Geschwindigkeitsprobleme

  • Bleiben wir sachlich: 90% der Anrufe beim Service

    Etwa 97.53% aller in Internetforen angefuehrten Statistiken beruhen auf Bauchgefuehl/sind erfunden; so auch diese... Ist das wirklich zu viel erhofft, dass man Faktenaussagen und Meinungen formal explizit als solche erkennbar formuliert?

  • Da ich ja angeblich beim Service der DG arbeite, muss ich das ja wissen.

    Auch wenn deine Aussage vielleicht sogar stimmen mag, reden wir hier nicht über eben diese 90%. Die Leute die hier nach Hilfe fragen sind IMHO ein Bruchteil der verbliebenen 10%, bei denen eben nicht nur ein Stecker falsch steckte.

    Ja, das mag sein. Aber jetzt tu nicht so, als ob wir nicht da auch genügend Fälle gefunden haben, sei es in der Routerkonfiguration oder im Heimnetz. Und selbst wenn für die finale Lösung der Provider ran musste, gab es oft genug Workarounds, die die Situation erträglich machten. Man musste sie halt nur finden. Man kann doch zumindest das Optimum herausholen, schon bevor der Provider handeln kann.

    Das kritisiere ich ja immer so an diesem Forum. Viel zu schnell wird aufgegeben, dem Provider der schwarze Peter zugeschoben, und der Hifesuchende bleibt im Regen stehen. Das einzige, was man ihm noch mit auf den Weg gibt, ist der Rat, die BNetzA oder Anwälte aufzusuchen. Was dabei herauskommt, hat man ja gerade erst wieder gesehen: ABSOLUT NICHTS.

    Was hat er denn zu verlieren, wenn er versucht, das Problem einzugrenzen? Was? Sag es mir. WAS UM HIMMELS WILLEN IST SCHLIMM DARAN, ES ZUMINDEST ZU VERSUCHEN? Schlimmer kann es nicht werden, das Schlimmste ist, dass der Kunde am Ende eben doch auf den Provider vertrauen muss. Aber nein, sobald man jemanden nur auffordert, eine belastbare Messung zu machen, springt jemand aus dem Busch, und trommelt in die andere Richtung.

    Wenn es aber versucht wurde, wurde oft etwas gefunden, was die Situation zumindest verbesserte. Aber dafür muss man eben schauen, analysieren, eingrenzen.

  • Der OP hat seine Möglichkeiten ausgeschöpft. Das hat er doch klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. Meinen Vorschlag, ein Live-System zu starten, kann er nicht umsetzen.

    Ein Techniker kam mit seinem Gerät zum gleichen Fehlerbild.

    Klar kann das immer auch noch ein wenig kompetenter Techniker gewesen sein.

    Aber damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Problem durch das Kundennetz verursacht wird, schon ziemlich gegen Null.

    Leitung, ONT und sogar Router werden komplett vom Provider gestellt. Da liegt der Ball schon sehr weit im Feld des Providers.

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  • Viel zu schnell wird aufgegeben, dem Provider der schwarze Peter zugeschoben, und der Hifesuchende bleibt im Regen stehen

    Das ist halt leider deine Sicht aus deiner Bubble.

    Die Standards werden hier fast immer vorgeschlagen. Und wenn sich da nichts ergibt, bleibt auf Kundenseite oft nicht viel übrig.

  • Der OP hat seine Möglichkeiten ausgeschöpft.

    Nein, hat er eben nicht. Eine Messung mit einem ordentlichen Notebook direkt am Modem steht aus. Nachdem eine Konsole dort einen erheblichen Geschwindigkeitszuwachs erreicht hat, ist es definitiv angesagt, sich das genauer anzusehen und belastbar zu messen. Oder kannst du mir die Netzwerkkonfiguration und TCP Parameter seiner Konsole nennen? Nein? Dann empfehle ich dir den Dieter Nuhr.

    Wie erklärst du es ihm, wenn sich nun nach einer endlosen Störungshotline Nummer herausstellt, dass der Anschluss die ganze Zeit die volle Leistung brachte? WIE? Antwort: Gar nicht. Weil wenn sowas passiert, sind immer alle ganz schnell verschwunden aus den Threads. Und wir hatten es mehr als einmal.

    Die Standards werden hier fast immer vorgeschlagen.

    Ja, wenn ich mich einmische. Sonst wird nur die BNetzA oder ein Anwalt empfohlen.

  • wenn ich mich einmische

    Das ist Mumpitz, dürfte das dahinter liegende Problem ganz gut erfassen. Eine frei drehende Fantasie auf deiner Seite.

    Alleine dieser Thread widerlegt dich.

    Und damit verabschiede ich mich aus deiner Fantasiewelt.

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  • Sonst wird nur die BNetzA oder ein Anwalt empfohlen.

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    Na ja, erscheint hier angebracht... die DG vermietet einen Router und ist damit verantwortlich, dass auf der Kundenseite des Routers auch die vertragliche Rate ankommt. Das ist laut OP nicht der Fall, weder bei eigenen Messungen, noch bei Messungen vom Techniker. Und dann scheint die DG ihn zu ghosten... Ein klarer Fall den Regulierer oder den Verbraucherschutz auf den Plan zu rufen... Du kannst sicher sein, sollte der OP seine Vertragsverpflichtungen nicht erfuellen wird die DG das auch schnell eskalieren...

