Giga Copper bzw Reichweite Verlege Kabel

  • Guten Abend liebe Community. Ein heftiger Tag liegt hinter uns, der am Ende mit einem glücklichen Ausgang zu bewerten ist. Bin zwar kurz mit dem Vermieter aneinander geraten, auf sachlicher Ebene, wegen dem Thema Elektriker, dabei wurde der Vermieter kurz unsachlich und persönlich, aber im sowas stecke ich locker weg. Hab immerhin 4 Kinder groß gezogen, da ist sowas nicht wirklich lange von Belang.

    Sorry für die Fotos, aber ging nicht anders. Ihr seht den Konverter der NetCom, das gelbe Kabel ist unser Cat7 Kabel und den weißen Kasten, vermutlich HüP, und im letzten Bild dann wie der Elektriker unser Cat 7 Kabel vom Giga Copper Master wieder abklemmt und einen RJ45 Stecker drauf macht, der dann direkt in unseren Konverter kam.


    Ergebnisse: 926 Mbit Down / 227 Mbit Up und einen Ping von 9.

    Das ganze Theater hätte man vor 2 Wochen schon erledigen können wenn man mir einfach mal glauben geschenkt hätte.

    Verluste auf 68 Meter Kabellänge übrigens wie vermutet gar keine.

  • Ganz ehrlich, bitte deinen Vermieter doch mal, das er andere Elektriker-Firmen anfragt, und zwar solche, die auch fachlich in der Lage sind, die jeweiligen Fasern bis in die einzelnen Wohnungen zu legen.

    Der bisherige Elektriker kann wohl nur mit Strom umgehen, nicht aber mit Licht.

    Das wird nicht passieren. Der Senior Chef bzw Vermieter hat mit dem Elektriker einen Uralt Vertrag und das wird sich auf lange Sicht auch nicht ändern.

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  • Ladenburger

    Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch, dass der GF-Anschluss nun funktioniert.

    So viel zum Thema: " zu langer Leitungsweg/Dämpfung der Ethernet-Verkabelung"... :rolleyes:

    Das scheint doch wunderbar zu funktionieren, auch was die Nettogeschwindigkeit des Anschlusses angeht.

    Abgesehen von den durchaus verkraftbaren Nachteilen (ONT im gemeinschaftlichen Technikraum des Kellers) kannst du doch zufrieden sein.

    Wenn man den Übergang ONT/Ethernet zum Wohnungsrouter nicht für Hinz und Kunz zugänglich macht, dann dürfte auch die erwähnte rechtliche Angelegenheit nicht so dramatisch sein.

    Es funktioniert ja seit Langem auch bei anderen Mehrfamilienhäusern ohne dass Beanstandungen für diese Anschlussart bisher publik wurden. ;)

    Das würde ich nun einfach so lassen und den Anschluss genießen! ^^

  • Ganz ehrlich, bitte deinen Vermieter doch mal, das er andere Elektriker-Firmen anfragt, und zwar solche, die auch fachlich in der Lage sind, die jeweiligen Fasern bis in die einzelnen Wohnungen zu legen.

    Der bisherige Elektriker kann wohl nur mit Strom umgehen, nicht aber mit Licht.

    Und das auch nur mit 230V aufwärts. Ethernet war ja auch nicht erfolgreich, dies ist mehr als nur Kabel ziehen. ;)

    Mein Tipp wäre, dass die Baufirma/Vermieter mal ihren ITler ins Rennen schickt, das ist sicher erfolgversprechender als ein Elektriker.

  • Du wirst das schon gesehen haben, aber auf dem letzten Foto sehe ich keinerlei Uplink am Master. So werden die beiden anderen Wohnungen nie ein Signal bekommen.

    Ja so hab ich das auch wahrgenommen, hab dann aber nix mehr dazu gesagt. Wollte keine weitere Debatte mit jemandem führen der von Netzwerken mutmaßlich keine Ahnung hat. Das wird richtig lustig wenn die Nachbarn ihre Anschlüsse bestellen.

