ungewöhnliche Anschlusssituation

  • Danke für eure Antworten!!

    ISDN benötige ich nicht mehr unbedingt. Mir ist nur wichtig, dass ich mindestens das achnurgebundene Telefon noch nutzen kann. Das steht aber leider einem anderen Raum und Stockwerk, sodass der direkte Anschluss an die FB nicht möglich ist und ich deshalb gerne die bestehende Hausverkabelung nutzen würde.

    Aber das ist mir zu kompliziert und aufwendig. Da bleibe ich lieber bei meinem DSL Anschluss. Der Aufwand ist es mir nicht wert.

  • Sandie69 Beachte jedoch bitte, dass dich kein Provider an das Glasfasernetz anschließen muss, schon gar nicht kostenlos wie es sicherlich aktuell bei dir der Fall ist.

    Selbst wenn Du bei DSL aktuell noch bleiben möchtest, kann es eine gute Idee sein, einen Glasfaseranschluss mit dem günstigsten Tarif für zwei Jahre zu buchen und diesen rechtzeitig zu kündigen. Der Gf-Anschluss liegt dann für zukünftige Nutzung schon mal bereit.

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  • Es ist nicht kompliziert oder aufwendig.

    So sehen so aber wohl einige......

    Beachte jedoch bitte, dass dich kein Provider an das Glasfasernetz anschließen muss, schon gar nicht kostenlos wie es sicherlich aktuell bei dir der Fall ist.

    Selbst wenn Du bei DSL aktuell noch bleiben möchtest, kann es eine gute Idee sein, einen Glasfaseranschluss mit dem günstigsten Tarif für zwei Jahre zu buchen und diesen rechtzeitig zu kündigen. Der Gf-Anschluss liegt dann für zukünftige Nutzung schon mal bereit.

    Das Glasfaser liegt eh im Haus, ob ich jetzt schon nutze, oder nicht. Aktuell werden wir nur von den beiden Providern, die es vermarkten, mit Angeboten geködert. Deshalb hätte ich es gerne probiert. Aber wenn ich da extra einen Techniker brauche und Wände und Decken aufklopfen muss, dann lasse ich es lieber.

    Einmal editiert, zuletzt von Sandie69 (26. Oktober 2025 um 01:42)

  • Die Errichtung eines Leitungsweges bedeutet natürlich nicht nur die Unterputzverlegung. Kabelkanäle sind Aufputz zu verlegen und es gibt da beispielsweise von OBO Eckverbinder und vieles mehr. Lediglich von der Toom, Hagebau, Hornbach "Baumarktqualität" würde ich Abstand nehmen.

    So werden beispielsweise auch die Inhouseleitungswege in Mehrfamilienhäusern nachträglich, meist kostenlos durch Gf-Provider, errichtet. Aufgrund der strengeren Brandschutzvorschriften mit Kabelkanälen aus Stahlblech.

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  • Deine Fritzbox 7590 kann eigentlich nur das ältere Modell sein, dass noch eine ISDN- (S0-)Buchse) hat. Neuere Modelle haben keine mehr und in der Regel auch nur ein oder zwei Anschlüsse für Analogetelefone. Hier kann man nur jeweils ein Telefon "schnurgebunden" anschliessen.

    Alle 7590 haben einen S0-Port. Du verwechselst das mit der 7590 AX, wo die Exemplare mit S0 Exoten sind, weil die v2 relativ früh erschienen ist.

    ISDN-Anschlüsse haben auch keine TAE-Buchsen, sondern modulare Western Steckdosen RJ45. Diese sind in einer Linienstruktur verbunden und am Ende mit einem Abschlusswiderstand versehen.

    Das ist hier Home-Bereich, da tippe ich eher auf einen früheren ISDN-Basisanschluss mit mehreren analogen Nebenstellen an der Eumex. Das würde auch die TAE-Dosen erklären.

    Wenn Du Deine bisherige ältere Fritzbox 7590 der ersten Generation mal austauschen musst/möchtest, dann ist sowieso Schluss mit ISDN

    Jo, ist aber unabhängig von VDSL oder Glasfaser.

    Dann musst Du die S0-Buchse wieder zur ISDN Telefonanlage führen (geht nicht über TAE !)

    Das wird zur Zeit so gelöst sein, weil ISDN in DE vor fast drei Jahren abgeschaltet worden ist. Wenn die Telefonanlage zur Zeit funktioniert, dann ist es 100 % schon korrekt verkabelt und wird auch über Glasfaser weiterhin so funktionieren.

