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3 unterschiedliche Glasfaser-Anbieter

  • Poker_face
  • 22. Juni 2026 um 19:39
  • Poker_face
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    • 22. Juni 2026 um 19:39
    • #1

    Hallo,


    in unserer Gemeinde wird Glasfaser ausgebaut...

    Die Deutsche Giganetz baut seit 4 Jahren die Hälfte der Stadt und 9 Stadteile aus (dauernd andere Tiefbaufirmen)

    Die andere Hälfte der Stadt und die restlichen 9 Stadtteile übernimmt Muenet, somit auch unser Dorf

    Wir haben ein weiteres Neubaugebiet im Dorf (2 neue Straßen), wo die Telekom Glasfaser verlegt hat, aber auch nur da

    Irgendwie sinnlos, oder ?

    Warum hat die Telekom nur da Glasfaser verlegt ? Weil sie in der Versorgungspflicht ist ?


    Gruß

  • Schnurz
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    • 22. Juni 2026 um 19:45
    • #2
    Zitat von Poker_face

    Warum hat die Telekom nur da Glasfaser verlegt ? Weil sie in der Versorgungspflicht ist ?

    An sich nicht. Die sind nicht verpflichtet.

  • DLMttH
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    • 22. Juni 2026 um 19:49
    • #3

    Also ich habe hier im Umkreis von 11 Kilometern sage und schreibe 8 verschiedene Glasfaser-Netzbetreiber. Eigentlich ist mehr besser, zwar verwirrend aber eigentlich besser so, da sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass nur Mist dabei ist.

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  • Poker_face
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    • 22. Juni 2026 um 20:02
    • #4

    Wir sind nur eine kleine Gemeinde mit 18000 Einwohnern 😆

    Vor 10 Jahren wurde hier in jedem Dorf jeder Verteiler von der Telekom "verglast", da gab es das Neubaugebiet in unserem Dorf noch nicht. Jetzt mussten Sie wohl Glasfaser verlegen, oder nicht ? Weil Kupfer ist ja nicht

  • Schnurz
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    • 22. Juni 2026 um 20:08
    • #5
    Zitat von Poker_face

    Jetzt mussten Sie wohl Glasfaser verlegen, oder nicht

    Sie mussten nicht. Aber anscheinend hat es sich auch bei der Telekom herumgesprochen, das GF dann doch die bessere Wahl wäre.

  • Poker_face
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    • 22. Juni 2026 um 20:25
    • #6

    Also hätte es auch passieren können, dass die Telekom da noch unverblümt Kupfer reingehauen hätte ? Dann hatten die im Neubaugebiet ja glück. Nicht alles im Leben ist fair 😃

    Wir hatten letzte Woche eine Infoveranstaltung von Muenet (vor genau 5 Jahren von Giganetz) und da wurde das aufgedeckt

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  • Schnurz
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    • 22. Juni 2026 um 20:30
    • #7
    Zitat von Poker_face

    da noch unverblümt Kupfer reingehauen hätte

    Nicht ausgeschlossen.

  • Poker_face
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    • 22. Juni 2026 um 20:39
    • #8

    Dann war es doch richtig, dass ich ein Gefühl der Verwunderung empfunden habe 😆

  • Sowieso
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    • 22. Juni 2026 um 20:45
    • #9
    Zitat von Poker_face

    Vor 10 Jahren wurde hier in jedem Dorf jeder Verteiler von der Telekom "verglast", da gab es das Neubaugebiet in unserem Dorf noch nicht. Jetzt mussten Sie wohl Glasfaser verlegen, oder nicht ? Weil Kupfer ist ja nicht

    Sie musste nicht Glasfaser verlegen, sie hätte auch Kupfer verlegen können, oder (zumindest wenn das Neubaugebiet nach 2021 gebaut wurde) gar nichts.

    Allerdings hat die Telekom ab 2015 angefangen Neubaugebiete oft per Glasfaser zu erschließen, wenn zumindest ein Anschluss an ihr Glasfasernetz relativ einfach möglich ist, wenn also z.B. an den Verteilern im Ort schon Glasfaser liegt. Das gilt auch für einzelne größerer Bauprojekte (z.B. Mehrfamilienhäuser insbesondere in Städten). Dementsprechend findet sich auf der Abdeckungskarte der Telekom in zahlreichen Städten und Kommunen Neubauten und Neubaugebiete mit FTTH-Versorgung, auch wenn die Umgebung nur FTTC hat.

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  • xrandr
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    • 24. Juni 2026 um 16:24
    • #10

    Oh, noch mal ein neuer Muenet-Wartender, willkommen im Club!

