Jedes geförderte Gebiet (mehrere Millionen Haushalte) muss Zugriff auf alle passiven Komponenten geben.
Wie oft den noch, das ist wirtschaftlich nicht gegen den Netzpächter umzusetzen.
Jedes geförderte Gebiet (mehrere Millionen Haushalte) muss Zugriff auf alle passiven Komponenten geben.
Wie oft den noch, das ist wirtschaftlich nicht gegen den Netzpächter umzusetzen.
Ich glaube nicht das das primaere Problem der Betreiber ist (beim ueblichen Wirtschaftlichkeitslueckenmodell gibt es keinen Paechter), sondern der Umstand, dass die 2-2.6 Millionen gefoerderte Anschluesse ueber das Land verteilt sind und daher die Skaleneffekte fehlen, z.B. bei der Beschaffung von Hardware und bei der Erschliessung.
Wie oft den noch, das ist wirtschaftlich nicht gegen den Netzpächter umzusetzen.
Ach, willst du jetzt auf die Faser oder nicht?
Wie oft den noch, das ist wirtschaftlich nicht gegen den Netzpächter umzusetzen.
Die Preise dafür wurden festgelegt. Auch für LWL TAL.
Die Preise dafür wurden festgelegt. Auch für LWL TAL.
Und zwar als Maximalpreise, d.h. auch wenn zu erwarten ist, dass diese Preise gefordert wuerden ist unklar ob es auch so kaeme; aber aktuell ist das halt alles Theorie, weil die 2.6 Millionen gerfoerderte Anschluesse nicht schoen in einer handvoll Metroplenregionen klumpen sondern weit ueber die Republik verteilt sind und dann wird die NE1/NE2 halt schnell teuer (wenn man viele Kilometer fuer wenige Kunden braucht).
Zurück zur alten Frage: Wie groß würde so ein PoP? Signifikant größer? Ich habe Zweifel.
Und was bedeutet "muss Zugriff auf" in einem Bitstream-Markt wie Deutschland?
In der der Praxis schlichtweg nichts.
Simpler und vor allem noch einfacher für den Wettbewerb wird es nicht.
Nur, der Wettbewerb, selbst der ganz Große, nimmt mit Kusshand BSA.
Oder wie in Spanien: er überbaut.
Und was bedeutet "muss Zugriff auf" in einem Bitstream-Markt wie Deutschland?
In der der Praxis schlichtweg nichts.
eigl. nur das es irgendwie möglich sein muss Bitstream Zugang zu bekommen, nicht jedoch zu welchem Preis er gegeben werden darf. also im Prinzip ja, gar nichts bedeutet es im Prinzip. die hätten sich doch sowieso keinesfalls komplett verweigert
Oder wie in Spanien: er überbaut.
Weil er muss... gibt keine Dunkle-Faser Vorleistungspflicht in Spanien...
eigl. nur das es irgendwie möglich sein muss Bitstream Zugang zu bekommen, nicht jedoch zu welchem Preis er gegeben werden darf.
Genau darum geht dieser Thread
bei freiwilligem OpenAccess (und OpenAccess ist per definitionem freiwillig), wie legt man faire Vorleistungspreise fest, die weder Ausbau ausbremsen noch zu hohe Preise dauerhaft zementieren.
Swisscom behält Glasfaser-Preise für Konkurrenz bei
Wichtig für Glasfasernetze
Bei der unbeleuchteten Glasfaser stellt die Swisscom den anderen Telekomanbietern die reinen Leitungen zur Verfügung. Die Konkurrenten müssen dann selber ihre eigenen Infrastrukturen, namentlich die elektronischen Komponenten, einrichten.
Damit können sie beispielsweise ihre eigenen Surfgeschwindigkeiten anbieten, die sich von jenen der Swisscom unterscheiden. Dies ist laut Angaben des Preisüberwachers für den Wettbewerb unter den Telekomanbietern in der Schweiz von grosser Bedeutung.
So geht Wettbewerb.
Und währenddessen hat die DEUTSCHE Telekom die nächste Preiserhöhungsrunde eingeleitet. Natürlich mit dem Ziel auch die Bitstrom-Vorleistungen wieder teurer zu machen.
So richtig toll funktionierender "Wettbewerb" das. Da lachen ja die Hühner.
Swisscom behält Glasfaser-Preise für Konkurrenz bei
Wichtig für GlasfasernetzeBei der unbeleuchteten Glasfaser stellt die Swisscom den anderen Telekomanbietern die reinen Leitungen zur Verfügung. Die Konkurrenten müssen dann selber ihre eigenen Infrastrukturen, namentlich die elektronischen Komponenten, einrichten.
Damit können sie beispielsweise ihre eigenen Surfgeschwindigkeiten anbieten, die sich von jenen der Swisscom unterscheiden. Dies ist laut Angaben des Preisüberwachers für den Wettbewerb unter den Telekomanbietern in der Schweiz von grosser Bedeutung.
So geht Wettbewerb.
Das geht natürlich technisch im BSA-Modell auch. 1&1 dürfte teilweise auch eigene Profile haben.
Easy.
So geht Wettbewerb.
