Hallo zusammen,
in "meiner" Gemeinde bekam der Anbieter Muenet den Zuschlag für den geförderten Ausbau und vergräbt auch schon stellenweise fleißig Speedpipe. Die Nachfragebündelung für die Förderadressen endete Anfang des Jahres. Zeitlich angeknüpft hat man die Nachfragebündelung für einen eigenwirtschaftlichen Teil, weil viele Dörfer und Straßen wegen HFC und VDSL 250 nicht förderfähig waren. Das wurde von vielen Bürgern für sinnvoll befunden und angenommen: Anschluss gibt's kostenlos, Vertrag für 24 Monate zu fairen Konditionen vorausgesetzt.
Die größten Kernorte sind leider der Telekom-Rosinenpickerei "zum Opfer gefallen" und fallen aus der Kalkulation. Nach Aussage der Muenet rentieren sich kleine Dörfer mit 150 Einwohnern oder so selbst bei kurzer Zuleitung und hoher Annahmequote nur leidlich, davon gibt es hier aber einige.
Die Nachfragebündelung sah zum Ende der ersten Phase recht vielversprechend aus, wurde verlängert doch es fehlten zum Schluss immer noch rund 100 Abschlüsse. Entsprechend wurde ein weiteres Mal verlängert, jetzt verbleiben noch 10 Tage. Ob das reicht ...? Problematisch ist wohl ein Teilort, der statt der nötigen 40 % noch unter 30 % lag.
Die Kommunikation mit Muenet ist sehr nett und transparent, aus taktischen Gründen wird aber noch eher wenig "offiziell" veröffentlicht. Hier und da tauschen wir Anwohner uns aber gegenseitig aus und blicken in alte Projektseiten. Letzteres ist aber ja nicht immer übertragbar.
Hat jemand Erfahrungen mit einem Projekt der Muenet und weiß, ob sie eher strikt entscheiden wenn die Grenze knapp unterschritten wird oder ob man da mit sich reden lässt?
Danke und Grüße
xrandr