Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

  • Passt das 10G AON Modul nicht vielleicht auch bei der 5690 Pro ? Was wäre denn das für ein Rückschritt?

    Bitte verzeiht mir die Wortwahl, aber ich will es so deutlich sagen: Nein, passt nicht, denn der SFP-Port in der 5690 (Pro) ist scheiße.

    Das ist so, weil bei der Entwicklung des Modells ein ungünstiger Zeitpunkt erwischt wurde: Aufwendige WLAN-Technik, die ihrer Zeit voraus ist, doch der WAN-Bereich wurde auf einem alten und entsprechend eingeschränkten Chipsatz aufgebaut. "Bleeding Edge"-FTTH- und VDSL-Technik in Verbindung mit der sonstig üppig ausgestatteten Platine wäre laut AVM zu dieser Zeit für die Kunden preislich unattraktiv geworden.

    Einmal editiert, zuletzt von xrandr (13. Oktober 2025 um 22:54)

  • Verstanden. Somit bleibt mir keine Wahl... wieder zurück zur 5590 wechseln und dort ein 10G AON Modul betreiben.

    Nun habe ich mich eingedeckt mit Wifi 7 Schnick Schnack (Repeater auf unseren 3 Etagen und der FB 5690 pro in der Mitte vom Haus.

    Habe es getestet, Wifi 7 hat bessere Reichweite und Datendurchsatz über die Etagen verteilt. (260qm massiv und äußerst dicke Wände)

    Gibt es denn ein bestimmtes 10G AON Modul welches ich bräuchte? Und kann ich vorallem mein verlegtes Glasfaserkabel daran weiter betreiben?

    LWL Glasfaser-Kabel LC/APC auf SC/UPC Stecker

    Wenn ich jetzt noch ein neues Kabel brauche, dann lass ich es, wie es ist.

  • wieder zurück zur 5590 wechseln und dort ein 10G AON Modul betreiben.

    Na ja, die 5590 ist ein bisschen zu schwachbruestig mit CPUs bestueckt um mit 10 Gbps viel Sinnvolles anstellen zu koennen, d.h. alles was nicht ueber Offloadengines bearbeitet wird, duerfte unerfreulich langsam werden. Paketprozessierung @10 Gbps ist kein Pappenstiel.

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  • Na ja, die CPUs der 5500er Serie von AVM sind auch zu schmalbruestig um interessante Sachen bei 2.5 oder auch "nur" 1 Gbps zu erledigen. Was die Offloadengines angeht, da wiuerde ich zumindest ausreichende Leistung bis 1 Gbps erwarten, vielleicht auch mehr, aber das ist Spekulation meinerseits.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (14. Oktober 2025 um 11:06)

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  • Nur Mal die Frage 😉 wozu benötigst du 2,5 GBit symmetrisch?

    Ich habe 1000/500, da bin ich, außer bei Test, noch nie an die Grenzen gekommen. Der Hauptgrund ist, dass es keine Gegenstellen gibt, die dies mitmachen. Die begrenzen alle ihre die Download-Geschwindigkeit.

    Einzig bei einen eigenen Server im Rechenzentrum könnte man es nutzen, allerdings sind dies Server kein Schnäppchen.

    Naja und wenn man es beruflich benötigt hat man auch das Geld für professionelle Equipment, aber privat ist, meiner Meinung nach, das Hochrüsten vielleicht erst in 5 - 10 Jahre interessant.

    Viele sind der Meinung 50 Mbit reichen ;), und wollen solch Gf-Verträge. :D

  • Ich habe 1000/500, da bin ich, außer bei Test, noch nie an die Grenzen gekommen. Der Hauptgrund ist, dass es keine Gegenstellen gibt, die dies mitmachen. Die begrenzen alle ihre die Download-Geschwindigkeit.

    Welche sollen dass sein ? Mir ist schon sehr lange keine Gegenstelle mehr begegnet die diese Langsamen Geschwindigkeiten nicht packt.

    Einzig bei einen eigenen Server im Rechenzentrum könnte man es nutzen, allerdings sind dies Server kein Schnäppchen.

    Man bekommt schon VPS mit 10G+ Anbindung die sind nicht so teuer. Der IONOS 1€ hat z.b. 10G+ Down und ~2G im Upload.

