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1und1-Glasfaser - IPv6 Prefix-Delegation nur /64?!

  • BinaryBear
  • 18. Juli 2026 um 01:28
  • Funker
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    • 4. September 2026 um 22:18
    • #81
    Zitat von Phino

    UNIFI agiert ja weltweit. Da scheint es wohl noch viele ISP zu geben, die IPv6 nicht optimal liefern. Und da liefert Unifi einen halbseidenen Hack. :/ 8)

    Mehr als halbseidene Hacks gibt es auch nicht, wenn nur ein /64-Präfix kommt. Ist bei Easybell genauso (und vermutlich der Tatsache geschuldet, dass sie auch 1&1 als Vorleister verwenden).

  • Phino
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    • 6. September 2026 um 12:34
    • #82
    Zitat von Funker

    Mehr als halbseidene Hacks gibt es auch nicht, wenn nur ein /64-Präfix kommt. Ist bei Easybell genauso (und vermutlich der Tatsache geschuldet, dass sie auch 1&1 als Vorleister verwenden).

    Wo ist den 1&1 Netzbetreiber? Also Berlin/Brandenburg hängen sie sich immer nur auf bestehende Netze, egal ob DSL oder GF. Naja und Mobilfunk-Mast von ihnen sind ja auch handverlesene.

    Ja, ich mag sie nicht. :P

  • Funker
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    • 6. September 2026 um 12:52
    • #83
    Zitat von Phino

    Wo ist den 1&1 Netzbetreiber?

    "Heute betreibt 1&1 Versatel mit über 67.000 km eines der größten Glasfasernetze Deutschlands."

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    • 6. September 2026 um 13:13
    • #84
    Zitat von Funker

    "Heute betreibt 1&1 Versatel mit über 67.000 km eines der größten Glasfasernetze Deutschlands."

    Versatel hatte seinerzeit (~2014) wohl auch schon seine 41.000 km mit in die Übernahmemasse durch 1&1 eingebracht. (REF)

  • Funker
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    • 6. September 2026 um 13:26
    • #85

    Klar, auf der letzten Meile sehe ich 1&1 jetzt nicht, aber der völlig unnötige /64-Unsinn ist auf deren Mist gewachsen. Den sieht man überall, wo 1&1-Infrastruktur irgendwo im Spiel ist.

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    • 6. September 2026 um 14:36
    • #86
    Zitat von Funker

    aber der völlig unnötige /64-Unsinn ist auf deren Mist gewachsen

    Da gibt es auch noch andere "Künstler": In einigen hier im Forum diskutierten IPv6-Problemfällen an Anschlüssen der "Deutsche Glasfaser" trat der "/64-Unsinn" als beiläufiger Sachverhalt ebenfalls auf, trat in seiner Bedeutung angesichts der dominierenden anderen IPv6-Probleme allerdings in den Hintergrund.

    Wer sich hier eine "Urheberschaft" zuordnen lassen muss, ist insofern nicht eindeutig.

    Ich frage mich inzwischen auch, ob dahinter die Strategie stecken könnte, Privatkundenanschlüsse künftig nur noch mit einem /64 zu beglücken, getreu der Vorstellung:

    Privatkunde = Kunde mit einem einzigen "Netz" hinter dem (am liebsten vom ISP vermieteten) Einfach-Router, der ausschließlich Internet konsumiert (also keine aus dem Internet erreichbaren Services betreibt).

    Wer künftig also mehr möchte, soll gefälligst einen Business-Anschluss nehmen oder ggf. gewünschte Features gegen Aufpreis hinzu buchen.

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  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 14:40
    • #87
    Zitat von ::1

    Ich frage mich inzwischen auch, ob dahinter die Strategie stecken könnte, Privatkundenanschlüsse künftig nur noch mit einem /64 zu beglücken, getreu der Vorstellung:

    Mei, es gibt bestimmt Argumente die die IETF ueberzeugt haben, ihre Empfehlungen anzupassen, laut IETF ist /64 halt akzeptabel.

    Persoenlich denke ich es ist Zeit die 64bit des IID noch mal genau anzusehen, das sind bits mit denen man viel machen koennte und die letztlich zu wertvoll sind um sie an SLAAC zu verschwenden.

  • peterfido
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    • 6. September 2026 um 14:46
    • #88

    So richtig bin ich noch nicht von 1und1 überzeugt. Auf meine Anfrage hin kam eine E-Mail, dass ich mich melden soll. Dort angerufen konnte man micht nicht an die korrekte Stelle weiterleiten (Trotz Priority Hotline landete ich in der klassischen Hotline.) Der Chat hat auf meine Anfrage bezüglich der Prefix Delegation nur geantwortet, ich solle das telefonisch machen und den Chat dann beendet. Gefühlt hat keiner meiner Gesprächspartner das Problem verstanden.

    Es muss ja kein /56 er sein, wenn der Grund sein sollte, dass an dem besagten BNG die IPv6 Präfixe wegen zu vieler Kunden ausgehen. Sollen sie halt einen /60 er verteilen.

