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Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

  • gevaugeh
  • 2. September 2026 um 22:28
  • gevaugeh
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    • 2. September 2026 um 22:28
    • #1

    Moin,

    meine 4060 hat nun auch das Update bekommen und jetzt wollte ich ein 6825 LTE als Backup anschließen. Unser Glasfaser läuft sehr gut, aber sicher ist sicher.
    Nutzt jemand von Euch die Fail-Over/Ausfallsicherheit Funktion von Fritz?

    Habt Ihr einen Tipp für einen LTE-Vertrag. Ich plane mit ein paar Tagen Ausfall pro Wuartal.

  • mbo77
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    • 3. September 2026 um 02:32
    • #2

    Hast du einen Mobilfunkvertrag? Dann könntest du eine Multi-SIM einsetzen.

  • gevaugeh
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    • 3. September 2026 um 08:20
    • #3

    Ich bin gerade in der Umstellung von VF zu congstar, daher steht die Option Multi-SIM nicht (mehr) zur Verfügung.

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  • Marvin911
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    • 3. September 2026 um 12:00
    • #4

    Eine Multi-SIM gibt's bei Congstar für 5€ extra im Monat + 5€ einmalige Gebühr.

    Die MultiSIM – congstar
    www.congstar.de
  • gevaugeh
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    • 3. September 2026 um 13:49
    • #5

    Zuerst Danke für Eure Tipps. Da ich aktuell noch bei VF bin und die Umstellung auf congstar noch erfolgt, nehme ich das mal als sehr gute Idee in den Themenspeicher.

    Hier mal meine aktuelle Lösung. Habe mir ein AldiTalk Starterset besorgt. Kosten 9,99€ in der Filiale vor Ort, eine SIM-Karte war enthalten. Die Registrierung des Kundenkonto war sehr schnell erledigt. Für die Identifikation meiner Person konnte ich die AldiTalk Aktivierungsapp nutzen, die wirklich gut funktioniert hat. Danach ging alles sehr schnell, insgesamt war der Prozess: Anmelden, ID Überprüfen und Aktivierung innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen.

    Dann habe ich die SIM in die FritzBox eingesetzt. Die erster Einwahl hat überraschend lange gedauert. Die Anbindung als Ausfallschutz ist dann ziemlich unspektakulär. Ethernet-Kabel in die 6825, in der 4060 unter Ausfallschutz LAN 2 eintragen und die Zeiträume auswählen.
    Jetzt warte ich darauf, dass meine bessere Hälft mit Ihrer Besprechung durch ist und dann kommt der erste Testlauf.

  • Phino
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    • 4. September 2026 um 20:20
    • #6

    Bei Aldi-Talk gibt es Jahrespakete. Da kann man, wenn nötig, auch das ganze Volumen mit einem Mal verbrauchen. Sind mit EU Roaming. Ich nehme die Karte dann auch gerne mit in den Urlaub. Habe da so einen kleinen LTE Router mit LAN und WLAN. Bei mir hängt sie im UNIFI als Fallback. Erst vor 5 Tagen für 7 Std. benötigt, Nachbar mit versorgt per WLAN. :saint:

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  • gevaugeh
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    • 5. September 2026 um 12:09
    • #7

    Die Jahrespakete sind auch spannend. Ich warte jetzt meine Umstellung auf congstar ab und teste den Empfang im Keller. Wenn das gut läuft nutze ich wohl die MultiSim wie von Marvin911 vorgeschlagen. Sollte Aldi hier besseren Empfang haben, buche ich statt MultiSIM das Jahrespaket.

  • Phino
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    • 6. September 2026 um 12:36
    • #8

    Aldi nutzt O2.

  • belegdol
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    • 6. September 2026 um 15:39
    • #9

    Als bei uns der Ausfall länger gedauert hat, habe ich einfach mein Android Smartphone über USB Angeschlossen. Es passiert zum Glück nichts oft genug, um ein monatlichen Aufpreis für Multisim zu gerechtfertigten.

