Vodafone weiter unter Druck: Kunden verärgert, Mitarbeiter gehen

  • Hallo,

    ich habe vor einem Monat meinen Glasfaser-Vorvertrag bei Vodafone per Post und Anschreiben gekündigt, aber bisher keine Antwort erhalten (Glasfaser wird von der Gemeinde verlegt). In der Nachbargemeinde werden von Vodafone die Glasfaseranschlüsse nicht einmal freigeschaltet, was zu zunehmender Unzufriedenheit führt. Welche Erfahrungen habt ihr mit Vodafone gemacht?

    Vodafone weiter unter Druck: Kunden verärgert, Mitarbeiter gehen
    Vodafone kämpft mit Kündigungen bei Kunden und Personal. Eine Sammelklage könnte das Unternehmen zudem Millionen kosten. Was sagt Vodafone?
    www.digitalfernsehen.de
  • Ich kenne Vodafone nur aus dem Kabel-Internet & Mobilfunk-Bereich. Solange die Services laufen, ist alles in Ordnung. Sobald man mit dem Service zu tun hat, wird es abenteuerlich.

    Wir hatten vor einiger Zeit einen Ausfall der Kabel-Internet Verbindung, ich rief die Störungs-Hotline an, hier sagte man mir ich hätte keinen Vertrag und stellte mich ohne Rückfrage zur Neukundenhotline durch.

    Auch beim Mobilfunk funktioniert, seitdem es keine Moderatoren mehr im Forum gibt, so gut wie nichts mehr. Von den Ladengeschäften :"Ey, ich brauche jetzt sofort Dein Passwort!" möchte ich gar nicht sprechen.

    Ich hoffe, dass htp hier bei uns mit dem Glasfaseranschluss fertig wird, dann werde ich dem Laden komplett den Rücken kehren.

  • Im Nachbarort Icking (bei München) betreibt vodafone das von der Gemeinde erbaute GF-Netz. Dort gibt es einen namentlich benannten Ansprechpartner bei cable-way.de und es gibt dort eine eigene Hotline für vodafone-Kunden, die vom Vertrag bis zu Verlegearbeiten im Haus alles koordiniert (d.h. die Kunden treten eigentlich nie mit vodafone direkt in Kontakt, außer vielleicht bei Fragen zur Rechnung, da diese von vodafone erstellt wird. Vielleicht ist das bei Euch vor Ort genauso?

    Nach zwei Jahren problemlosen Betriebs sind leider viele Kunden wieder abgewandert - aus einigen Gesprächen weiß ich, dass nicht die Unzufriedenheit mit vodafone im Vordergrund stand, sondern die um 5-10€ im Monat günstigere Angebote von Telekom, 1&1 oder o2 den Ausschlag zum erneuten Wechsel geben. Insbesondere die Telekom hat mit ihren Kombi-Angeboten aus Mobilfunk+DSL einige Kunden abgeworben. Dass diese Anschlüsse dann wieder per DSL geschaltet werden wissen die meisten Kunden nicht - ist ihnen aber auch offenbar egal, viele der Kunden waren vor dem "Zwangswechsel" Jahrzehnte lang Kunde bei der Telekom und wechseln nun wieder zurück.

    In unserem Ort (von der Dt. Glasfaser selbst erschlossen) bahnt sich ähnliches an - etliche Nachbarn haben schon wieder DSL-Verträge mit der Telekom &Co abgeschlossen, da diese günstiger sind. Die Telekom geht dabei besonders dreist vor und behauptet, dass die Neuverträge ebenfalls über "Glasfaser" geschaltet werden. Gemeint ist aber natürlich "Glasfaser-DSL", also VDSL. Die OpenAccess-Vereinbarungen (die es lt. Pressemitteilung zumindest mit vodafone geben sollten) sind jedenfalls noch nicht umgesetzt.

