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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
  • Edding
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    • 12. Oktober 2026 um 15:35
    • #721
    Zitat von mbo77

    Jedes geförderte Gebiet (mehrere Millionen Haushalte) muss Zugriff auf alle passiven Komponenten geben.

    Wie oft den noch, das ist wirtschaftlich nicht gegen den Netzpächter umzusetzen.

  • pufferueberlauf
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    • 12. Oktober 2026 um 16:03
    • #722

    Ich glaube nicht das das primaere Problem der Betreiber ist (beim ueblichen Wirtschaftlichkeitslueckenmodell gibt es keinen Paechter), sondern der Umstand, dass die 2-2.6 Millionen gefoerderte Anschluesse ueber das Land verteilt sind und daher die Skaleneffekte fehlen, z.B. bei der Beschaffung von Hardware und bei der Erschliessung.

  • mbo77
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    • 12. Oktober 2026 um 16:18
    • #723
    Zitat von Edding

    Wie oft den noch, das ist wirtschaftlich nicht gegen den Netzpächter umzusetzen.

    Ach, willst du jetzt auf die Faser oder nicht?

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  • kingpin42
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    • 12. Oktober 2026 um 17:55
    • #724
    Zitat von Edding

    Wie oft den noch, das ist wirtschaftlich nicht gegen den Netzpächter umzusetzen.

    Die Preise dafür wurden festgelegt. Auch für LWL TAL.

  • pufferueberlauf
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    • 12. Oktober 2026 um 18:01
    • #725
    Zitat von kingpin42

    Die Preise dafür wurden festgelegt. Auch für LWL TAL.

    Und zwar als Maximalpreise, d.h. auch wenn zu erwarten ist, dass diese Preise gefordert wuerden ist unklar ob es auch so kaeme; aber aktuell ist das halt alles Theorie, weil die 2.6 Millionen gerfoerderte Anschluesse nicht schoen in einer handvoll Metroplenregionen klumpen sondern weit ueber die Republik verteilt sind und dann wird die NE1/NE2 halt schnell teuer (wenn man viele Kilometer fuer wenige Kunden braucht).

  • mbo77
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    • 12. Oktober 2026 um 19:06
    • #726

    Zurück zur alten Frage: Wie groß würde so ein PoP? Signifikant größer? Ich habe Zweifel.

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  • Funker
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    • 12. Oktober 2026 um 20:14
    • #727

    Und was bedeutet "muss Zugriff auf" in einem Bitstream-Markt wie Deutschland?

    In der der Praxis schlichtweg nichts.

  • mbo77
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    • 12. Oktober 2026 um 20:17
    • #728

    Simpler und vor allem noch einfacher für den Wettbewerb wird es nicht.

    Nur, der Wettbewerb, selbst der ganz Große, nimmt mit Kusshand BSA.

    Oder wie in Spanien: er überbaut.

  • BlackMage2
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    • 12. Oktober 2026 um 20:19
    • #729
    Zitat von Funker

    Und was bedeutet "muss Zugriff auf" in einem Bitstream-Markt wie Deutschland?

    In der der Praxis schlichtweg nichts.

    eigl. nur das es irgendwie möglich sein muss Bitstream Zugang zu bekommen, nicht jedoch zu welchem Preis er gegeben werden darf. also im Prinzip ja, gar nichts bedeutet es im Prinzip. die hätten sich doch sowieso keinesfalls komplett verweigert

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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  • pufferueberlauf
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    • 12. Oktober 2026 um 21:01
    • #730
    Zitat von mbo77

    Oder wie in Spanien: er überbaut.

    Weil er muss... gibt keine Dunkle-Faser Vorleistungspflicht in Spanien...

  • pufferueberlauf
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    • 12. Oktober 2026 um 21:09
    • #731
    Zitat von BlackMage2

    eigl. nur das es irgendwie möglich sein muss Bitstream Zugang zu bekommen, nicht jedoch zu welchem Preis er gegeben werden darf.

    Genau darum geht dieser Thread ;) bei freiwilligem OpenAccess (und OpenAccess ist per definitionem freiwillig), wie legt man faire Vorleistungspreise fest, die weder Ausbau ausbremsen noch zu hohe Preise dauerhaft zementieren.

