Westconnect Netz Aktivierungsgebühr

  • Hallo,

    bei uns hat Westconnect das Netz aufgebaut und im Dezember 25 aktiviert. Im Haus liegt der ONT und das Modem. Ich habe aber keinen Tarif bei EON gebucht, sonder nur den Hausanschluss (Eigenheim) beauftragt, der war kostenlos.
    Jetzt habe ich einen Flyer bekommen, das EON noch bis 28.02.26 keine Aktivierungsgebühr nimmt 398€, danach wird eine Aktivierungsgebühr fällig.

    Ich weiss das 1&1 und Maingau , im Rahmen von Open-Connect hier auch Glasfaser anbieten. Da die günstiger sind habe ich dort mehrfach angefragt und versucht rauszufinden ob diese Aktivierungsgebühr dann trotzdem an Westconnect bezahlen muss, wenn ich nicht bei EON einen Vertrag abschließe. Keiner der von denen war in der Lage es mir kompetent zu beantworten. 1&1 schreibt, da der Ausbau abgeschlossen ist, können wir die Kosten nicht übernehmen. Und Maingau schreibt, ich könnte 14 Tage widersprechen ...
    Ich habe eigentlich keine Lust dann bei Buchung von 1&1 oder Maingau dann eine Gebühr von 398€ noch an Westconnect abzurdrücken.


    Die KI schreibt das.. - Habt ihr da Erfahrung, schon komisch das mir beide Anbieter auf mehrfache schritliche Anfrage da nicht anworten wollten oder konnten.

    Warum entfällt die Gebühr bei 1&1?

    Der Entfall der spezifischen Westconnect-Gebühr für 1&1-Kunden liegt im Wholesale-Modell begründet:

    • Wholesale-Einkauf: 1&1 agiert als „Wholesale-Partner“. Das bedeutet, 1&1 mietet die Leitung von Westconnect zu einem festen Einkaufspreis an. Die Kosten für die technische Bereitstellung im Netz sind in diesem Vorleistungspreis zwischen den Firmen bereits verrechnet.
    • Eigene Kalkulation: Da 1&1 den Endkundenvertrag hält, kalkuliert 1&1 die Einmalgebühren nach dem eigenen Standardmodell. Da 1&1 bundesweit einheitliche Bereitstellungspreise (meist 49,95 €) anstrebt, wird die hohe Aktivierungsgebühr des Netzerrichters nicht an Sie durchgereicht.
    • Vermarktungsstrategie: Westconnect nutzt die 398,65 € bei Eigenverträgen (E.ON Highspeed) primär als Hebel, um Kunden zum frühen Abschluss während der kostenlosen Bauphase zu bewegen. 1&1 hingegen hat ein Interesse daran, auch später Kunden zu gewinnen, und subventioniert die Aktivierung oft über die Mindestvertragslaufzeit.
  • Vielleicht findest du noch einen weiteren Kniff, dir das Leben schwer zu machen.

    Wieso nimmst du das als einmalige Investition hin und nach zwei Jahren sieht die Welt schon wieder anders aus?

  • Vielleicht findest du noch einen weiteren Kniff, dir das Leben schwer zu machen.

    Wieso nimmst du das als einmalige Investition hin und nach zwei Jahren sieht die Welt schon wieder anders aus?

    Weil mir die Drückermethoden an der Haustür von EON nicht wirklich symphatisch waren und ich vom 1&1 Support gutes gehört habe.

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  • Soweit mir bekannt ist nimmt Westconnect diese Gebühr immer dann wenn nicht beim Ausbau direkt oder zeitnah nach dem Ausbau, ein Tarif von EON geordert wird. In der Vergangenheit wurde diese Gebühr auch an Anbieter wie 1u1 weitergereicht, die wiederum die Gebühr an die Kunden durchreichen. Ob das aktuell noch der Fall ist kann ich aber nicht sagen, ich könnte kostenfrei wechseln weil meine 24 Monate bei eon vorbei sind.

    Ein Wechsel kommt für mich aber nicht in Frage, da die Bandbreiten von 1u1 für mich nicht passen. Es fehlt gewaltig an Upload.

    Mfg Sandalenmacher

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  • In der Vergangenheit wurde diese Gebühr auch an Anbieter wie 1u1 weitergereicht, die wiederum die Gebühr an die Kunden durchreichen.

    Heißt das, du kennst den konkreten Fall, wo die Gebühr angefallen ist und dem 1&1-Kunden tatsächlich in Rechnung gestellt wurde? Kann man den Bericht irgendwo nachlesen? Die Theorie kennen wir ja.

  • Im Bekanntenkreis hatte ich vor Jahren solch einen Fall. Er ist dann zu eon um die Gebühr nicht zahlen zu müssen. Aber das ist wie gesagt schon einige Jahre her.

