46119 Oberhausen Klosterhardt Westconnect eon

  • Der Provider kann jedoch auch ein Update der FW des ONTs anstoßen und in Folge dessen prinzipiell feststellen, ob das ein Original ist oder nur auf Fremdhardware geclonte Kennungen. So eine Vorgehensweise ist mir jedoch nicht bekannt und würde in letzter Konsequenz den gesetzlich verbotenen Zwangs-ONT bedeuten.

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  • In einem GPON kann man ohne Einschalten des Providers nicht zwischen zwei (oder mehr) Endgeräten heimlich hin und her wechseln. Jedes Endgerät muss durch den Provider provisioniert werden. Der Betrieb von Gf-Modem bzw. Gf-Router ist keine UND-Verknüpfung sondern ein entweder/oder.

    Bei der DG gibt es z.B. ein UND. ONT UND Fritzbox laufen am Anschluss.

    Mfg Sandalenmacher

  • Beide müssen jedoch bei Deutsche Glasfaser provisioniert sein! Darüber hinaus gibt es eine Obergrenze der provisionierten Systeme im einstelligen Bereich. Gerade bei experimentierfreudigen Teilnehmern ist diese schnell erreicht und dann muss durch den technischen Service von DG dieser Zähler resettet werden. Viel Erfolg dem DG-Support dieses Anliegen zu vermitteln...

  • Beide müssen jedoch bei Deutsche Glasfaser provisioniert sein! Darüber hinaus gibt es eine Obergrenze der provisionierten Systeme im einstelligen Bereich. Gerade bei experimentierfreudigen Teilnehmern ist diese schnell erreicht und dann muss durch den technischen Service von DG dieser Zähler resettet werden. Viel Erfolg dem DG-Support dieses Anliegen zu vermitteln...

    Da hast du mich missverstanden. Es ging mir lediglich um 2 Geräte, Fritzbox und ONT. Nicht mehr, nicht weniger. Für die meisten User sind 2 Geräte der wahrscheinlichste Fall nach ONT only.

    Mfg Sandalenmacher

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  • OK, ich verdeutliche: Glasfaserfritze und ONT sind beides Endgeräte und müssen provisioniert werden.

    Eine Fritze als Router hinter dem Glasfasermodem/ONT via RJ45 konnektiert ist kein Endgerät und erfordert keine Provisionierung durch den Provider.

  • Mmmh, auch ein reiner Ethernetrouter der hinter einem ONT betrieben wird ist juristisch, im Sinne des TKG, eine Telekommunikationsendeinrichtung:

    Zitat

    62. Telekommunikationsendeinrichtung“ eine direkt oder indirekt an die Schnittstelle eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes angeschlossene Einrichtung zum Aussenden, Verarbeiten oder Empfangen von Nachrichten oder Daten; sowohl bei direkten als auch bei indirekten Anschlüssen kann die Verbindung über elektrisch leitenden Draht, über optische Faser oder elektromagnetisch hergestellt werden; bei einem indirekten Anschluss ist zwischen Telekommunikationsendeinrichtung und Schnittstelle des öffentlichen Telekommunikationsnetzes ein Gerät geschaltet;

    Dabei gilt natuerlich, dass bei den PONs ein ONT quasi immer provisioniert werden muss bevor er genutzt werden kann*, ein Router wohl nur bei manchen ISP die strkt zwischen Provider- und Fremd-Router unterscheiden (immer noch etwas verbluefft, dass die BNetzA das zu akzeptieren scheint.).


    *) War IMHO bei DOCSIS auch so, aber die haben inzwischen rausgefunden wie man eine Selbstregistrierung auch ueber noch nicht offizielle registrierte Modems realisieren kann. Wuerde mich nicht wundern wenn das bei den PONs auch irgendwann mal kommen wird.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (25. Oktober 2025 um 12:00)

  • Da hast du mich missverstanden. Es ging mir lediglich um 2 Geräte, Fritzbox und ONT. Nicht mehr, nicht weniger. Für die meisten User sind 2 Geräte der wahrscheinlichste Fall nach ONT only.

