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  4. Glasfaser-Technik: Modem, Router, Netzwerk & Verkabelung

Welchen Acces Point für Fritzbox 7590 AX

  • Faserknecht
  • 14. September 2026 um 18:12
  • Faserknecht
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    • 14. September 2026 um 18:12
    • #1

    Moin,

    ich habe an meinem neuen GF-Anschluß von der DG eine Fritzbox 7590 AX in Betrieb. Sie befindet sich im EG im vorderen Teil des Hauses.
    Da im hinteren Teil des Hauses und demzufolge im Garten das WLAN schlecht ist (>75dB), möchte ich das Signal verstärken. Da ich von der FB im EG in das OG im hinteren Teil des Hauses schon ein CAT7-Verlegekabel zu einem 8-Port-Switch verlegt hatte, möchte ich an dem Switch einen AP anschließen. Ich hatte schon mal beim Nachbarn NETGEAR WAX210 installiert und die Nachbarn waren damit ganz zu frieden, aber ein anderes Modell, ggf. besseres, sollte kein Problem sein. 🙂

    Da sich an meiner durch Funkausleuchtung mit AVM Repeater 1750E, herausgefundene Wunschposition kein Stromnetz befindet, werde ich auch noch einen neuen Switch mit PoE kaufen. Der vorhandene Switch kann kein PoE und die bereits verwendeten Ports werden auch knapp.

    Nun zu meinen Fragen:

    1. Gibt es jemanden, der schon Erfahrungen mit AP´s an der Fritzbox hat und kann evtl. auch was zum Thema Handover (Roaming) sagen?
      Da ich nur den hinteren Teil des Hauses (und ggf. Teil des Garten) ausstrahlen möchte, könnte ich mit einer Wandmontage und hauptsächlichen Abstrahlungsrichtung in den hinteren Teil des Hauses zurechtkommen. Das wäre dann wohl vermutlich ein AP für die Deckenmontage.:/
    2. Da ich evtl. später noch ein oder zwei weitere AP´s installieren möchte/muß, würde ich einen Switch mit PoE und mit mehr als 8 Ports (8+4xPoE o.ä.) bevorzugen, auch da wäre ich für eine Empfehlung dankbar. Er sollte Managed sein.
    3. Da mein Router 7590 AX "nur" Wifi 6 kann, würde das auch für den AP genügen. Ist für mich auch eine Preisfrage.
    4. Als WLAN-Clients habe ich nur ein Smartphone, ein Tablet und einige Messgeräte mit WLAN-Konfiguration und Ausgabe in Betrieb. Naja, natürlich kommen meine Kinder mit Anhang auch mal zu Besuch und freuen sich über Papas schnelle Internet :saint:
  • frank_m
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    • 14. September 2026 um 18:37
    • #2
    Zitat von Faserknecht

    Gibt es jemanden, der schon Erfahrungen mit AP´s an der Fritzbox hat und kann evtl. auch was zum Thema Handover (Roaming) sagen?

    Ja, ich hatte lange einen 1750E an der Box, inzwischen einen Repeater 6000 und einen 1200AX, alle per LAN mit der Box verbunden. Zum Thema Handover und Mesh: Das klappt nur vernünftig, wenn beide Geräte von Fritz sind. Aber auch dann spielen die Endgeräte eine Rolle, denn am Ende entscheidet das Endgerät, mit welchem AP es sich verbindet. Die Infrastruktur kann Hinweise geben, welche Verbindung für den Client am besten wäre, aber ob er drauf hört, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls: Diese Hinweise aus der Infrastruktur gibt es nur, wenn ein vernünftiges Mesh gibt, und das gibt es nur zwischen Komponenten eines Herstellers.

    Hinweis: Von den Fritz-Geräten kann nur der 1610 POE. Das heißt, die Geräte mit integriertem Netzteil, wie der 1750E, scheiden aus. Alternativ bleibt dir nur ein POE Wandler auf 12V und damit den Repeater zu füttern, wenn er ein externes Netzteil hat (wie der Repeater 6000).

  • Faserknecht
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    • 14. September 2026 um 21:21
    • #3

    Hallo frank_m,

    danke für die Tipps. Das hatte ich schon befürchtet, dass das Handover nur mit AVM-Geräte funktioniert. Aber das Handover sehe ich nicht als Hauptkreterium, da ich sehr selten mal mit einem Client im Haus herumspaziere.
    Bei meinem Test mit meinem Repeater 1750E als AP wollte mein Pixel8 sich auch nicht von der FB zum AP ummelden, obwohl die Leistung auf über 70dB abfiel. Erst als ich das WLAN im Pixel8 deaktiviert und direkt vor dem AP neu startete, hat sich das Smatrtphone mit dem AP verbunden. Also so lange der Client noch ein bisl Leistung von der Fritzbox "sieht", macht das Smartphone kein Handover zum AP. Da kann ich dann auch ein Fremd-AP kaufen. Fragt sich nur, welcher AP gut und nicht zu teuer ist. Ich wollte eigentlich nicht wesentlich über 180€ für AP und Switch...

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  • Faserknecht
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    • 14. September 2026 um 23:23
    • #4

    N'abend,

    ich habe mal bei Ama... einige Geräte angeschaut und meine, dass diese Geräte passen könnten. Hauptsächlich nach meinem Geldbeutel. 😏
    Ob sie technisch auch gut harmonieren, weiß ich allerdings nicht.

    • Als Acces Point: TP-Link EAP650 AX3000 Gigabit Dualband Wifi6 Link [Anzeige]
    • Als Switch: Netgear GS308EP PoE Switch 8 Port Gigabit Ethernet LAN Switch PoE+ Link [Anzeige]
      Ich schrieb zwar, dass 8-Ports knapp werden, aber der vorhanden Netgear GS308E kann ja auch noch mit eingespannt werden.😉

    Vielleicht hat noch jemand Ehrfahrungen mit anderen Produkten, die sich für meine Zwecke besser eignen?

