Herr Müller in Falkensee, z.B). Ob Herr Koch das gemacht hätte weiß ich natürlich nicht. Aber.....Eigentlich stört mir persönlich der Kooperationsvertrag gar nicht. Es stört ausschließlich das Denunzieren der Firma FuxxNet auf Facebook und im Amtsblatt. Naja, wir Brieselanger haben die Rechnung der Gemeindeanwältin in dieser Sachen bezahlt.

    Täuscht der Eindruck oder ist es wirklich so, dass in F'see unter Vermittlung von Herrn Müller die beiden Parteien die Stadt relativ friedlich unter sich aufgeteilt haben?

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  • Glaubt jemand im Ernst ein Herr Koch hätte nicht mit DNS:NET gekuschelt? Die wanzen sich ja bewusst an die BMs in der Region ran mit der Masche "wir sind regional und hier verwurzelt, die anderen sind ausländische Heuschrecken". Selbstverständlich wäre auch ein Herr Koch darauf angesprungen.

    Ja, dies hätte sein können. Aber es gibt auch anderen Gemeinden, die damit wesentlich transparenter umgehen und von sich aus auf den Gemeindeseiten immer den Stand der Dinge veröffentlichen. Es geht auch anders.

    So etwas z.B. auf den Web-Seiten der Gemeinde

    Update vom 1. Juni 2022: Bei einer öffentlichen Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Michendorf am 11. Mai 2022 wurde die Firma DNS:NET aufgefordert, bis Ende Mai eine Übersicht über den Stand der Ausbau- und Anschlussarbeiten des Glasfassernetzes für alle Ortsteile zu geben. Diese Info liegt nun vor. In Stücken ist das Multifunktionsgehäuse (MFG) errichtet worden, erste Onlinezugänge per Glasfaser werden für Oktober anvisiert. Mit 45 von 89 Hausanschlüssen ist etwas mehr als die Hälfte der Nutzer zumindest mit dem benötigten Anschluss ausgestattet.

  • Täuscht der Eindruck oder ist es wirklich so, dass in F'see unter Vermittlung von Herrn Müller die beiden Parteien die Stadt relativ friedlich unter sich aufgeteilt haben?

    Das weiß ich nicht. Ich war der Meinung, dass er sich mehr oder weniger raus aus der Sache gehalten hatte aber vielleicht gab es tatsächlich eine Art friedliche Aufteilung.

  • Der Vorvertrag läuft doch irgendwann sowieso von allein aus. War das nicht nach 2 Jahren?

    Bei Deutsche Glasfaser haben Auftragnehmer und Auftraggeber ab Monat 20 nach der Auftragsbestätigung ein Kündigungsrecht, sofern der Ausbau nicht realisiert werden kann.

    Nach Erteilung des Auftrages erhälst Du hier zeitnah eine Auftragseingangbestätigung, hier werden keine Fristen genannt.

    Da müsst ihr bei Mr. Fuxx bzw. OI in den Vertragsunterlagen nachsehen, wie die Fristen in eurem Fall lauten.

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  • Ich war natürlich nicht dabei, aber es gab in der Brieselanger FB-Gruppe zur Presales-Zeit einige Beschwerden über das Verhalten der Mr. Fuxx Mitarbeiter, vor allem dann, wenn Leute nicht unterschreiben wollten. Das hat dann teilweise dazu geführt, dass Bürger die Mr. Fuxx Mitarbeiter direkt am Gartenzaun weggescheucht haben, da hatte OI dann gar keine Chance mehr.

    Das, was Du beschreibst, ist leider völlig normales Verhalten von Sales vor Ort. Finde ich persönlich unmöglich!

    Bei unserem Ausbau durch DG würde mir exakt das Gleiche berichtet. Die Telekom schickte zusätzlich noch die von ihr beauftragte Drückerkolonne von Ranger Marketing ins Feld, um den Ausbau zu be- bzw. verhindern.

    Auch DG sprach in Vorfeld mit unserem Bürgermeister. Dieser band jedoch gleich zu Beginn Vereinsvorstände und andere wichtige Personen als Multiplikatoren ein und hat damit viel Transparenz geschaffen. Wir, die Multiplikatoren, hatten sehr häufig mehr Informationen als der örtlichen Presse und Werbeblättern zu entnehmen war.

