Leonet als Netzbetreiber – Routerfreiheit mit FritzBox Fiber direkt per GPON – Erfahrungen gesucht

  • Im Moment schadet die Gf-TA nur. In der Übergangszeit zu XGS-PON sorgt sie dafür, dass garantiert ein nicht zukunftsfähiger Router angeschafft wird.

    Ok. Aber bis Deutschlandweit xgs-pon kommt wird es sicher noch Jahre dauern. Auf dem Land in Bayern bin ich schon froh wenn die 1000er Leitung läuft

  • XGS-PON kommt gerade vielerorts in Deutschland. Jetzt schon. Aber die 1000er kann man ja auch mit Modem und Router für unter 100 Euro nutzen. Wer auf die Gf-TA reinfällt, kauft entweder den schrottreifen Router 5530 mit technischer Basis vom Jahr 2016, eine teurere Box die kein XGS-PON unterstützt oder die 5690 XGS für richtig viel Geld, die kein 6 GHz WLAN hat und somit auch kein vollwertiges Gerät darstellt. Oder schlimmer noch, einen Speedport, der mit keinem einzigen vernünftigen Provider überhaupt vollumänglich funktioniert.

    Das finde ich einfach unschön.

  • Ok. Aber bis Deutschlandweit xgs-pon kommt wird es sicher noch Jahre dauern. Auf dem Land in Bayern bin ich schon froh wenn die 1000er Leitung läuft

    Also erstens gibt es schon so einige Provider, die auf XGS-PON aufbauen und auch die Großen erneuern nach und nach ihre Kapazitäten mit dieser Technik.

    Wie eine passive Gf-Dose schaden kann, bleibt vermutlich ein ewiges Rätsel.

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  • Aber die 1000er kann man ja auch mit Modem und Router für unter 100 Euro nutzen. Wer auf die Gf-TA reinfällt, kauft entweder den schrottreifen Router 5530 mit technischer Basis vom Jahr 2016, eine teurere Box die kein XGS-PON unterstützt oder die 5690 XGS für richtig viel Geld, die kein 6 GHz WLAN hat und somit auch kein vollwertiges Gerät darstellt. Oder schlimmer noch, einen Speedport, der mit keinem einzigen vernünftigen Provider überhaupt vollumänglich funktioniert.

    Das finde ich einfach unschön.

    Ja das schon. Normal würde ich auch nicht auf Fritz setzen. Ich habe seit Jahren draytek für DSL aber als ich gelesen habe wie komplex es werden kann ich wieder bei Fritz gelandet. Allein schon das mit der Installationskennung des ont ist bei anderen Herstellern komplex einzustellen

  • Also erstens gibt es schon so einige Provider, die auf XGS-PON aufbauen und auch die Großen erneuern nach und nach ihre Kapazitäten mit dieser Technik.

    Wie eine passive Gf-Dose schaden kann, bleibt vermutlich ein ewiges Rätsel.

    Also ich kenne nur einen Provider der in Brandenburg und Umgebung xgs-pon anbietet für Privatleute. Ansonsten kenne ich keinen

  • Die größeren Netzbetreiber machen fast alle schon was mit XGS-PON. Wenn ich so durchzähle, komm ich auf mindestens acht Netzbetreiber, bei denen das als Standard bereits gesetzt ist und auf drei bis vier Weitere, die es teilweise machen oder sich rantasten.

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  • Die größeren Netzbetreiber machen fast alle schon was mit XGS-PON. Wenn ich so durchzähle, komm ich auf mindestens acht Netzbetreiber, bei denen das als Standard bereits gesetzt ist und auf drei bis vier Weitere, die es teilweise machen oder sich rantasten.

    OK 👍 interessante Info, das war mir nicht bekannt. Wie lange denkst Du das es dauert bis es flächendeckend wird? 😁

  • Innerhalb Deutschlands nie. Innerhalb der schon ausgebauten PON-Netze? Keine Ahnung, so wie es bei VDSL gelaufen ist würde ich sagen, man aktiviert das Letzte Netz ein paar Monate, nachdem XGS-PON Hardware offiziell als obsolet erklärt und nicht mehr hergestellt wird. Hier haben sie 2024 noch VDSL ausgebaut.

  • OK 👍 interessante Info, das war mir nicht bekannt. Wie lange denkst Du das es dauert bis es flächendeckend wird? 😁

    Lange... das Punkt ist, wer in einer Gegend bereits GPON Bestandskunden hat wird sich zweimal ueberlegen wie er das mit XGSPON (oder einen anderen GPON Nachfolger) angeht.

    Nimm die DG die i.d.R. eigene ONTs stellt, ein GPON ONT bekommt ein ISP bereits fuer unter $10 (in entsprechenden Mengen) die XGSPON-ONTs sind mindestens doppelt so teuer (war der Stand Ende 2025 als ich mal nachgefragt hatte), d.h. die klamme DG wird wenig Interesse daran haben pro Kunde noch mal 20+ Euro zu investieren ohne dass das den Umsatz steigert.