Oder halt nicht... die "freiwilligen" Vereinbarungen gibt es nur weil die SwissCom in der Schweiz als marktmaechtig gilt, eigut die sich nicht freiwillig macht das der Regulierer fuer sie. Das wiederum, gibt es nur weil der Wettbewerb in der Schweiz von alleine auch nicht richtig funktioniert... Die Idee Infrastruktur zu privatisieren funktioniert mMn. nirgendwo so richtig gut.
Das geht natürlich technisch im BSA-Modell auch. 1&1 dürfte teilweise auch eigene Profile haben.
Nein, 1&1 hat keine eigenen Profile, die haben genau die Profile, die der Vorleister bis zur letzten Profilumstellung hatte.
Im Thread zur Zukunft des FTTH-Netzes ist uns ein Beispiel aufgefallen, das ganz gut zeigt, wie unterschiedlich Vorleistungen in der Praxis ausfallen können (Beitrag #173).
BlackMage2 und ich haben die Glasfaser-Tarife von BlackSIM an unseren Adressen abgefragt. Es ist derselbe Reseller mit denselben Preisstufen, aber in unterschiedlichen Netzen:
| Preis | Glasfaser NordWest | Westconnect |
| 29,99 € | 50/20 | 50/20 |
| 34,99 € | 150/75 | 100/50 |
| 36,99 € | 300/150 | 250/50 |
| 44,99 € | 600/300 | 500/100 |
| 54,99 € | 1000/500 | 1000/200 |
Im Netz von Glasfaser NordWest gibt es durchgehend ein Verhältnis von 2:1, im Westconnect-Netz beim Gigabit-Tarif nur ein Fünftel im Upload, und das zum selben Endkundenpreis. Technisch liegt das nicht am Netz: Mein eigener Anschluss im Westconnect-Netz läuft über E.ON Highspeed mit 1000/500.
Die naheliegende Erklärung sind die Vorleistungen. Ein Reseller kauft beim jeweiligen Netzbetreiber ein, und welche Bandbreitenprofile es dort gibt und was sie kosten, kann sich von Netz zu Netz deutlich unterscheiden. Vermutlich ist das höhere Upload-Profil bei Westconnect für BlackSIM und anscheinend auch 1&1 (gehören beide zusammen) schlicht zu teuer, um es zum selben Preis anzubieten. Belegen kann ich das nicht, die Vorleistungspreise sind ja nicht öffentlich.
Für die Diskussion hier finde ich das trotzdem interessant: Für den Kunden sieht es nach demselben Produkt aus, was er tatsächlich bekommt, hängt aber davon ab, welcher Netzbetreiber zu welchen Konditionen Zugang gewährt. Genau an dieser Stelle setzen einheitliche Open-Access-Entgelte an.
Nebenbei bemerkt würde es auch zu Eddings Vorschlag in #694 passen, die Bandbreitenprofile ganz abzuschaffen und pro Technologie nur noch das Maximum anzubieten. Was die Reseller dann daraus machen, ist ihre eigene Mischkalkulation.
Nebenbei bemerkt würde es auch zu Eddings Vorschlag in #694 passen, die Bandbreitenprofile ganz abzuschaffen und pro Technologie nur noch das Maximum anzubieten. Was die Reseller dann daraus machen, ist ihre eigene Mischkalkulation.
was aber auch darin resultieren kann das es dann halt nur noch eine Geschwindigkeit auf dem Markt gibt und alle gleich gut/schlecht sind und man dann nur noch den Tarif "finden" muss
könnte auch darin resultieren das es nur noch das schlechtere Verhältnis gibt, weil es sich eben nicht geleistet werden kann "nur" das gute Profil zu verkaufen, also wird dann halt dann nur noch das schlechtere verkauft
Nebenbei bemerkt würde es auch zu Eddings Vorschlag in #694 passen, die Bandbreitenprofile ganz abzuschaffen und pro Technologie nur noch das Maximum anzubieten. Was die Reseller dann daraus machen, ist ihre eigene Mischkalkulation.
Wie das? Das kann ein Reseller schon heute, einfachcdie breiteste Vorleistung kaufen und daraus alle eigenen Tarifstufen schnitzen... das macht aber wirtschaftlich wenig Sinn. D.h. wenn es fuer Reseller keine nutzungsabhaengige Bepreisung gibt macht ein offenes Profil mMn. schmale Tarife wirtschaftlich unmoeglich/extrem unattraktiv.
Nebenbei bemerkt würde es auch zu Eddings Vorschlag in #694 passen, die Bandbreitenprofile ganz abzuschaffen und pro Technologie nur noch das Maximum anzubieten. Was die Reseller dann daraus machen, ist ihre eigene Mischkalkulation.
Das würde zumindest etwas die marktmacht schmälern.
15€-20€ das Vorleistungsprodukt auf XGS-PON.
Daraus kann man dann 1G 2G 8G basteln.
Aber sinnvoller wäre dann einfach 1 Tarif mit sagen wir 2G "Garantierter" Bandbreite aber ohne Limiter.
So läuft man nicht Gefahr § 57 Abs. 4 TKG zu triggern.
Fehlt halt immer noch der Wettbewerb um Technologie und Senkung der Vorleistungspreise.
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