Ja, deswegen verstehe ich ja auch nicht das GPON verwendet wurde, aber defacto hat es erstmal eine viel höhere Kapazität auf einem modernem Medium, bis plötzlich die Anschlüsse mehr Kapazität nutzen wollen als verfügbar ist, dann zeigt sich die Schattenseite von GPON
und das der Preis für GPON Ausrüstungshardware gesunken ist, hat sicher nichts damit zu tun?
Dies verstehe ich nicht. Bei einem Glasfasernetz ist die Verkabelung fix. Das vor 10 oder 5 Jahren GPON eingesetzt wurde, ist mehr als nachvollziehbar. Es waren reine wirtschaftliche Gesichtspunkte. Damals war XGSPON einfach viel zu teuer in der Breite, aber der Bedarf Bestand so gar nicht an der Bandbreite beim Kunden. Letztlich wollen 98% immer noch einen kleinen 100/200/300er Vertrag zum kleinen Taler.
Heute wir gleich auf XGSPON gesetzt, weil der Preisunterschied nicht mehr groß ist. Und die alten Netzwerktechnik , nicht Infrastruktur, wird getauscht, weil die alte halt abgeschrieben ist. Wird dir jeder BWLer erklären, insbesondere ggü. der Steuer.
Und dies wird vielleicht in 10 Jahren gegen 50 Gbit/s getauscht ohne Mehraufwand.
Der entscheidende Unterschied zum Kabelnetz ist, dass das Glasfasernetz explizit für datenübertragung ausgelegt würde. Die Hausverkabelung der ganzen Bestandsimmobilien aber war nur für terrestrische TV. Selbst als kabel-TV dazu kam waren mache Hausnetze schon überfordert, gerade mit Störung von DECT, Mobilfunk und WLAN. Und als dann Internet dazu kam wurde es ganz problematisch auf Grund von bescheidener Schirmung der uralten Leitungen, die fast immer fest verlegt in der Wand sind.
Da ist man heute weiter, GF wird nur noch in Leerrohre oder. Kabelkanäle verlegt.
Das man mit GPON begonnen hat ist überhaupt kein Nachteil, sondern auf Wirtschaftlichkeit und Bedarf abgestellt.