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  • Ich war zwei Jahre bei Vodafone Kabel. Es gab zwei Unterbrechungen, die einen Tag/wenige Tage andauerten

    Das eine waren geplante Arbeiten, das andere ein Rückkanalstörer, den man wohl mal bekommen kann. Ansonsten lag bei meinen Gigabit Anschluss die Geschwindigkeit voll an. Bin danach zu 1&1 wegen Glasfaser

    Nach zwei Jahren problemlosen Betriebs sind leider viele Kunden wieder abgewandert - aus einigen Gesprächen weiß ich, dass nicht die Unzufriedenheit mit vodafone im Vordergrund stand, sondern die um 5-10€ im Monat günstigere Angebote von Telekom, 1&1 oder o2 den Ausschlag zum erneuten Wechsel geben. Insbesondere die Telekom hat mit ihren Kombi-Angeboten aus Mobilfunk+DSL einige Kunden abgeworben. Dass diese Anschlüsse dann wieder per DSL geschaltet werden wissen die meisten Kunden nicht - ist ihnen aber auch offenbar egal, viele der Kunden waren vor dem "Zwangswechsel" Jahrzehnte lang Kunde bei der Telekom und wechseln nun wieder zurück.

    In unserem Ort (von der Dt. Glasfaser selbst erschlossen) bahnt sich ähnliches an - etliche Nachbarn haben schon wieder DSL-Verträge mit der Telekom &Co abgeschlossen, da diese günstiger sind. Die Telekom geht dabei besonders dreist vor und behauptet, dass die Neuverträge ebenfalls über "Glasfaser" geschaltet werden. Gemeint ist aber natürlich "Glasfaser-DSL", also VDSL. Die OpenAccess-Vereinbarungen (die es lt. Pressemitteilung zumindest mit vodafone geben sollten) sind jedenfalls noch nicht umgesetzt.

    Das ist eben das Problem. Die Anbieter denken, die Leute zahlen für Glasfaser mehr, aber dem ist nun mal nicht so. Die Angebote müssen eben mit den anderen konkurrieren können. Solange beim 08/15 Kunden alles funktioniert, so wie er es erwartet, ist ihm halt egal, ob es DSL/glasfaser oder Kabel ist. Glasfaser nimmt man halt mit, um den Wert des Hauses zu steigern.

    Geht mir genauso bei Mobilfunk. Mir ist egal, dass mein Anbieter mich auf 50 Mbit limitiert, da ich bei meinem Nutzungsprofil eh mobil kaum Bandbreite benutze. 5G ist da für mich nur ein Argumen tum mehr Verfügbarkeit zu haben, aber es interessiert mich nicht ob 4G oder 5G auf meinem Telefon ankommen, sondern nur dass halt Netz da ist

  • Das ist eben das Problem. Die Anbieter denken, die Leute zahlen für Glasfaser mehr, aber dem ist nun mal nicht so. Die Angebote müssen eben mit den anderen konkurrieren können. Solange beim 08/15 Kunden alles funktioniert, so wie er es erwartet, ist ihm halt egal, ob es DSL/glasfaser oder Kabel ist. Glasfaser nimmt man halt mit, um den Wert des Hauses zu steigern.


    ich denke das kommt ganz darauf an wie die generelle Versorgung vor Ort ist... in einem Ort wo es nur max 16Mbit gibt, sind die Leute froh dass es Glasfaser gibt und nutzen dies dann auch mehr.

    In Gebieten wo VDSL/COAX und GF verbaut sind, mag das sicher stimmen... Hier muss man eben schauen dass man die Angebote attraktiv gestaltet.

    Die Telekom geht ja schon ne Weile den Weg dass egal ob Kupfer oder Glasfaser, der Kunde bezahlt für die Bandbreite... nicht für das Medium. Da kostet also der 50Mbit DSLer genau so viel wie der 50 Mbit GF AS.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

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  • Das Thema "Telekom und "Gottesgleich", oder so, das gibts ja überall. - Je nachdem, wen man fragt, geht da nichts über die Telekom.

    Mal ehrlich. - Ich hatte vor meinem Glasfaseranschluss (UGG mit ISP Stiegeler) auch jahrelang einen DSL Anschluss der Telekom.

    Ja, auch ich musste die Erfahrung machen, dass es im DSL Netz sinnvoll sein kann, direkt Kunde beim Netzbetreiber zu sein.