    Anhand deiner Angaben zu Einwohnerzahl und Anbieterauswahl vermute ich Nidda, das erste Muenet-Projekt für Hessen?

    Sowieso hat es geschrieben, Projekte ab den mittleren bis späten 10ern wurden überwiegend von der Telekom schon in GPON-Technik gebaut, oder gleich von anderen Anbietern mit Kabelnetz. Der Tiefbau ist teuer, selbst wenn man wegen dem Neubaugebiet eh vor Ort ist, deshalb spart die Telekom sich das für VDSL-Gebiete häufig immer noch.

    Deutsche Giganetz baut auch privatwirtschaftlich und da sucht man sich typischerweise Bereiche/Ortsteile aus, die man a) gut anbinden kann (Ferntrasse), b) recht groß zusammenhängend bevölkert sind und c) genug Nachfrage während der Nachfragebündelung entsteht (also idealerweise auch wenig Wettbewerb durch SVDSL und Kabel-Internet/HFC).

    Das Projekt von Muenet basiert, wenn ich mit Nidda richtig liege, auf Förderung. Die Stadt hat sich beworben, bekam Fördergelder und konnte das Projekt ausschreiben. Das Muenet-Angebot war anscheinend am wirtschaftlichsten.
    Durch Nidda geht direkt eine Darkfiber von GasLINE, sowas ist bei kleineren ISPs für die Anbindung an die eigene Netztechnik immer sehr interessant.

  • Elemir
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    • 25. Juni 2026 um 16:47
    • #11
    Zitat von xrandr

    Deutsche Giganetz baut auch privatwirtschaftlich und da sucht man sich typischerweise Bereiche/Ortsteile aus, die man a) gut anbinden kann (Ferntrasse), b) recht groß zusammenhängend bevölkert sind und c) genug Nachfrage während der Nachfragebündelung entsteht (also idealerweise auch wenig Wettbewerb durch SVDSL und Kabel-Internet/HFC).

    c) kann man so jetzt nicht sagen, beim Schwiegervater ist der gesamte Ort per Kabel-Internet erschlossen und trotzdem haben sie ausgebaut. Allerdings gab es Nachfrage, weil 1) kaum einer mit dem Kabel zufrieden war und 2) es hier für die NE4 (oder ist das schon NE3?) einen Betreiber gibt, der gelinde gesagt keine Lust mehr hat und nur die Hand aufhält. Aber in Gegensatz zur "echten" NE4 gehören hier auch ganze Grundstücksanbindungen einzelner Baugebiete dem Fremdbetreiber, nicht nur die Inhouse-Anbindung.

    Für den Endverbraucher bedeutet das insbesondere, dass Vodafone andere Preise aufruft und sämtliche Sonderangebote nicht verfügbar sind.

  • xrandr
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    • 25. Juni 2026 um 20:41
    • #12
    Zitat von Elemir

    beim Schwiegervater ist der gesamte Ort per Kabel-Internet erschlossen und trotzdem haben sie ausgebaut. Allerdings gab es Nachfrage, weil 1) kaum einer mit dem Kabel zufrieden war

    Ist bei uns auch so, deshalb schrieb ich "idealerweise". Da dürfte die Nachfragebündelung rosiger ausgehen, wenn jeder max. 50 Mbps ohne Alternative hat. Mit Vodafone dürfte der lukrative Überbau bei deren Aktionstarifen umso schwieriger sein.

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  • Elemir
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    • 29. Juni 2026 um 10:55
    • #13
    Zitat von xrandr

    Ist bei uns auch so, deshalb schrieb ich "idealerweise". Da dürfte die Nachfragebündelung rosiger ausgehen, wenn jeder max. 50 Mbps ohne Alternative hat. Mit Vodafone dürfte der lukrative Überbau bei deren Aktionstarifen umso schwieriger sein.

    Dort gibt es ja Vodafone Kabel (DSL kann man vergessen) mit bis zu 1 GBit (real damals auch mal weniger als 10 MBit), und kurz bevor der Glasfaserausbau öffentlich wurde, ging Vodafone noch mit großen Werbeaktionen und Sonderpreisen (seltsam, dass das trotz der NE4-Thematik auf einmal ging) ins Rennen und hat versucht, Kunden länger zu binden. Ist mein Schwiegervater auch drauf eingegangen, man wusste ja nicht, dass GF kommt, aber weil der Ausbau dann ungefähr anderthalb Jahre dauerte, hat das gut gepasst ;)

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