    Jedoch, der Punkt mit der 7590 ist richtig und wichtig: Du bekommst kein aktuelles Modell mehr mit S0-Anschluss - insofern dürfte die Telefonanlage spätestens rausfliegen, wenn die 7590 aufgibt.

  • Mir ist nur wichtig, dass ich mindestens das achnurgebundene Telefon noch nutzen kann. Das steht aber leider einem anderen Raum und Stockwerk, sodass der direkte Anschluss an die FB nicht möglich ist und ich deshalb gerne die bestehende Hausverkabelung nutzen würde.

    Gib mal bitte das Modell des Telefons durch. Wenn es ein analoges ist, dann kann man es klassisch a/b-verdrahtet auch direkt mit der Fritzbox verbinden.

    Aber das ist mir zu kompliziert und aufwendig. Da bleibe ich lieber bei meinem DSL Anschluss. Der Aufwand ist es mir nicht wert.

    Damit hast du dasselbe Problem wenn die Fritzbox kaputt geht. Nicht die Anschlussart ist hier relevant sondern dass alles von der 7590 abhängt.

  • Mir ist nur wichtig, dass ich mindestens das achnurgebundene Telefon noch nutzen kann.

    Ist aber auch nur unnötiges Festhalten an alter Technik. Einen technischen Grund dafür kann es nicht geben. Dein analoges Telefon wird z.b. bei Stromausfall auch nicht mehr funktionieren.
    Manchmal kann es helfen, mal 3 Schritte zurück zu treten und sich alles nochmal neutral anzuschauen. Woher ich das weiß…..na dreimal darfst du raten. ;) Und ich ich hatte in mehreren Technischen Gewerken dieses Aha-Erlebnis.

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  • Gib mal bitte das Modell des Telefons durch. Wenn es ein analoges ist, dann kann man es klassisch a/b-verdrahtet auch direkt mit der Fritzbox verbinden.

    Ich hatte bereits erwähnt, dass ein direkter Anschluss aufgrund des Standortes nicht möglich ist. Ich habe 2 dieser schnurgebundenen Telefone (1x Siemens Gigaset Desk und ein T-concept 414) Das eine, das in der Nähe des Routers steht, ist direkt damit verbunden. Das funktioniert. Aber das andere ist zu weit weg.

  • Einen technischen Grund dafür kann es nicht geben. Dein analoges Telefon wird z.b. bei Stromausfall auch nicht mehr funktionieren.

    Es funktioniert aber, wenn am Mobilteil die Akkus leer oder kaputt sind, oder wenn das Mobilteil noch an der alten kaputten Fritzbox angelernt ist usw.

    Abheben - Freizeichen - wählen. So ein bisschen kann ich es nachvollziehen.

  • Ich hatte bereits erwähnt, dass ein direkter Anschluss aufgrund des Standortes nicht möglich ist. Ich habe 2 dieser schnurgebundenen Telefone (1x Siemens Gigaset Desk und ein T-concept 414) Das eine, das in der Nähe des Routers steht, ist direkt damit verbunden. Das funktioniert. Aber das andere ist zu weit weg.

    "Direkter Anschluss" war rein technisch gemeint, d. h. ohne dass die Telefonanlage dazwischenhängt - aber über das bestehende Kabel in der Wand.

    Und ja: Beide genannten Telefone gehen rein analog raus und können damit auch ohne die Nebenstellenanlage an die Fritzbox angeschlossen werden. Auch über die bestehenden Kabel im Gebäude.
    Egal ob VDSL oder FTTH, es ist immer VoIP.
    Die Telefonkabel müssen aber für die Fritzbox auf TAE oder RJ11 (Pin 2 + 3) adaptiert werden. Kannst ja bei Gelegenheit mal ein Foto der Fritzbox und der Anschlüsse in dem Raum hochladen, aber Umsetzen muss es dann ja auch jemand.

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  • es funktioniert natürlich nicht bei Stromausfall.

    Das dürfte mittlerweile jedem klar sein. Seit wann wurden kabelgebundene Telefone eigentlich darauf degradiert?

    Firmen und Behörden setzen sie wegen ihrer Robustheit, Einfachheit und Wartungsfreundlichkeit ein. Und da kann man auch zuhause von profitieren.

    Wer "bei Stromausfall" telefonieren will, der hofft eben auf sein Handy. Oder hängt die Fritzbox an ne USV. Denn, Überraschung: DSL und auch Glasfaser (es gibt Berichte von FTTH-Anschlüssen in den USA, die bei tagelangem Stromausfall durch Hochwasser noch aktiv waren) können oft noch funktionieren, wenn die Häuser keinen Strom mehr haben.