    Bei uns wurde eben nicht von der Telekom Glasfaser ausgebaut, sondern von der UGG. - Die UGG bietet aber keine eigenen Tarif an die Kunden an, und baut nur das Netz, um es dann diskriminierungsfrei an jeden zu vermieten, der auf das Netz möchte, ud sich mit der UGG einig wird. - Aktuell kann ich hier nur unter 2 ISPs wählen, aber das sollen in der Zukunft noch mehr werden.

    Aber ja, je weniger die Leute sich mit der Matherie beschäftigen, desto höher ist die Mauer, über die sie springen müssen, um mal was komplett anderes, als die Telekom zu probieren.

  • Die allermeisten Menschen erkennen in dem halt keinerlei Sinn.

    Die wachen nicht morgens schweißgebadet auf und denken "Oh gottogott, ich habe letzte Woche bei Shell getankt, dabei war es doch bei Jet 2 Cent je Liter günstiger!" oder "Vielleicht ist mein Internetvertrag zu teuer?!".

    Und das ist vollkommen ok. Andere Menschen haben andere Prioritäten und bewerten eine Leistung anders als ihr.

  • Die allermeisten Menschen erkennen in dem halt keinerlei Sinn.

    Die wachen nicht morgens schweißgebadet auf und denken "Oh gottogott, ich habe letzte Woche bei Shell getankt, dabei war es doch bei Jet 2 Cent je Liter günstiger!" oder "Vielleicht ist mein Internetvertrag zu teuer?!".

    Und das ist vollkommen ok. Andere Menschen haben andere Prioritäten und bewerten eine Leistung anders als ihr.

    Natürlich. - Aber um beim Thema zu bleiben. - Andere Mütter haben auch schöne Töchter. - Man muss nicht immer bei der telekom Kunde sein, um ins Internet mit einem Breitband-Anschluss zu kommen. :) - Ich bin froh, dass bei uns ohne Vorvermaktung ausgebaut wurde. - Macht die UGG immer so. Wenn bei uns eine Quote nötig gewesen wäre, wären wir nicht ausgebaut worden.

    Vor 20 Jahren hat man auch ganz andere Bandbreitenim Internet gebraucht als heute. - Früher, oder später reichen die VDSL Anschlüsse bis 250 Mbit halt auch nicht mehr wirklich aus. - Wann das sein wird, weiß ich natürlich auch nicht. - Aber dass der Traffic pro Haushalt von Jahr zu Jahr steigt, ist nun kein Geheimiss.

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  • Schlechtes Beispiel. Die Telekom hat einfach so teure Tarife, dass sie für Glasfaser keinen Aufpreis nehmen muss.

    Die Telekom hat aber auch ein uraltes Netz zu unterhalten damit ein grosser Teil der Bevölkerung überhaupt telefonieren und im Internet surfen kann.

    Da aber einige "Anbieter" wie zB 1&1 bei jeder TAL Miete rumheulen muss das Geld eben auf die ein oder andere Weise erwirtschaftet werden...

    mbo77 Danke... du sprichst mir aus der Seele

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Natürlich. - Aber um beim Thema zu bleiben. - Andere Mütter haben auch schöne Töchter. - Man muss nicht immer bei der telekom Kunde sein, um ins Internet mit einem Breitband-Anschluss zu kommen. :) - Ich bin froh, dass bei uns ohne Vorvermaktung ausgebaut wurde. - Macht die UGG immer so. Wenn bei uns eine Quote nötig gewesen wäre, wären wir nicht ausgebaut worden.

    Vor 20 Jahren hat man auch ganz andere Bandbreitenim Internet gebraucht als heute. - Früher, oder später reichen die VDSL Anschlüsse bis 250 Mbit halt auch nicht mehr wirklich aus. - Wann das sein wird, weiß ich natürlich auch nicht. - Aber dass der Traffic pro Haushalt von Jahr zu Jahr steigt, ist nun kein Geheimiss.

