Telekom fordet: Kabelnetz bei Kupfermigration mit abschalten

  • Ja, die trollen halt gerne mal... die Loesung fuer das Problem:

    "Wir reden über keine Kupfermigration, sondern wir reden über Zwangsanbieterwechsel."

    ist relativ klar, Bistromzugang zu regulierten Bedingungen, aber die Telekom hat ja neulich erst klar gemacht, dass sie wenig Interesse hat von Mitbewerbern Bistromzugang zu mieten... Das faellt fuer mich unter Klappern gehoert zum Handwerk und hat wenig sittlichen Mehrwert...

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  • Alles andere würde ja wohl gar keinen Sinn machen. Ich bin ja nicht immer einer Meinung mit dem Rosa T, aber in diesem Fall schon.

    Ja schon. Aber eben auch umgekehrt. Mehr als 50% der Anschlüsse über einen andern Provider mit GF bedeutet Abschalten der Telekom CuDAs und des Koaxkabels ... Also liebe Telekom. Wenn ihr dort noch Anschlüsse bedienen wollt, dann bitte im BSA über den GF-Anbieter ... Zu seinen Konditionen.

  • Dass man über HFC im Gegensatz zu DSL den angepeilten Gigabit erreichen kann haben die schon gehört, oder? Deutschland und der Abschaltewahn... Und bezahlen dürfen immer die Kunden selbstverständlich.

  • Dass man über HFC im Gegensatz zu DSL den angepeilten Gigabit erreichen kann haben die schon gehört, oder? Deutschland und der Abschaltewahn... Und bezahlen dürfen immer die Kunden selbstverständlich.

    Aber nicht im Upload.
    HFC verbraucht auch noch deutlich mehr Strom als als VDSL.

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  • Mit High Split oder DOCSIS 4.0 theoretisch schon. Und wie viel Strom verbraucht das Verlegen von Glasfasern dort, wo HFC bereits zur Verfügung steht?

    Selbst DSL abschalten sehe ich kritisch. Die Technologie ist aber im Gegensatz zu HFC bereits am Limit. Hat niemand was von AKW Abschaltung gelernt?

  • DOCSIS 4.0 wird man in Deutschland kaum machen können, da Bauteile die getauscht werden müssten vergraben sind.

    Full-Duplex wäre eine Möglichkeit aber das bringt wieder andere Herausforderungen mit sich.

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  • Ich denke auch - Vodafone wird eher Glasfaser bis zum Kunden legen als die Coax-Kabel und Abzweiger ertüchtigen. Das sollen aber die entscheiden, rechnen können die vermutlich schon was sich mehr lohnt. Ich bin einfach kein Fan von von oben angeordneten Abschaltungen von noch funktionsfähigen Technologien.

  • Parallelbetrieb scheint sich immer noch zu lohnen, sonst hätten wir überall gelebten Open Access. Ich bin mir schlicht nicht sicher, ob durch zwangsabschaltung erzeugte lokale Monopole von Tante-Emma-Anbieter für Endkunden eine bessere Situation wären als der Oligopol von Telekom und Vodafone. In ganz eigener Sache: bei Vodafone habe ich keine Probleme mit Citrix, bei DGN schon ;)

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  • Dass man über HFC im Gegensatz zu DSL den angepeilten Gigabit erreichen kann haben die schon gehört, oder?

    Das Argument für die Forderung dass die Telekom ihr Kupfernetz abschalten soll war ja, dass auf diese Weise der Glasfaserausbau gefördert wird weil er dadurch wirtschaftlicher wird. Dass HFC eine noch größere Konkurrenz zu Glasfaser ist als DSL spricht dann nicht für den Erhalt von HFC...

    Aber die Überschrift bei Golem scheint mir eher reißerisch. Dem Video der Veranstaltung nach zu urteilen argumentiert die Telekom eher gegen Zwangsabschaltungen ("Zwangsmigration"), und nennt es eine "überflüssige Debatte". Die HFC-Abschaltung wird also nicht ernsthaft gefordert, sondern es wird gesagt, wenn man schon über eine zwangsweise Netzabschaltung für eine Kupfer-Glas-Migration spricht, dann müsste man auch über HFC sprechen.

    Einmal editiert, zuletzt von Sowieso (27. November 2024 um 23:10)

  • nach zu urteilen argumentiert die Telekom eher gegen Zwangsabschaltungen ("Zwangsmigration"), und nennt es eine "überflüssige Debatte"

    Immer dann, wenn ihr eigenes Netz von der Abschaltung bedroht wäre und sie nicht das "Ersatznetz" stellen. Wenn die Telekom das GF-Netz hat, dann am liebsten sofort das CuDA abschalten ... Merkste was? Wer möchte Monopole ... ?

  • Immer dann, wenn ihr eigenes Netz von der Abschaltung bedroht wäre und sie nicht das "Ersatznetz" stellen. Wenn die Telekom das GF-Netz hat, dann am liebsten sofort das CuDA abschalten ... Merkste was? Wer möchte Monopole ... ?

    Ich würde sagen dass jedes Unternehmen natürlich gerne weniger Konkurrenzdruck hat.

    Aber ich sehe schon einen qualitativen Unterschied darin, ob ein Netzbetreiber sein Netz abschalten darf wenn er möchte, z.B. weil er auch ein zweites Netz betreibt. Oder ob man fordert dass ein anderer Anbieter sein Netz abschalten muss, z.B. weil man selbst ein Netz im Ort betreibt und es einfach schöner wäre wenn es kein anderes mehr gibt.

    Dort wo die Telekom selbst FTTH ausgebaut hat sehe ich auch einen qualitativen Unterschied in einem eventuellen Monopol. Denn auch bei FTTH wird die Telekom reguliert. Die Telekom musste sich von der Bundesnetzagentur ein Standardangebot genehmigen lassen zu dem jeder Anbieter Vorleistungen im FTTH-Netz der Telekom beziehen kann. Und die großen Konkurrenten haben sowieso seit Jahren langfristige Vorleistungsverträge über die sie das Telekom-Netz nutzen. Für die ist nur die Frage ob sie die Vorleistungen über zwei oder eine technische Plattform beziehen können.

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