    Das mag vielleicht nicht der schnellste Weg zur Problemloesung sein, aber es ist unklar wie viel weitere eigene Messungen die Sache beschleunigen wuerden, da die DG anscheinend die Kommunikation eingestellt hat.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (16. Mai 2026 um 12:40)

  • Umso wichtiger, dass er seine Möglichkeiten ausschöpft. Was bei euren BNetzA Empfehlungen herauskommt, haben wir ja gerade erst gesehen: Einige Wochen verlorener Zeit und die vollständige Abschaltung eines Internetanschlusses, der vor Einschalten der BNetzA wenigstens noch lief.

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  • Unklar, laut 1. Post ghostet die DG ihn, wer meinst wird da auf irgendwelche Informationen reagieren? So wie ich das sehe sind die Optionen:

    1) nichts tun und still weiterleiden

    2) als fleissiges Bienlein Messungen machen, die sich niemand ansieht

    3) Die wenigen Mittel und Wege nutzen die bleiben um den saeumigen Vertragspartner zur Raison zu bringen, ach was sage ich, um auch nur die Kommunikation wieder zu starten.


    Ach ja, sebisapiens83 versuch noch mal einen Computer fuer 1 Woche zu organisieren und fuehre eine Messkampagne mit der Desktop App von breitbandmessung.de durch. Bestaetigt die Minderleistung kannst Du ausserordentliche Kuendigung oder Minderung bewirken und die BNetzA um Hilfe bitten. Ohne so einen Nachweis wird die BNetzA eine Beschwerde vermutlich mit der Bitte beantworten eine solche Kampagne durchzufuehren.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (16. Mai 2026 um 12:06)

  • Ich möchte das eigentliche Thema wieder aufgreifen:

    auf jeden fall wird mir jetzt der router gegen eine fritzbox getauscht (ging tatsächlich total unklompliziert)

    finde es aber ziemlich einfach, den fehler bei mir zu suchen.

    ...

    mal sehen wie es mit der fritzbox läuft.

    ich werde berichten

    Da bin ich wirklich auf das Ergebnis gespannt. Welches Modell von AVM/FRITZ! wird dir als Mietrouter bereitgestellt?

    Sind mit dem Tausch die Probleme behoben, spricht vieles für die mangelnde Reife des DG Routers (von Sagemcom im Auftrag gefertigt) dafür ist freilich nicht der Kunde verantwortlich. Zumal der Kunde bei Problemen auf die Gesamtverantwortung von DG für HÜP/Gf-TA/ONT/Router vertraut.

    Welchen Grund sollte es sonst geben aktive Komponenten von seinem Provider zu mieten, wenn nicht die die schnelle Lösung bei auftretenden Schwierigkeiten im Vordergrund steht?

    In den (aktuellen) AGB wird der Eindruck erweckt, dass man mit Verwendung der Mietgeräte auf der sicheren Seite ist:

    Zitat

    5.9

    Eine vertragsgemäße Leistung kann seitens des Unternehmens nur erbracht werden, wenn der Kunde kompatible Endgeräte im Sinne von Ziffer 6.6 dieser AGB verwendet. Bei anderen Einrichtungen oder durch den Kunden oder Dritte technisch veränderter Hard- oder Software erlischt die entsprechende Leistungsbeschreibung und Gewährleistung. Dieses liegt einzig im Risiko des Kunden.

    Wie bereits in #33 erwähnt, der Kunde hat das getan, was ihm möglich war/ist. Alles andere ist darüber hinausgehendes Troubleshooting und wir wissen auch welchen Erfolg technisch sehr detaillierte Problembeschreibungen (z.B. IPv6 in neuen Netzen) bei dem Kundensupport hervorgebracht haben.

    Nachtrag:

    Sollte mit der Mietfritze das Ergebnis nicht innerhalb des in der Leistungsbeschreibung zugesichertem Wertebereich liegen, dann bleibt leider nichts anderes übrig als den von pufferueberlauf beschriebenen Weg einer Messekampagne, evtl. gefolgt von einer Beschwerde bei der BNetzA, zu gehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von HubeBube (16. Mai 2026 um 12:11)

  • Sollte mit der Mietfritze das Ergebnis nicht innerhalb des in der Leistungsbeschreibung zugesichertem Wertebereich liegen, dann bleibt leider nichts anderes übrig als den von pufferueberlauf beschriebenen Weg einer Messekampagne, evtl. gefolgt von einer Beschwerde bei der BNetzA, zu gehen.

    das werd ich dann wohl auch machen 🤷🏼

    leider.

    aber ich werd hier sofort berichten, sobald die fritzbox (weis garnicht welche ich bekomme) angeschlossen ist 😅✌🏻

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  • Aktuell liefert DG die FRITZ!Box 7690 zum Anschluss an den ONT aus. Die Monatsmiete beträgt 6,99€ anstatt den 4,99€ für das Sagemcom Gerät (DG WLAN Plus Router).

  • also, danke erstmal für die vielen ratschläge.

    fritzbox ist angeschlossen und es hat sich die downloadgeschwindigkeit zumindest mal verdoppelt 😅

    und da ich eh nach dem ersten vertragsjahr, aufgrund der kosten, die geschwindigkeit auf 300mbit reduzieren werde, belasse ich das jetzt dabei.