• Das Problem ist, der Ping gibt keinen Aufschluss darüber an welcher Stelle es klemmt.

    Vorstellbar ist, das dieser Tarif ein anderes Script für BGP (Routing/Peering) läuft. Damit hast du einen anderen Weg zu deinem Zielserver.

  • Never ever. Da bin ich eher der Meinung das du in einem blöden IP-Segment liegts. Ich kenne mich mit CG-NAT nicht aus, aber eventuell bringt es dir was, deine IP mal ein Paar mal zu rotieren und auf anderes Routing zu hoffen, so wie es damals bei meinem VDSL der Fall.

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  • Mach doch mal ein:

    Code
    mtr -ezb4w -c 1000 -o LSNBAWVJMXI one.one.one.one

    und ein (wenn die DG IPv6 ueberhaupt anbietet, ich meine die machen ds-lite?)

    Code
    mtr -ezb6w -c 1000 -o LSNBAWVJMXI one.one.one.one

    und poste das Resultat (Achtung, vielleicht willst Du da IP Adressen redigieren vor dem Posten)

    UNd zum Vergleich einen DNS-Server von der DG:

    Code
    mtr -ezb4w -c 1000 -o LSNBAWVJMXI dnsauth002.dg-w.de
  • Ich denke mehr oder weniger dasselbe. Früher hätte ich wegen der 1000 Mbit/s vielleicht einen eigenen GPON-Port zugewiesen bekommen, und jetzt teile ich mir ein GPON mit 2,5 Gbit/s mit den wahrscheinlich 32 anderen Nutzern.

    Dafuer muesste ein Mitarbeiter im PoP, bzw. am Splitter, mindestens etwas umstecken, wenn nicht gar umspleissen, das waere IMHO fuer die DG ziemlich Personal-aufwendig, vielleicht zu aufwendig?

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (18. Oktober 2024 um 11:21)

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  • Ich denke, dass tatsächlich die Tarifumstellung eine entscheidende Rolle spielt. Der Traffic muss nun auf 400 MBit/s gedrosselt werden, das war vorher nicht der Fall. Je nachdem, ob gerade anderer Traffic auf der Leitung ist, kann das mal ein paar ms ausmachen, wenn ein Paket gepuffert wird.

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  • Da ich nur Laie bin, aber sehr interessiert, kann mir bitte jemand in kurzen Worten erklären, was mit diesem Kommando getestet wird?

    Vielen Dank für Eure Bemühungen.

    mtr ist ein traceroute der ueber die Zeit akkumuliert und fuer jeden hop getrennt Paketverlustrate und RTT zeigt, die RTT dabei schon als, kleinstem groesste, mittlere, zusaetzlich wierden Statistische Werte zum Jitter, also der Varianz der RTT angezeigt. Damit kann man versuchen zu verstehen was auf dem Netzwerkpfad passiert. (Aber Vorsicht, traceroute/mtr zu interpretieren ist gar nicht so einfach, hier ein Link zu einer guten Erklaerung).

  • Ich denke, dass tatsächlich die Tarifumstellung eine entscheidende Rolle spielt. Der Traffic muss nun auf 400 MBit/s gedrosselt werden, das war vorher nicht der Fall. Je nachdem, ob gerade anderer Traffic auf der Leitung ist, kann das mal ein paar ms ausmachen, wenn ein Paket gepuffert wird.

    Naja vorher wurde der auf 1000 Mbps gedrosselt... kann natuerlich sein, dass der Pufferspeicher der fuer 1000 Mbps passabel dimensioniert war, jetzt bei 400 Mbps auffaelig wird, aber eigentlich sollte das nicht zu so grossen Schwankungen fuehren wie sie ganz oben in den Smokepingplots zu sehen sind (die selbe Puffergroesse sollte bei 400 Mbps halt zu maximal 2.5 laengerer Servicezeit fuehren).

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  • Ich habe den Verdacht, dass die Verwendung des ICMP-bezogenen „ping“ nicht die beste Methode ist, um die Qualität einer Internetverbindung zu testen. Viele Leute haben auch behauptet, dass zahlreiche ISPs ICMP-Anfragen in ihren Gateways sehr niedrig priorisieren.

    Naja, mit MTR kannst Du auch mit UDP oder TCP Probes arbeiten, aber die Infrastrukturhops auf dem Weg antworten dann auch nicht zuverlaessiger oder schneller... einfach --udp oder --tcp als Argument zum mtr aurfuf dazu packen...

    pufferueberlauf Während des „mtr“-Tests zeigt mein System eine beträchtliche Anzahl von verworfenen Paketen an.

    Da ist ein ICMP Ratenlimiter am laufen (die verworfenen Packete kommen ja von Deinen eigenen Ping Targets sind also Packete die nicht direkt was mit dem MTR zu tun haben, ausser halt bei 1.1.1.1), vielleicht in Deinem Router, vieleicht bei der DG, da kann es helfen UDP oder TCP probes zu verwenden...

    Ist es für jemanden hier möglich zu sehen, wie sich eure Verbindung auch verhält? Vielleicht ein Diagramm wie dieses oder eine gleichwertige Messung erstellen?

    Kann ich wohl posten, aber ich habe weder FTTH noch bin ich DG Kunde daher lass ich das erstmal, es sei denn Du bist an Vergleichsdaten von einem VDSL2 Link von O2 (Vorleister Telekom) interessiert.

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  • Falls es interessant ist, ich habe an meiner Adresse einen Deutsche Glasfaser Anschluss mit 1000Mbit(2024) und einen Deutsche Glasfaser Anschluss mit 400Mbit(2018), dort ist mir auch aufgefallen, die Bandbreite kommt bei beiden komplett an und das Routing ist dasselbe, jedoch ist der Jitter bei dem 400er Anschluss bei 1-2ms und bei dem 1000er Bei 0,1-0,5ms, meiner Meinung nach hängt das mit dem QoS Profilen der DG zusammen