Ich will so etwas nicht haben!
Brauchst du auch nicht, haben die Schweizer auch nicht.
Ein Netz unter die Erde und zugriff auf die Faser und Thema erledigt.
Ich will so etwas nicht haben!
Brauchst du auch nicht, haben die Schweizer auch nicht.
Ein Netz unter die Erde und zugriff auf die Faser und Thema erledigt.
Die Schwankungsbreite ist da halt hoch bei der Technologie. ich kann nur sagen an meinem Wohnort habe ich 260 MBit/s über DSL250 durchgehend
Schön für Dich, aber von Dir auf andere schließen funktioniert nicht. Vor der Glasfaser hatte ich nur DSL 12 MBit/s. Mehr ging nicht wegen der Leitungslänge.
Zum Glasfaserausbau hätte ich 250 MBit/s DSL bestellen können, fraglich wäre aber gewesen, was ich erhalten hätte - vermutlich Glasfaser. Inzwischen kann ich kein DSL mehr bestellen, werde immer auf Glasfaser umgeleitet (keine Ahnung, ob das über Umwege noch irgendwie ginge).
aber für Glasfaser weniger zahlen, kann ich mir nicht vorstellen
DSL 100/40: 49,95 € (ohne Mobilfunk-Flat)
GF 150/75: 47,95 € (mit Mobilfunk-Flat)
DSL 250/40: 56,95 €
GF 300/150: 52,95 €
Doch, Glasfaser ist im Vergleich preisgünstiger.
Im Falle des GPON FTTH-Ausbaus durch die Telekom, wäre dann in vielen Gebäuden in den Gemeinschaftsräumen Schluss mit der entbündelten Faser. Wie ja hinlänglich bekannt ist, verwendet die Deutsche Telekom Splitter im Feld, gerade bei größeren MFH
Und nein, nachträglich ist da ohne Baumaßnahmen nichts zu machen. Wir haben nun mal keine Bedingungen wie in der Schweiz (u.a. entbündelte Faser, jedoch keine freie Wahl des Endgerätes).
Der eigentliche spanische Kostenvorteil, das MARCO-Regulierungsmodell der CNMC – betrifft das Hauptnetz (NE3): Dass Betreiber die vorhandenen Masten, Leerrohre und Schächte von Telefonica verpflichtend mitnutzen dürfen, statt Straßen zweifach aufzugraben. Das spart die Millionen, egal wie das Kabel auf den letzten Metern ins Haus kommt.
Also d.h. Spanien ist es schonmal leichter vorhandene Infrastruktur zu nutzen. in Deutschland ist nach § 145 TKG so geregelt, er darf bestehende Leerrohre oder Steigschächte zwar theoretisch mitnutzen, aber muss Zugangsvereinbarungen und Entgelte mit dem jeweiligen Eigentümer/Anbieter verhandeln..
Und in Spanien ist Mitbenutzung ohne Vereinbarung und Kosten möglich? So so...
Da sieht man, wie man ein und dieselbe Sache positiv und negativ darstellen kann.
Brauchst du auch nicht, haben die Schweizer auch nicht.
Ein Netz unter die Erde und zugriff auf die Faser und Thema erledigt.
aber auch die Schweiz hat ein sehr hohes Kosten- und Lohnniveau, aber dafür auch mit dem BKP (Baukostenplan) was transparente Kalkulationen ermöglicht
Auf den ersten Blick "gute" Preise
Auch auf den 2ten Blick im vergleich zu Deutschland.
Und in Spanien ist Mitbenutzung ohne Vereinbarung und Kosten möglich? So so...
Da sieht man, wie man ein und dieselbe Sache positiv und negativ darstellen kann.
ja, aber in Spanien gelten bei der Mitbenutzung klare Regeln, in Deutschland muss mit jedem NE4-Netzbetreiber der Vertrag einzeln verhandelt werden.
Deswegen finde ich das spanische MARCO-Modell auch so fortschrittlich.
Im Falle des GPON FTTH-Ausbaus durch die Telekom, wäre dann in vielen Gebäuden in den Gemeinschaftsräumen Schluss mit der entbündelten Faser. Wie ja hinlänglich bekannt ist, verwendet die Deutsche Telekom Splitter im Feld, gerade bei größeren MFH
Und nein, nachträglich ist da ohne Baumaßnahmen nichts zu machen. Wir haben nun mal keine Bedingungen wie in der Schweiz (u.a. entbündelte Faser, jedoch keine freie Wahl des Endgerätes).
Wieso? Andere Anbieter können eigenen Splitter oder die Faser im Feld übernehmen.
- Pflicht zur echten Regulierung von „Open Access“ geben, baut ein Anbieter (egal ob Telekom, Deutsche Glasfaser oder ein regionales Stadtwerk) ein Netz eigenwirtschaftlich aus, hat er ein lokales Monopol. Dieser entscheidet völlig frei ob und zu welchen astronomischen Großhandelspreisen er Drittanbieter auf seine Leitung lässt.
- Der Staat müsste den verpflichtenden Open-Access-Zugang zu staatlich regulierten, fairen Vorleistungspreisen vorschreiben, genau wie früher beim DSL Kupfer-Netz
- Sobald dann ein Anschluss liegen würde könnten Reseller sofort Kapazitäten einkaufen und könnten sofort günstige Tarife für die Kunden anbieten
Das wäre mein Vorschlag..
Die perfekte Rezeptur für einen Ausbaustopp.
Wieso? Andere Anbieter können eigenen Splitter oder die Faser im Feld übernehmen.
