Hallo zusammen, die Telekom hat vor einiger Zeit in meinem Mehrfamilienhaus Glasfaser vorbereiten lassen, da waren monatelang Handwerker da, haben Rohre und Leitungen verlegt und final dann auch das kleine Kästchen in der Wohnung. Problem ist, die Installateure, die leider kein Deutsch sprachen, haben die Leerrohre und dann auch die Kabel oberhalb der Türen verlegt. Das Gebäude ist von ca. 1860 und die Türen auch recht hoch. Das Kabel vom Hausflur in die Wohnung liegt nun also in 3,5 metern Höhe und kommt aus der Wand, wo nicht mal Strom ist irgendwo, nun habe ich also dieses Kästchen in luftiger Höhe, könnte auch keine anderen Geräte/Router anschließen und frage mich ernsthaft, wie ich Glasfaser nutzen soll, falls ich mich später mal dazu entschliessen sollte bzw. ein Nachmieter. Ich kann doch nicht auch noch Strom legen lassen in dem Bereich, da ist ja nix. Einer der Monteure hielt mir einen Zettel hin, da stand drauf, nicht mehr als drei Meter in die Wohnungen rein und man könnte sich Adapter kaufen.
Bei den anderen Wohnungen ist wenigstens Strom da, meine ist aber anders geschnitten. Aber mal im Ernst, wie kann man ohne erheblichen Zusatzaufwand diese Anschlussdose in 3,5 Metern Höhe nutzen, wenn in diesem Bereich nicht mal Strom verfügbar ist, geht so was? Bin da grad nicht sicher ![]()
Ungünstiger Installationsort?
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Eigentlich ist das immer vorraussetzung das eine Stromquelle in der nähe ist.
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Da oben sitzt die Gf-Dose. Die ist passiv.
Dort kannst du ein Gf-Anschlusskabel anstöpseln und zum Modem oder Router in beliebiger Distanz führen.
Um ganz sicher zu gehen würde aber ein Foto helfen.
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Eigentlich ist das immer vorraussetzung das eine Stromquelle in der nähe ist.
Die Wohnungseinführung wird bis zur nächsten erreichbaren Steckdose verlegt, Installationshöhe 30-100 cm.
Die Telekom hat da klare Richtlinien, die sind da offensichtlich nicht einhalten worden. Das muss der Eigentümer dann bei der Telekom und die Telekom dann beim Bautrupp reklamieren.
Als Mieter geht einen das aber alles nichts an. Der Themenersteller ist nicht der erste Mieter mit "komischer Installation", solche Ramschbuden existieren millionenfach in DE. Als Mieter kann da schon froh sein, wenn man eigenen Stromzähler nicht irgendwelche Haustechnik oder gar noch andere Wohnungen hängen.
Irgendwann zieht man wieder um, und dann hat man diese Bausünde längst vergessen. Der Vorteil eines kündbaren Mietvertrages.
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Eigentlich ist das immer vorraussetzung das eine Stromquelle in der nähe ist.
Wie kommt ihr darauf. Die Telekom verlegt immer Gf-TA, die sind passiv und benötigen keine Strom.
Daran schließt man ein Glasfaserkabel an, welches zu einen beliebigen Standort des Router geht.
Bei meiner Mutter haben die Telekom Techniker es auch in den Einbauschrank in 2,5 m Höhe gepackt.
Gut ich wollte es so.

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Wie kommt ihr darauf. Die Telekom verlegt immer Gf-TA, die sind passiv und benötigen keine Strom.
Weil die Technik, die daran angeschlossen wird, aktiv ist und Strom benötigt. Schon das Glasfasermodem 2 läuft nicht ohne Strom.
Daran schließt man ein Glasfaserkabel an, welches zu einen beliebigen Standort des Router geht.
Ein Glasfaserpatchkabel geht nicht zu einem beliebigen Standort, sondern maximal in eine Glasfaserdose daneben, die dann auf eine weitere Glasfaserdose am Router-Standort geschaltet ist. Eine solche Installation durch eine Fachkraft kostet aber schon ganz anständig.