    Das eine nutzbare IPv6 Netzwerk hat nun das PC Netz. HomeOffice, TV und Server bleiben derzeit ohne IPv6. Gerade HomeOffice würde davon profitieren. Die ganzen Microsoft-Dienste flutschen per IPv6 besser. Auf den TVs starten über IPv6 die Streams merkbar schneller. HomeOffice bleibt sowieso abgeschottet und TV auch, da die Fernseher sich gern im Netzwerk "umsehen". IoT hat kein IPv6 bekommen. Server muss von Außen für die VPNs erreichbar bleiben. Daher behalte ich die IPv4 im Auge, und rufe dort gleich an, wenn da auf DS lite umgestellt wird.

    Ein /64 er ist in der heutigen Zeit ein schlechter Scherz.

  • mbo77
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    • 6. September 2026 um 14:49
    • #89
    Zitat von pufferueberlauf

    Persoenlich denke ich es ist Zeit die 64bit des IID noch mal genau anzusehen, das sind bits mit denen man viel machen koennte und die letztlich zu wertvoll sind um sie an SLAAC zu verschwenden.

    Einfach /72 Netze definieren 🤓

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  • peterfido
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    • 6. September 2026 um 14:51
    • #90
    Zitat von pufferueberlauf

    Persoenlich denke ich es ist Zeit die 64bit des IID noch mal genau anzusehen

    Laut Gemini kann man da was natten. NAT66 Setup, der Router übersetzt dann. Allerdings geht dadurch die Hardwarebeschleunigung flöten. Die Einrichtung ist wohl auch etwas umfangreicher, so dass ich da noch nichts gemacht habe.

  • frank_m
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    • 6. September 2026 um 14:55
    • #91
    Zitat von peterfido

    Laut Gemini kann man da was natten.

    Dafür braucht es gar kein Prefix, da reichen ULAs. Ich denke, pufferueberlauf meinte eher Subnetting, als das /64 in kleinere Häppchen aufzuteilen.

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    • 6. September 2026 um 14:57
    • #92
    Zitat von pufferueberlauf

    Persoenlich denke ich es ist Zeit die 64bit des IID noch mal genau anzusehen, das sind bits mit denen man viel machen koennte und die letztlich zu wertvoll sind um sie an SLAAC zu verschwenden.

    Ich denke, dieser Denkansatz ist durch - Diskussionen darüber sind eher "ermüdend". Präfix-Längen > 64 gibt es nur in Transition-Szenarien wie "stateless NAT64" (vgl. RFC6052)

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  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 15:32
    • #93

    Sehe ich anders, die Bits sind schlich zu wertvoll, und ich meine in der IETF IPv6 Community kommen solche Vorschlaege immer wieder mal auf...

  • Funker
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    • 6. September 2026 um 15:34
    • #94
    Zitat von ::1

    Ich frage mich inzwischen auch, ob dahinter die Strategie stecken könnte, Privatkundenanschlüsse künftig nur noch mit einem /64 zu beglücken, getreu der Vorstellung:

    Privatkunde = Kunde mit einem einzigen "Netz" hinter dem (am liebsten vom ISP vermieteten) Einfach-Router, der ausschließlich Internet konsumiert (also keine aus dem Internet erreichbaren Services betreibt).

    Es gibt kein WLAN-Gastnetz mit einem /64-Präfix.

    Aus dem "Internet erreichbare Services" sind sowas triviales wie eine PlayStation 5. Die dann auch nicht funktioniert.

    Und dann sind die Leute wieder bei der Deutschen Telekom, wo alles funktioniert.

    Mich überrascht nicht, dass Leute mit so wenig Ahnung vom ISP-Geschäft ihre "fortschrittliche Glasfaser" nicht verkaufen können und dann für die mutwillige Zerstörung ziviler Infrastruktur lobbyieren.

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    • 6. September 2026 um 16:11
    • #95
    Zitat von pufferueberlauf

    und ich meine in der IETF IPv6 Community kommen solche Vorschlaege immer wieder mal auf...

    Kann ich mir dort nicht vorstellen - hast du dazu eine Referenz?

    Ich kenne solche Diskussionen eher von Foren wie Heise ...

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  • Phino
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    • 6. September 2026 um 16:43
    • #96
    Zitat von Funker

    "Heute betreibt 1&1 Versatel mit über 67.000 km eines der größten Glasfasernetze Deutschlands."

    Naja das ist halt alles von ex-Versatel, die waren auch gut. Damals haben sie Backbone und Business gemacht.

    Aber es ist wie bei vielen Firmen, die von 1&1 aufgekauft wurden. Genau wie bei GMX, Web.de oder Strato. Alle sind bescheidener geworden, inclusive der Arbeitsbedingungen. Habe 2 Bekannte, die vom Start weg bei GMX und web.de waren. Die haben beide ein Jahr nach Übernahme gekündigt.

    Für mich ist 1&1 Heuschrecke. X(

  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 16:51
    • #97
    Zitat von ::1

    Kann ich mir dort nicht vorstellen - hast du dazu eine Referenz?