  • Edding
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    • 17. Oktober 2026 um 17:24
    • #732

    Swisscom behält Glasfaser-Preise für Konkurrenz bei

    Wichtig für Glasfasernetze

    Bei der unbeleuchteten Glasfaser stellt die Swisscom den anderen Telekomanbietern die reinen Leitungen zur Verfügung. Die Konkurrenten müssen dann selber ihre eigenen Infrastrukturen, namentlich die elektronischen Komponenten, einrichten.

    Damit können sie beispielsweise ihre eigenen Surfgeschwindigkeiten anbieten, die sich von jenen der Swisscom unterscheiden. Dies ist laut Angaben des Preisüberwachers für den Wettbewerb unter den Telekomanbietern in der Schweiz von grosser Bedeutung.

    So geht Wettbewerb.

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  • Funker
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    • 17. Oktober 2026 um 17:44
    • #733

    Und währenddessen hat die DEUTSCHE Telekom die nächste Preiserhöhungsrunde eingeleitet. Natürlich mit dem Ziel auch die Bitstrom-Vorleistungen wieder teurer zu machen.

    So richtig toll funktionierender "Wettbewerb" das. Da lachen ja die Hühner.

  • mbo77
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    • 17. Oktober 2026 um 17:47
    • #734
    Zitat von Edding

    Swisscom behält Glasfaser-Preise für Konkurrenz bei

    Wichtig für Glasfasernetze

    Bei der unbeleuchteten Glasfaser stellt die Swisscom den anderen Telekomanbietern die reinen Leitungen zur Verfügung. Die Konkurrenten müssen dann selber ihre eigenen Infrastrukturen, namentlich die elektronischen Komponenten, einrichten.

    Damit können sie beispielsweise ihre eigenen Surfgeschwindigkeiten anbieten, die sich von jenen der Swisscom unterscheiden. Dies ist laut Angaben des Preisüberwachers für den Wettbewerb unter den Telekomanbietern in der Schweiz von grosser Bedeutung.

    So geht Wettbewerb.

    Das geht natürlich technisch im BSA-Modell auch. 1&1 dürfte teilweise auch eigene Profile haben.

    Easy.

  • pufferueberlauf
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    • 17. Oktober 2026 um 17:48
    • #735
    Zitat von Edding

    So geht Wettbewerb.

    Oder halt nicht... die "freiwilligen" Vereinbarungen gibt es nur weil die SwissCom in der Schweiz als marktmaechtig gilt, eigut die sich nicht freiwillig macht das der Regulierer fuer sie. Das wiederum, gibt es nur weil der Wettbewerb in der Schweiz von alleine auch nicht richtig funktioniert... Die Idee Infrastruktur zu privatisieren funktioniert mMn. nirgendwo so richtig gut.

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  • Funker
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    • 17. Oktober 2026 um 18:00
    • #736
    Zitat von mbo77

    Das geht natürlich technisch im BSA-Modell auch. 1&1 dürfte teilweise auch eigene Profile haben.

    Nein, 1&1 hat keine eigenen Profile, die haben genau die Profile, die der Vorleister bis zur letzten Profilumstellung hatte.

  • Thomas1978
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    • 20. Oktober 2026 um 18:04
    • #737

    Im Thread zur Zukunft des FTTH-Netzes ist uns ein Beispiel aufgefallen, das ganz gut zeigt, wie unterschiedlich Vorleistungen in der Praxis ausfallen können (Beitrag #173).

    BlackMage2 und ich haben die Glasfaser-Tarife von BlackSIM an unseren Adressen abgefragt. Es ist derselbe Reseller mit denselben Preisstufen, aber in unterschiedlichen Netzen:

    PreisGlasfaser NordWestWestconnect
    29,99 €50/2050/20
    34,99 €150/75100/50
    36,99 €300/150250/50
    44,99 €600/300500/100
    54,99 €1000/5001000/200

    Im Netz von Glasfaser NordWest gibt es durchgehend ein Verhältnis von 2:1, im Westconnect-Netz beim Gigabit-Tarif nur ein Fünftel im Upload, und das zum selben Endkundenpreis. Technisch liegt das nicht am Netz: Mein eigener Anschluss im Westconnect-Netz läuft über E.ON Highspeed mit 1000/500.