Nur Amateure führen feste Verlegung von Patchkabeln durch.
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Ein 10 oder 20m Glasfaserkabel liegt dem Glasfasermodem 2 oder anderen Glasfaserroutern ja auch nicht bei, damit man die nächste Steckdose erreicht.
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Bei den anderen Wohnungen ist wenigstens Strom da, meine ist aber anders geschnitten. Aber mal im Ernst, wie kann man ohne erheblichen Zusatzaufwand diese Anschlussdose in 3,5 Metern Höhe nutzen, wenn in diesem Bereich nicht mal Strom verfügbar ist, geht so was? Bin da grad nicht sicher
Da ganze ist von der Kommunikation wohl nicht so gut geLaufen.
ABER du benötigst an dieser Stelle keinen Strom. Überlege dir an welcher Stelle dein Router strategisch am Besten aufgestellt ist (WLAN, Stromanschluß, Netzwerkkabel zu PC/TV).
Dort hin kannst du dann ein Glasfaserkabel legen und so die Verbindung von der passiven Dose (Gf-TA) zum Modem/Router herstellen.
Gerade solch alten Gemäuer waren Telefon-/DSL-Dosen auch an den unmöglischsten Stellen.
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Ein Glasfaserpatchkabel geht nicht zu einem beliebigen Standort, sondern maximal in eine Glasfaserdose daneben, die dann auf eine weitere Glasfaserdose am Router-Standort geschaltet ist. Eine solche Installation durch eine Fachkraft kostet aber schon ganz anständig.
Nein, das ist falsch. Einfach in den Gf-TA der Telekom das bei einer 55xx mitgelieferten Kabel gesteckt. Bei der 5530 meiner Mutter waren es ein 3 m Glasfaserkabel. Hier der Gf-TA, an der Seite kommt das GF an, unten steckt das Kabel der Fritzbox.
20 Meter gibt es für 15 € bei Amazon [Anzeige], fast preiswerter als LAN Kabel.

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Gerade solch alten Gemäuer waren Telefon-/DSL-Dosen auch an den unmöglischsten Stellen.
Es gibt keine "DSL-Dosen". Telefone wurden aus dem Netz mit Strom versorgt, deshalb war der Installationsort egal. Aber schon bei der Sanierung meiner Wohnung in den 1990ern wurden standardmäßig insgesamt 15 m von der Wohnungseinführung zur ersten Steckdose verlegt, um die TAE direkt daneben setzen zu können. Ansonsten hatte die seinerzeit moderne "Netzwerkterminierung Basisanschluss" (NTBA) nämlich keinen Strom.
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Schön für dich.
Tut mir leid, dass du so einen alten, einfachen NTBA hattest.Der NTBA wird von der Vermittlungsstelle über die UK0-Schnittstelle nach dem Prinzip der Fernspeisung mit einer Speisespannung von 96 Volt versorgt, je nach Entfernung zur Vermittlungsstelle auch auf 60 Volt begrenzt.
Erst, wenn man an diesem mehr als ein ISDN-Gerät anschließen wollte, benötigte man das Netzteil.Für DSL war er ehedem nur passiver Splitter, später benötigte man gar nichts mehr, das DSL-Modem kam direkt in die TAE-Dose.
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Erst, wenn man an diesem mehr als ein ISDN-Gerät anschließen wollte, benötigte man das Netzteil.
Du erzählst Unsinn. Bereits ab dem ersten ISDN-Telefon benötigte der NTBA seine eigene Versorgung. Im Falle des Stromausfalles lag auf dem S0-Bus die Spannung in umgekehrter Polarität, worauf sich alle nicht notspeiseberechtigten Endgeräte abgeschaltet haben.
Nur ein Gerät, das explizit für den Notspeisebetrieb konfiguriert wurde, lief dann mit eingeschränkter Funktionalität (kein Display, kein Telefonbuch usw.) weiter, damit noch Notrufe möglich waren. Aber kein Mensch hat in dieser Weise einen ISDN-Anschluss regulär benutzt.
Das ist genau der Punkt, warum man bereits ab Ende 1980er TAE-Dosen in die Nähe von Steckdosen verlegt hat. Digitale Anschlüsse liefen ohne nicht.