    Das Problem ist die Software, die die Provisierung im PoP umsetzt. Ich habe auch meinen ONT und mein SFP-MODUL eingetragen. Aber die klare Aussage des Techniker war, es können nur 32 Modem-ID hinterlegt werden. Das mit 2 für sie funktioniert nur so lange bis der Baum voll ist. Allerdings meinte er auch, dass da zur Zeit nur 16 eingetragen sind seit 2 Jahren.

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  • Das klingt nach sub-optimaler Konfiguration... GPON erlaubt bis zu 128 ONTs in einem Segment, d.h. 32 duerfte keine harte Grenze sein.

    Doch wenn der ISP beschlossen hat nur 32 Bäume zu bauen. Bei uns gibt es nur EFH. Da sind die 32 Leitungen ab Splitter schon viel Buddelarbeit.

    An der Straße Vorholz steht an jeder Ecke ein Splitter um in die Stichstraßen rein die Häuser anzuschließen. Wenn sie vom PoP aus 128 anschließen würden ist das unnötig viel Kabel aus dem PoP.

    Also kleine Segmente. Wir liegen in einer Ringstraße mit 24 Häusern. Und selbst da haben sie uns von 2 Seiten aus an 2 Splitter angeschlossen. Also werden die 32 bestimmt nie erreicht, in der Straße haben alle GF.

  • Mmmh, auch ein reiner Ethernetrouter der hinter einem ONT betrieben wird ist juristisch, im Sinne des TKG, eine Telekommunikationsendeinrichtung:

    Für den Privatkunden! gilt nach wie vor, dass das Netz des Betreibers am passiven Netzabschluss endet. Demnach ist das erste stromverbrauchende Gerät im Heimnetz das Endgerät.

    Die von dir zitierte Begriffserklärung hat z.B. Gültigkeit bei FTTB. Der Indoor-DSLAM, der die Lichtsignale in ein G.fast Signal wandelt wird damit abgedeckt. Dieser Indoor-DSLAM ist jedoch noch Bestandteil des Providernetzes, bitte ignoriere den vorhergehenden Satz, ich möchte ihn jedoch nicht löschen.

    In diesem Fall ist die TAE-Dose in der Wohnung mit G.fast Signal der passive Netzabschluss, Ebenso die Multimedia-Dose bei einem Kabel-Anschluss. Explizit hat die BNetzA erklärt, das eine Glasfaser-Dose/Gf-TA den passive Netzabschluss darstellt. Der RJ45-Port eines ONTs jedoch nicht. Der ONT ist bereits das der Wahlfreiheit unterliegende Endgerät.

    Fein filigran sind die Begrifflichkeiten Endgerätewahlfreiheit und Telekommunikationsendenrichtung zu unterscheiden. Natürlich kannst Du das Endgerät frei wählen (z.B. den ONT) und daran noch eine Telekommunikationsendeinrichtung konnektieren.

    Um das ganze nicht zu abstrakt werden zu lassen ein Beispiel: schließe ich meine Gigaset GO Box direkt an einen beliebigen ONT an, ist das Gigaset-Gerät die Telekommunikationsendeinrichtung und der ONT das Endgerät. Ein bisserl abstrakt ist es dennoch geblieben...

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (25. Oktober 2025 um 13:01)

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  • Doch wenn der ISP beschlossen hat nur 32 Bäume zu bauen.

    Das setzt der tatsaechlich gleichzeitig aktiven Zahl von ONTs ein Limit, aber nicht der logischen Zahl von ONTs...

    An der Straße Vorholz steht an jeder Ecke ein Splitter um in die Stichstraßen rein die Häuser anzuschließen. Wenn sie vom PoP aus 128 anschließen würden ist das unnötig viel Kabel aus dem PoP.

    Ja, das hatte ich unklar formuliert, ich schlage nicht vor, dass groessere Baeume/Segmente gebaut werden, sondern stelle nur fest, dass 32 kein hartes limit fuer die Zahl der registrieren ONTs sein muss.

    Für den Privatkunden! gilt nach wie vor, dass das Netz des Betreibers am passiven Netzabschluss endet. Demnach ist das erste stromverbrauchende Gerät im Heimnetz das Endgerät.

    Jein, mit der TKG Definition kann und darf es gleichzeitig mehrere Telekommunikationsendeinrichtung geben, z.B. ONT, Router und SIP/VoIP Basis...