  • __QT__
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    • 14. September 2026 um 23:38
    • #5
    Zitat von Faserknecht

    TP-Link

    Quelle: heise.de:

    Zitat

    Die Kritik an TP-Link konzentriert sich vor allem auf wiederkehrende Sicherheitslücken, geopolitische Spionagebedenken wegen der chinesischen Firmenstruktur und die Ausnutzung der Geräte durch Staatshacker.

    • DGN (Purtel) 1000/500 - T-SVDSL 250/40
    • ONT Nokia G-010G-R - Zyxel VMG3006-D70A
    • Router: PC Engines APU.4B4 - OPNsense
    • WiFi/DECT: Fritz!Box 7530 AX / Fritz!Box 7490 / Fritz!Repeater 1200 AX
  • Faserknecht
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    • 14. September 2026 um 23:46
    • #6

    Danke für den Hinweis.
    Oh je... Dann lieber kein TP-Link... 😟

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  • Phino
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    • 15. September 2026 um 00:02
    • #7

    Egal für welche Hardware du dich entscheidest, du musst immer alles von einem Anbieter nehmen. Wenn du die FB weiter betreibst als Router und AP für WLAN von anderen Herstellern nimmst, ist das in der FB zu deaktivieren.

    Bei dem ganzen Roaming und Mesh hat jeder Hersteller seine eigenen interner. Selbst der Begriff Mesh ist bei den verschiedenen Herstellern unterschiedlich besetzt.

    Da du doch etwas mehr, inclusive Outdoor versorgen möchtest ist vielleicht UNIFI eine Lösung. Dieser Anbieter ist auf WLAN spezialisiert, aber man kann trotzdem mit überschaubare Kosten einsteigen.

    Die Steuerung für das Netzwerk ist kostenlos kann auf PC, NAS etc laufen. Die eleganteste Version ist, wenn man ihre Gateway/Router nutzt. Ab 99€.

  • Faserknecht
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    • 15. September 2026 um 08:49
    • #8

    Danke Phino,

    ich werde mich mit UNIFI beschäftigen.

    Wenn ich das WLAN in der Fritzbox deaktiviere, müßte ich in dem Bereich einen zusätzlichen AP vom selben Hersteller installieren, was ja wiederum zusätzliche Kosten sind.
    Aber von dem AVM-WLAN bin ich auch nicht so begeistert. Auch baut AVM keine Repeater/AP`s und Fritzboxen mit PoE für den Innenbereich, die preislich für den Privatgebrauch erschwinglich sind. Vermutlich wollen sie hauptsächlich nur für den Niedrigpreis-Kommerz ihr Portfolio ohne PoE anbieten. :/

  • pufferueberlauf
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    • 15. September 2026 um 08:57
    • #9

    Nun ja, es gibt auch die Option mit OpenWrt APs zu arbeiten, solange das OS da gleich ist kann man unterschiedliche AP-Hardware kombinieren. Aber wie frank_mschon schrieb, letztlich sind es die Stations die "roamen", der AP kann da nur mehr oder weniger nachhelfen. Und mit OpenWrt ist auch TP-Link wieder eine Option (vorher muss man recherchieren, welche TP-Link Modele aktuell geeignet sind und hinreichend einfach umgeflasht werden koennen). Selber habe ich mir einen OpenWrt One als AP* geholt, aber der ist (vorsaetzlich) etwas teurer als vergleichbare Modelle und von der Hardware auch nur OK, nicht grossartig.

    P.S.: Der OpenWrt kann ueber PoE gespeist werden... (zumindest gibt es das als Option). Mache ich daheim auch, funktioniert problemlos, der PoE Port kann 2.5 Gbps Ethernet (bei mit haengt der allerdings an einem 1 Gbps PoE Switch).


    *) Eigentlich hatte ich den zum Experimentieren geholt, aber krz nach dem der ankam stellte sich raus, dass wir in 2 wichtigen Zimmern nur inakzeptables WLAN hatten, da wanderte der direkt vom Basteltisch in den "Produktionseinsatz".

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  • Phino
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    • 15. September 2026 um 09:24
    • #10
    Zitat von Faserknecht

    Danke Phino,

    ich werde mich mit UNIFI beschäftigen.

    Wenn ich das WLAN in der Fritzbox deaktiviere, müßte ich in dem Bereich einen zusätzlichen AP vom selben Hersteller installieren, was ja wiederum zusätzliche Kosten sind.
    Aber von dem AVM-WLAN bin ich auch nicht so begeistert. Auch baut AVM keine Repeater/AP`s und Fritzboxen mit PoE für den Innenbereich, die preislich für den Privatgebrauch erschwinglich sind. Vermutlich wollen sie hauptsächlich nur für den Niedrigpreis-Kommerz ihr Portfolio ohne PoE anbieten. :/

    Es sind die üblichen Räumlichkeiten auf die AVM/Fritz abzielt. Und in deutschen Mietwohnungen gibt es keine strukturiert Verkabelung. Daher baut Fritz auf Funklösung und Steckdosen.

    Bei Ubiquiti (UNIFI) ist es genau umgekehrt. Dort baut fast alles auf LAN /PoE auf. Es gibt bei den eine WLAN Designer. Damit kann man sein Haus nachbilden und abschätzen, wo man die Ap sitzen sollten.

    UniFi Design Center

    Ubiquiti Hardware wird seit 30 Jahren auch von Open source Freifunk genutzt.

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