35085 Ebsdorfergrund Ausbau DG

  • Guten Morgen,

    Ist einen Moment her, denke aber kurzer Zwischenstand schadet nicht. Mittlerweile sind die Glasfaser eingeblasen und hängen bei den Einwohnern samt leerrohr am Haus. Ich habe dieses im Vorfeld bereits ins Haus geführt, da ich noch einen slot in der Hauseinführung frei hatte, mehr Löcher in der Hauswand möchte ich nicht :)

    Dieses Bild ist in anderen Ortsteilen bereits seit einem Jahr zu sehen. Überraschender Weise gab es den Anruf für Installation und Aktivierung bereits gestern, ca. 2 Wochen nach dem einblasen. Mein Projekt die alten Leerrohre zu benutzen hat geklappt. Telekom Leitung mit dem glasfaser rohr ausgetauscht, und die Kupferleitung gegen LC APC getauscht. Somit liegen am Platz für den HÜP das Glasfaser von außen sowie mein LC Kabel. Dieses führt in den Serverschrank, wo vorerst GF-TA und Modem hin soll. Später dann gegen fritz Box 5530 getauscht wird. Der aktuell noch aktive HÜP der Telekom hängt provisorisch in der Luft und kommt später weg. Nach gut 3 Jahren nach erfolgreicher Nachfragebündelung geht es wohl bald online. Ich werde berichten :)

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  • Auch wenn es für viele nicht nachvollziehbar ist, von Start der Nachfragebündelung bis zur Aktivierung vergehen in den "Nach-Corona-Jahren" gut 36 Monate. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Vor und während Corona, war zwischen 18 und 24 Monaten eine übliche Zeitspanne.

    Das es nun länger dauert ist mit der Goldgräberstimmung und damit einhergehenden Verknappung der Tiefbauressourcen zu begründen. Da, wo Knappheit herrscht, wird mit spitzer Feder beim eigenwirtschaftlichen Ausbau gerechnet und wo nicht gerechnet wird, ereilt manche die Insolvenz.

    Ich gehe davon aus, das wir am Beginn der Konsolidierungsphase angekommen sind. Die Großen werden die Kleinen schlucken und endlich müssen die Open Access Versprechungen umgesetzt werden.

    Glasfaser 2025: Das Jahr der Kooperationen
    Es gibt immer mehr Open-Access-Vereinbarungen. Aber bislang bleibt deren Erfolg aus.
    www.teltarif.de

    Auf deinen Bericht sind wir gespannt.

  • Der wird kommen, vorallem bin ich gespannt ob er mein vorbereitetes LWL akzeptiert, sonst ziehe ich seins durch das leerrohr XD

    Er soll auch GF-TA sowie ONT einfach auf den Fachboden legen. Mache es mir dann später selber schön, bzw. Geht es dann ohne Umwege in die 5530.


    Aber in der Regel sind die Techniker praxisorientiert unterwegs

    Nachtrag, bzgl. Der Dauer, mir relativ egal, haben ja stabiles VDSL, daher kommt es auf ein Jah nicht an.

    Hatte ich erwähnt dass, das Neubaugebiet, welches an unseren Garten grenzt GF von der Telekom hat !?

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  • Das wird dann wohl der Distribution Point/Street Cabinet sein, in dem die Telekom die optischen Splitter verbaut. Von dort geht es mit dem Glasfaserkabel weiter bis zu der jeweiligen Immobilie.

    DG baut da (bisher) anders: Von der Immobilie reicht das Glasfaserkabel bis zum PoP. Erst dort findet sich der optische Splitter (GPON).

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  • Vergangenheitsform bitte. Neue Projekte baut die DG mittlerweile anders.

    Gibt es tatsächlich Berichte, das nur noch Mini-PoPs und passive Splitter in den Street Cabinets/DPs verwendet werden? Den Pressebericht über das Netzkonzept 4.0 von DG kenne ich, weicht man damit jedoch vom Ausbau eines GPON-Netzes in AON-Topologie ab oder wird da Einsparung von Energie- und Raumbedarf durch technologischen Fortschritt beschrieben? https://presse.deutsche-glasfaser.de/pressreleases/…rausbau-3318578

    PoPs in unterschiedlichen Baugrößen wurden schon seit Jahren verbaut: https://ratsinfoservice.de/ris/springe/file/getfile/108322 allerdings kennen die meisten von uns nur die PoPs in Garagengröße (AP 3696 / CP/AP 2600).

    Insofern tue ich mich mit der Verwendung der Vergangenheitsform schwer.

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  • Sooooo, HÜP und GF-TA hängen an der Wand. Entgegen meiner Meinung, dass im HÜP auf Steckverbindung gespleißt wird, und ich per LC stecker weiter kann, haben die den Übergang im GF-TA. Den Modemaufsatz vom GF-TA hat er mir da gelassen.

    Jetzt besorge ich noch eine Fritzbox.

    Meine Idee war die 5530, da die 5590 zwar stärkeres W-Lan hat, aber für mich uninteressant ist.

    Der Techniker meinte die 5690, wobei ich hier keine Vorteile für mich sehe (W-Lan ist kein Argument für mich), gibt es Argumente gegen die 5530?

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  • Die 5530 ist veralteter Hardware-Schrott, der leider immer noch überteuert neu zu kaufen ist. Hast du dich bewusst gegen den ONT entschieden und keine DSL-Fritz!Box mehr da, die du weiterverwenden kannst? Der Internetdienst der DG lässt sich prinzipiell mit einer gebrauchten Fritz!Box für wenige Euro nutzen, ein Neugerät würde ich da nicht anschaffen und eine Fiber-Fritz!Box erst recht nicht.

  • Habe Aktuell eine 7490, welche wohl die Bandbreite der Glasfaser nicht übermitteln kann. Für diese habe ich bereits Verwendung, wird mein Mesh W-Lan unterstützen, für eine Ecke, welche noch ohne W-Lan ist.

    Noch dazu, bin ich kein Freund von mehrerer Geräten, welche hinter einander geschaltet sind mit Stecker. Ohne DG Modem, habe ich ein Stecker gerät weniger im Serverschrank.

    Und bei der Auswahl der GF-Router ist man, soweit ich es verstanden habe durch die DG beschränkt auf FB 5530/5590 und laut dem Technicker die 5690 wohl auch.

  • Habe Aktuell eine 7490, welche wohl die Bandbreite der Glasfaser nicht übermitteln kann.

    Woher nimmst du diese Info? Die 7490 kann genau die knapp 950 Mbit/s netto verarbeiten, die der Internetdienst der DG im höchsten Tarif bringt. Bei Providern mit PPPoE immerhin noch um 600 Mbit/s.

    Noch dazu, bin ich kein Freund von mehrerer Geräten, welche hinter einander geschaltet sind mit Stecker

    Ok, dann nimm doch ein stärkeres 12-Volt-Netzteil und versorge ONT und FB mit diesem.. alles ein geringeres Übel und nachhaltiger als die am Anschluss der DG vollkommen unnötige Glasfaser-Fritz!Box.

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  • Auf der sicheren Seite ist man bei Deutsche Glasfaser mit einem Modell aus der 55x0er Reihe. Diese werden explizit genannt. Eine 5690 sollte zwar ebenfalls funktionieren, in der Vergangenheit gab es jedoch immer wieder Probleme bei der Provisionierung dieses Modelles.