    Keine spezielle aber mMn. taucht das immer wieder in der 6man Mailingliste auf, allerdings eher als negatives Beispiel. Ich vernute jedoch, dass da das letzte Wort nicht gesprochen ist, IP-Layer Header-Bits sind wertvoller als gold-pressed latinum und daher werden da auch zukuenftig Begehrlichkeiten herkommen, gerade weil 64bit fuer den Hauptzweck des IIDs auch gar nicht zwingend notwendig sind.... Stand heute ist SLAAC positiv, weil es dafuer sorgt, dass firewalls kaum auf spezifische IIDs Muster limitiert werden, was leicht passiren wuerde wnn man z.B. nur die unteren 32 Bit fuer die IID verwendet haette und die naechst hoeheren temporaer auf Null standardisiert haette (weil temporaer in einem Standard nicht das gleiche ist wie in der Realitaet).
    Aber das ist recht weit off-topic, daher will ich den Ball flacher halten.

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    • 6. September 2026 um 17:46
    • #98
    Zitat von pufferueberlauf

    und daher werden da auch zukuenftig Begehrlichkeiten herkommen, gerade weil 64bit fuer den Hauptzweck des IIDs auch gar nicht zwingend notwendig sind

    Der Grund, weshalb man IID-Bits zugunsten von Netzwerk-Bits kannibalisieren wollen würde, wäre doch nur mit der Annahme zu begründen, dass die bestehenden 64 Netzwerk-Bits zur Adressierung von Netzen nicht ausreichend wären - das ist aus meiner Sicht ziemlich abwegig.

    Das 64-Bits breite IID-Feld ist allein dem Ansatz geschuldet, Autokonfiguration im simpelsten Fall durch Übernahme von eben bis zu 64 Bits langen Layer-2-Interface-Adressen zu realisieren - niemand käme auf die verwegene Idee, bis zu theoretisch maximal 2^64-Endgeräte in einem IPv6-Subnetz unterbringen zu wollen - so etwas gäbe keine L2-Technik dieser Welt her (vor diesem Hintergrund ist auch die Aussage vom 2^128 großen IPv6-Space irreführend, den könnte man in der Praxis technisch gar nicht ausnutzen).

    Klar hätten die IPv6-Designer auch IPv6 mit kürzerem IID-Feld von bspw. 16 Bits definieren können, das zwecks Autokonfiguration dann bspw. über eine (möglichst kollisionsfreie) Hashfunktion aus der L2-Adresse zu befüllen wäre. Und dem Trend nach mehr Privacy entsprechend gerät das Ur-Verfahren "modified EUI64" vermehrt unter Verruf, so dass man inzwischen Abbildungsfunktionen verwendet, die die zugrunde liegende MAC-Adresse nicht mehr erkennen lässt (ergänzt und teilweise sogar schon substituiert um bzw. durch temporäre Zufallsadressen a` la "privacy extensions"). Das ändert aber nichts daran, das IID-Feld ausschließlich diesem Zweck vorbehalten zu lassen, egal wie lang es nun konkret ist.

    Jedenfalls sollte es nicht zugunsten von Netzwerk-Bits zweckentfremdet werden, um die Beschränkung eines ISP zu umgehen, der nur einen minimalen /64-Präfix anstelle des empfohlenen /56 zuweist.

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  • pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 17:57
    • #99
    Zitat von ::1

    Jedenfalls sollte es nicht zugunsten von Netzwerk-Bits zweckentfremdet werden, um die Beschränkung eines ISP zu umgehen, der nur einen minimalen /64-Präfix anstelle des empfohlenen /56 zuweist.

    Ist halt das selbe Mindset wir auch beim vorsaetzlich gegimpten DHCPv6, wir finden existierene Nutzungen nicht unterstuetzenswert und behindern sie fuer konzeptionelle Reinheit maximal, aber jammern gleichzeitig rum, dass die bisherigen IPv4 DHCP Nutzer nicht Schlange stehen um ihre existierenden Modelle und Software umzubauen... hier auch, warum die Kubden dif mit ISPs ohne Verstand geschlagrn sind auch noch extra zu bestrafen, den IPv6-saeumigen ISP triffst Du dadurch eher weniger.

    Mich interessiert auch weniger was man sich bei der Eunfuehrung der 64 bit iid gedacht haben mag und mehr was man nach Jahrzehnten Erfahrung eventuell nuetzlicheres mit diese Bits machen koennte... ich weise darauf hin, dass did wohl wichtigste L2 Technologie mit 48 bit Macs auskommt.

  • ::1
    Profi
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    • 6. September 2026 um 18:06
    • #100

    Sorry, ich kann dir nicht mehr folgen.

    Eine nachträgliche Aufweichung einmal festgelegter Standards unter Wahrung der Abwärtskompatibilität (sofern überhaupt möglich) dürfte auch rein vom Implementierungsaufwand in den IPv6-Gerätebestand unrealistisch sein.

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