    Jetzt aber mal so unter uns... also so ganz ehrlich... nehmen wir mal an bei Dir hätte Telekom ausgebaut statt UGG, hättest du dann auf GF verzichtet nur weil es die Telekom ausgebaut hat ?!

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Da aber einige "Anbieter" wie zB 1&1 bei jeder TAL Miete rumheulen muss das Geld eben auf die ein oder andere Weise erwirtschaftet werden...

    TAL-Miete spielt doch seit Vectoring überhaupt keine Rolle mehr. Und die Vorleistungsprodukte für VDSL sind teuer genug, dass die Telekom nicht am Hungertuch nagen muss.

    hättest du dann auf GF verzichtet nur weil es die Telekom ausgebaut hat ?!

    Hätte wohl keiner, nur auf den halben Upload muss man verzichten. Glücklicherweise gibt es ja zwei akzeptable ISP auf der Faser der Telekom und man muss im FTTH-Bereich, wo Leitungsstörungen so gut wie nie vorkommen nicht wirklich Angst haben, beim Anbieter mit dem vermeintlich schlechteren Support zu landen.

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  • Jetzt aber mal so unter uns... also so ganz ehrlich... nehmen wir mal an bei Dir hätte Telekom ausgebaut statt UGG, hättest du dann auf GF verzichtet nur weil es die Telekom ausgebaut hat ?!

    Nein, auf keinen Fall.

    Ich sage ja auch nur, dass man sich ggf mit neuen Realitäten auseinandersertezn muss. - Die da eben sind, dass die Telekom es gar nicht alleine schaffen kann, alle Haushalte bis 2030 mit Glasfaser auszubauen.

    Und solange das Netz "Open Access" ist, und die Anbieter sich einigen, kann ja auch mehr, as ein Anbieter auf der Glasfaser Dienste anbieten.

    Wir brauchen ja auch keine 2, oder mehr unterschiedliche Stromkabel, und können trotzdem den Stromanbieter frei wählen.

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  • TAL-Miete spielt doch seit Vectoring überhaupt keine Rolle mehr. Und die Vorleistungsprodukte für VDSL sind teuer genug, dass die Telekom nicht am Hungertuch nagen muss.

    Das glaube ich nicht... Den Ort den wir gerade mit GF versorgen hat lediglich im Nahbereich um den HVT 2 MFG zu stehen... der Rest hat DSL max 16Mbit.

    Aber auch in Gebieten mit Vectoring muss das Netz instand gesetzt werden bis alles irgendwann mal mit Glasfaser ausgebaut ist und das alte Kupfernetz abgeschaltet werden kann.

    Zudem muss man auch nochmal festhalten dass die Telekom quasi als Grundversorger bisher immer erschliessen musste wo andere Anbieter "nein" sagen durften... auch das kostet Geld welches andere Anbieter woanders verplanen können und zB eine günstigere Preisstruktur anzubieten.


    Quelle: Bundesnetzagentur

    Zitat

    Mehrere Anbieter: Bislang wurde die Grundversorgung von der Telekom Deutschland GmbH erbracht. Das neue Mindestangebot kann von jedem Telekommunikationsanbieter zunächst freiwillig erbracht werden. Hinzu tritt die Berechtigung der Bundesnetzagentur, einen Anbieter zu verpflichten, falls freiwillige Angebote ausbleiben. Ein Anspruch auf die Grundversorgung gegenüber einem Unternehmen entsteht erst, wenn ein Unternehmen von der Bundesnetzagentur verpflichtet wurde.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Zudem muss man auch nochmal festhalten dass die Telekom quasi als Grundversorger bisher immer erschliessen musste wo andere Anbieter "nein" sagen durften

    Schon seit Dezember 2021 nicht mehr. Und das nutzen die auch aus. Schon in den Hausanschluß-AGB im Punkt 1.1 Satz 3 und 4. Da gibt es in der Zwischenzeit einige, die das haben erfahren müssen. Und selbst wenn der Hausanschluß physisch installiert wurde ist das kein Garant dafür, auch einen Anschluß geschaltet zu bekommen. Auch dafür gibt es im Telekom hilft Forum Beispiele.