    Ich meine mich erinnern zu können das es hier im Forum bereits mehrere Diskussionen zu dieser Gebühr gegeben hat und Mitglieder davon betroffen waren.

    Mfg Sandalenmacher

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  • Im Bekanntenkreis hatte ich vor Jahren solch einen Fall. Er ist dann zu eon um die Gebühr nicht zahlen zu müssen. Aber das ist wie gesagt schon einige Jahre her.

    Ich meine mich erinnern zu können das es hier im Forum bereits mehrere Diskussionen zu dieser Gebühr gegeben hat und Mitglieder davon betroffen waren.

    Wenn das so ist, müsste diese Aktivierungsgebühr dann aber auch eindeutig in den Vertragsunterlagen bzw. den AGB von 1&1 aufgeführt sein.

  • Wenn das so ist, müsste diese Aktivierungsgebühr dann aber auch eindeutig in den Vertragsunterlagen bzw. den AGB von 1&1 aufgeführt sein.

    Ich gehe davon aus das die AGB einen Passus enthalten, der es 1u1 gestattet Kosten vom Netzbetreiber an den Kunden durchzureichen. Die Aktivierungsgebühr wird dort wahrscheinlich nicht explizit erwähnt werden.

    Mfg Sandalenmacher

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  • Dann gibts wohl nur zwei Möglichkeiten.

    1. zu eon gehen und ganz sicher die 398€ nicht zahlen oder

    2. pokern und hoffen das 1u1 die Gebühr nicht verlangt.

    Ich habe mich für Punkt 2. entschieden und ich habe auch nichts in den AGB gefunden bzgl. einer Aktiverungsgebühr,mein Vertragspartner ist 1&1 und bisher hatte ich bei 1&1 keinerlei Überraschungen…..:/

  • Hier mal eine Darstellung:

    E.ON hat einen Anschluss für 0 € in das Haus gelegt und einige Kosten, die die 398€ bei weitem überschreiten, selbst getragen.

    Jetzt sucht man hier einen Weg, diese Kosten nicht tragen zu wollen, was nach meiner Meinung sehr fraglich ist.

    Wieso hat man damals, als der Anschluss beim Bau gelegt wurde, keinen Vertrag geschlossen, denn diese 389€ vielen damals dann nicht an.

    Es ist nach meiner Meinung nun legitim, diese Kosten teilweise zu übernehmen, denn nochmal, 398€ sind noch nicht mal ein Viertel der wahren Kosten.

    Just my 50cent

    LG

  • Das war aber nicht die Frage. Die Kosten mögen anfallen und je nachdem, ob die weitergereicht werden oder nicht, entscheidet man sich für den einen oder anderen Provider. Eine rein wirtschaftliche Entscheidung.

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  • 1&1 weiß das sicher, da es vertraglich genauestens festgehalten ist. Du hast nur keine Möglichkeit, mit einer Person Kontakt aufzunehmen, welche diese Information hat und weitergeben kann.

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  • Das war aber nicht die Frage. Die Kosten mögen anfallen und je nachdem, ob die weitergereicht werden oder nicht, entscheidet man sich für den einen oder anderen Provider. Eine rein wirtschaftliche Entscheidung.

    Nur finde ich, dass es schon dicht am Betrügerischen ist, wenn ich für eine Dienstleistung "Hausanschluss" nicht bezahlen will, insbesondere weil die Rechnungslegung ja deutlich geringer ist als die tatsächlichen Kosten.
    Das wird dazu führen, dass noch weniger Firmen bankrottgehen und die Umstellung auf Gf noch träger wird.
    Ich kann nur hoffen, dass diese Vorleistung durchgereicht wird. Geiz ist so gar nicht Geil.

    PS: Ein Telekom-Kupferanschluss kostet auch 680 €, es geht dabei nur um die Erstellungskosten. Wenn du dort VDSL einkaufst, erlassen sie dir auch 300–400 €.

  • Nur finde ich, dass es schon dicht am Betrügerischen ist, wenn ich für eine Dienstleistung "Hausanschluss" nicht bezahlen will, insbesondere weil die Rechnungslegung ja deutlich geringer ist als die tatsächlichen Kosten.
    Das wird dazu führen, dass noch weniger Firmen bankrottgehen und die Umstellung auf Gf noch träger wird.
    Ich kann nur hoffen, dass diese Vorleistung durchgereicht wird. Geiz ist so gar nicht Geil.

    PS: Ein Telekom-Kupferanschluss kostet auch 680 €, es geht dabei nur um die Erstellungskosten. Wenn du dort VDSL einkaufst, erlassen sie dir auch 300–400 €.

    Der Hausanschluss war kostenfrei gelegt worden bei uns durch Westconnect, das hat nix mit dem Hausanschluss zu tun. Die Aktivierungsgebühr wird bei Westconnect fällig, wenn man einen Tarif bucht, nachdem das Gebiet erschlossen wurde.