Unifi sucht Tester für DS-Lite i. V. m. PPPoE

  • Hallo

    seit heute, 18.09.25, sucht Unifi Tester für DS-Lite in Verbindung mit PPPoE: Bitte reichlich beteiligen. ;)

    Hello Everyone,

    The UniFi Network team is looking for Early Access (EA) users who are interested in reviewing DS-Lite over PPPoE functionality.
    Your feedback will be highly valuable in helping us refine the feature and move it toward General Availability (GA).
    If you’d like to participate in testing, please reply in this thread to proceed.
    Thanks in advance for your support!

    https://community.ui.com/questions/Feature-RequestDS-Lite-and-PPPoE-are-not-considered-for-simultaneous-use/0eac5762-86e0-4ee4-a82b-51888176a05d#answer/c8a60ae1-b219-4e7e-8866-4f86c034dbfe

  • Mich betrifft es nicht, DNS:NET macht gar kein IPv6 ;) Hast aber recht, ist arg lang.
    Ich brauchte noch die Tunnel-Lösung bei Unifi zu HE um mit IPv6 zu spielen.
    Mit der FB hatte ich es schon vor über 6 Jahren.

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  • Vielen Dank für den Tipp. TP-Link/Omada unternimmt aktuell keine Anstrengungen in Richtung deutsche GF-Anbieter. Aktuell setze ich noch auf die Fritzbox 4060. Sollte Ubiquiti hier wirklich eine solide Lösung anbieten, würde ich mir überlegen eine Cloud Gateway Max zum Testen zu besorgen. Sollte das dann sauber funktionieren, würde die nächsten Anschaffungen eher in Richtung Ubiquiti, als zu Omada gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von gevaugeh (19. September 2025 um 09:38)

  • Die letzte Aussage vom Omada Support war, dass sie aktuell keinen Omada-Router haben der DS-Lite mit PPPoE unterstützt. Des weiteren soll auch die IPv6 Firewall noch nicht wirklich gut funktionieren. Welche Info hast Du denn bezgl. eines Routers?

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  • Ok, ich habe keine Erfahrung mit Omada. Die normalen TP-Link-Router unterstützen DS Lite und sind im Test von Heise in Sachen IPv6-Tauglichkeit so etwa auf dem zweiten Platz direkt hinter Fritz.

  • gevaugeh ich glaube, das Problem ist nicht, dass es nicht funktioniert. Sie haben ja schon DS-Lite für den Asiatischen Raum. Aber aktuell kann man in der Oberfläche nur DS-Lite oder PPPOE auswählen. Aber bei den meisten ISP in Deutschland ist es diese Kombination. Die müssen also eher an der Oberfläche basteln.

    Deutschland ist halt eine Nische aus Sicht dieser Firmen. Und man sieht ja wie viel AVM in die sonderlocken der hiesigen ISP stecken muss.

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  • TP-Link router sind bei der Deutschen GigaNetz als Providergeräte unterwegs. Dafür müssten sie PPPoE über DSLite eigentlich unterstützen.

    Nicht unbedingt, sie könnten bei den Kunden, bei denen sie einen TP-Link hinstellen, ja auch IPv4 über CGNAT statt DSLite machen. Wäre zwar nicht sinnvoll, aber wenn der Provider sparen will ... ;)

    Bei uns mit Provider-Fritz natürlich DSLite.

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  • CG-NAT bringt zwangsweise doppeltes NAT mit sich, mit DS Lite sparst du dir das. Darüber hinaus betrachte ich das gerne durch meine rosarote 1&1-Brille und die PCP-Implementierung ist für einen Kompromiss schon echt sauber.

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  • CG-NAT bringt zwangsweise doppeltes NAT mit sich, mit DS Lite sparst du dir das. Darüber hinaus betrachte ich das gerne durch meine rosarote 1&1-Brille und die PCP-Implementierung ist für einen Kompromiss schon echt sauber.

    Mit DS-Lite habe habe ich doch ebenso doppeltes NAT wie mit CG-NAT?

  • Nein, sollte so nicht sein.

    Zitat

    A DS-Lite CPE SHOULD NOT operate a NAT function between an internal interface and a B4 interface, as the NAT function will be performed by the AFTR in the service provider's network. That will avoid accidentally operating in a double NAT environment.

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  • Die Frage ist, welchen Nachteil doppeltes NAT hat, zumal wenn man - wie bei DS-Lite - keinen Einfluss auf den NAT Router hat. Ja, man muss es auf dem Schirm haben, wenn man Dinge konfiguriert, aber am Ende hat es keine Nachteile gegenüber DS-Lite.

    Bei DS-Lite sehe ich es eher kritisch, dass im Falle eines IPv6-Ausfalls die gesamte Internetverbindung weg ist. Bei CG-NAT hat man dann noch IPv4, und merkt im Zweifel nicht mal, dass IPv6 nicht funktioniert.

  • Zumal DS-Lite mehr Overhead hat, in dem es die IPv4-Pakete zwar nicht umschreibt aber mit Header in IPv6 kapseln muss.
    Der Provider spart sich aber einen Haufen DHCPv4-Server auf Kundenseite.

    Ob es am Ende Verzögerung durch überlasteten oder unglücklich konfigurierten AFTR bei DS-Lite oder "reinen" NAT44-Service bei Dual-Stack mit privater IPv4 gibt ist vermutlich egal. Da ist die sauber eingerichtete und dimensionierte Umsetzung wichtiger als die Technik selbst.

    Wer Spitzen-AON-Anschlüsse baut und am Ende schlechtes Peering bietet wird wohl auch nicht als "bester Anbieter" wahrgenommen.


    Was mich mal interessiert: Können sich CG-NAT-Kunden untereinander (bem selben Anbieter) per privater IPv4 erreichen; hat das mal jemand ausprobiert?