    Explizit hat die BNetzA erklärt, das eine Glasfaser-Dose/Gf-TA den passive Netzabschluss darstellt. Der RJ45-Pirt eines ONTs jedoch nicht. Der ONT ist bereits das der Wahlfreiheit unterliegende Endgerät.

    Ja, zumindest solange ein ISP nicht versucht die TKG 145 Karte zu spielen, was bisher bei FTTH/ONTs wohl nicht gemacht wurde (und ich erwarte auch nicht, dass sich das aendern wird, aber in dem theoretischen Fall waere IMHO sehr wohl der Ethernetport der geforderte passive Netzabschluss, eventuell um den Buchstaben des Gesetzes zu erfuellen, eine per Patch-Kabel daran angebundne 8P8C-Modular-Buchse).

  • Ja, das hatte ich unklar formuliert, ich schlage nicht vor, dass groessere Baeume/Segmente gebaut werden, sondern stelle nur fest, dass 32 kein hartes limit fuer die Zahl der registrieren ONTs sein muss.

    Aus welchen Gründen auch immer, gibt laut Administrations-Oberfläche den Max pro Baum so vor. Also prallt man an dieser Stelle ab. ;)

    Umgekehrt, warum sollen auch aus Sicht des ISP/Programmierer mehr ONT eingerichtet werden als Anschlüsse gebaut werden? Rhetorisch gefragt.

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  • Umgekehrt, warum sollen auch aus Sicht des ISP/Programmierer mehr ONT eingerichtet werden als Anschlüsse gebaut werden? Rhetorisch gefragt.

    Alles was der OLT wissen kann kann, das laut Standard maximal 128 (bei XGSPON bis 256) ONTs angeschlosssen sein koennen. Und wieviele dieser ONTs aktuell aktiv sind, d.h. das Limit in "Administrations-Oberfläche" hat irgendwer konfiguriert indem er eine Zahl in ein Feld eingetragen hat, alles was ich sage, in dieses Feld kann man halt auch eine groessere Zahl eintragen, wenn man denn will die Software sollte Zahlen bis 128 akzeptieren...

    Was den Programmierer angeht, auch der weiss gerade mal welches Limit der Standard vorsieht, und eventuell von niedrigeren Limits in der eigenen Software, was im individuellen PON Baum tatsaechlich an aktiven ONTs vorkommt kann er nicht wissen, oder?.

  • Zwischendurch mal zurück zum Thema: Im Mai 2024 habe ich das Thema hier gestartet, und bis heute scheint es in Bezug auf Glasfaser in Oberhausen Klosterhardt nach wie vor nichts Neues zu geben? Nicht mal eine aktualisierte Info, geschweige denn einen Baubeginn? Oder hat jemand aktuelle Infos ab Dezember 2025 bis heute?

  • Zwischendurch mal zurück zum Thema: Im Mai 2024 habe ich das Thema hier gestartet, und bis heute scheint es in Bezug auf Glasfaser in Oberhausen Klosterhardt nach wie vor nichts Neues zu geben? Nicht mal eine aktualisierte Info, geschweige denn einen Baubeginn? Oder hat jemand aktuelle Infos ab Dezember 2025 bis heute?

    Also, mein Eindruck ist irgendwie zwiegespalten: Auf der einen Seite gibt es nach wie vor kaum Infos zum Glasfaserausbau in Oberhausen weder von Westconnect noch von der Stadt. Auf den Webseiten steht so gut wie nichts, echte Termine oder Fortschrittsmeldungen? Fehlanzeige.

    Auf der anderen Seite merkt man aber, dass in vielen Ecken trotzdem gebaut wird. Meist passiert das ziemlich leise, man sieht kleine Baustellen, neue Leerrohre oder Arbeiten am Straßenrand.

    Alles in allem scheint im Hintergrund schon etwas zu laufen – aber nach außen merkt man davon fast nichts. Wäre echt cool, wenn Westconnect und die Stadt Oberhausen ihre Webseiten mal ein bisschen pflegen und regelmäßig Updates zum Ausbau rausgeben würden, damit man als Anwohner wenigstens ein bisschen mitbekommt, was gerade Sache ist.

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  • Kommunikation iste ein Fremdwort für Kommunikationsunternehmen.

    Bei meiner Tochter in Rodgau 1:1 genau so. Bei ihr hingen plötzlich in schwachsinniger Weise schon ONTs für alle Bewohner.