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  • brauchst du ja nicht.

    Dann ist es ja so, wie ich es erhoffe.

    ohne Anschluss?

    Da stimmt doch etwas nicht.

    Doch! Westconnect legt im Auftrag von Eon bei jedem der es will, das GF bis ins Haus, inkl. Modem. Alles kostenlos und ohne Zwang einen Vertrag abzuschließen. So ist das zumindest in unserer Stadt.

    weil deine Situationsbeschreibung sehr lückenhaft war/ist.

    Wie soll ich es besser beschreiben, oder zeichnen? Die Verkabelung ist Standard, wie in wohl allen Häusern die Anfang der 2000 er Jahre gebaut wurden. Nur meine Anschluss-Situation ist anders, mit DSL vom Nachbarhaus und Glasfaser direkt im Haus.

    Die Errichtung eines Leitungsweges bedeutet natürlich nicht nur die Unterputzverlegung. Kabelkanäle sind Aufputz zu verlegen und es gibt da

    Klar geht das auch Aufputz, aber durch die Decke müsste man doch und eine TAE Dose, an der das Schnurtelefon hängt, liegt im Boden..... Das wäre mir zu viel Aufwand neu zu verkabeln.

    Alle 7590 haben einen S0-Port.

    Meine Fritzbox ist erst 3 Jahre alt. Sie dürfte länger halten, als die Eumex, die schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat. Wenn die kaputt ist, ist natürlich Schluss mit ISDN. Ist auch nicht schlimm, weil ich sie früher nur genutzt habe, um zwischen den Stockwerken zu telefonieren. Sie hängt hauptsächlich noch dazwischen, weil ich nicht weiß, wie ich sonst die verschiedenen Räume ansteuern kann.

    Ist aber auch nur unnötiges Festhalten an alter Technik

    Nein, ist es nicht! Es hat praktische Gründe. Ich habe meistens nasse Hände, wenn ich ans Telefon gehe. Da ist es mir lieber, ich habe nur einen geschlossenen Hörer. Ich habe mir dabei schon Mobilteile zerstört, weil sie mir entweder aus der Hand gerutscht sind, oder Wasser eingedrungen ist.

    Es funktioniert aber, wenn am Mobilteil die Akkus leer oder kaputt sind, oder wenn das Mobilteil noch an der alten kaputten Fritzbox angelernt ist usw.

    Abheben - Freizeichen - wählen. So ein bisschen kann ich es nachvollziehen.

    👍

    "Direkter Anschluss" war rein technisch gemeint, d. h. ohne dass die Telefonanlage dazwischenhängt - aber über das bestehende Kabel in der Wand.

    Und ja: Beide genannten Telefone gehen rein analog raus und können damit auch ohne die Nebenstellenanlage an die Fritzbox angeschlossen werden. Auch über die bestehenden Kabel im Gebäude.
    Egal ob VDSL oder FTTH, es ist immer VoIP.

    Hört sich doch gut an.

    Die Telefonkabel müssen aber für die Fritzbox auf TAE oder RJ11 (Pin 2 + 3) adaptiert werden. Kannst ja bei Gelegenheit mal ein Foto der Fritzbox und der Anschlüsse in dem Raum hochladen, aber Umsetzen muss es dann ja auch jemand.

    Damit bin ich natürlich überfordert. Aber ich mache mal ein Foto, wenn es hell ist.

    Firmen und Behörden setzen sie wegen ihrer Robustheit, Einfachheit und Wartungsfreundlichkeit ein. Und da kann man auch zuhause von profitieren.

    👍

  • Es funktioniert aber, wenn am Mobilteil die Akkus leer oder kaputt sind, oder wenn das Mobilteil noch an der alten kaputten Fritzbox angelernt ist usw.

    Abheben - Freizeichen - wählen. So ein bisschen kann ich es nachvollziehen.

    Äh…nein! Ohne Strom kein Router, ohne Router keine Telefonie….

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  • Die Verkabelung ist Standard, wie in wohl allen Häusern die Anfang der 2000 er Jahre gebaut

    Aber wahrscheinlich nicht in Leerrohren? Obwohl diese zu dem Zeitpunkt schon bekannt waren ... Meine elektrische Anlage wurde in 1999 komplett erneuert. Und zwar mit Leerrohren.