  • Ok. Ich bin nun mehr als nervös. Bisher habe ich die Beine ruhig gehalten und auf OI vertraut. Aber das klingt mehr und mehr danach, dass hier (aus welchen Gründen auch immer) nichts mehr passiert.

    DNS:Net buddelt seit letzter Woche vor meiner Haustür.

    Was ratet ihr mir, soll ich wirklich den Vertrag mit DNS:Net wieder aufnehmen und dann wirklich, sollte OI doch noch kommen, zwei Anschlüssen liegen haben? Ein Jahr DNS:Net 1000/500 würde mich knapp 500€ kosten. Der Anschluss, durch das lange Grundstück, wäre dazu auch sehr teuer, da ich bei denen ab dem 10. Meter zahlen muss.

    Ich habe so gehofft das offene OI Netz zu bekommen. Ach Mensch... :/

  • Also auf keinen Fall den Vertrag mit OI-Kündigen bitte. Als langfristiger Netzbetreiber viel besser als das geschlossene DNS:Net. Offenes Netz, bessere Technik, höhere und vor allem sichere Geschwindigkeiten als mit GPON von DNS:Net. Schließt ruhig den Vertrag mit DNS:Net ab (die bauen sowieso) aber ja, falls OI auch baut dann auf jeden Fall auch bauen lassen und deiner Nachbarn über die Vorteile von einem offenen Netz überzeugen. Langfristig wirst du aus meiner Sicht deutlich mehr sparen (bei den billigsten Tarifen zahlt man 120€ mehr im Jahr bei DNS:Net. Das dauert nicht lange bis es sich amortisiert.

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  • Ja, den OI Vertrag würde ich aus genau diesen Gründen weiter laufen lassen. Ich habe nur sehr starke Bedenken, dass ich am Ende ohne Anschluss da stehe, sollte ich jetzt nicht handeln. Richtig blöde Situation gerade.

  • Ja, den OI Vertrag würde ich aus genau diesen Gründen weiter laufen lassen. Ich habe nur sehr starke Bedenken, dass ich am Ende ohne Anschluss da stehe, sollte ich jetzt nicht handeln. Richtig blöde Situation gerade.

    Auf jeden Fall den DNS:NET dazu nehmen. Evtl. in der kleinsten Variante. Wechseln in den höheren Tarif kann man immer. Telekom will ja auch noch ausbauen, aber das wird noch mindestens 3 Jahre dauern schätze ich mal.

  • chrislu: Woher hast Du die Info das die Telekom auch ausbauen will? Soll dann ganz Brieselang davon profitieren?

    Ich habe meinen Hausanschluss OI schon. Komme bisher mit VDSL 175 auch gut zurecht. Wäre trotzdem schade wenn OI nicht mehr ausbaut.

    Was will denn DNS jetzt für einen Hausanschluss haben? Kostenlos ist er ja sicher nicht mehr.

    2 Mal editiert, zuletzt von Matthias2812 (7. November 2022 um 15:23)

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  • So. Ich habe meinen Vertrag mit der DNS:Net wieder aufgenommen. Die ersten 10m sind frei, danach kommt es wohl auf eine Anschlusspauschale von 250€. Nun warte ich mal ab, was da jetzt kommt.

    Ich hoffe trotzdem noch auf dem OI Anschluss. Das Thema klingt für mich zukunftssicherer.

    @Matthias2812 Ich weiß leider nichts von den Ausbauplänen der Telekom.

  • So. Ich habe meinen Vertrag mit der DNS:Net wieder aufgenommen. Die ersten 10m sind frei, danach kommt es wohl auf eine Anschlusspauschale von 250€. Nun warte ich mal ab, was da jetzt kommt.

    Ich hoffe trotzdem noch auf dem OI Anschluss. Das Thema klingt für mich zukunftssicherer.

    @Matthias2812 Ich weiß leider nichts von den Ausbauplänen der Telekom.

    Mach doch ein Leerohr zum Haus, dann koste es ohnehin nix bei DNS:net - hab ich auch so gemacht - Hausanschluss machen hat 20 min gedauert -

    Im Übrigen bauen alle Glasfaseranbieter OpenAccess - Bei DNS:Net hat du halt 24 Monate Mindesvertragslaufzeit, damit die Anschlusskosten reinkommen - danach bist du frei, jeden Anbieter zu wählen, der die Mietgebühren bezahlt …. Wer sagt dir, dass ausser FuxxNet ein anderer Anbieter bei OI die Leitungsmiete bezahlt? Keiner - also nutzt das „freie“ Netz nur, wenn sich jemand einmietet

  • Herr Salman war beim BM, das haben beide Seiten ja auch bestätigt. Er soll sich dabei wohl wie die Axt im Walde und respektlos verhalten haben.

