Störung DG seit Nacht zum Montag unter anderem Sachsen

  • Wir sind im Raum Sachsen seit der Nacht zum Montag von einem Totalausfall des Netzes, lnet und Telefon, betroffen.

    Früher gabs mal von DG eine Meldung per Mail.

    Entsprechende Seiten wo man aktuelle Störungen verfolgen kann zeigen Störungen in mehreren Großstädten. Telefonisch nur ,wir arbeiten mit Hochdruck. Hat jemand eventuell nähere Infos was da los ist.

    Danke.

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  • Und hier ein Bericht über den Vorfall: https://www.taucha-kompakt.de/grossflaechige…7f-943a97492c62

    Wird nicht der letzte Vorfall dieser Art sein bei der Ausbautiefe, die bei den Glasfasertiefbauarbeiten so gemeistert wird. Hier gerade mal ca. 40cm. Daher wurde auch mein 120cm tief liegendes Leerrohr nicht verwendet und stattdessen auf 40cm nochmal quer durch den Garten zum Haus gebuddelt. Auch vom Tiefbauamt der Stadt hört man nur, dass es Unzufriedenheit mit der Verlegetiefe gibt. Mal schauen, wann hier die Kabel das 1. Mal durchtrennt werden. Gut, dass ich ne Backupleitung über DSL in 120cm Tiefe und nen Router mit Failover Konfiguration habe :)

    • ex DGN (Purtel) 600/300 - T-SVDSL 250/40
    • ex ONT Nokia G-010G-R - Zyxel VMG3006-D70A
    • Router: PC Engines APU.4B4 - OPNsense
    • WiFi/DECT: Fritz!Box 7530 AX / Fritz!Box 7490 / Fritz!Repeater 1200 AX
  • Dann sollte das Tiefbauamt mal die einschlägige DIN-Norm DIN 18220 (Trenching-, Fräs- und Pflugverfahren zur Legung von Leerrohrinfrastrukturen und Glasfaserkabeln für Telekommunikationsnetze) zur Kenntnis nehmen und akzeptieren ...

    Wenn Bagger baggern, dann kommt so etwas schon vor. Auch die alten, noch von der Bundespost in 1 m Tiefe verlegten Telefonkabel wurden bei Bau- und Baggerarbeiten regelmäßig durchtrennt. Das ist durchaus nichts ungewöhnliches und wird auch zügig repariert.

    Manchmal hat man jedoch von dem Zeitpunkt Pech. Bei mir wurde zu VDSL-Zeiten das Telefonkabel am Ostersamstag bei Baggerarbeiten durchtrennt, am Dienstagabend war der Schaden dann behoben.

  • Verlegetiefe hin oder her - Entweder wurde die Leitung bei der Verlegung nicht vernünftig eingemessen oder der Tiefbauer hat mal wieder gepennt (oder nie gelernt, wie man Pläne liest ...)!

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  • https://www.google.com/url?sa=t&sourc…3ja7X8Y92Xkcjgm

    Nun ist die Leitung schon seit über 3 Tagen tot. Viele Tausend Kunden haben kein Internet weil ein Bagger mehrere Hauptleitungen zerstört hat. Nicht schön aber kann passieren.

    Mal eine Frage eines Laien: wie viele Fasern müssen den da neu verbunden werden? Ist ja nicht so, dass jeder Kunde eine direkte Faser hat. Signale mehrere Fasern werden immer wieder zu einer Faser zusazusammengefasst. Wieviele Fasern müssen in einer Hauptleitung da wirklich neu verbunden werden?

    2 Mal editiert, zuletzt von glas (14. Mai 2025 um 22:21)

  • Die Begrifflichkeit Hauptleitung lässt Raum für Spekulationen. Nur DG kann darüber Auskunft geben.

    Die bereits bestehenden GPON Gebiete sind jedoch mit einem Glasfaserkabel von HÜP bis in den PoP ausgebaut, also quasi eine AON-Topologie. Der passive optische Splitter/Combiner befindet sich im PoP und nicht im Street Cabinet/Distribution Point.

  • Ich hätte da eine fast abwegige Idee: Redundanz

    Wir haben bei unserer Liegenschaft von 2 Seiten von 2 verschiedenen Anbieter 10 GB Glasfaser. Hat in den letzten 10 Jahren schon 2x geholfen.

    Einmal ein Bagger und einmal ein schwerer Verkehrsunfall, der einen Verteilerkasten umgemäht hat.

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  • Nach Berichten des MDR Sachsen wurden 4 Hauptleitungen durch eine Fremdfirma beschädigt! Es ist allerdings müßig hier im Forum bezüglich Redundanz und/oder Verlegetiefen und weiterem zu spekulieren, da wir die örtlichen Gegebenheiten nicht kennen.