    Zusätzlicher Vorteil von Handy ist dass der zusätzlich zu LTE auch 5G kann. Leider war der Ausfall großflächig genug, dass Mobilfunk am Ende auch ziemlich mau lief.

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  • gevaugeh
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    • 6. September 2026 um 15:46
    • #10

    belegdol Ich weiß, dass das möglich ist. Ist für mich aber keine Option, ich kann/will mein Smartphone nicht längere Zeit im Keller angeschlossen haben. Aktuell wird hier nach 30 Sek. umgeschaltet.

  • HubeBube
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    • 6. September 2026 um 23:11
    • #11
    Zitat von belegdol

    Zusätzlicher Vorteil von Handy ist dass der zusätzlich zu LTE auch 5G kann. Leider war der Ausfall großflächig genug, dass Mobilfunk am Ende auch ziemlich mau lief.

    Ja, das grundsätzliche Problem, dass auch die nutzbare Bandbreite der Luftschnittstelle endlich ist, sehen viele nicht.

    Deshalb erwähne ich es immer wieder gerne: LTE und 5G sind hervorragend, wenn man der einzige Nutzer in der Zelle ist.

  • mbo77
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    • 7. September 2026 um 06:16
    • #12

    Dem kann ich den zweitägigen Ausfall des gesamten Glasfasernetzes bei uns gegenüber stellen. In der Zeit lief die Verbindung über 5G ziemlich gut weiter.

    Die obige Aussage gilt also nicht grundsätzlich, sondern hängt vom ausgebauten Netz ab.

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  • HubeBube
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    • 7. September 2026 um 06:51
    • #13

    Da gebe ich dir Recht, mein letzter Satz war überspitzt formuliert. Trifft jedoch den Kern der Sache.

    Nicht nur vom Netzausbau (Anzahl und räumliche Ausdehnung der Mobilfunkzellen) gibt es Abhängigkeiten, sondern ebenfalls von der (Gelände-) Topologie.

    Bei mir ist es ein Straßendorf im Mittelgebirgen (Taunus) mit Bebauung an den Hängen. Da ist die gute Positionierung und Anzahl an Sendemasten herausfordernder, als im norddeutschen Flachland.

    Eines ist jedoch Gewiss: Die Mobilfunkprovider bauen ihre Netze nicht als Ersatz für die Festnetz-Kommunikation, sondern als Ergänzung. Auch wenn die Werbung anderes suggeriert.

  • mbo77
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    • 7. September 2026 um 07:09
    • #14

    Das müssen sie auch nicht alleine stemmen. Wir haben drei Mobilfunkbetreiber. Da verteilt sich die Last automatisch.

  • HubeBube
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    • 7. September 2026 um 08:21
    • #15

    Das wollte ich damit nicht ausdrücken. Die Mobilfunkprovider erstellen ihr Netz nicht für die Notfälle, wenn alle Mobilfunkdevices, die im heimischen WLAN üblicherweise angemeldet sind, auf einmal versuchen die LTE/5G Netze zu benutzen. Die Grundlast plus Reserve wird abgedeckt, mehr nicht.

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  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 08:37
    • #16

    Nun ja, die 4 Mobilcarrier haben zusammen etwa 1 GHz Spektrum zugeteilt bekommen, und 5G hat bestenfalls (bergab, mit Rueckwind, in Spuckweite zur Antenne) 9 Bit/(Sekunde*Herz), also pro Antennenstandort <= 9 Gbps (und wegen Simplex wird das meist dynamisch zwischen Upload und Download aufgeteilt). Bei aktuell ca. 80000 Antennenstandorten und sagen wir 80 Millionen SIMs (was selbst fuer nicht M2M Sims eher niedrig geschaetzt ist, soweit ich weiss hat jeder Bewohner im Mittel 1.3 aktive SIMs), dann landen wir im Mittel bei 1000 SIMs pro Funkzelle, aber selbst wenn wir nur fuer die ca. 46 Millionen Wortschaftseinheiten rechnen (und die einfach auf glatte 40 absaetzen) landen wir bei ca. 500 WEs pro Funkzelle mit <= 9 Gbps, also im Mittel 9000/500 = 18 Mbps/Anschluss (Up- und Download kombiniert). Aber es bekommen halt nur ein Bruchteil der SIMs in der Zelle diese 9 Gbps... (Das wird mit FR2 oder 6G nur unwesentlich besser, weil die hohen Frequenzen nur in sehr kleinen Zellen sinnvoll einsetzbar sind, und ich die Lust nicht sehe azusreichend viele neue Zellen zu bauen um mit denb hihen Frequenzen Festnetzersatz anzubieten)