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  • Ich hab nachdem alles endlich funktionierte zum netten Herrn Elektriker gesagt das dieses Kabel, den Konverter oder die Faser am HüP niemand mehr anfasst, sonst werde ich zum Tier. Die Wartungsarbeiten bzw Störungen etc liegen nun in der Verantwortung von NetCom und nicht mehr beim Elektriker. Sollte jemals etwas an dem Verlegekabel sein ist das was anderes. Hoffe die halten sich dran.

    Im Grunde hätte man sich dieses ganze Theater ersparen können hätte man vor 14 Tagen einfach auf mich gehört. Aber ich bin ja nur der Mieter der kein Plan hat.

    Danke an alle für die tolle Kommunikation in diesem Thread. Echt gute Community. Grüße

  • Jetzt hat er ja schon drei Geräte da herumstehen, da deines freigeworden ist.

    Da würde ich den Master für den nächsten Kunden einpacken und die beiden Wohnungen direkt verbinden. Fehlt nur noch ein Gegenstück.

    Nicht, dass der Master das nun ohne weiteren Switch nicht schaffen würde. Aber nach einem Blick in deren Dokumentation bezweifle ich, dass der Elektriker das in Betrieb bekommt.

  • Bin zwar kurz mit dem Vermieter aneinander geraten, auf sachlicher Ebene, wegen dem Thema Elektriker, dabei wurde der Vermieter kurz unsachlich und persönlich, aber im sowas stecke ich locker weg.

    Ich sage auch immer: Freundlichkeit gepaart mit Sachverstand ist eines der schärfsten Schwerter in Diskussionen, die man ziehen kann.

    Sorry für die Fotos, aber ging nicht anders. Ihr seht den Konverter der NetCom, das gelbe Kabel ist unser Cat7 Kabel und den weißen Kasten, vermutlich HüP, und im letzten Bild dann wie der Elektriker unser Cat 7 Kabel vom Giga Copper Master wieder abklemmt und einen RJ45 Stecker drauf macht, der dann direkt in unseren Konverter kam.

    Auf dem ersten Bild ist ein ONT von Acal BFI. Interessanterweise ist das die Firma, die auch die SFP-Module für AVMs Glasfaserfritzboxen produziert. Diese Module kann man direkt bei AVM beziehen und sind dort günstiger als im freien Markt. Eine genaue Typbezeichnung hast Du nicht?

    Im zweiten Bild ist der HÜP/Spleißbox erkennbar. Hier werden die Fasern, die von außen kommen für die Inhouse-Verkabelung vorbereitet/verteilt.

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  • Ich sage auch immer: Freundlichkeit gepaart mit Sachverstand ist eines der schärfsten Schwerter in Diskussionen, die man ziehen kann.

    Auf dem ersten Bild ist ein ONT von Acal BFI. Interessanterweise ist das die Firma, die auch die SFP-Module für AVMs Glasfaserfritzboxen produziert. Diese Module kann man direkt bei AVM beziehen und sind dort günstiger als im freien Markt. Eine genaue Typbezeichnung hast Du nicht?

    Im zweiten Bild ist der HÜP/Spleißbox erkennbar. Hier werden die Fasern, die von außen kommen für die Inhouse-Verkabelung vorbereitet/verteilt.

    Ja gegenüber dem Vermieter bin ich höflich geblieben, auch wenn das schon ein wenig getroffen hat was er äußerte. Ich besitze aber die Weisheit zu erkennen wenn man besser nicht auf etwas reagiert. Normal ist er nicht so. Kenne ihn ja schon sehr lange. Vielleicht nen schlechten Tag gehabt. Wer weiß.

    Nein eine genaue Typenbezeichnung hab ich leider nicht, dazu hätte ich den ONT aufklappen und von unten hätte fotografieren müssen. Wollte da in dem engen Raum dem Elektriker nicht noch auf die Füße steigen,bildlich gesprochen.

    Wir sind jetzt mal echt gespannt was passiert wenn die Nachbarn ihre Anschlüsse bestellen. Weil dann müssen ja nochmal zwei ONTs in den Raum, diese müssen dann ja als Uplink in den Master von Giga Copper. Hab gelesen das es wohl nicht zwingend einen vorgelagerten VLAN Switch braucht, weil die Master Geräte das wohl selbst können? Keine Ahnung ob das so stimmt.

