O2: November 2024 neue FTTH Tarife @Telekom

  • So wie es aussieht (und wie es zu erwarten war) hat O2 jetzt die FTTH-Preise als Antwort auf die Tarifaenderungen der Telekom vom Sommer 2024 auch angepasst und bietet jetzt die gleichen Kapazitaetsstufen an:

    150/75 Mbps

    300/150 Mbps

    600/300 Mbps

    1000/500 Mbps


    Ich wuerde erwarten, dass zumindest die anderen grossen Telekom-Reseller Vodafone und 1&1 ebenfalls nachziehen werden.

    EDIT: Dank DLMttH wissen wir, dass 1&1 das schon vor O2 gemacht hat.

    EDIT: Laut Informationen im O2 Kunden-Forum gelten die neuen Tarif nur fuer Telekom-Gebiete. Habe den Thread-Titel angepasst, sollte O2 das aendern passe ich den Titel wieder an....

    2 Mal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (22. November 2024 um 19:36)

  • 1&1 hat aber schon, die waren ziemlich früh dran.

    Gut zu wissen, Danke! Ich kann bei 1&1 momentan die FTTH Tarife nicht sehen, da gibt es nur einen Verfuegbarkeitscheck und den kann ich nicht ausfuellen, da ich keine Adresse in einem FTTH Gebiet kenne. Hast Du einen direkten Link zu den Tarifen?

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  • Hier 1und1 zum vergleich. "Erstaunlicherweise" unterscheiden die sich kaum. ;) BitStream sichert das Wettbewerb der das Preis-/Leistungsverhältnis beeinflussen könnte nicht stattfinden kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Edding (22. November 2024 um 12:36)

  • Bei 1&1 kosten 1000/500 59,99 € über einen L2-BSA.

    Da sind 92,90 € bei EON im L1-Access natürlich viel besser im Preis-/Leistungsverhältnis.
    Ich habe auch viel Glück und mein ISP kann auf L1 zugreifen. Da bin ich mit 89,90 € für 1000/500 dabei.

    Wenn ich Pech gehabt hätte, hätte ich auf ein L2-BSA-Produkt von 1&1 zurückgreifen müssen. Nochmal Glück gehabt.

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  • Ein Hochpreis Monopol aufgeben wird sich niemals rechnen. ;)

    L1 OA gibt es auch nur in den Ländern wo es per Gesetz vorgeschrieben wurde.
    Und das sind dann auch die mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis für Endkunden.

    Alternativ gibt es nur den Bau eigener Infrastruktur wie es z.b. die Digimobile in Spanien tut.
    Für Deutschland wirtschaftlich aber nicht machbar.

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  • Das Preisniveau bestimmt sich meiner Meinung nach nicht nach der Art der letzten Meile.

    Das hatten wir schon mal. Ich kann mir keinen Provider in der Breite vorstellen, der Lust hat, seine Netze bis zu den PoPs zu bauen. Wozu auch. PON hat sich im Massenmarkt durchgesetzt und da skaliert die Technik hoch.

  • Init7 macht das in der Schweiz und nutzt das aus um sich technisch vom "Einheitsbrei" der grossen ISP abzusetzen...

    Aber Dein Argument hat IMHO weniger mit PON/AON zu tun, die Anzahl an ISPs die aktive Technik in auch nur einem Teil der > 900 Standorten aufstellen wollen ist eher klein unabhaengig davon ob da ein PON-Bau, oder Einzelfasern zu beleuchten waeren ...

    Das ist erstmal ein Argument fuer Bitstromzugang... unabhaengig wie das lokale Netz implementiert wurde.

    Was Skalierung angeht, ist AON PON mehr als eine Nasenlaenge voraus, bei PON wird ist 50G so gerade im Handel und an 100 Gbps gearbeitet, bei AON ist 400 im Handel und an 800 und 1600 wird gearbeitet... (beides fuer den Privatkunden-Internetzugang bis auf weiteres )


    Der Zug fuer D duerfte aber bereits abgefahren sein, und alles laeuft auf einen Flickenteppich verschiedener PONs zu, was OK ist, aber nicht grossartig...