    Nimm die Telekom, die den ONT ja, der Endgeraetefreitheit folgend, als Kundenproblem ansieht und daher keine direkten Hardware-Kosten fuer ONTs haette, aber auch die wird sich ueberlegen muessen ob sie ihre Kunden vor die Wahl stellen wollen einen neuen ONT kaufen zu muessen oder FTTH zu verlieren.

    Deshalb erwarte ich, dass in Bestandsgebieten XGSPON als zusaetzliche Option kommen wird und weil die Nachfrage nach Tarifen die XGSPON benoetigen wuerden eher mau, bis extrem mau ist (im Massenmarkt) ist so eine Ertuechtigung nicht wahnsinnig lukrativ und wird mMn. daher erst im Rahmen des normalen Hardwaretauschs kommen...

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  • Innerhalb Deutschlands nie. Innerhalb der schon ausgebauten PON-Netze? Keine Ahnung, so wie es bei VDSL gelaufen ist würde ich sagen, man aktiviert das Letzte Netz ein paar Monate, nachdem XGS-PON Hardware offiziell als obsolet erklärt und nicht mehr hergestellt wird. Hier haben sie 2024 noch VDSL ausgebaut.

    Weiß ich. Selber VDSL mit 33 Mbit/s drin. Das ist halt wie alles langsam

  • Wer auf die Gf-TA reinfällt, kauft entweder den schrottreifen Router 5530 mit technischer Basis vom Jahr 2016, eine teurere Box die kein XGS-PON unterstützt oder die 5690 XGS für richtig viel Geld, die kein 6 GHz WLAN hat und somit auch kein vollwertiges Gerät darstellt.

    Also eine Gf-TA ist schlicht geltendes Recht... damit ist das Thema eigentlich schon durch.

    Kann man dran haengen was man will, einen ONT-als-Einzelgeraet oder einen Router mit Faseranschluss je nach Wunsch. Und wenn man nicht heute schon nach 1 Gbps+++ giert duerfte man mit GPON auf Jahre hinaus gut bedient sein, und wer weiss was dann der heisse Scheiss ist und ob XGS dann noch einen Hund hinter dem Ofen hervorlockt. Wenn man hingegen heute schon weiss, dass man sobald es verfuegbar ist auf XGS umsteigen will (koste es was es wolle) der sollte das in seine GPON-Planung mit aufnehmen.

    Persoenlich finde ich die Anzeigen der Fritzboxen zur Segmentauslastung ganz pfiffig, aber den Rest von FritzOS etwas weniger (will da keinen Schatten werfen, bin froh, dass die anderen Teile meiner Familie inzwischen alle bei Fritzboxen mit ihren relativ haeufigen Updates gelandet sind, aber ich bin zu sehr Netzwerk-Snob um eine Fritzbox unter FriztOS zu betreiben ;))*


    *) Ich schraenke das so ein, weil ich eine 7520 unter OpenWrt als bridged DSL-Modem verwende, bzw. zwei davon im Wechselspiel, so dass ich bei OpenWrt Updates immer die gerade inaktive umflashe und die gerade aktive dann mit bekannt funktionierendem System zur Coldspare mache, das ist recht attraktiv und so koennte ich mir auf vorstellen eine Fiber-Fritze zu betreiben, aber dafuer muesste die einen Nur-Modem Modus anbieten und das tun die mMn. nicht mehr. Na ja, das sind Luxusprobleme, gerade wo der FTTH Ausbau bei mir noch gar nicht angekuendigt ist.

  • Wobei die Fritzbox-Módem nicht immer eine gute Figur machen.

    Aus der Erfahrung sage ich, dass ein Vigor 167 die erheblich bessere Wahl.

    Bevor ich eine Fritzbox dafür ummünze, dann lieber ein Draytek.

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  • Wobei die Fritzbox-Módem nicht immer eine gute Figur machen.

    Das VRX518 ist bei meiner (recht kurzen) Leitung (aus bestem Te@jalekommunikations-Kabel I-02YS(St)H 2x2x0,5 St VI Bd oder J-02YS(St)H 2x2x0,5 St VI Bd) extrem stabil. Anfangs hatten die OpenWrt Treiber ein Problem mit G.INP Fehler-Samples, aber seit Jan Hoffman das repariert hat bin ich hochzufrieden mit der Stabilitaet.

    Aus der Erfahrung sage ich, dass ein Vigor 167 die erheblich bessere Wahl.

    DAs bezweifle ich nicht, aber an meiner Leitung mit Vollsync waere auch der nicht spuerbar stabiler ;)

    Bevor ich eine Fritzbox dafür ummünze, dann lieber ein Draytek.