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Aber kein Mensch hat in dieser Weise einen ISDN-Anschluss regulär benutzt.
Etwas größeres als ein Mensch sicher schon
Ich habe alleine letztes Jahr drei ferngespeiste NTBA außer Betrieb genommen. -
Etwas größeres als ein Mensch sicher schon
Ich habe alleine letztes Jahr drei ferngespeiste NTBA außer Betrieb genommen.Die NTs werden immer ferngespeist. Die daran angeschlossenen Endgeräte im Regelfall (!) nicht.
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Die NTs werden immer ferngespeist. Die daran angeschlossenen Endgeräte im Regelfall (!) nicht.
Die daran angeschlossenen Geräte befanden sich aber im Normalfall nicht am gleichen Ort wie der NTBA, so dass am Standort des NTBA eben kein Stromanschluss erforderlich war.
Du erzählst Unsinn. Bereits ab dem ersten ISDN-Telefon benötigte der NTBA seine eigene Versorgung.
Dann frage ich mich, wieso mein NTBA das gemacht hat. Dessen Netzanschlusskabel liegt hier immer noch mit dem Original-Kabelbinder zusammengebunden herum. Aber Danke für die Erinnerung, die NTBAs könnte ich mal langsam entsorgen.
Der NTBA lief ohne, weil faktisch jedes ISDN-Telefon einen eigenen Netzanschluss hatte. ISDN-Telefone mit Versorgung über den NTBA sind mir in der Praxis nie untergekommen, nur mit Versorgung über eine Anlage gab es es das in der realen Praxis.
Das ist genau der Punkt, warum man bereits ab Ende 1980er TAE-Dosen in die Nähe von Steckdosen verlegt hat.
Eben nicht.
Digitale Anschlüsse liefen ohne nicht.
Eben doch, weil praktisch alle Endgeräte sich selber versorgt haben.
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Du erzählst Unsinn. Bereits ab dem ersten ISDN-Telefon benötigte der NTBA seine eigene Versorgung.
Nein, man KONNTE ihn am Strom anschließen, aber man musste es nicht. Hab in den ganzen Jahren nicht einen NTBA am Strom gehabt und alles lief einwandfrei.
Mag sein, dass es ISDN Telefone gab die das brauchten, meine niemals. -
Ok, vielen Dank für die Antworten bisher. Ich finde den Installationsort absolut ungünstig, egal, ob man da an der Stelle bereits Strom braucht oder nicht. Es sieht grottenhässlich aus und ich hätte auch keine Lust, nochmal 20 Meter Kabel verlegen zu lassen. Für die ca. zwei Jahre, die ich noch da wohne, reicht mir das DSL (ganz andere Kabelführung), da kann sich ggf. der Nachmieter bzw. die Hausverwaltung auseinandersetzen. Dennoch, wenn man als Anbieter die Sachen so dämlich installiert, muss man sich ja auch nicht wundern, wenn die Kunden da nicht drauf abfahren.
Ne, dann lassen wir am besten alles wie es ist-
Schönen Dank aber für die vielen Infos, wie es eigentlich hätte sein sollen. Nächstes Mal dann ...
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Es sieht grottenhässlich aus und ich hätte auch keine Lust, nochmal 20 Meter Kabel verlegen zu lassen. Für die ca. zwei Jahre, die ich noch da wohne, reicht mir das DSL
Siehe meine Aussage:
Irgendwann zieht man wieder um, und dann hat man diese Bausünde längst vergessen. Der Vorteil eines kündbaren Mietvertrages.
Was ich schon an Bausünden erlebt habe, die sind längst schon wieder vergessen.
In meiner aktuellen Wohnung wurde die Telekom-Glasfaser auf Putz in einer Zimmerecke eingezogen natürlich nach Vorschrift auf Installationshöhe neben den Steckdosen. Habe das GF-Modem danebengeschraubt. Wenn mich der Kanal irgendwann stören sollte, wechsele ich halt in eine vollsanierte Wohnung mit UP-Medienverteiler.
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