Heise.de: Gericht verbietet Werbung von 1&1

  • "Glasfaser-DSL": Gericht verbietet Werbung von 1&1

    Nach einer Klage der Verbraucherzentrale muss der Internetanbieter 1&1 die Werbung für seine Glasfaser-Anschlüsse ändern.
    Das Landgericht Koblenz gibt der Unterlassungsklage des Verbraucherzentrale-Bundesverbands gegen 1&1 wegen Irreführung statt. Der Internetanbieter hat im Verfügbarkeitstest auf seiner Webseite die Verfügbarkeit von Glasfaser positiv dargestellt, selbst wenn tatsächlich nur DSL-Anschlüsse über Kupferleitungen verfügbar waren.

    Das Angebot des Internetanbieters suggerierte, dass bei einem positiven Check-Ergebnis ein vollwertiger Glasfaseranschluss an der Adresse vorhanden sei, so die Verbraucherzentrale. Zugleich werde "der Eindruck erweckt, dass bei den angebotenen Tarifen die Glasfaserkabel direkt bis zum Gebäude oder in die Wohnung reichen würden". "Tatsächlich bezögen sich die Verfügbarkeitsprüfung und das Tarifangebot auf einen 'Vectoring-Anschluss' (FTTC – Fiber to the Curb), bei dem Glasfaserkabel lediglich bis zum Verteilerkasten verlegt sind und der letzte Abschnitt bis ins Gebäude über Kupferkabel erfolgt".

    "Glasfaser-DSL": Gericht verbietet Werbung von 1&1
    Nach einer Klage der Verbraucherzentrale muss der Internetanbieter 1&1 die Werbung für seine Glasfaser-Anschlüsse ändern.
    www.heise.de
  • hetti72 20. Oktober 2025 um 13:21

    Hat den Titel des Themas von „Heise.de: "Glasfaser-DSL": Gericht verbietet Werbung von 1&1“ zu „Heise.de: Gericht verbietet Werbung von 1&1“ geändert.
  • Lustig. Schon der geförderte FTTC-Ausbau damals bei uns, der zur Buchbarkeit von 100 Mbit/s VDSL geführt hat, wurde immer nur Glasfaser-Ausbau genannt. Daran hat sich außer mir damals niemand gestört :lol:

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  • Bei der Gelegenheit gleich noch Vodafone abmahnen.

    "Die Technologie mit Glasfaser-Koaxialkabeln ist sehr zuverlässig."

    Ich habe ja auch keinen Glasfaser-5G-Anschluss.

  • Moin,

    im (geschlossenen) 1&1 Kundenforum kamen auch öfters Beschwerden über das "Glasfaser DSL" Angebot.
    Das hat 1&1 aber nicht davon abgehalten, es weiterhin zu verhökern.
    Nun sollte damit endlich Schluß sein. Im Check-Ergebnis wird nun an meiner Adressse kein Glasfaser-Direktanschluss angeboten, aber immer noch Glasfaser-DSL 50, Glasfaser-DSL 100 und Glasfaser-DSL 250, obwohl hier kein Vectoring zur Verfügung steht. Hier geht gerade noch VDSL50. Ist halt 1&1 :?

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  • Mei, der Connect Test halt. Dessen Ziel ist IMHO, dass Connect mehrere Werbepartner mit Preisen auszeichnen kann, die diese Partner dann fuer die eigene Werbung ausschlachten.

    Ich weiss allerdings was jetzt wahrscheinlich kommen wird: Versuche den Connect Test als objektiven, kundendienlichen Qualitaetstest misszuverstehen... ;)

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (21. Oktober 2025 um 09:59)

  • Ja, du bist mit den Methoden nicht einverstanden. Das habe ich verstanden.

    Ich habe bisher immer recht neutral versucht darzustellen, weshalb ich praxisbezogene Massentests gegenüber theoretischen und idealisierten Überlegungen vorziehe. Die technischen Argumente kann ich sehr gut nachvollziehen, aber die Praxis spricht eine andere Sprache. Diese spiegelt die Relevanz wider.

    Dümmliche Seitenhiebe kannst du dir gerne sparen. Ein Forenkasper, der sich von seinen Reizworten triggern lässt, reicht mir. Da habe ich dich bisher souveräner eingeschätzt.

  • Ja, du bist mit den Methoden nicht einverstanden. Das habe ich verstanden.

    Ich habe explizit und relativ detailliert dargelegt warum ich den Connect Test als nicht geeignet ansehe objektive Qualitaetsvergleiche zwischen verschiedenen Anbietern/ISP anzustellen (fuer den Festnetztest, aber der Mobilfunktest verwendet zumindest in Teilen die selbe Methodik). Wie schon oefter gesagt, dass ist keine direkte Kritik an Connect, sondern daran die Testresultate IMHO ueber zu interpretieren.