    Auf jedenfall wird das ein Desaster wenn der Elektriker weiter so planlos vorgeht. Alles viel zu kompliziert geplant und umgesetzt.

    Bei einem muss ich mich aber korrigieren, der Vermieter hat wohl von dem Plan gewusst keine LWL zu verlegen sondern die Giga Copper Lösung zu bevorzugen. Ich tippe tatsächlich auf die Aufwand Geschichte. Weil weniger Aufwand heißt eben weniger Kosten. Da jetzt aber gar nichts funktioniert und man uns ja nun anderweitig angebunden hat, kostet das am Ende wahrscheinlich mehr als wenn man doch gleich die LWL Lösung genommen hätte. Selbst die 3x 1:1 Verbindung wäre günstiger bekommen.

    Der Kollege vom Elektriker bzw Mitarbeiter hat mir dann in einem ruhigen Moment gesagt, Chef war grade kurz zum Auto, das diese Giga Copper Lösung noch für Ärger sorgen wird, da die Wartung und Entstörung ja dem Elektriker zufällt. Fällt der Master mal aus, sind alle die mit angeschlossen sind ohne Signal. Das endet doch im Fiasko, da der Elektriker gar keine Ahnung von Netzwerken bzw die Software von Giga Copper hat. Da muss dann wahrscheinlich dann ein ITler ran, und den musst erstmal ran schaffen.

    Was bin ich froh das wir nun über das Verlegekabel angebunden sind. Sollte was mit dem Giga Copper Kram sein betrifft es uns wenigsten nicht.

  • Was für ein Affenaufstand?

    Abschließbares 19" Wandgehäuse unter die Treppe. Da passen dann Patchpanel und Fachboden rein.

    CAT-Verlegekabel in die Wohneinheiten (statt GF). 3 * ONT in das 19" Gehäuse. Glasfaser auf die ONT's. Fertig.

  • Hab gelesen das es wohl nicht zwingend einen vorgelagerten VLAN Switch braucht, weil die Master Geräte das wohl selbst können? Keine Ahnung ob das so stimmt.

    Hab die Doku von dem G4200-4T Master Teil mal überflogen. Das könnte mit 2 Anschlüssen wirklich funktionieren, da das teil auch 2 RJ45 WAN Ports hat.

    Die konfig ist aber auf keinen Fall trivial, das kriegt der Elektriker auf gar keinen Fall hin. Wenn man das Ding nicht kennt muss sich auch ein erfahrener IT´ler da erstmal reindenken.

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  • Ich weiss aber irgendwie nicht was ich vom Hersteller dieser Gigacopper Technik halten soll. Die Technik an sich mag nicht schlecht sein und hat durchaus ihre Berechtigung.

    Die Bilder auf deren Webseite im Bereich "Aus der Praxis" https://www.gigacopper.net/wp/praxis-gf-v…h-telefonkabel/ kommen für mich eher aus der Rubrik "WTF?" oder "So sollte es nicht sein".
    Deren Marketing Abteilung scheint das sehr locker zu sehen.

  • Dass der Master auf jeden Fall VLAN können muss, dürfte klar sein. Außer man schließt nur eine Wohnung und einen ONT an.

    Aber bei mehr als zwei Einheiten reichen die physikalischen Ports nicht aus. Dann muss ein Switch für mehr Ports sorgen. Natürlich ebenfalls VLAN.

    Oder man wandelt von Kupfer zurück auf Glas. 😉

    So oder so, für zwei oder drei Einheiten halte ich die Lösung für verkehrt. Selbst bei vier Einheiten würde ich nachrechnen, was Switch und Master kosten.

  • Der Kollege vom Elektriker bzw Mitarbeiter hat mir dann in einem ruhigen Moment gesagt, Chef war grade kurz zum Auto, das diese Giga Copper Lösung noch für Ärger sorgen wird, da die Wartung und Entstörung ja dem Elektriker zufällt. Fällt der Master mal aus, sind alle die mit angeschlossen sind ohne Signal. Das endet doch im Fiasko, da der Elektriker gar keine Ahnung von Netzwerken bzw die Software von Giga Copper hat. Da muss dann wahrscheinlich dann ein ITler ran, und den musst erstmal ran schaffen.