    Ich halte es fuer Wunschdenken, dass dieMobilfunker ausreichend viele und dichtgesetzte Zellen bauen werden um als echter Festnetzersatz fuer die Masse dienen zu koennen. Ein Blick auf das Ausland zeigt, dass viele FWA Anbieter irgendwann anfangen selber FTTH zu bauen oder zuzukaufen (z.B. TMUS; Telekom Polen, ...) so als wuerden die selber nicht glauben Mobilfunk waere als Festnetzersatz eine gute effizienmte und profitable Loesung.

    Zitat von HubeBube

    Die Grundlast plus Reserve wird abgedeckt, mehr nicht.

    Ja, ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss, und ein wirtschaftlich sinnvolles TK-Netz wird fuer eine realistisch annehmbare Last dimensioniert.

  • mbo77
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    • 7. September 2026 um 08:42
    • #17

    Welches Wunschdenken meinst du?

  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 08:56
    • #18

    Die in verschiedenen Foren immer wieder geaeusserte Meinung, dass zur DSL-Abschaltung die dann DSL-Ex-User zu den Mobilfunknetzen wechseln sollten. Fuer so eine Lastzunahme sind diese Netze nicht dimensioniert und wenn die bis dahin nicht entsprechend ertuechtigt werden wird die Idee nicht funktionieren, und so eine Ertuechtigung muesste wegen der notwendigen Zeit so langsam losgehen... Das soll nicht heissen, dass die Mobilfunknetze nicht fuer einzelne Nutzer passabler Festnetzersatz sein koennen/werden, sondern nur, dass deren Existenz kein Freibrief sein sollte den FTTH Ausbau schleifen zu lassen (bzw. es muss technisch nicht zwingend FTTH sein, man koennte natuierlich auch die DOCSIS Netze entsprechend ertuechtigen um 22 Millionen zusaetzliche Nutzer zu versorgen*).


    *) Ist halt nur bedingt wirtschaftlich sinnvoll, weshalb weder VF noch TC diesen Weg zu gehen scheinen.

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  • mbo77
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    • 7. September 2026 um 09:04
    • #19

    Kein Anschluss in D hat eine Dauerlast von 18 Mbps.

    Da geht noch eine ganze Menge und die Mobilfunknetze werden kontinuierlich ausgebaut.

    In 20 Jahren wird Mobilfunk eine signifikante Größe sein und viele keinen Glasfaseranschluss haben. DSL halt auch nicht mehr.

  • Phino
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    • 7. September 2026 um 09:27
    • #20
    Zitat von mbo77

    Kein Anschluss in D hat eine Dauerlast von 18 Mbps.

    Da geht noch eine ganze Menge und die Mobilfunknetze werden kontinuierlich ausgebaut.

    In 20 Jahren wird Mobilfunk eine signifikante Größe sein und viele keinen Glasfaseranschluss haben. DSL halt auch nicht mehr.

    Diese Dauerlast wir gerade in der Zeit von ca. 18 bis 23 Uhr locker erreicht. Das ist die Zeit in dem die video-Medien konsumiert werden. Wir sind nur 2 Personen, aber abends streamt jeder seine Serie plus da läuft noch Instagram und co. Du damit liegen wir durchgängig bei ca. 30 Mbps. Und hier in der Umgebung gibt es reichlich Familien mit Jugendlichen.

    Wir hatten letzten 5 Std Ausfall. Mein Fallback war dann bei 5/1 Mbps, sonst 100/25. Und dies war vormittags.

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