    Ich habe bisher immer recht neutral versucht darzustellen, weshalb ich praxisbezogene Massentests gegenüber theoretischen und idealisierten Überlegungen vorziehe. Die technischen Argumente kann ich sehr gut nachvollziehen, aber die Praxis spricht eine andere Sprache. Diese spiegelt die Relevanz wider.

    Jein, die Idee "praxisbezogene Massentests" ist nicht was ich hauptsaechlich am Connect-Test kritisiere (auch wenn die selber ihren Crowd-Sourced Test zumindest fuer das Festnetz einkassiert haben, IMHO weil auch denen inzwischen aufgefallen ist, dass dessen Resultate kaum interpretierbar sind). Ich sage nicht, dass es einfach ist einen guten Test zu entwickeln oder dass Connect/Chip/Bundesnetzagentur auf dem komplett falschen Dampfer sind, sondern, dass bisher keiner dieser Tests objektiven -vergleich der verschiedenen ISPs erlaubt.

    Das kannst und darfst Du gerne anders sehen, das belebt ja die Diskussion, vielleicht hast Du ja detaillierte ueberzeugende Gruende warum Du den Connect Test (den 1&1 in seiner Werbung verwendet) fuer geeignet haeltst.

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  • Das habe ich getan, aber ich kann dich nicht überzeugen. Daher werde ich dir auch nicht weiter erklären, wie umlaut Daten sammelt und wie Connect damit umgeht. Du unterstellst mir damit ja auch stets falsche Ziele. Die Peering-Qualität interessiert mich nicht im Geringsten. Mich interessiert ausschließlich die praktische, reale Nutzung durch den Kunden. Und wenn der ISP dafür Brieftauben einsetzt, die der Content-Lieferant teuer bezahlen muss, ist mir das ziemlich egal.

    Es wäre für dieses Forum nur hilfreich, wenn hier nicht so ein Kindergeburtstag aufgeführt wird.

  • Für die Transparenz mal wieder der obligatorische Hinweis, dass die restriktive Peering-Politik durchaus zu Einschränkungen der Nutzung führen kann, die sich mittels Providerwechsel in Luft auflösen.

    Nutzt man keine der eingeschränkten Dienste, hat man Glück und kann Telekom als Provider beibehalten, das heißt aber nicht, dass die Problematik nicht existieren würde.

    Beispiel aus der Praxis, letzte Woche versuchte ich das Zoiper Free Softphone herunterzuladen, über einen DSL-Anschluss der Telekom mit 50 Mbit/s.

    Im Speedtest erreichte der Anschluss auch die 50 Mbit/s und ich war daher verärgert, dass der Download so lange dauern sollte. Es wurde eine Übertragungsrate von 1,1 MB/s angezeigt, ich hatte 6 erwartet.

    Über Vodafone und NetCologne wurde die Datei in wenigen Sekunden mit etwa 20 MB/s geladen.

    Einmal editiert, zuletzt von DLMttH (21. Oktober 2025 um 13:14)

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  • Das habe ich getan, aber ich kann dich nicht überzeugen.

    In der Tat hat mich Deine abstrakte Bemerkung dazu nicht ueberzeugt. Weil der Connect-Test halt "reale Nutzung durch den Kunden" nicht sinnvoll misst. Der CrowdSourcing Ansatz mag auf den ersten Blick attraktiv aussehen, aber sobald man detailliert ueberlegt was fuer Resultate man erhalten kann und was die jeweils bedeuten wird schnell klar, das ist Gruetze/kaum interpretierbar.

    Und ich habe das hier auch relativ detailliert dargelegt und von Dir dazu keine Replik erhalten, d.h. ich habe nicht das Gefuehl, Du haettest ernsthaft versucht mich zu ueberzeugen. Achtung mir geht es nicht um die Idee "reale Nutzung" zu messen, da bin ich bei Dir, sondern um die Frage ob der Connect Test dieses Ziel erreicht, und da bin ich der Meinung "eher nicht".

  • Tausend Mal ausgetauscht, null Erkenntnisgewinn.

    Ich zaehle da keine 1000 Versuche.

    Warum es immer wieder aufwärmen.

    Weil inzwischen die Auftraggeber des Tests (Connect) aehnlich argumentieren wie isch und den von Dir gelobten CrowSourced Test nicht mehr zur Bewertung heranziehen. Zumindest beim Festnetz, aber mit einer Begruendung die auch fuer die Mobilnetze zu gelten scheint.

    Ist auch schon wieder maximal off-topic.

    Jein, ich sehe das differenziert; 1&1 schmueckt sich ja mit Connect Test Resultaten... (wenn auch nicht mit denen des Festnetztests, sondern solchen zur Kundenzufriedenheit) daher ist es schon interessant was von den Tests zu halten ist.

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