    Einmal editiert, zuletzt von Edding (14. Oktober 2025 um 12:14)

  • Man bekommt schon VPS mit 10G+ Anbindung die sind nicht so teuer. Der IONOS 1€ hat z.b. 10G+ Down und ~2G im Upload.

    JA gut, und dann womit/hin verbindest du dich dann am Tunnelausgang, die dir tatsächlich die 10 GBit liefern. Das Internet ist das Nadelöhr bei Endkundenanwendungen.

    Welche sollen dass sein ? Mir ist schon sehr lange keine Gegenstelle mehr begegnet die diese Langsamen Geschwindigkeiten nicht packt.

    Neuvorstellung Battlefield 6 , da war bei 350 MBit/s Schluss.
    Das war bei meinem Sohn mit Vodafone 1000 so, wie bei mir mit Glasfaser 1000 per DNS:NET. Genauso, wenn du Linux OS ziehst bei den UNIs. Sie begrenzen es auf den Servern, obwohl die mit dem DFN-Netz top Anbindungen haben. Man schafft es nur, wenn man solch ein OS über Filesharing Plattform zieht und man 3 oder 4 FTP-Downloads parallel durchführt.
    Und das ganze liegt bestimmt nicht an unserer Technik im LAN (beim Sohn alles 2,5, bei mir 10 GB ins Büro). Und der PC und NAS mit WD_Black SN850X 4 TB sollten auch schnell genug sein, um die Daten wegzuschreiben. ;)

    Und für Instagram und Co. plus Streaming reicht auch eine 50 MBit-Leitung.

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  • Neuvorstellung Battlefield 6 , da war bei 350 MBit/s Schluss.

    Bei Neuvorstellungen laden sehr sehr viele Leute runter, da kommt es schon mal zu Überlastungen.

    Genauso, wenn du Linux OS ziehst bei den UNIs. Sie begrenzen es auf den Servern, obwohl die mit dem DFN-Netz top Anbindungen haben.

    Gerade mal ein paare versucht, überall gingen 1Gbit durch.

    Instagram und Co. plus Streaming reicht auch eine 50 MBit-Leitung.

    Man übertragt aber nun mal auch Daten und da ist das nervig und die Bandbriete ist bei FTTH ja da.

  • Man übertragt aber nun mal auch Daten und da ist das nervig und die Bandbriete ist bei FTTH ja da.

    Ja mach auch Backup auf Server, aber die passieren Nachts und da ist es mir egal, ob es 10 oder 20 Min dauert.
    Und wenn ich mir hier mein Umfeld anschaue, ist deren Höhepunkt an Datenübertragung das jährliche Fotoalbum. ;)
    Die Leute, die im Homeoffice unterwegs sind, arbeiten fast alle Remote, da braucht man auch keine Bandbreite.
    Klar, wenn man in der Werbebranche von zu Hause arbeitet und ständig 250 MB Daten ablegt, hilft 10 GBit/s, hoffentlich ist die interne Struktur auch schnell genug. Aber dies ist dann eher extrem selten.

  • Hallo zusammen,

    nach über 2 Jahren Wartezeit hat OpenInfra nun auch bei uns (94356) die Kabel an der Straße eingebuddelt. (Schon ein Jahr zuvor ist der Anschluss ins Haus gelegt worden). Ich habe mir jetzt nicht alle 74 Seiten dieses Threats durchgelesen, darum 2 Fragen:

    Wie lange hat es bei euch noch gedauert, bis der Anschluß freigeschalten wurde, nachdem die Erdarbeiten abgeschlossen waren? Bei uns sind sie seit 2 Wochen "fertig", aber ich habe keine Mail oder sonstiges erhalten.

    An die 3106-Box würde ich eine Fritzbox 4690 hängen. Gibt es damit Erfahrungswerte?

    Vielen Dank!

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  • Hallo zusammen,

    nach über 2 Jahren Wartezeit hat OpenInfra nun auch bei uns (94356) die Kabel an der Straße eingebuddelt. (Schon ein Jahr zuvor ist der Anschluss ins Haus gelegt worden). Ich habe mir jetzt nicht alle 74 Seiten dieses Threats durchgelesen, darum 2 Fragen:

    Wie lange hat es bei euch noch gedauert, bis der Anschluß freigeschalten wurde, nachdem die Erdarbeiten abgeschlossen waren? Bei uns sind sie seit 2 Wochen "fertig", aber ich habe keine Mail oder sonstiges erhalten.