    Nun, das hatten wir doch geschrieben. Einfache Lösungen sind immer die besten!

    Da wird dein Vermieter noch sehr viele Bauschmerzen mit den beiden Parteien haben. Auf alle Fälle hat er sich eine sehr teure und aufwändige Lösung installieren lassen.

    Für eine 1:1 Lösung wären lediglich 2 Steckdosen im Keller (ONT + g.hn Bridge) pro Wohnung zu montieren gewesen. Auf den Seiten von devolo wird die Einrichtung der Bridge sogar in einem Video beschrieben.

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  • Ich tippe tatsächlich auf die Aufwand Geschichte. Weil weniger Aufwand heißt eben weniger Kosten.

    Das bleibt sicherlich abzuwarten.

    Wie war das mit deiner Wohnung? Lag das Kabel schon oder wurde das bei der Gelegenheit gemacht?

    Weil wenn das ging, wäre das wohl auch für die anderen Einheiten gegangen. Ob dann Kupfer oder Glas ist dann fast egal.

  • Das bleibt sicherlich abzuwarten.

    Wie war das mit deiner Wohnung? Lag das Kabel schon oder wurde das bei der Gelegenheit gemacht?

    Weil wenn das ging, wäre das wohl auch für die anderen Einheiten gegangen. Ob dann Kupfer oder Glas ist dann fast egal.

    Man hatte erst probiert unsere Telefonleitung mit dem Giga Copper Master zu verbinden, das scheiterte aber daran das keine 4 Adern mehr frei waren, da die Clients ja über RJ11 angebunden werden.

    Daraufhin hat man dann die 68 Meter Cat7 Kabel eingezogen, diese aber dann doch wieder mit nur 4 Adern auf die Netzwerk Dose geklemmt bei uns in der Wohnung und eben auf den Giga Copper.

    Nachdem der Techniker der NetCom da war und den ONT montiert hatte, ohne eine Verbindung zum Master herzustellen, hab ich mir die Dokumentationen von Giga Copper zu den installierten Geräten intensiv angesehen und selbst als halber Laie erkannt das hier irgendwas überhaupt nicht stimmt und so wie es installiert wurde wohl kein Signal in den Wohnungen ankommen kann. Der Rest ist ja bekannt.

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  • Und was in deine Wohnung mit einem neuen Kabel klappte, geht für die anderen Wohnungen nicht mit vertretbarem Aufwand?

    Laut Elektriker nicht, aber der hat mir ja erzählen wollen 68 Meter Cat7 Kabel würden zu hohe Verluste erzeugen. Laut seiner Aussage laufen die Leitungen oben in den Wohnungen über den Dachboden und dann irgendwo wieder runter bis in den Technikraum. Dazu kann ich leider nichts sagen weil ich die Gegebenheiten der beiden oberen Wohnungen tatsächlich nicht gut kenne.

  • Laut Elektriker nicht, aber der hat mir ja erzählen wollen 68 Meter Cat7 Kabel würden zu hohe Verluste erzeugen. Laut seiner Aussage laufen die Leitungen oben in den Wohnungen über den Dachboden und dann irgendwo wieder runter bis in den Technikraum. Dazu kann ich leider nichts sagen weil ich die Gegebenheiten der beiden oberen Wohnungen tatsächlich nicht gut kenne.

    :D Habe früher in einem Dachgeschoß (5. OG) eines Altbaus (1906) gewohnt. Warum auch immer gab es da ein Leerrohr neben Koaxial- und Telefonleitung. Also eine 100m Zugdraht besorgt und es getestet. Da es reibungslos durchging (30mm) Eine Zwillings-Cat7-Kabel eingezogen.

    Es waren bis zu meinem Keller 90 m. Test ergab, dass bis zu 2,5 GB auf der Leitung gingen, hatte immer 2x1 GB auf beiden Leitungen zum QNAP. (Dachgeschoss im Sommer 35°, im Keller stabile 20°).
    Da sollte es bestimmt auch bei euch klappen, was aber ja nicht mehr dein Problem ist. ;) Aber mit solchen Aufgaben wächst man. 8o

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (5. April 2024 um 11:43)