    Naja, wenn ich die vorherigen Äußerungen des BM zu OI gelesen habe und seine persönlichen Angriffe gegen andere Mitbürger in anderen Sachen lesen konnte, glaube ich eher das Hr. Salman irgendwann der Kragen geplatzt ist. Vielleicht nicht professionell, aber für mich nachvollziehbar. Der BM versteht oder negiert ja immer noch, dass er nicht zu entscheiden hat, wer Telekommunikation ausbauen darf.

    Ich war natürlich nicht dabei, aber es gab in der Brieselanger FB-Gruppe zur Presales-Zeit einige Beschwerden über das Verhalten der Mr. Fuxx Mitarbeiter, vor allem dann, wenn Leute nicht unterschreiben wollten. Das hat dann teilweise dazu geführt, dass Bürger die Mr. Fuxx Mitarbeiter direkt am Gartenzaun weggescheucht haben, da hatte OI dann gar keine Chance mehr. Herr Salman war persönlich bei mir und ich war auch williger Kunde, deshalb weiß ich nicht, was passiert wäre, wenn ich nein gesagt hätte. Wie gesagt hatte ich mit ihm persönlich kein Problem.

    Da habe ich aber mindestens genauso viele negative Kommentare zum anderen Mitbewerber gehört und ich selber erlebt. Ich hatte im Dez. 21 schon über meine Kundenseite bei DNS:NET geordert und im Jan 22 bei OI/Hr. Salman, das Gespräch war kompetent und Vertrag habe ich auch bequem nach Bedenkzeit abgeschlossen, alles entspannt. Das Witzige bei dem Haustürgespräch war, dass der Typ von DNS:NET sofort gegen OI losgepoltert hat. :D Das war im März, 22.

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  • Im Übrigen bauen alle Glasfaseranbieter OpenAccess - Bei DNS:Net hat du halt 24 Monate Mindesvertragslaufzeit, damit die Anschlusskosten reinkommen - danach bist du frei, jeden Anbieter zu wählen, der die Mietgebühren bezahlt …. Wer sagt dir, dass ausser FuxxNet ein anderer Anbieter bei OI die Leitungsmiete bezahlt? Keiner - also nutzt das „freie“ Netz nur, wenn sich jemand einmietet

    Mhh, aber genau da sehe ich es umgekehrt. DNS:NET ist auch ISP und nicht nur Netzbetreiber. Sie wollen diesen Kuchen auch haben und werden die Mieten für andere ISP entsprechend ansetzen. Und es gibt noch keine ISP neben sie.
    OI ist nur Netzbetreiber und hat sich von vornherein mehrere ISP onBoard geholt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort in ein/zwei Jahren noch mehr, als die jetzt schon bekannte dazu kommen, sehe ich als größer an, weil es wirtschaftlich für OI interessanter ist als für DNS:NET.

  • Mhh, aber genau da sehe ich es umgekehrt. DNS:NET ist auch ISP und nicht nur Netzbetreiber. Sie wollen diesen Kuchen auch haben und werden die Mieten für andere ISP entsprechend ansetzen. Und es gibt noch keine ISP neben sie.
    OI ist nur Netzbetreiber und hat sich von vornherein mehrere ISP onBoard geholt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort in ein/zwei Jahren noch mehr, als die jetzt schon bekannte dazu kommen, sehe ich als größer an, weil es wirtschaftlich für OI interessanter ist als für DNS:NET.

    OI hat ISPs, die vorher kein Mensch kannte - es kann also gut sein, dass diese hinter den Kulissen zu OI gehören und dies aus Gründen, die wir nicht kennen getrennt vermarktet wird … Das mit der Leitungsmiete betrifft alle ISP und egal bei welchen Netzbetreiber - Laut Vorgaben des Bundesnetzagentur macht man vorerst keine Vorschriften, behält es aber im Auge, um den Wettbewerb zu gewährleisten - sprich, die Leitungsmiete darf nicht so hoch sein, dass es nur der bevorzugte ISP sein kann - am Ende wird es egal sein, wer das Netz gebaut hat, da sich irgendwann jeder bei jedem einmieten kann, wie bei Strom und Gas