    An die 3106-Box würde ich eine Fritzbox 4690 hängen. Gibt es damit Erfahrungswerte?

    Vielen Dank!

    Echt jetzt? Die OpenInfra baut in D noch neue Anschlüsse? Ich dachte die wären komplett untergetaucht.

  • Echt jetzt? Die OpenInfra baut in D noch neue Anschlüsse? Ich dachte die wären komplett untergetaucht.

    Dachte ich auch, weil absolute Funkstille herrschte, und sich 1 Jahr gar nichts mehr getan hatte. Dann rückte plötzlich der Bautrupp an, und es ging schnell (und auch sauber!) an die Verlegung. Das die Kommunikation seitens OI trotzdem unter alle Kanone ist, brauchen wir nicht reden.

  • Wie lange hat es bei euch noch gedauert, bis der Anschluß freigeschalten wurde, nachdem die Erdarbeiten abgeschlossen waren? Bei uns sind sie seit 2 Wochen "fertig", aber ich habe keine Mail oder sonstiges erhalten.

    Nach meinem Kenntnisstand verfügt hier keiner über eine Glaskugel.
    Wir haben hier die Situationen zwischen sofort, wenn der Techniker weg ist (meist bei der Telekom) bis zu 24 Monate, da gab es gerade ein Bericht in der c’t zur DG.

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  • Hi Phino,

    Glaskugel nicht nötig. Ich dachte, es gibt hier evtl. Erfahrungswerte von bereits glücklichen OpenInfra-Kunden.

    Unabhängig von Netzbetreiber ist halt die Frage, wie weit die Infrastruktur (PoP/Backbone) im Hintergrund ist. Es kann je nach Lieferbedingungen für die Technik für PoP noch mal 6 Mon. dauern, in dieser Zeit bauen sie die anderen Anschlüsse in den Straßen. Das sind meist ganz andere Firmen als die Straßenbauer, die diese Technik verbauen.

    Und leider scheinen häufig die auftraggebenden Netzbetreiber selber es nicht genau zu wissen wie weit es ist bei den SupiSupi.

  • das macht Sinn. Allerdings frage ich mich, wieso die Infrastruktur im Hintergrund nicht bereits vor Jahren aufgerüstet wurde, und nicht erst nachdem die Kabel im Boden liegen. Die lange Wartezeit hätte man ja nutzen können. Aber das muss man nicht verstehen.

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  • das macht Sinn. Allerdings frage ich mich, wieso die Infrastruktur im Hintergrund nicht bereits vor Jahren aufgerüstet wurde, und nicht erst nachdem die Kabel im Boden liegen. Die lange Wartezeit hätte man ja nutzen können. Aber das muss man nicht verstehen.

    Glasfaser Infrastruktur ist auch im Hintergrund gänzlich anders als auf Kupfer. Diese Technik wird erst gebaut wenn man da Kunden anschließt.

    Ja Glasfaser zwischen den Rechenzentren und Austauschpunkt (Peeringpoint) gibt es schon lange, aber dies ist eine gänzlich andere Technik, als die zum Endkunden, einzige Gemeinsamkeiten ist da Licht.

  • Hallo lotfip.

    Schön, dass du jetzt auch einen Anschluß hast auch wenn es länger gedauert hat.

    Für eine Freischaltung solltest du dich bei OI wegen eines Termin melden...

    Bei mir ging es dann fix.

    e16: warum sollte OI untertauchen?? Sitzen halt genau wie IN nur halt in Schweden :rolleyes:

    Telekomiker oder andere Anbieter buddeln halt nicht überall:|

    Zu der Erfahrung. War bisher immer sehr zurieden mit OI/IN aber seit Wochen ist in meimer Region in den Abendstunden die Leistung eingeschränkt. Schreiben es zwar im 'Netzwerkstatus' das daran gearbeitet wird (Fehler bekannt) aber passieren...X/X/

    Nun ja...