    Oh, die zweite 7520 habe ich fuer 10 Euro plus Porto auf Kleinanzeigen geschossen (die erste meine ich fuer etwa 30), fuer den Preis wird es schwer einen VDSL2-Draytek zu finden geschweige denn zwei fuer mein Aktiv-Coldspare mit bekannt funktionierender Firmware Konzept...

  • Nimm die Telekom, die den ONT ja, der Endgeraetefreitheit folgend, als Kundenproblem ansieht und daher keine direkten Hardware-Kosten fuer ONTs haette, aber auch die wird sich ueberlegen muessen ob sie ihre Kunden vor die Wahl stellen wollen einen neuen ONT kaufen zu muessen oder FTTH zu verlieren.

    Wie passt das hiermit zusammen?

  • Oh, das ist ein Kombo-Rollout* in einer der teuersten Staedte der Republik, da bleiben alle GPON Kunden auch nach dem Austausch bei GPON. Dann tritt aber das geschilderte Problem nicht auf, die GPON-Fritze ist vor wie nach der OLT-Ertuechtigung eine geeigneter Router fier due GPON Kunden.


    *) Linecards und Optiken unterstuetzen gleochzeitig GPON und XGSPON, die beide unterschieliche nicht-ueberlappende Frequenzbereiche ("Farben") verwenden, d.h. am selben PON Baum koennen XGS und GPON Kunden versorgt werden die jeweils einen passenden ONT brauchen. Fuer die ISP-Seite gibt es Optiken die gleichzeitig G und XGS koennen, fuer die ONT Seite ist das bisher entweder oder.

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  • Wie gesagt, da gibt es fuer Endkunden keinen Grund den ONT/Fiber-Router zu aendern... es sei denn man will hoehere Kapazitaet haben.

    Aber er kann/könnte danach auf 2GBit/s über XGSPON wechseln. Und später eben noch höher ...

    Muss er aber auch wollen, nur weil ein Segment zusaetzlich XGS bietet werden ja funktionierende nur-GPON Rputer nicht auf einmal obsolet, oder?

  • Hallo,

    ich hab nochmals eine Frage und würde gerne Eure Meinung hören. Da ich zu 90 % weiß das ich den FiberTwist erhalte mit ONT Oberteil, wollte ich fragen ob ich taktisch vorab bei Leonet anmelden soll, das ich das nicht möchte sondern das passive Oberteil, da ich gern eine eigene FritzBox Fiber installieren möchte. Oder ich einfach machen lassen soll und das FiberTwist Oberteil selber austausche und dann im Nachhinein zu Leonet gehe und sage, hey, ich möchte meine eigene FritzBox verwenden.

    Aus diversen Foren weiß ich, das Leonet sich rausreden wird usw. Ich hab da dann auch kein Problem über die Bundesnetzagentur usw. Gehen. Aber ich möchte halt vorbereitet sein, da bisher jetzt nur das Leerrohr drin liegt aber noch kein HÜP und auch kein ONT.

    Danke für Eure Hilfe im Voraus.

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  • Mein Tipp: sprich mit den Technikern (meine waren Spanier), die dir den Anschluss legen. Sie sind sehr bemüht. Meine haben den ONT direkt neben meiner Fritz!Box montiert, damit ich nach der Freischaltung, nur noch „umklemmen“ brauchte!

  • lwl_neuling Das TKG verpflichtet den Netzbetreiber dir einen passiven Netzabschluss zur Verfügung zu stellen. Unabhängig davon, ob Du den Provider-ONT nutzt oder ein anderes aktives Endgerät. Der passive Netzabschluss befindet sich, bildlich gesprochen, vor dem ONT/Gf-Router. So weit zur Gesetzeslage, die auch die BNetzA bestätigt. Die Verbraucherzentrale NRW strengt gerade ein Verfahren gegen Vodafone diesbezüglich an, da Vodafone sich immer wieder weigert diesen passiven Netzabschluss zur Verfügung zu stellen. Dies ist die Gesetzeslage.

    Dennoch empfehle ich immer zunächst einmal den Provider-ONT in Betrieb zu nehmen, da gerade in der Anfangszeit des Netzausbaus immer wieder Störungen auftreten können. Da ist es einfacher, wenn man die Providerhardware nutzt. Nach wenigen Wochen des stabilen Betriebes kann man vom Provider die Provisionierung des kundeneigenen Endgerätes verlangen. Dafür notwendige Zugangsdaten hat er zur Verfügung zu stellen.
    Wenn es jedoch ein Bestandsnetz ist, spricht nichts dagegen gleich bei Beauftragung hinzuweisen, dass man beabsichtigt ein kundeneigenes Endgerät nach § 73 Telekommunikationsgesetz (TKG) anstatt des Provider-ONTs ab Beginn des Leistungszeitraumes zu nutzen. Die Zugangsdaten seien dir mitzuteilen und die technischen Voraussetzungen für den Betrieb providerseitig zu schaffen.