  • Das Preisniveau bestimmt sich meiner Meinung nach nicht nach der Art der letzten Meile.

    Das bestimmt sich ob du ein Monopol auf den Netzbetrieb hast oder nicht.

    Das hatten wir schon mal. Ich kann mir keinen Provider in der Breite vorstellen, der Lust hat, seine Netze bis zu den PoPs zu bauen. Wozu auch. PON hat sich im Massenmarkt durchgesetzt und da skaliert die Technik hoch.

    Wird in anderen Ländern so aber praktiziert, sobald es L1 Zugang gibt vom Gesetzgeber her machen die Anbieter das, könnten ja auch sagen nö lassen wir wir kaufen bitstrom beim Incumbent ein. (BSA gibt es natürlich auch.)

    Stattdessen setzen sie auf eigene OLTs. Nur die kleinen kaufen BSA bei einem der Anbieter ein.
    Und ob PON oder AE (AON) darum geht es ja gar nicht, das bestimmen dann eh die einzelnen Provider.

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  • Wird in anderen Ländern so aber praktiziert

    Ist hier auch auch so. L1 Open Access ist bei geförderten Ausbau verpflichtend.

    Der "Erfolg" ist übersichtlich.

    Init 7 kenne ich natürlich. Ist aber eher Marketing-Gag als Massengeschäft. Das sagen die implizit sogar selbst. Die haben kalkuliert, dass sie so und so viele Franken je Kunde im Monat brauchen (was jeder ISP so macht) und haben nur einen Preis.
    Da kriegt der typische 1&1-DSL-Kunde für 23,45 € (gemittelt mit Rabatten über 24 Monaten) natürlich Schnappatmung.

    Der Zug ist meiner Meinung nach vor Jahren abgefahren. DG ist auch aus Kostengründen von AON zu PON gewechselt. Das ist auch kein Flickenteppich, sondern so konzipiert, dass der OLT verschiedene Wellenlängen parallel betreiben kann. Letztlich ist PON nach Bedarf gebaut worden. Ein Privatkunde hat einfach überhaupt nicht den Bandbreitenbedarf, um die Mehrkosten zu rechtfertigen.

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  • Fast, die DG hat lange PtP gebaut und im PoP daruas ein PON gebaut. Dass die tatsaechlich ein reines PON Netz bauen mit Splittern in MfGs im Feld ist relativ neu...


    Und lokal aus PtP PON machen ist IMHO voll okay, nur andersrum ist schwer, aus einem 1:64er PON kann man nur 1 AON Anschluss schnitzen...


    Ich verstehe auch warum ISP PON bauen, was ich nicht verstehe ist, dass wir als Gesellschaft das zulassen, da sagt man immer der freie Markt waere staatlichem Handeln ueberlegen, aber das Kupfernetz ist fast vollstaendig PtP...

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (22. November 2024 um 17:11)

  • Fast, DG hat zu Beginn AON gebaut. ;)

    PtP halte ich für völlig überbewertet, denn ab dem PoP wird ohnehin nur so viel Bandbreite, wie absolut nötig bereitgestellt. Mich würde es keineswegs wundern, wenn die Überbuchung zum Backbone größer als im PON-Segment ist. Und dann ist es schlichtweg egal, ob es mit AON oder PON zum Kunden geht.

    Die Kunden haben keinerlei Bedarf für die heute verfügbaren Bandbreiten. Dann sieht man am häufigen "Troubleshooting" hier im Forum, wo ein Gros der Leute nur noch über synthetische Speedtests in der Lage sind, die "Minderleistung" zu erkennen. Und dann wird diskutiert, wie man bei einem gebuchten Anschluss mit 1000 Mbps die letzten 60 davon erreicht und dann wird auch noch HW getauscht. Praktischer Nutzen: Null.

    Insofern funktioniert der Markt sehr gut.

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