Das rechnet sich halt nicht... der "one weird Trick" hinter dem schweizer Beispiel ist, dass quasi bundesweit Mitbewerber mit dem selben Prozess antreten koennen, und die Orte an denen Fasern geteilt werden ausreichend gross sind um mehreren Anbietern einen auskoemmlichen Betrieb zu erlauben. Ein Sparten-ISP der vielleicht 5% der Anschluesse Gewinnen kann, aber sagen wir 64 Anschluesse insgesamt pro PoP braucht wird in einem PoP mit 64/0.05 = 1280 Anschluessen recht wahrscheinlich klar kommen, weniger aber wenn der X einzelne Outdoor-Splitter oder MFH-Keller selber mit NE3 erschliessen muss.
Das ist auch keine Erfindung von mir, den selben Gedanken findest Du z.B. in TKG 22*:
Die Bundesnetzagentur kann Unternehmen verpflichten, Zugang zu insbesondere aktiven oder virtuell entbündelten Produkten zu gewähren. Die Bundesnetzagentur legt den Punkt für den Zugang mit der Maßgabe fest, dass dadurch einem effizienten Zugangsnachfrager die Abnahme einer wirtschaftlich tragfähigen Anzahl von Endnutzeranschlüssen ermöglicht wird.
Aehnlich wird das auch in Frankreich gemacht.
*) Das Problem daran ist, dass der 22er aktuell nicht anwendbar ist, weshalb die BNetzA in der TKG-Novelle Aenderungen vorgeschlagen hat um dem mehr Biss zu geben.
Deswegen finde ich das spanische MARCO-Modell auch so fortschrittlich.
Dir ist klar, dass auch in Spanien das regulatorische Ziel ist die Telefonica aus der Regulierung zu entlassen? So wurde ihr die Verpflichtung bereits erlassen auf dem Land Fasern an Mitbewerber vermieten zu muessen, unklar ob das bei passiver Infrastruktur nicht auch kommen wird.
Wie bereits mehrfach dargelegt, ist das bei Millionen geförderter Anschlüsse bereits heute der Fall.
Ich schreibe dir den Satz noch einmal und hebe für dich den relevanten Punkt Fett hervor.
Der Wirtschaftlichen und Gesetzlich zugesicherten Zugang zur Physisch entbündelten Faser sicherstellt.
aber auch die Schweiz hat ein sehr hohes Kosten- und Lohnniveau, aber dafür auch mit dem BKP (Baukostenplan) was transparente Kalkulationen ermöglicht
Korrekt weswegen der Ausbau dort im Mittel ja auch 8000Sfr kostet, deutlich mehr wie in Deutschland.
Trotzdem sind die Preise und Leistungen deutlich besser.
Mit wirtschaftlich meinst Du vermutlich billig, bzw. wegen Deines 20 Euro Ziels sogar "unterhalb der Kosten"... im OpenAccesss-Entgelt-Vorschlag siehst Du wie die BNetzA momentan ueber Wirtschaftlichkeit denkt...
DSL 250/40: 56,95 €
GF 300/150: 52,95 €
Die DSL Preise wurden erhöht um künstlich GF günstiger aussehen zu lassen.
Bei sim.de bekommst du DSL 250 für 29,99€ gerade.
Der 300er GF kostet 37€ ein ordentlicher Aufpreis für 300mbit Peak.
Dir ist klar, dass auch in Spanien das regulatorische Ziel ist die Telefonica aus der Regulierung zu entlassen? So wurde ihr die Verpflichtung bereits erlassen auf dem Land Fasern an Mitbewerber vermieten zu muessen, unklar ob das bei passiver Infrastruktur nicht auch kommen wird.
Ich meine nicht nur auf dem Land, sondern im ganzen Land. Und das macht es für Mitbewerber nicht einfacher: jetzt muss jeder seine eigene Infrastruktur aufbauen, was die Zahl möglicher Mitbewerber nicht gerade vergrößert.
Ist eben die Frage, wohin man will.
Korrekt weswegen der Ausbau dort im Mittel ja auch 8000Sfr kostet, deutlich mehr wie in Deutschland.
Das ist Gruetze, bzw,. ich wette Du beziehst Dich auf die WIK Studie die Du nicht richtig gelesen oder nicht verstanden hast (und die Du auch nicht richtg zitiert/referenziert hast). Das ist keine Berechnung was das aktuelle schweizer FTTH Netz bisher gekostet hat, sondern was es kosten wuerde ein komplett neues Greenfield FTTH Netz zu bauen (unter Weiterverwendunbg der Vermittlungsstellen der SwissCom)... fuer den Zweck der Studie ist das OK und sogar sinnvoll, aber die Schlussfolgerung die Du zu ziehen scheinst steckt da nicht drin...
Bei sim.de bekommst du DSL 250 für 29,99€ gerade.
Der 300er GF kostet 37€ ein ordentlicher Aufpreis für 300mbit Peak.
Mmmh:
DSL: 250+40 = 290/30 = 9.67 Mbps/Euro
FTTH: 300+150 = 450/37 = 12.16 Mbps/Euro
Aufpreis? Nur fuer die unter uns die nicht rechnen...
Ich meine nicht nur auf dem Land, sondern im ganzen Land.
Ich meine zuletzt gab es diese Auflage nur noch fuer die ruralen ca. 30% der Anschluesse, aber ich bin nicht all zu tief mit den Details vertraut...
Die DSL Preise wurden erhöht um künstlich GF günstiger aussehen zu lassen.
Bei sim.de bekommst du DSL 250 für 29,99€ gerade.
Das ist aber ohne Flat in Mobilfunknetze und ohne öffentliche IPv4. Man sollte schon gleiche Leistungen vergleichen.
Und solchen Anbietern mit "29,99 dauerhaft statt 41,99" traue ich ohnehin nicht mehr über den Weg, Drillisch/1&1 noch weniger.
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