    Die naheliegende Erklärung sind die Vorleistungen. Ein Reseller kauft beim jeweiligen Netzbetreiber ein, und welche Bandbreitenprofile es dort gibt und was sie kosten, kann sich von Netz zu Netz deutlich unterscheiden. Vermutlich ist das höhere Upload-Profil bei Westconnect für BlackSIM und anscheinend auch 1&1 (gehören beide zusammen) schlicht zu teuer, um es zum selben Preis anzubieten. Belegen kann ich das nicht, die Vorleistungspreise sind ja nicht öffentlich.

    Für die Diskussion hier finde ich das trotzdem interessant: Für den Kunden sieht es nach demselben Produkt aus, was er tatsächlich bekommt, hängt aber davon ab, welcher Netzbetreiber zu welchen Konditionen Zugang gewährt. Genau an dieser Stelle setzen einheitliche Open-Access-Entgelte an.

    Nebenbei bemerkt würde es auch zu Eddings Vorschlag in #694 passen, die Bandbreitenprofile ganz abzuschaffen und pro Technologie nur noch das Maximum anzubieten. Was die Reseller dann daraus machen, ist ihre eigene Mischkalkulation.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4 und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+, MikroTik CRS305-1G-4S+IN, ASUS QG-U1080
  • BlackMage2
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    • 20. Oktober 2026 um 18:26
    • #738
    Zitat von Thomas1978

    Nebenbei bemerkt würde es auch zu Eddings Vorschlag in #694 passen, die Bandbreitenprofile ganz abzuschaffen und pro Technologie nur noch das Maximum anzubieten. Was die Reseller dann daraus machen, ist ihre eigene Mischkalkulation.

    was aber auch darin resultieren kann das es dann halt nur noch eine Geschwindigkeit auf dem Markt gibt und alle gleich gut/schlecht sind und man dann nur noch den Tarif "finden" muss

    könnte auch darin resultieren das es nur noch das schlechtere Verhältnis gibt, weil es sich eben nicht geleistet werden kann "nur" das gute Profil zu verkaufen, also wird dann halt dann nur noch das schlechtere verkauft

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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  • pufferueberlauf
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    • 20. Oktober 2026 um 18:34
    • #739
    Zitat von Thomas1978

    Nebenbei bemerkt würde es auch zu Eddings Vorschlag in #694 passen, die Bandbreitenprofile ganz abzuschaffen und pro Technologie nur noch das Maximum anzubieten. Was die Reseller dann daraus machen, ist ihre eigene Mischkalkulation.

    Wie das? Das kann ein Reseller schon heute, einfachcdie breiteste Vorleistung kaufen und daraus alle eigenen Tarifstufen schnitzen... das macht aber wirtschaftlich wenig Sinn. D.h. wenn es fuer Reseller keine nutzungsabhaengige Bepreisung gibt macht ein offenes Profil mMn. schmale Tarife wirtschaftlich unmoeglich/extrem unattraktiv.

  • Edding
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    • 20. Oktober 2026 um 19:13
    • #740
    Zitat von Thomas1978

    Nebenbei bemerkt würde es auch zu Eddings Vorschlag in #694 passen, die Bandbreitenprofile ganz abzuschaffen und pro Technologie nur noch das Maximum anzubieten. Was die Reseller dann daraus machen, ist ihre eigene Mischkalkulation.

    Das würde zumindest etwas die marktmacht schmälern.
    15€-20€ das Vorleistungsprodukt auf XGS-PON.

    Daraus kann man dann 1G 2G 8G basteln.

    Aber sinnvoller wäre dann einfach 1 Tarif mit sagen wir 2G "Garantierter" Bandbreite aber ohne Limiter.
    So läuft man nicht Gefahr § 57 Abs. 4 TKG zu triggern.

    Fehlt halt immer noch der Wettbewerb um Technologie und Senkung der Vorleistungspreise.

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